Hi,
worüber ich grad immer noch grübel, ist ob es die Möglichkeit gibt, zwei 'Stageboxen' an eine Surface zu hängen. Ich denke, das das über den 2*ACE Einschub gehen müsste, aber sicher bin ich mir da nicht. Kann da jemand was dazu sagen?
Tomy
Hi,
worüber ich grad immer noch grübel, ist ob es die Möglichkeit gibt, zwei 'Stageboxen' an eine Surface zu hängen. Ich denke, das das über den 2*ACE Einschub gehen müsste, aber sicher bin ich mir da nicht. Kann da jemand was dazu sagen?
Tomy
Also laut Standbetreuer geht das und ist auch so gedacht um Redundanz herzustellen.
Wie schon geschrieben bei der Vorstellung in Singen war die Rede davon das A&H an eine Lösung arbeitet die beides kann, also zwei Surfaces an eine Stagebox sowie die Verbindung zweier Komplettsysteme über die Stagebox miteinander. Dafür benötigt man aber dann diese zusätzlichen Steckkarten in jedes Mixrack und A&H liefer noch ein Softwareupdate. Es soll also durchaus möglich sein das dir einer vom 80er aus an deinen Auxwegen bastelt solange du mix, blöde wird es nur wenn er dir in den Kanal eingreift, daher wird die Lösung über zwei Komplettsysteme die einfach nur das Signal digital verteilen sinvoller sein.
Auf jedenfall ging in Singen die Bedienung mit dem über Netzwerk angesteckten Laptop simultan, soll heißen, habe ich was am Laptop im iLive Editor geändert passierte das auch auf dem Pult, ebenso anderst herum.
Hi,
das mit dem Netzwerkzugriff ist klar. Das ging auch schon am i-Live Seminar in Wiesbaden. Allerdings stellt sich da die Frage des PFL/AFL/Wedge Signals. Das geht halt nicht über den normalen Netzwerkport, sondern nur über die ACE Verbindung. Und man will ja evtl. auch was anderes hören als der Kollege an der Front. Der Headphone Ausgang am Processing Rack wird der auch über die PFL auswahl geschaltet?
Tomy
Zitat von "Kracky"Wie schon geschrieben bei der Vorstellung in Singen war die Rede davon das A&H an eine Lösung arbeitet die beides kann, also zwei Surfaces an eine Stagebox sowie die Verbindung zweier Komplettsysteme über die Stagebox miteinander. Dafür benötigt man aber dann diese zusätzlichen Steckkarten in jedes Mixrack und A&H liefer noch ein Softwareupdate. Es soll also durchaus möglich sein das dir einer vom 80er aus an deinen Auxwegen bastelt solange du mix, blöde wird es nur wenn er dir in den Kanal eingreift, daher wird die Lösung über zwei Komplettsysteme die einfach nur das Signal digital verteilen sinvoller sein.
Auf jedenfall ging in Singen die Bedienung mit dem über Netzwerk angesteckten Laptop simultan, soll heißen, habe ich was am Laptop im iLive Editor geändert passierte das auch auf dem Pult, ebenso anderst herum.
Für mich dann bitte ein Mal die Split-Lösung mit 2 MixRacks und 2 Surfaces. <ironie> Ich mag es nicht, wenn ein Kollege mit seinen Fettfingern in meinem Pult rumfummeln kann </ironie>
Und überhaupt: warum wird für Monitoring immer das kleinere Surface oder gar eine Laptop-Lösung vorgeschlagen? Hier ist das schnelle Eingreifen, oft auch zeitnah seriell, besonders gefragt. Am FOH ist das unkritischer, weil weniger Mixe gemischt werden müssen und der Bühnenlärm sowieso dazukommt.
<augenzwinkern> Ist das weil Monitormischer die besseren Kollegen sind? </augenzwinkern>
nein. weil der Monitormischer neben den ganzen Dimmern, Ampracks, Ersatzlampen, Spare-Microständern, Gitarrenkoffern und Drumcases der Band, Cateringresten und Zeitschriften in dem Winzbereich hinter den Bässen im PA-Wing eh keinen Platz für ein vernünftiges Pult in amtlicher Ausführung hat.
Genau. Und deshalb bekommt der Moni-Mann in Zukunft ein Wireless-Headphone und dieses Teil hier für den Monitormix:
DAS nenne ich mal optimierte Platz- und Ressourcenausnützung :lol:
Nein, das bekommt jeder Musiker direkt zu sich. Dann kann sich jeder den Monitormix machen, der ihm lieb ist.
Und nach 5 Festivaltagen hat sich der Anschaffungspreis der Netbooks gegenüber den Personalkosten für den Monitormann auch wieder gerechnet...
ich hab wegen der zusammenschaltung von pulten gerade mal nachgefragt.
in der tat ist es für FOH+MON anwendungen so gedacht, das jedes pult auch ein mixrack hat.
dann sind die themen "wer nutzt den PAFL-bus" und "warum pfuscht der andere in meinen kanälen rum" kein thema mehr.
zudem lassen sich dann beide systeme unabhängig voneinander auf zwei veranstaltungen nutzen.
in anbetracht der günstigen preise sehe ich da keinen wirklichen kritikpunkt.
was die kleineren oberflächen für monitormischer angeht:
ich habe mich auch schon gefragt was das soll. sinnvoller für die bedienung wäre es wirklich, am FOH die kleinere konsole zu stellen. ich hätte damit jedenfalls keine probleme.
eine andere frage ist die: wenn man die technik für fremde bands stellt, kommt sehr oft ein mischer für den FOH mit, für monitor deutlich seltener. also hat man am FOH öfter jemanden, der mit der konsole nicht vertraut ist. für diesen kollegen wäre eine grössere konsole wiederum einfacher zu bedienen...
Ganz früher musste man beim Monitormix nicht jedes Tom und jeden Stereokanal mit auflegen, so dass die Monitormixer manchmal weniger Kanäle hatten als FoH. Heute geht das, speziell mit InEars nicht mehr.
Tomy
Zitat von "marce"Nein, das bekommt jeder Musiker direkt zu sich. Dann kann sich jeder den Monitormix machen, der ihm lieb ist...
für diesen zweck gibt es die AVIOM schnittstelle.
dies ist ein sehr cleveres system, das von jedem musiker problemlos verstanden wird... das ist ja auch nicht gerade unwichtig ![]()
Zitat von "wora"für diesen zweck gibt es die AVIOM schnittstelle.
dies ist ein sehr cleveres system, das von jedem musiker problemlos verstanden wird... das ist ja auch nicht gerade unwichtig
Ja - Aviom! Coole Sache - haben an der Messe auch damit gespielt - war ja ein richtig netter Versuchsaufbau von den Jungs da. Allerdings ob alle Musiker damit klarkommen ist nochmals ein anderes Thema :wink: Für diese Aussage würde ich jetzt nicht die Hand ins Feuer legen :roll:
OT: Was ich mich bei Aviom schon gefragt habe - reichen 16 regelbare Kanäle wirklich zum Beispiel für Inear-Mixes aus? Klar kommt dann das Argument: Summe + 14 Einzelsignale sollten doch reichen. Nur: Was ist mit Drummern, welche für ihr Set alleine schon 12 Kanäle belegen oder da war doch die Diskussion mit diesen Mikrophonclustern bei Gitarrenamps etc. pp. Welche Erfahrungen mache ihr da mit dem Aviom-System?
Hmm,
um den armen Drummer nicht zu überfordern, würde ich ihm nur Zugriff auf eine Bassdrummicro und ein Snaremicro geben. Evtl. reichen ja dann zusätzlich noch die Overheads, oder die Toms als 'Gang' etc.
Und zum Thema: Was mich wirklich freut, ist dass jeder Kanal ein Delay hat.
Tomy
Zitat von "4Art"...
Ja - Aviom! Coole Sache - ... Allerdings ob alle Musiker damit klarkommen ist nochmals ein anderes Thema :wink: Für diese Aussage würde ich jetzt nicht die Hand ins Feuer legen :roll: ...
also ich hab das bisher mehrmals für einen streichersatz eingesetzt, mit drummern hab ich da keine erfahrungswerte... ![]()
aber ich sehe das locker, denn sogar die streicher kamen damit sehr gut zurecht.
und eine art "numerus clausus" brauchen wir ja auch auf der bühne, damit nicht einfach jeder mitspielen kann ![]()
was die eindämmung der kanalzahl angeht: es genügt dem drummer normalerweise, wenn er sich das drumset als ganzes plus ein paar spezielle kanäle anwählen kann. da muss nicht alles einzeln aufliegen, man kann auch signalgruppen in auxwegen zusammenfassen.
z.b. toms, OHs, snares... bassdrum und HH dann als einzelsignale.
Wie muß ich mir das mit dem Aviom vorstellen ? Kann man mehrere Systeme einfach über Cat5 verbinden ?
Wie würde das verbinden in der Praxis mit der Ilive funktionieren ?? Bsp. 5 Musiker wo jeder seinen eigenen Mix
erstellen kann ?
es gibt für die iLiveT eine karte, die nennt sich "Mini Multi Digital-Out"
diese hat eine Cat5-buchse für Aviom.
an dieser buchse schliesst man eine leitung an und geht damit zum nächstgelegenen musiker.
dieser bekommt ein steuerteil, an dem er seinen mix erstellen kann.
von diesem gerät geht man dann einfach weiter zum nächsten musiker... usw...
mehr infos findest du hier
es gibt aber auch andere möglichkeiten, die jedoch ein bisschen eingeschränkter sind.
so kann man z.b. bei jedem musiker ein PL-bedienpanel von A&H installieren, an dem er sich aus 8 verschiedenen mixen was zusammenmischen kann.
für diese iDR-schnittstelle gibt es auch das hier
EDIT: schraibfähler minimiert...
ok,
Vielen Dank für die Info. Hört sich interresant an.
hi, es ist still geworden ...?
Naja, auf 30 Seiten gabs ja bis dato REICHLICH Platz ![]()
Die ersten iLive T sind ausgeliefert, auf der Messe war der Ansturm sehr, sehr, sehr groß. (An dieser Stelle Danke nochmal an Sascha, der meinen Kollegen und mir nochmal sehr nett und kompetent erklärt hat, wie das Pult so "tickt" ...
) , die Seminare im Vorfeld wohl alle wesentlich voller, als man erwartet hat, die Verkaufszahlen wie man hört (auf einem wohlgemerkt für "gesättigt" gehaltenen Markt) sehr gut. Beim großen deuTschen Versender gibt's das 112/48 Bundle für 14000 Brutto, heisst auch die preisliche Einordnung ist endgültig da. Ich bin gespannt wie sich die Lieferzeit weiter entwickelt, in England wurde bei der Produktion nochmal kräftig zugelegt.
Viele Grüße,
Thomas
Ich prophezeie:
Wenn die ersten 50 Pulte ausgeliefert sind, dann wird der Thread hier wohl um nochmals 30 Seiten wachsen.
Vielleicht muss dann ein eigenes ILive-Brett eingeführt werden :lol:
(Duck un' weg)