Zitat von "wora"mit dem pult im hotel angekommen
Du musst das Ding echt lieben ![]()
Doppelbett/zimmer oder kuscheliges Einzelnbett? Und taugt der Touchscreen was?
*duckundweg*
Zitat von "wora"mit dem pult im hotel angekommen
Du musst das Ding echt lieben ![]()
Doppelbett/zimmer oder kuscheliges Einzelnbett? Und taugt der Touchscreen was?
*duckundweg*
Zitat von "marce"
Du musst das Ding echt lieben :-)...
ja, ich nenne es auch schon "iLike" oder "iLove" ![]()
nein, dieser textausschnitt ist nur ein wenig unglücklich gewählt, ob wohl absicht dahinter steckte? :wink:
Ich habe auch noch ein paar tiefergehende fragen zu dem iLive T:
1.
Benutzt ihr das A&H-Pult eigentlich immer nur mit EINEM Cat5-Steuerkabel? Digital hat man ja bei einem Cat5-Kabel-Fehler einen Totalausfall.
Daher hat es sich bei den meisten digitalen Audionetzwerken durchgesetzt, alles in einem Ring (fault-tolernat-ring) zu verkabeln
(das heisst praktisch zwei Leitungen zum Pult (1xIN, 1xOUT) ziehen). Wird dies in der Praxis so realisiert (Sascha, wora?)? Kann das A&H Protokoll ACE das?
2.
Wisst ihr, wie hoch die Datenrate von dem ACE ist? Davon hängt ja z.B. die maximal verwaltbare Kanalanzahl ab. Bisher bauen alle auf eine Datenrate von ca. 100Mbit.
Bald wird es auch schon Gbit-Netzwerke geben... Da passt dann ungefähr 10x so viel rauf.
3.
Gainsplitting: Es gibt z.Zt. 3 unterschiedliche Varianten, wie mit dem Gainsplitting für Digitalpulte umgegangen wird:
- Ein Pult gaint, das andere nicht.
- Ein Pult gaint, das andere schwächt ab ("Trim", machen Digico/Optocore, Rocknet)
- Man hat 2 oder mehr A/D-Wandler in den Stageracks (neue Optocore Preamps, Midas)
Und das ist einfach nur eine Frage des Geldes... Ich denke auch, das A&H die Trim-Variante nachimplementieren kann,
weil das per Software realisiert wird, oder? Ich weiß das nicht 100%ig.
4.
rockline: Wenn man das SD8 und das T112 vergleicht, dann merkt man, das Digico größere Baustellen mit seinem Pult handeln kann. Es ist eben netzwerkfähig
und das ist die T-Serie erst, seitdem es die Ethersound-Schnittstelle gibt.
Damit kann man das Bedienpult und das Stagerack jetzt wirklich in ein größeres Netzwerk einbinden. Yamaha hat das schon lange erkannt, da kann man jedes Pult (per MY-Karte)
in viele beliege Netzwerke (Ethersound, Cobranet, Optocore, Rocknet) einbinden UND sogar schon Digital die Amps anfahren. Und das ist ihr grosser Vorsprung.
Deswegen interessieren mich die Fragen 1.-3., ob sich mit A&H in Zukunft auch größeres bewerkstelligen lässt.
mfg stefan
Hi Stepu,
ich denke für das was du möchtest, wäre das i-Live (ohne -T) wohl die bessere Wahl. Da kann man das Stagerack modular aufbauen (Ethersound, Digital I/O etc) und auch 'größere' Baustellen verwalten.
Tomy
Ich möchte (und kann) nichts kaufen, aber mein Praktikumsarbeitgeber will up-to-date bleiben :wink:
Die Fragen haben mir nur beim Digitalcorevergleich geholfen, eine Art, verzeiht, Schwanzvergleich machen zu können.
Ich denke, daß das T112 mit der iDR48 das P/L-Wunder ist UND schon mit Cat-Multicore arbeitet.
Mit dem T112 muss man nämlich nicht mehr das dicke HAN64 ziehen...
Und das wird die nächste Revolution auch bei den mittleren und kleinen Verleihbuden werden. Digitalpult haben ja alle,
jetzt will ich aber auch gefälligst weniger schuften!
Aber für Große ist es essentiell, daß ihre Pult jetzt schon netzwerkfähig sein können. Und da ist Yamaha wieder klar in Führung.
Die eingeschränkte Erweiterbarkeit ist auch eine Erklärung für den auf den ersten Blick niedrigen Preis der T-Serie.
Ein LS9 mit 2x SB168 liegt schonmal in einer ähnlichen Preisregion (auch wenn das LS9 nur halb so viele Busse hat)
und wäre pi x Daumen technisch vergleichbar (Klang sei hier mal subjektiv...)!
mfg stefan
Hi Stepu,
die iLive Serie hat keine 'Digital-Mucos'. Die Audiosignale bleiben im Stagerack, es werden primär nur Steuerbefehle übertragen. Daher läuft das Stagerack auch mit nem Laptop etc.
Es laufen allerdings schon ein paar Audiosignale drüber, z.B. für Talkback und PFL und die Analog I/Os an der 'Surface'.
Insofern ist das System 'Netzwerktauglich'.
Tomy
Hm, guter Hinweis.
Dann stellt sich ja die Frage, ob es sinnvoller ist nur ne Steuerleitung oder eher ein Netzwerk, auf dem sich alle Daten bewegen, zu verwenden.
Also eine Pro&Contra-Abwägung...
mfg stefan
Hi,
die Steuerung erfolgt über eine Netzwerkprotokoll, und man kann laut A&H da auch ganznormale Hubs und Wireless LAN Geräte einsetzen. Aber es werden halt (hauptsächlich) Steuerungsdaten übertragen (wobei ich mich wohler fühle, als wenn 60 Kanäle als Digitalsignal auf eine Leitung gequetscht werden).
Tomy
Weisst du, wie sich ein Kabelfehler (Kabel durch, Kurzschluß) auswirkt?
Gibts da auch Probleme mit Einstreuungen? Müsste auf jeden Fall denkbar sein, oder?!
mfg stefan
Hi,
Kabelfehler -> Keine Steuerung/Kein Vorhören/Kein Analog I/O am Pult möglich, Rest läuft weiter.
Einstreuungen -> Keine Ahnung, ich hoffe mal, es gibt da einen Datencheck. Dann entweder Daten können restauriert werden -> Alles okay, Daten können nicht restauriert werden -> werden erneut angefordert (auch hier bei Steuerdaten deutlich einfacher als bei Realtimeaudio)
Tomy
bei diesem system ist es nicht wie bei yamaha, das die signalverarbeitung im pult stattfindet und deshalb zwingend alle kanäle über das multicore oder ein netzwerk gesendet werden müssen.
das "pult" ist hier lediglich eine art fernbedienung, über das netzwerk laufen nur die steuerdaten und die am pult angebrachten ein- und ausgänge. der rest wird vollständig im bühnenrack bearbeitet, die signalverarbeitung findet also komplett auf der bühne statt!
somit fällt die musik auch nicht aus, wenn das kabel abgetrennt wird (es sei denn, das signal wird über das pult eingespielt).
"the show must go on" ist also kein unerfüllbarer slogan... :wink:
redundanz:
auf der messe wurde eine neue ACE karte vorgestellt, die eine redundante leitungsführung ermöglicht.
zu 1.
- ich benutze im moment nur eine CAT leitung. totalausfälle muss ich wegen der beschriebenen funktion nicht befürchten. allerdings denke ich bei grossen konzerten schon drüber nach, ob ich da redundant arbeiten werde.
zu 2.
- siehe 1.
zu 3.
- ich habe das noch nicht versucht (hab ja nur ein pult
), aber soweit ich informiert bin geht das noch nicht. mit der nächsten softwareversion, die demnächst kommen soll, wird das dann gehen.
wie es dann genau funktioniert, kann ich dir jetzt noch nicht sagen.
zu 4.
- die Ethersound-schnittstelle gab es beim iLive von anfang an.
mit der "T" ist auch eine A&H-eigene ACE schnittstelle dazugekommen, demnächst kommt noch MADI.
ob weitere schnittstellen wie z.b. Rocknet noch kommen, kann ich ebenfalls nicht sagen. wenn ich den vertrieb richtig verstanden habe, denkt man aber durchaus über zusätzliche erweiterungen nach.
da yamaha mit ihren digipulten schon länger am markt ist, haben sie natürlich einen gewissen zeitvorsprung was die menge der schnittstellen angeht. allerdings scheint mir das iLive konzept etwas cleverer durchdacht zu sein. wenn ich nur an meine probleme denke, als ich mal ein LS9 per cobranet in eine grössere DME umgebung einbinden musste... da war ein ganzer arbeitstag weg.
über die ethersound- und MADI schnittstellen lassen sich natürlich auch auf digitaler ebene signale an amps verteilen, solange diese ebenfalls über die entsprechenden schnittstellen verfügen.
z.b. ethersound ist ja ein unabhängiges system, warum soll das nur bei yamaha möglich sein?
den genauen datendurchsatz der ACE schnittstelle kenne ich jetzt nicht, aber ich steuere über dieses netzwerkkabel auch meine WLAN sender, meinen iDR4-controller, einen AT5200 receiver sowie den auf der bühne stehenden laptop (per remotedesktop). dies ist alles problemlos möglich.
im stagerack (iDR48) ist ein netzwerk-switch mit 3 schnittstellen eingebaut, im pult (T112) gibt es zwei netzwerk-ports. die ACE schnittstellen sind zusätzlich vorhanden und natürlich extra beschriftet.
nachschlag:
es gibt im menü diverse anzeigen über die qualität der datenverbindung (grün/gelb/rote anzeigen) sowie die möglichkeit diverse fehlerdaten auszulesen.
ausserdem gibt es eine sehr gute temperaturüberwachung von pult und stagerack und eine anzeige der einwandfreien funktion der netzteile (health)
Dann sind mit dem A&H genau genommen absetzbare Steuerleitungen (zu den Bedienpulten) UND eine
Vernetzung/Weiterleitung von/an andere Geräten per Ethersound o.ä. möglich. Diese Kombination erscheint mir äußerst sinnvoll,
denn die Steuerleitung ist bestimmt sicherer (in puncto Ausfallsicherheit des Systems) als ein digitales Multicore mit allen Signalen drauf.
Danke für die Infos, die helfen mir ein ganzes Stück weiter!
Es hat sich also doch gelohnt, den Thread endlich mal ganz durchzulesen ![]()
mfg stefan
nur zur ergänzung:
wenn man als pultverbindung ethersound wählt (gibt es nicht bei der T), dann muss man zwei leitungen legen:
- eine leitung ethersound
- eine leitung netzwerk
alles komplett über eine leitung geht nur bei der ACE schnittstelle.
Ist das nicht doppelt gemoppelt? Ethersound überträgt doch alle Audiodaten, was sollen die denn am Pult,
wenn das Pult nur die Stagebox fernsteuert? ist das für die Eingänge an den großen iLive-Pulten?
mfg stefan
wenn ethersound benutzt wird, muss eine zweite leitung gezogen werden (oder das zweite adernpaar im kabel verwendet werden).
ethersound kann keine steuerdaten für mischpulte übertragen, lediglich die gains!
für dei anbindung des pultes ist ACE also sinnvoller, trotzdem kann man zusätzlich ethersound verwenden für recording oder zur endstufenansteuerung.
so, ich muss jetzt weg, das pult und die musiker warten auf mich ![]()
Das Problem ist halt, dass man trotzdem ein paar Audiowege vom/zum Pult braucht, um z.B. analoge Inserts, PFL/AFL/Solo, Talkack oder Zuspiele am Pult zu realiseren. Auch macht es manchmal Sinn, wenn man z.B. für eine Delayline das Signal am FoH hat.
Bei der Entwicklung vom i-Live (ohne T) wurde für den Audiotransport auf ein 'fertiges' Protokoll zurückgegriffen und daher Ethersound verwendet. Für das i-Live T wurde dann das Allen & Heath Protokoll ACE entwickelt, dass sowohl Audio als auch Steuerung durch ein Kabel überträgt.
Tomy
Zitat von "TomyN"ACE ... das sowohl Audio als auch Steuerung durch ein Kabel überträgt.
aber eben "weniger" Audio. Die "grosse" iLive kann bis zu 32x Mono Audio rein oder raus oder kombiniert + PAFL + Talkback. Die T Consolen haben ja weniger I/Os.
VG bemi
... der eben wieder mit dem Vertriebler telefoniert hat und wohl auch bestellen "muss" ![]()
Nur so weils mich interessiert (nicht dass ich mir eins von den Pulten leisten könnte
)
Können die Komponenten der großen iLive-Serie auch nur über ACE kommunizieren , bzw. haben sie überhaupt ACE Schnittstellen? Könnte man also Theoretisch auch mal nen iLive 144 an ein iDR-48 über ACE anschließen? Oder sind diese Komponenten so noch nicht kompatibel?
Doch das geht!
Ist alles zueinander kompatibel.