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Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

  • simonstpauli
  • 15. Januar 2009 um 02:42
  • simonstpauli
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    • 6. Oktober 2009 um 14:07
    • #661
    Zitat von "marce"

    das war ja nicht die Frage - es ging ja drum, ob die iLive etwas kann, was die PM5d kann, weil eben der Fragensteller überlegt, eine iLive anzuschaffen - vielleicht für die "wir bringen einen eigenen Monitorplatz mit" - über das warum und wieso soll ja gar nicht diskutiert werden.

    Und Quintessenz ist wohl: das geforderte geht prinzipiell, aber nur mir Komfortverlust, da das zur Zeit größte verfügbare Surface aus der T-Serie nict genügend Fader hat, um z.B. mehr als 12 Auxe "entspannt parallel mit den Anfodernugen des Users" zu fahren.


    Danke für die Zusammenfassung.

    Wenn man meine provokante Anfangsfragestellung auf der ersten Seite beachtet ist klar, daß ich nicht auf das PM5D geschielt habe. Ich erinnere mich noch an die Vorstellung der PM5D (classic), das war damals ein ganz großer Wurf. Und Arbeitspunkte der Dynamics direkt im Kanal-Metering zu haben ist auch etwas, was ich in der 50k-Klasse einfach erwarte.

    Wie gesagt, ich sehe die große Stärke der iLiveT (und hier wirklich speziell die T-Serie mit maximal 28 Fadern) bei Touring-Pulten für Bandtechniker. Hier ist die völlig freie Belegung der Fader Gold wert, jeder kann sich seine Oberfläche so bauen wie er will.
    Wenn ich mit einer Band unterwegs bin kann ich locker mit einer T80 arbeiten, weil sich die Stellen an denen ich eingreifen muß deutlich reduzieren und ich mir für diese Szenarien Layer-Sets bauen kann. Für mich schlägt in diesem Fall eine T80 ein PM5D

    Das kann ich bei einem Festival einfach nicht weil ich nicht weiß was kommt. Und dann kommen Bandtechniker und müssen sich schnell auf dem Pult zurechtfinden. Einer der grössten Vorteile der iLive wird hier zum Nachteil, es gibt eine völlig freie Oberfläche und freie Bus-Konfiguration und damit keine Konsistenz. Hier nehme ich lieber ein PM5D.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • tufkamar
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    • 6. Oktober 2009 um 14:18
    • #662

    OT: wobei man viele Probleme durch Kommunikation im Vorfeld umgehen kann.

    Bei uns z.B. geht an die Techniker bzw. Ansprechpartner im Vorfeld unser "Masterfile" und die technischen Eckdaten raus, damit können iLive-Besitzer schon mal reindenken, nicht-Besitzer im Editor schauen und "üben" und auch evtl. gewünschte Änderungen für ihr Wohlbefinden machen - hat bisher problemlos funktioniert.

    Es ist natürlich auch ein Unterschied, ob man sein Setup etwas mehr an den traditionellen Wegen orientiert oder "sich in den Möglichkeiten austobt".

    Einmal editiert, zuletzt von tufkamar (6. Oktober 2009 um 14:19)

  • wora
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    • 6. Oktober 2009 um 14:19
    • #663

    man muss sich auf ALLE digipulte erstmal einarbeiten. da gibt es keinerlei ausnahmen!
    bei den einen geht das dann schneller, bei anderen dauert es länger... und die iLive gehört definitiv zur erstgenannten kategorie!
    das die yamaha pulte hier im vorteil sind ist klar, denn es gibt sie einfach schon länger. dieser vortiel ist schwer aufzuholen, aber es ist nicht unmöglich.


    @klauston:
    was die arbeit mit der iLive im monitor angeht:
    wir sollten hierzu vielleicht mal den sascha kohl befragen, er macht doch mit der iLive monitor bei den söhnen mannheims. und soweit ich weiss kommen da immer unzählige monitorwege zum einsatz.

    man darf auch hier nicht vergessen, das die T auf einen GÜNSTIGEN ANSCHAFFUNGSPREIS ausgelegt wurde.
    und das geht einfach nicht ohne kompromisse.
    das die T mit ihren 28 fadern für mixe mit 24 und mehr ausspielwegen NICHT die beste oberfläche ist, dürfte klar sein.
    durch die kompatibilität der oberflächen auch mit den günstigen mixracks kann man sich aber hier eine passende version aussuchen, das unterscheidet das system wesentlich von anderen herstellern. und preisgünstiger als eine PM5DRH bleibt sie auch in der grössten ausbaustufe...

    wie bereits passend geschrieben, kann man mit der T112 im monitor meines erachtens höchstens 12auxe direkt und schnell verwalten, wenn man diese auf die linke bank legt. sie hat ja 12/8/8 FADER: auf die mittlere und rechte bank packt man dann die inputs.
    will man mehr komfort, muss man eine grössere konsole nehmen. die 144er hat 16/12/8 fader, da geht das schon deutlich besser. http://www.ilive-digital.com/Images/iLIve_144/144%20front.jpg
    die grosse 176 bietet dann 24/12/8 fader. http://www.ilive-digital.com/Images/iLive_176/176%20front.jpg

    zum vergleich mit dem PM5D:
    die sache mit dem unvollständigen recall safe wurde meines wissens schon mehrfach an den hersteller herangetragen, auch von mir. soweit ich weiss überlegt man dort gerade, wie man das am besten für alle anforderungen lösen könnte. möglicherweise wird es da also bald eine umschaltmöglichkeit geben.

    die szene recall funktion ist nicht direkt vergleichbar, bei A&H geht man da völlig andere wege. man kann in einer szene sogar z.b. nur einen einzelnen EQ recallen, wenn man das möchte. ich glaube nicht, das die iLive hier etwas NICHT bieten kann.

    die iLive besitzt im gegensatz zur PM5 schon ein abgesetztes mixrack, also abgesetzte in- und outputs. das ist ein grosser vorteil gegenüber der PM5.
    redundanz gibt es nur mit der grossen iLive, das PM5D ist aber auch nicht serienmässig damit ausgestattet, man muss auch hier "aufbohren". hier sehe ich also auch keinen vorteil durch die PM5.

    das PM5D hat recht grosse abmaße, die iLive-T ist dagegen fast schon winzig. das man auf so einer grossen oberfläche mehr funktionen unterbringen kann ist klar. aber man benötigt sie nicht für jeden zweck, im FOH betrieb benötigt man von 24 aux-sends nur noch einen bruchteil.
    wenn wir mal das gesamtsystem betrachten, dann kann man sich bei A&H für FOH und für monitor verschieden grosse oberflächen hinstellen und spart damit truckspace und platz im zuschauerbereich. dadurch kann man dann vielleicht wieder einen etwas besseren mixplatz ergattern, um die qualität der mischung zu steigern.
    es hat eben alles seine vor- und nachteile.
    vom leistungsumfang ist die iLive jedenfalls mit dem PM5D vergleichbar, dabei bleibe ich. und wie man sieht, lassen sich hier auch richtig sinnvolle vergleiche ziehen...

    die T ist dagegen natürlich eine abgespeckte version.
    eine direkte vergleichbarkeit gibt es da meiner meinung nach weder mit dem M7 noch mit dem PM5D, da sich die features überschneiden

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkaklto
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    • 6. Oktober 2009 um 19:07
    • #664

    Ich wollte da gar keine Yamaha kontra ILiveT Diskussion lostreten, aber der Spruch, das das I Live T auch ein PM5D nass macht, steht ein oder 2 Seiten weiter vorher und kommt nicht von mir.

    Zitat von "Oliver Derks"

    Siehe oben.
    Meine Meinung: Das Teil macht auch ein PM5D nass. Und ich hab lange mit mir selber und meinen Kollen gehardert, ob ich es mir ins Lager stelle oder nicht. Derzeit ist es aber ein konkurenzlose System. Kaufmänisch und technisch.


    Wenn man sowas in die Welt setzt, muß man auch mit argumentativen Gegenwind rechnen.

    ich will damit auch nicht die großen Festivals machen, auf die Idee käme ich mit einem T Modell nicht.
    Ich dachte eher so an die kleineren 2-3000er Festivals, wo mal zwischen 4 und 11 Bands am Tag ablaufen.

    Und ich habe oft gute Chancen, als Techniker mit eigenem Pult gebucht zu werden , aber dann will ich was haben, was sinnvoll ist.
    16 Wege gehen schnell mal Weg mit 2 Reihen Wedges ( Downstage/Upstage) dann noch Sidefills und Drumfill und ein paar In Ear mal schnell an den Start.
    Die einen Mono, der Nächste kommt Stereo.
    Das will ich gehandelt wissen.
    Und zwar so, das ich meinen Job erledigen kann, ohne mich dauernd rechtfertigen zu müßen, weil ich mich durch permanentes hin und herschalten mal vertue.

    Von den Features und dem Preislichen gefällt es mir.

    Zitat von "tonzwerg"

    Das mit dem Direktzugriff verstehe ich nicht so ganz. Bis man mal bei ner PM5D mal auf dem Grafik-EQ eines Monitorwegs angekommen bist, hat das ein oder andere Feedback wahrscheinlich schon den Hochtöner zerstört.


    Zum Einen: Wenn ich wegen einem so geartetem Feedback im Gig so an den Monitor EQs drehen muß, dan hab ich ganz deutlich VOR dem Gig was falsch gemacht.
    Nämlich meine Monitore nicht ordentlich entzerrt. Und normalerweise muß ich da im Betrieb sehr selten reingreifen.
    Abgesehen davon, das ich das schon vorher hören sollte ( Ausname sind exotische Instrumente mit wenig Input, wo mman sich hintasten muß, aber auch da ist nicht der Monitor EQ das Problem )

    Und nebenbei hab ich für solche Anwendungen mein Notebook und der EQ seite am Pult hängen, wo ich mit der Maus sofort am GEQ ziehen kann.
    Glaub mir, das geht schnell.

    Aber weiter zum I Live T.

    Für FOH Anwendungen passen alle möglichen Pulte sehr schnell.
    Bei Monitor sieht es anders aus.
    Da stelle ich deutlich mehr Fragen.

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  • simonstpauli
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    • 6. Oktober 2009 um 19:21
    • #665

    Klaus, bei Stereo-Mixen sieht die Sache etwas anders aus. Wenn Du dadurch auf 12 Mixe kommst, kann es mit dem T112 schon was werden. Dann bleiben 16 Fader für die Inputs.

    Show-Szene kann dann ein Input Layer mit 28 Kanälen sein und dann 8 Wege über UDKs.

    Was auch geht: eine oder mehrere PL-10 oder PL-6 dazu nehmen
    http://www.idrseries.com/pl-series.asp
    quasi als extension wing für die Mixe.

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  • guma
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    • 6. Oktober 2009 um 19:24
    • #666
    Zitat von "klauston"

    Zum Einen: Wenn ich wegen einem so geartetem Feedback im Gig so an den Monitor EQs drehen muß, dan hab ich ganz deutlich VOR dem Gig was falsch gemacht.
    Nämlich meine Monitore nicht ordentlich entzerrt. Und normalerweise muß ich da im Betrieb sehr selten reingreifen.
    Abgesehen davon, das ich das schon vorher hören sollte ( Ausname sind exotische Instrumente mit wenig Input, wo mman sich hintasten muß, aber auch da ist nicht der Monitor EQ das Problem )

    Und nebenbei hab ich für solche Anwendungen mein Notebook und der EQ seite am Pult hängen, wo ich mit der Maus sofort am GEQ ziehen kann.
    Glaub mir, das geht schnell.

    Das lag mir schon seit längerem auf der Zunge ! Vielen Dank :wink: . ..... und das gilt auch für verschiedene andere "Zugriffsnotwendigkeiten". :D:D

  • tufkaklto
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    • 6. Oktober 2009 um 19:40
    • #667

    simonstpauli

    nene, die Stereo in Ear kämen dann dazu, bei 12 Wegen minimum dachte ich noch an konventionelles Monitoring

    guma:
    natürlich kanns mal sein, das ein Pfiff losgeht, aber dann liegt es an einem zu heissem ( meist Vocalmic) Micro, da ist man dann aber selbst schuld, weil man dann meist über Gebühr rausschickt.
    Andererseits, oft muß man ja ans Limit :D

    Aber jetz genug OT.

    zurück zum Thema

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  • simonstpauli
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    • 6. Oktober 2009 um 19:58
    • #668
    Zitat von "klauston"

    simonstpauli

    nene, die Stereo in Ear kämen dann dazu, bei 12 Wegen minimum dachte ich noch an konventionelles Monitoring


    Ich dachte da auch an konventionelles stereo bzw. dual monitoring.

    Es läuft bei der iLive am Ende immer auf die Fader-Anzahl hinaus. Deshalb auch die Idee mit den PL-Interfaces...

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  • Oliver Derks
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    • 6. Oktober 2009 um 22:07
    • #669
    Zitat von "klauston"


    Wenn man sowas in die Welt setzt, muß man auch mit argumentativen Gegenwind rechnen.

    Servus Klaus.
    Klar - hast recht. Darum sind wir ja alle hier. Wer nur seine eigene Meinung hören will sollte besser Selbstgespräche führen.

    Aber noch mal zu meinem Satz: Ich bin der Meinung, dass wenn ich mir das Gesamtpacket anschaue, also Features (Was kann das Pult), Ausstattung (Wandler auf der Bühne also inkl. Digitalcore) und Preis, das iLIVE als "Gesamtkonzept" vor dem 5D liegt.

    Wie du schon festgestellt hast, gibt es aber wohl Fälle (16 Wege Festival Moni), in denen man mit einem 5D besser zurecht kommt.

    By the Way: Ich bin schon gespannt wobin Yammi demnächt auf den Markt kommt!

    In diesem Sinne....
    Gruß
    Oliver

  • christopher hafer
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    • 7. Oktober 2009 um 00:00
    • #670
    Zitat

    By the Way: Ich bin schon gespannt wobin Yammi demnächt auf den Markt kommt!


    Wenn ich mir das derzeitige Preisgefüge bei Y. so ansehe und sich das nicht ändert bin ich wenig gespannt auf neue Y. Pulte. Der Markt ist eh ziemlich gesättigt.
    Daher finde ich es doch auch so wichtig, eher kleineren Herstellern wie A&H mit eindeutiger Kritik praktische Probleme Probleme aufzuzeigen! Das bringt ALLEN wesentlich mehr als das beliebte schön Reden, das ist einfach nur Kontraproduktiv, weil es nichts ändert.
    Wenn A+H hier massiv am Ball bleibt haben die das Potential im Low/Mid-Preissegment einen sehr großen Marktanteil zu ergattern. Sie haben das zukunftsweisende Konzept, sie haben die Zeichen der Zeit erkannt und ich gönne es ihnen. Genau darum ärgern mich so kleinere "Bugs", von denen es ja einige völlig Unnötige gibt. Wir meisten User und die Konkurrenz schauen da schon sehr genau hin.

    Soweit mein konkreter Beitrag zum Thema "...wo geht die Reise hin?"

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • simonstpauli
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    • 7. Oktober 2009 um 01:22
    • #671
    Zitat von "Oliver Derks"

    Servus Klaus.
    Klar - hast recht. Darum sind wir ja alle hier. Wer nur seine eigene Meinung hören will sollte besser Selbstgespräche führen.

    Aber noch mal zu meinem Satz: Ich bin der Meinung, dass wenn ich mir das Gesamtpacket anschaue, also Features (Was kann das Pult), Ausstattung (Wandler auf der Bühne also inkl. Digitalcore) und Preis, das iLIVE als "Gesamtkonzept" vor dem 5D liegt.

    Wie du schon festgestellt hast, gibt es aber wohl Fälle (16 Wege Festival Moni), in denen man mit einem 5D besser zurecht kommt.

    By the Way: Ich bin schon gespannt wobin Yammi demnächt auf den Markt kommt!

    In diesem Sinne....
    Gruß
    Oliver


    Oliver, ich glaube nicht, daß ein Digicore Klaus für die angedachte Anwendung (Monitormix) hinter dem Ofen vorlockt.

    Ich sehe ein Monitorpult eher als relativ einfache und übersichtliche Matrix. Also viele Inputs auf viele Outputs. Alle weiteren Features sind "nice to have". In ungefähr folgender Reihenfolge: Anständige Solo-Mimik (swap, input priority), AFL-Trim, PFL-Trim, Phantomspeisung, HPF bis min. 300 Hz, Polarity Reverse, Kanal-EQ.

    Nehmen wir ein einfaches Soundcraft SM20. Für mich ist das eine 40 in 13 Matrix, ich von den 13 Mixen kann ich wahlweise bis zu 7 Mixe stereo fahren. Vermarktet wird es als 20-Mix-Pult, die 7 B-Mixe sind für mich nicht vollwertig, weil ich sie auf den Tandem-Potis nicht vollwertig nutzen kann. Als Panorama ist die untere Achse okay, als Send nicht.

    Ähnliches gilt für Digitalpulte. Übersicht hat für mich die absolut höchste Priorität bei einem Monitorpult. Bei einer iLive bedeutet das: mehr Fader -> mehr Übersicht. Die T-Serie unterscheidet sich in diesem Punkt nicht signifikant von der Classic-Serie. Selbst die fehlenden XLR-Inputs an der T sind in diesem Fall Latte weil die Stagebox einen Meter neben dem Pult steht. Aber ein 144 hat durch die extra-Fader einen Riesen-Vorteil gegenüber einem 112 oder T112. Ein 176 sowieso.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • tufkaklto
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    • 7. Oktober 2009 um 08:19
    • #672

    +1

    Problem erkannt.
    Wobei ich schon auch darauf denke, es als FOH Pult auch einstzen zu können.
    Ich muß mir nur überlegen, ob ich auf die >Abstriche verzichten kann, die es mir Monitorseitig bietet und ob mir das das Digicore wert ist.
    Und ich muß damit rechnen, das es auch Fremdtechniker nutzen müßen und ich will es natürlich auch im Dryhire an Firmen vermieten können.

    Das sind meine Überlegungen.

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  • tufkamar
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    • 7. Oktober 2009 um 09:08
    • #673

    evtl. auch beim Arbeiten etwas umdenken - man braucht ja nicht immer alle 16 Wege im Direktzugriff - 8 Stück sollten da ja eigentlich erst mal reichen. Dann hätte man noch 20x4 Kanäle über die anderen beiden Bänke und Layer - da die Oberfläche ja völlig flexibel ist kann man sich ja auch die entsprechenden Wege und die notwendigen Kanäle so legen, daß das meist benötigte in einer Layerebene vorhanden ist - also z.B. in Ebene 1 die "Arbeitskanäle" und 2-4 einfach alle vorhandenen.

    Ob das praktikabel ist hängt natürlich immer vom konkreten Fall ab.

  • karel noon
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    • 7. Oktober 2009 um 12:07
    • #674

    @Christofer: mein beileid, scheinst ja nicht nur eine "pultpremiere" zu verdauen haben, sondern eine insgesamt fragwürdige veranstalltung :roll:

    was deine kritik an die Ilive betrifft hat sich ja gezeigt das das meiste ja dinge sind die nur auf den fehlenden bediener zurück zu führen sind, bzw. falsche konfiguration des pultes. ich denke gerade für die Anwendung wo du es vor der Nase hattest ist es genau das richtige Pult, es kann alles was du brauchst, ist dabei komfortabler als eine M7, und meiner meinung nach das besser "klingende" aber das ist ja subjektiv.

    was die verwirrung um die Kompatibilität der T und nicht T serie angeht, das liegt eben an A&H die eben wirlich hinterher sind, und das ganze system zu einem großen ganzen ausbauen.
    Früher ging es nicht, aber mit der einführung von neuen einschubkarten für die große serie geht es jetzt.

    aber genau deswegen find eich das konzept so gut, es wird drann gearbeitet. nichts ist vom ersten tag an perfekt, nur muß man heutzutage nicht mehr den nachfolger also was komplett neues kaufen, sondern es reicht eine einschubkarte und ein software update.

    @ Klauston: du bräuchtest für deine Fälle wirklich eine Größere oberfläche als die T112 würde ich sagen, denn die PL faderteilchen haben ja leider keine motorfader. das wäre aber nötig.
    aber rechne doch mal durch was ein I Live system dich kostet mit einer T112 oberfläche und eine 176 also quasi einmal für FOH zeugs und kleines besteck und die 176 für monitozwecke. evtl. mit einer IDR48 und einer IDR0 oder IDR32 als doppel FOF/Mon system. da wirst du erstaund sein.... ein PM5D RH ist immern noch nicht ganz günstig...
    deswegen denke ich auch das es buchhalterisch das beste pult ist, vom spaßfaktor mal abgesehen :D


    P.S. beim thema digitalpulte, denkt wenn ihr zeit habt mal an den hörvergleich:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=29&t=77150
    und die abstimmung dazu:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=37&t=77270

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • tufkaklto
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    • 7. Oktober 2009 um 19:30
    • #675
    Zitat von "marce"

    evtl. auch beim Arbeiten etwas umdenken - man braucht ja nicht immer alle 16 Wege im Direktzugriff - 8 Stück sollten da ja eigentlich erst mal reichen. Dann hätte man noch 20x4 Kanäle über die anderen beiden Bänke und Layer - da die Oberfläche ja völlig flexibel ist kann man sich ja auch die entsprechenden Wege und die notwendigen Kanäle so legen, daß das meist benötigte in einer Layerebene vorhanden ist - also z.B. in Ebene 1 die "Arbeitskanäle" und 2-4 einfach alle vorhandenen.

    Ob das praktikabel ist hängt natürlich immer vom konkreten Fall ab.


    DOCh, ich will die 16 Wege im Direktzugriff.
    Das ist meine Arbeitsweise und das hätt ich gerne.
    Und ich weiß für mich auch, warum ich das will.

    mediennutte:
    Wenn ich eine große Oberfläche benötige, dann sind wir preislich sicher deutlich höher .
    Wenn ich eine PM selber kaufen wollen würde, die sind gebraucht ab 20.000 zu haben.
    Da aber vorher noch einen M7.
    Alle diese Pulte bieten mir die minimum 16 Monitorwege, die ich ohne umzuschalten direkt anwählen will.

    Ich will nichts was unmöglich ist oder was es nicht direkt am Markt gibt.

    Wäre ich mit einer Band unterwegs oder würde es für solche Anwendungen benötigen, dann wäre das sicher für mich Erste wahl.
    Ich bin im Moment aber noch am hadern.
    Aus dem selben Grund habe ich gerade ein Innovason verkauft, weil es mir für solche Festivalsituationen nicht genug Spielraum bietet, eben ganz schnell mal was für Fremdtechs umzukonfigurieren oder mal ganz schnell auf eine völlig geänderte Anforderung innerhalb weniger Minuten reagieren zu können.

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  • wora
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    • 7. Oktober 2009 um 23:55
    • #676

    ich denke, für dich wäre die 144er optimal. die T112 ist meiner ansicht nach ein zu grosser kompromiss.
    du kannst dort zwar deine 16 aux-sends mit der mittleren und rechten faderbank auf der oberfläche halten (egal ob mono oder stereo-weg), dann hast du links aber nur noch jeweils 12 kanäle zur anwahl.
    falls dir das genügt würde es ja gehen, aber das bezweifle ich jetzt mal.

    das innovason-konzept ist der iLive recht ähnlich, auch hier kann man sehr flexibel auf die anforderungen reagieren und sich "seine" oberfläche zurechtbasteln wie man sie will. dieser komfort bedeutet aber grundsätzlich IMMER, das man konfigurieren muss.
    das geht bei der iLive zwar einigermassen schnell (vor allem per editor), ist aber einem fixen, nicht veränderbaren system bei schnellen, komplexen änderungen zeitlich unterlegen. das ist dann der logische tribut an die flexibilität.
    man kann sich aber vorbereitete setups in die szenen schreiben, so kann man z.b. einfach nur die faderbelegung speichern. wenn jemand anderes kommt, ruft man die "standard"-einstellung ab, z.b. linke faderbank A = kanal 01-12, bank B = kanal 13-24... usw...

    klaus, ich will dich ja nicht überrreden in eine iLive zu investieren ( :D ), aber versuch doch mal an ein pult zu kommen und probier es aus. falls du mal in der nähe bist, können wir gern mal nen termin ausmachen, ich hatte heute auch besuch eines bekannten...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • holger schüller
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    • 18. Oktober 2009 um 15:35
    • #677

    So gestern wieder mal der nächste Sckocker mit der Plastikkiste gehabt. 10min. vor Beginn der VA laute Einschläge und Aussetzter. Es lief nur ein IPOD als Zuspieler. Beim drücken auf der Surface (rechte Seite) wurde es schlimmer. Einmal drücken für Mördereinschläge.

    Und das bei voll besetzter Hütte so kurz vor dem Start echter Wahnsinn. Hab dann irgendwann beschlossen das Konzert zu starten und zu hoffen das die Inputs der Band nicht betroffen sind. Ging dann irgendwie gut aber was für ein Sch....gefühl.

    Alle Features und guten Eigenschaften hin oder her. Das Surface ist eine KATASTROPHE. Haptik und Verarbeitungsqualität sind SCHROTT.
    Jetzt kommt mir bitte keiner mit dem Argument, günstiger Preis, ein guter 24 Kanal analog Mixer kostet die Hälfte und bietet 10mal mehr Haptik.

    Ich bin momentan bedient von dem Mistding und überlege echt ob ich weiterhin mit einem nicht ausgereiften und wackeligem Plastikpult durch die Gegend fahren will.

    So wird sich Allen&Heath nicht behaupten können. Ich mag das Konzept und auch was sich alles machen lässt aber der Rest ist schlichtweg inakzeptabel. Falls ich jetzt der einzigste bin der das Problem bisher hat, kann ich nur sagen das die Konsole schon viel unterwegs war und vlt. sowas erst nach einem Haufen Transporte auffällt.

  • Kracky
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    • 18. Oktober 2009 um 16:06
    • #678
    Zitat von "holger schüller"

    So gestern wieder mal der nächste Sckocker mit der Plastikkiste gehabt. 10min. vor Beginn der VA laute Einschläge und Aussetzter. Es lief nur ein IPOD als Zuspieler. Beim drücken auf der Surface (rechte Seite) wurde es schlimmer. Einmal drücken für Mördereinschläge.

    Und das bei voll besetzter Hütte so kurz vor dem Start echter Wahnsinn. Hab dann irgendwann beschlossen das Konzert zu starten und zu hoffen das die Inputs der Band nicht betroffen sind. Ging dann irgendwie gut aber was für ein Sch....gefühl.

    Alle Features und guten Eigenschaften hin oder her. Das Surface ist eine KATASTROPHE. Haptik und Verarbeitungsqualität sind SCHROTT.
    Jetzt kommt mir bitte keiner mit dem Argument, günstiger Preis, ein guter 24 Kanal analog Mixer kostet die Hälfte und bietet 10mal mehr Haptik.

    Ich bin momentan bedient von dem Mistding und überlege echt ob ich weiterhin mit einem nicht ausgereiften und wackeligem Plastikpult durch die Gegend fahren will.

    So wird sich Allen&Heath nicht behaupten können. Ich mag das Konzept und auch was sich alles machen lässt aber der Rest ist schlichtweg inakzeptabel. Falls ich jetzt der einzigste bin der das Problem bisher hat, kann ich nur sagen das die Konsole schon viel unterwegs war und vlt. sowas erst nach einem Haufen Transporte auffällt.

    Ich les ja hier gerne mit und frag mich jetzt liegt das vielleicht nur an deinem Surface? Hast du schonmal die Möglichkeit gehabt das mit einem anderem Surface aus zu probieren? Es sind ja jetzt schon mit viel Hochdruck so einige Systeme auf dem Markt geworfen worde, wäre doch möglich das es da auch mal ein fehlerhaftes Teil gibt. Was sagt der Kundenservice von A&H können die dir nicht einen Ersatz oder Austausch anbieten?
    Am Problem mit der Haptik wird das nichts ändern aber ich glaube wenn das Pult selbst 100%ig funktioniert ist Haptik wohl nicht der Faktor.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • A&H Service
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    • 18. Oktober 2009 um 16:33
    • #679

    Hallo zusammen,
    ich kann mit ruhigem Gewissen sagen dass dies ein Einzelfall ist, so etwas hatte ich bisher bei noch keiner iLive gehabt.
    Das Pult bitte zum Service bringen, am besten noch am Montag da ich ab Dienstag für 2 Wochen in Urlaub bin.

    Ich kann auch überhaupt nicht verstehen wie man sich wegen eines Fehlers so negativ über ein Pult auslassen kann.
    Wegend er Haptik hat ja jeder wohl genügend Möglichkeiten gehabt das Pult vorher zu testen, also nicht hinterher sagen das ganze Pult ist Schrott.

    Viele Grüße

    PA-SystemTechnik - Andreas Weber
    Allen&Heath Service
    T: +49 (0) 157 - 578 50 234
    E: pa-systemtechnik@t-online.de

  • holger schüller
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    • 18. Oktober 2009 um 17:17
    • #680

    Lieber A&H Service. Das ist zum totlachen. Natürlich bringe ich das lustige Plastikteil zu euch in den Service, geht ja nicht anders.

    Macht euch die Sache trotzdem einfach. Wer bezahlt den die Fahrtkosten und den Zeitaufwand der da entsteht?? Nur weil das Ding billigster Plastik ist. Wer schonmal vor oder während einer Show so ein Problem hatte weiß warum ich mich so aufrege. Ich erwarte wenn ich ein Gerät kaufe das es funktioniert und Punkt aus. Das ihr das Ding verteidigt ist doch jedem klar hier ihr wollt ja schließlich verkaufen.
    Probleme können immer mal vorkommen aber bitte doch nicht sowas lächerliches.

    Und wenn es die einigste bis jetzt ist angeblich, wartet mal ab bis die Dinger mal 2 Jahre lang on the road wahren.... Viel Spaß damit.

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