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Summensignal über Funk zu den Amps ...

  • oneforall
  • 9. Februar 2009 um 11:01
  • oneforall
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    • 9. Februar 2009 um 11:01
    • #1

    Hallo Kollegen!

    Leider stehe ich mal wieder auf dem Schlauch und benötige eure Hilfe.
    Was für Systeme kennt Ihr, um das Summensignal vom Mischpult in Richtung Amps zu schicken?
    Es geht hierbei um eine multifunktionale Einrichtung der Gemeinde. Dabei sollte das Mischpultwägelchen an irgendeinem Ort im relativ kleinen Veranstaltungsraum an das Stromnetz angeschlossen werden und das Signal via Funk übertragen werden.
    Luxus wäre dann natürlich noch, dass sich die Amps über ein Remotesignal einschalten lassen.

    Gibt es hier ein bezahlbares System?

    Gruß,
    Elmar!

  • Insomnia
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    • 9. Februar 2009 um 11:24
    • #2

    Hallo Elmar,

    der einfachste weg ist ein IEM-System.
    Der Sender im Wagen, empfänger bei den Amps. sinnvollerweise den Empfänger nicht im Batteriebetrieb sondern auf Netzteil umgebaut.
    Je nach Empfänger/amp brauchst Du eventuell noch einen Lineverstärker zur Pegelanpassung.

    Das IEM system kannst Du Dir dann je nach Budget/eingesetztem Material raussuchen. gibts von billig über günstig bis teuer (db /Monacor/Sennheisser/Shure/AKG (diese Auflistung ist absolut Wertefrei über die Qualität, sollen nur die üblichen Verdächtigen darstellen))

    Gruß
    Insomnia

  • thomas seewald
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    • 9. Februar 2009 um 11:35
    • #3

    Kann man eigentlich mit einem Empfänger für Funkmikros auch ein IEM-empfangen ? Dann würde sich der Empfängerumbau erledigen....

    Gruß Thomas / thos-berlin

  • Volker Holtmeyer
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    • 9. Februar 2009 um 11:38
    • #4

    Satt eines IEM-Beltpack-Empfängers würde ich aber einen "normalen" Empfänger empfehlen (also einen, der normalerweise z.B. das Signal eines Handsenders empfinge).

    EDIT: Ja, genau. :)

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Insomnia
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    • 9. Februar 2009 um 11:42
    • #5
    Zitat von "thomas seewald"

    Kann man eigentlich mit einem Empfänger für Funkmikros auch ein IEM-empfangen ? Dann würde sich der Empfängerumbau erledigen....

    Ja, aber nur Mono.
    Die meisten IEM Systeme arbeiten aber nach dem Kompander verfahren, da wird das mit einem Funkmikroempfänger schon nicht mehr gehen.

    Gruß
    insomnia

  • erik
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    • 9. Februar 2009 um 14:15
    • #6

    was meinst du mit Kompander?
    Das was ich unter Kompander versteh, das wird auch bei Funkmikrofonen benutzt um den Dynamikumfang zu vergrößern. Meistens funtioniert es nicht, weil iem stereo überträgt und Funkmikros mono und die Signal anders moduliert und demodulirt werden.

  • Volker Holtmeyer
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    • 9. Februar 2009 um 14:47
    • #7

    Man kann das Signal problemlos in Mono Empfangen (habe ich schon mehrfach mit IEM-Sender und stationärem Empfänger so gemacht).

    Das Stereosignal wird ja nicht als L und R moduliert sondern als L+R und L-R. Das ist so ähnlich wie im Rundfunk. Heutzutage gibt es zwar kaum noch Mono-Radios, aber bei Einführung des Stereotons war es natürlich wichtig, dass alle Monoempfänger das Signal ebenfalls noch problemlos wiedergeben konnten. Dazu wird einfach das Signal L+R demoduliert. Ein Stereoempfänger demoduliert aber (L+R)+(L-R) [... Mathematik 7. Klasse, Binomische Formeln, da war doch was ...] = 2L und (L+R)-(L-R) = 2R.

    Als "Kompander" bezeichnet man üblichweise die Kombination von Kompressor und Expander (Im alten 01V gab es ja z.B. nur einen Dynamics-Block je Kanal. Da gab es dann neben Kompressoren und Expandern eben auch kombinierte Presets.). In der Drahtlostechnik bezeichnet man als Kompander den Vorgang, dass das Signal vorm Senden komprimiert und nach dem Empfangen expandiert wird (um die begrenzte Dynamik der Übertragungsstrecke besser auszunutzen).

    Bei AKG z.B. bezeichnet man die Betriebsmodi-Wahl (Stereo oder "eigener Mono-Mix" aus Kanal 1 und 2) am IEM-Empfänger als Individual Mix.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • simonstpauli
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    • 9. Februar 2009 um 15:05
    • #8
    Zitat von "Insomnia"

    Ja, aber nur Mono.
    Die meisten IEM Systeme arbeiten aber nach dem Kompander verfahren, da wird das mit einem Funkmikroempfänger schon nicht mehr gehen.

    Gruß
    insomnia


    Das geht schon.
    eW300 IEM Sender und eWx00 Empfänger z.B. arbeiten mit dem selben Kompandersystem.

    Mit einem stationären Empfänger hat man Vorteile im Bereich Antennensysteme, IEM-Empfänger haben meist einzelne, feste Antennen.

    Wie weit soll denn übertragen werden? Funk-Aussetzer sind sicherlich nicht erwünscht...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • treibsand
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    1
    • 9. Februar 2009 um 15:22
    • #9

    Aber du denkst bitte auch an die (nahe) Zukunft?!?
    https://paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=71785
    Dein Vorhaben klingt ja ganz nach diversen Funkstrecken in alle Richtungen...
    Das wäre mir als "kostengünstige, dauerhafte" Installation zu heikel.

    Strom braucht der FoH ja ah - warum also nicht eine Multicorelösung? Evtl. mit verschiedenen Abgriffsorten.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • oneforall
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    • 9. Februar 2009 um 16:18
    • #10
    Zitat von "simonstpauli"

    Wie weit soll denn übertragen werden? Funk-Aussetzer sind sicherlich nicht erwünscht...


    Luftlinie sind es wohl ca. 25m (max). Es ist auch nur eine Betonwand dazwischen :?
    Die Antennen können aber zur Not auch noch abgesetzt und im Raum selber montiert werden.

    Zitat von "treibsand"

    Aber du denkst bitte auch an die (nahe) Zukunft?!?


    Sollte ich? Ich habe da zwar inzwischen auch schon viel dazu gelesen, aber wenn es wirklich so kommt, dann gibt es noch ein paar Probleme mehr ...

    Zitat von "treibsand"

    warum also nicht eine Multicorelösung? Evtl. mit verschiedenen Abgriffsorten


    So ist das ganze jetzt schon geplant, aber noch nicht umgesetzt. Das Problem das ich sehe ist, dass ich es den verschiedenen Gruppen (Frauenbund, Kindergarten, Aerobic-Mädels, AH-turnen, Tagungen usw.) nicht zumuten kann, das System dementsprechend einzustecken :?
    Ein Hausmeister ist normalerweise nicht zugegen bei Veranstaltungen.

    Aber ich werd es auch noch eimal überdenken, da es sicher auch das günstigste sein wird (Multicore ist schon vorhanden, es fehlen nur noch die Hartings und entsprechenden Blenden für die Bodentanks)

  • daniel wilhelm
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    • 9. Februar 2009 um 16:28
    • #11

    Ich denke mir aber ganz einfach, dass das Einstecken eines Hartings mit Summensignal, eventuelle Signale von der Bühne (wenn von Nöten) etc. auch nicht schwieriger ist als einen Schukostecker in die Steckdose zu stecken.
    Das Anschalten der Amps über einen eventuellen Zentralschalter??
    Oder es werden Adern des Multicores für eine Relaisschaltung geopfert um die Amps dann vom Pultplatz an und auszuschalten. :idea:

    Grüße Daniel Wilhelm

    Meister für Veranstaltungstechnik
    -FoH / Monitor Ton
    -d&b Systembetreuer
    -Elektrofachkraft

  • Volker Holtmeyer
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    • 9. Februar 2009 um 17:41
    • #12
    Zitat von "daniel wilhelm"

    IOder es werden Adern des Multicores für eine Relaisschaltung geopfert um die Amps dann vom Pultplatz an und auszuschalten. :idea:

    Oder am Besten gleich eine Brücke in den Harting löten! :wink:

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • daniel wilhelm
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    • 9. Februar 2009 um 19:58
    • #13

    somit wären zumindest sämtliche Argumente der DAU- Bediensicherheit erfüllt und genau das wollte Elmar ja :D

    Grüße Daniel Wilhelm

    Meister für Veranstaltungstechnik
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  • holger schüller
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    • 9. Februar 2009 um 23:36
    • #14

    Ich würde auch die Mucolösung nehmen. Zum einschalten der Amps, wie Volker schon schreibt, den Harting dementsprechend brücken.

    Richtig gemacht läuft das besser und wie schon gesagt den Stecker kann wohl jeder einstecken. Auch die Funkstrecke kann aus irgendwelchen Gründen mal nicht funktionieren und wenn dann keiner da ist der sich auskennt, klappt es auch nicht.

  • fabio hermann
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    • 10. Februar 2009 um 00:32
    • #15

    Außerdem gibt es ja auch die modularen Lösungen wo dann ein Stecker in den Boden kommt und da dann Strom, Netzwerk, Signal, etc drüberläuft, dann muss jeder Dau wirklich nur noch einen Stecker in den Boden Rammen.

    Worauf ich achten würde ist ein gut funktionierender Limiter, grade wenn unerfahrende Leute dran sollen und nicht ständig jemand aufpasst

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • treibsand
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    • 10. Februar 2009 um 11:28
    • #16
    Zitat von "holger schüller"

    Richtig gemacht läuft das besser und wie schon gesagt den Stecker kann wohl jeder einstecken. Auch die Funkstrecke kann aus irgendwelchen Gründen mal nicht funktionieren und wenn dann keiner da ist der sich auskennt, klappt es auch nicht.


    +1
    Gerade Funk kann gerne mal durch andere Strecken gestört werden und dann ist ohne fähiges Personal Holland in Not...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

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