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Klang der Digitalpulte

  • bertz
  • 20. März 2009 um 11:40
  • bertz
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    387
    • 20. März 2009 um 11:40
    • #1

    Bei der iLive-T war es wohl schon etwas zu weit weg vom Thema, deshalb an dieser Stelle weiter.

    Zitat von "Christopher Hafer"

    Ich muss mich zur Freude einiger dann doch noch mal zum Thema "Klang" einschalten:

    Abgesehen von den Effekten / Dynamics klingen alle Digitalpulte sehr sehr ähnlich, um mal nicht zu sagen "gleich".
    Die Preamps sind wie bei allen Pulten kein ernsthafter Klangfaktor. "Klingende" Pres sind schlechte Pres.
    Das gleiche gilt für Wandler, die sich eigentlich nur noch in den Störabständen unterscheiden - für den Livebetrieb überhaupt kein Thema.

    Und was ich jetzt schreibe wird wohl von einigen wieder als Provokation hingestellt, entspricht aber der Realität:
    Die Filter/EQs sämtlicher Digitalpulte klingen gleich.
    Bevor jetzt das Geschrei losgeht, hier Eindeutiges:

    http://www.rhythminmind.net/presetblog/200…l-eq-fact-myth/

    Zur Erläuterung: Hier werden "PEQs" auf Plug-In-Basis verglichen, die genau so arbeiten wie die "PEQs" in Digi-Pulten.

    Zitat:
    The truth is that with a properly designed, fully parametric analytic PEQ, every amplitude and phase characteristic of any other equalizer setup can be recreated.

    Alles anzeigen

    @ Christopher

    Das sind ja erstmal zwei grundlegend verschiedene Sachen, die du zum Thema Klang auspackst.
    These 1.) Die Pulte klingen (ohne Bearbeitung in den Kanälen) gleich.
    These 2.) Die PEQ's in allen Pulten sind gleich.

    Da du im anderen Threat "handfeste Beweise" verlangst, versuche ich sachlich zu bleiben, auch, wenn es mir in einigen Punkten schwer fällt.

    These 1 ist mit nix untermauert. Die Sprüche dazu könnten von jedem Vertriebler dieser Welt kommen. Ich selber hab nicht das know-how, um alles, was da genau in Preamps und Wandlern passiert, elektronisch und physikalisch zu erfassen und auszuwerten. Ich habe aber Ohren, die mir deine These fast auf jedem Job widerlegen wollen. Da wir aber was handfestes suchen, werde ich mich am Wochenende einschließen und eine DigiCo SD-8 gegen eine LS-9 messen und hören.

    These 2 sagt, etwas weniger provokant dargestellt, nur aus, dass mit jedem PEQ jeder Andere in Frequenz- und Phasenverlauf nachgebildet werden kann, was ich mir durchaus vorstellen kann... Aber die Einstellungen sind dabei nicht immer dieselben. Das heißt: gleiche Einstellung - anderer Klang. DAS ist meiner Meinung nach der Punkt, um den es immer geht.
    Auch das werde ich SD-8 gegen LS9 mal testen. btw - was soll dann bitte der Typ II-EQ in den Yamaha-Kisten? Und warum verhält der sich nachweislich anders, als der Typ I-EQ?

    Alles in Allem erscheint mir deine Darstellung und die plakativen Resumees ein wenig zu kurz gedacht. Interessant wird es an dem Punkt, wo ein Pult das macht, was es soll, nämlich Signale kombinieren. Und das ist definitiv in den DSP-Routinen unterschiedlich gelöst. Als Stichworte sind da fix-point, floating-point etc. anzuführen.
    Soweit ich das kann, werde ich das versuchen, zwischen den zwei genannten Pulten mal nachzuvollziehen. Ich will noch nicht glauben, dass mein Gehör sich auf diese Art irrt...

    http://www.klanggeschaeft.de

  • TomyN
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    • 20. März 2009 um 12:47
    • #2

    Hi,

    nun ja, es gibt das schon Unterschiede. Das Hauptproblem ist die Definition der Bandbreite - Q. Ich versuche im Moment verzweifelt eine Definition zu finden, mit der ich den EQ eines Yamaha Pultes für alle Gains nachbilden kann. Klappt grad nicht, entweder klappts bei geringen oder bei hohen Gains. (Beim UltraCurve 2496 (Nicht schlagen!!) gehts wunderbar).

    Das andere ist, dass man früher Digital-Eqs immer so designed hat, dass an der Nyquistfrequenz eine Gain von 0dB herschte (kommt von der z Transformation, wo man die Unendliche Hohe Frequenz, bei der ein analoger EQ ein Gain von 0 haben muss auf die Nyquistfrequenz transformiert hat).
    Das ganze ist mit 96kHz natürlich (fast) kein Thema mehr, zum anderen gibt es inzwischen Algorithmen, die damit umgehen können (sie berechnen die Gain, die ein analoger Filter bei der Nyquist Frequenz hätte, und berechnen dann den Filter entsprechend).

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • audiobo
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    • 20. März 2009 um 13:35
    • #3

    Vielleicht für den letztendlichen Frequenz-/Phasenverlauf egal, aber in der Bedienung ein m.M.n. sehr wichtiger Punkt: Die Ausführung des EQ als Proportional- oder Constant-/Symetrical-Q Design.

    Ich kann mir halt gut vorstellen, dass einige Leute mit ersterem besser klar kommen, ich persönlich mag es eher, wenn sich die Bandbreite nicht mit dem Gain ändert (bin beim Grafik-EQ auch eher der BSS-Freund, wenn schon Terzband).

    Und die Sache mit der Summierung - haben wir irgendwann mal im Studio ausprobiert (Logic intern, über den Festkomma-Mischer der Audiokarte, extern analog), Unterschiede gab es in jedem Fall, bei absolut identischen Pegel- und Pan-Einstellungen.

  • christopher hafer
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    • 20. März 2009 um 17:47
    • #4

    Ich kann jetzt nicht auf alle Punkte eingehen, nur ein paar Stichworte:

    - LS9 gegen SD8 testen: Gute Idee. Wenn es Kangunterschiede gibt, lassen sie sich aber nur messen

    - Stellt ihr Eure EQs nach optik oder nach klang ein?

    - Was die Type II-Eqs sollen sollte man vielleicht mal Yamaha fragen...

    - Es geht nicht um (analoge) Terz-Band-EQ sondern um PEQs!!

    Zitat

    Und die Sache mit der Summierung - haben wir irgendwann mal im Studio ausprobiert (Logic intern, über den Festkomma-Mischer der Audiokarte, extern analog), Unterschiede gab es in jedem Fall, bei absolut identischen Pegel- und Pan-Einstellungen.

    Nein. Alle gängingen DAWs "Nullen" sich gegenseitig aus.

    http://www.gearslutz.com/board/so-much-…a-all-null.html

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • oton
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    • 20. März 2009 um 20:31
    • #5

    Das Problem ist einfach, das der Christoph einfach nicht seine Ohren benutzt, sondern lieber im Internet nachschlägt. Hier im Forum andauernd zu erklären, jeder digitale PEQ und jedes Pult klänge gleich wird doch langsam wirklich lächerlich. hat mit Realität & Praxis nichts zu tun.

    Jedes Analogpult klang etwas anders, und jedes Digitalpult klingt etwas anders. Ein H3000 klingt anders als ein PM4000, ein PM5D anders als ein VI6. WARUM ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal, ich nehme das was mir gefällt und am besten bedienen lässt.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • audiobo
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    • 20. März 2009 um 21:19
    • #6

    Christoph: wenn du meinst - bitte. Mach dein Ding und verbreite DEIN Wissen - oh entschuldige, deine Linksammlung - als absolute Wahrheit.

    Aber eins noch nebenbei - ich habe nicht behauptet, die Unterschiede wären so stark, dass ich deshalb jedesmal eine Riesen-Routingtortur starte, auch nicht das Lösung X besser (im Sinne von genauer) ist als Y - dafür waren die Unterschiede zu fein. Vorhanden waren sie aber, warum weiss ich nicht. Ich bin schliesslich kein Entwickler für Digitaltechnologie. Und fast alles was hier im Forum zu einem solchen Thema erklärt wird, ist i.d.R. nicht mehr als Randwissen. Ein paar Ausnahmen vllt. ausgeschlossen.

    Und die Proportional-Q / Constant-Q Designs gibt es auch bei PEQs, das mit den Terz-EQs (welche in digitalen Livepulten heutzutage EBENFALLS eine Rolle spielen, wenn auch nicht analog) war ein Beispiel. Tomys Hinweis zu den Yamaha-EQs lässt beispielsweise darauf schliessen, dass es sich um Proportional-Q handelt.

  • christopher hafer
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    • 21. März 2009 um 03:47
    • #7

    Die Ignoranz und Überheblichkeit bestimmter Protagonisten hier ist einfach unerträglich...

    Klar, was brauch ich Fachwissen wenn ich Ohren habe... Jungs, ihr seit echt drollig.
    Das ist schon Sub-Party-PA.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • audiobo
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    • 21. März 2009 um 14:07
    • #8

    Falsch Christopher: Die Mischung macht´s - wenn ich mal gerade über etwas sinniere, das ich nicht weiss, schlag ich auch den Dickreiter auf oder wühle mich durchs Netz. Aber deswegen werde ich noch lange nicht meine Sinne ignorieren.
    Natürlich lässt sich das Gehör gerne mal verarschen - besonders wenn es bereits ermüdet ist. Und natürlich ist die Performance der Protagonisten, Akustik, die Einrichtung der Beschallungsanlage sowie das Können der Person hinter dem Pult in erster Linie für ein entsprechendes Ergebnis verantwortlich.
    Aber es gibt auch Phänomene, die einem bei wiederkehrender Technikzusammenstellung immer wieder auffallen, auch wenn die Akustik eine andere ist oder die Anlage.
    Das lässt sich bestimmt auch alles messen, aber welcher Hersteller gibt schon alles an...? Und wer im Einkauf interessiert sich dafür bzw. will sich durch 500 Seiten Diagramme wälzen? Oder versteht es, wenn da steht, die Summierung wurde mit 37Bit-FloatingPoint nach dam DonaldDuck-Prinzip gelöst.
    Daher dann die Frage: "Kennst du das, wie klingt denn das Teil?" Das die Antwort darauf subjektiv ist, sollte jedem klar sein, aber hey: Unser Job ist es einen für´s Publikum guten Sound zu machen und das ist oft genug einfach nur ein subjektives Empfinden (wenn auch in vielen Punkten objektiv belegbar). Sicherlich geht man aber auch an ein Orchester anders (also kopfmässiger) ran als an eine Rockband, zumindest geht mir das so.

    Und was den Summierungs-Test angeht: Wir waren mit 3 Leuten, frischen Ohren und die Trefferquote bei diesem BLINDTEST lag bei ca. (ist schon `ne Weile her) 70%-75%. Also wirklich nicht viel aber merkbar. Ungefähr so wie der Griff zum Eq mit 1dB nur halt anders. Und ich gehöre auch nicht zu den Leuten die jetzt mit ihrem DangerousMusic-SummingBus rumprahlen - eher würde ich mir bessere Mikros kaufen.

    Im übrigen bin ich es leid, dass du das menschliche Gehör hier immer wieder so in den Dreck ziehst, bzw. daran zweifelst, dass es hier einige Leute gibt, die jede Möglichkeit nutzen es weiter zu trainieren und Unterschiede zu hören. Fehleinschätzungen kommen vor, natürlich.
    Btw. Du kannst auch als Taubstummer Musik komponieren indem du die mathematischen Verhältnisse in Töne umsetzt und dir Gedanken über die Obertonstrukturen der Instrumente machst - aber weisst du dadurch wie es klingt?

  • schallereignissortierer
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    • 21. März 2009 um 14:23
    • #9
    Zitat

    Die Ignoranz und Überheblichkeit bestimmter Protagonisten hier ist einfach unerträglich...


    Wie wahr wie wahr...die einzige Frage bleibt, WER sich da so angesprochen fühlen sollte.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • Tobias Zw.
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    • 21. März 2009 um 14:31
    • #10

    Jetzt macht mal die richtige Kuh Muh: Ich nehme bestimmt nicht für mich in Anspruch, besonders gut zu hören (eher im Gegenteil), aber selbst ich musste schon feststellen, dass manche Pulte bei bestimmten Aufgaben besser "funktionieren" oder "klingen" als andere - manchmal nicht mal direkt mit dem Kaufpreis korellierend.

    Wahrscheinlich spielt da auch Erwartungshaltung, "Set and Setting" mit rein - woher kommt also diese Präferenz in Abhängigkeit von der Veranstaltung?

    Und zu Christophers letztem Beitrag kann ich nur sagen: Er war erfolgreich und hat mich zum Nachdenken gebracht. Jetzt weiss ich endlich, wie die Ignore-Liste funktioniert.

    Mit freundlichen Frühlingsgrüßen

    Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • bertz
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    • 21. März 2009 um 14:46
    • #11
    Zitat von "christopher hafer"


    - LS9 gegen SD8 testen: Gute Idee. Wenn es Kangunterschiede gibt, lassen sie sich aber nur messen

    Die Einseitigkeit ist traurig...
    Ich bin nach, wie vor der Meinung, dass man Klangunterschiede auch hören kann. Klar kann man sie messen. Und das werde ich tun.

    Ich bin beeindruckt, wie vehement du Meinungen div. Internetquellen als Fachwissen zu verkaufen versuchst. Kennst du die Menschen dahinter persönlich? Die von dir zitierten Links sind in meinen Augen genausoviel wert, wie ein beliebiger Link ins PA-Forum. Das würdest du dann wahrscheinlich auch als Fachwissen verkaufen. Hmmm, da schließt sich ein Kreis, hab ich das Gefühl.

    Zitat von "christopher hafer"


    Klar, was brauch ich Fachwissen wenn ich Ohren habe... Jungs, ihr seit echt drollig.

    Es gehört meiner Meinung nach beides dazu! Fachwissen ist gut und nicht zu vernachlässigen. Aber das "Hören" ist mindestens genau so wichtig, sonst könnten wir unseren Job nicht machen...

    http://www.klanggeschaeft.de

  • tobias kammerer
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    • 21. März 2009 um 21:27
    • #12

    Hallo Leute,

    Ich habe schon soviele Klang A/B Vergleiche auch mit Publikum, Probanden und was weiß ich schon alles hinter mir, daß ich nur sagen kann. Es gibt echt abgefahren große Unterschiede! Oft sind die hörbaren Auswirkungen deutlich dramatischer, als man vorher seitens Messergebnis vermuten würde. Ich habe das auch schon ellenlang versucht zu belegen, denn ich habe auch durchaus den technischen Hintergrund dazu - aber da stoße ich leider auf taube Ohren.
    Gut trainierte Ohren (eigentlich ja das Hirn) hören leider irgendwann nahezu das Gras wachsen (ich empfinde das teilweise schon fast als lästig) aber auch Laien bemerken unterbewußt sehr schnell Unterschiede, die wissen nur nicht, woran das liegt und sagen zum Schluß: Scheiß Band...
    Übrigens für viele gut nachvollziehbar: Versucht einfach mal einen Sprecher so aufzunehmen oder wiederzugeben, daß er "ECHT" klingt, also daß man nicht das Gefühl hat, er käme aus einer Box. Da unsere Ohren von Geburt an dermaßen auf Sprache trainiert sind hört man hier wirklich klitzekleinste Fehler und Veränderungen in der Übertragungskette, obwohl man ja noch garnix zusammenmischt oder irgendwie groß bearbeitet. Von diesem Ziel ist die tolle technik, die ja angeblich überall schon perfekt ist, meilenweit entfernt, wobei ich zu Christophers Verteidigung einräumen muß, daß hier sicher ein maßgeblicher Anteil auf Mikrofon und Box fällt. Da gibt er ja auch Unterschiede zu (wobei man die der Mikros ja angeblich ganz leicht weg EQ-en kann).
    Jetzt habe ich aber noch eine Frage:
    Was ist eigentlich die Fragestellung dieses Threads???

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • bertz
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    • 21. März 2009 um 21:34
    • #13

    Es gibt keine konkrete Fragestellung, eher Thesen. In dem iLive-T Threat wurde das Ganze begonnen, war aber für meine Begriffe völlig OT.

    http://www.klanggeschaeft.de

  • tobias kammerer
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    • 21. März 2009 um 21:55
    • #14

    OK,

    dann schließe ich hier gerne wieder den Kreis: In meinen Ohren klingt die I-Live T sehr gut und ein 02R Version 1 z.B. zum Brechen. Auch bei aktuellen teuren Digitalpulten höre ich sehr wohl Unterschiede aber ich möchte trotzdem behaupten, daß es etwa ab einem 01V 96 möglich ist, ein professionelles Ergebnis abzuliefern. Vermutlich mit mehr Mühe und ohne I-Tüpfelchen.
    Auch noch lustig: mein neuer EV DC-One Controller klingt eindeutig besser (das merkte ich vorab ohne AB-Vergleich), als meine teureren EV-DX 38. Auf Rückfrage beim Vertrieb kam als Antwort: Das haben sie auch schon bemerkt, aber damit wollen sie nicht werben, sonst kauft keiner mehr DX-38. Die technischen Daten sind eigentlich vegleichbar, also dürfte man hier laut These keinen Unterschied hören. Übrigens: Die Unterschiede sind auch messbar, aber viele würden meinen, daß die Differenzen unrelevant seien.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Mister.Lange
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    • 22. März 2009 um 12:15
    • #15

    Also ich habe das so verstanden, dass die verschiedenen EQs in sich gesehen das Gleiche machen. Die Unterschiede im Klang von Pulten würde ich eher in den unterschiedlichen Bauteilen sehen.
    Ich habe hier jedenfalls nirgends gelesen, dass alle Pulte gleich klingen!

  • tonzwerg
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    • 22. März 2009 um 21:01
    • #16

    also wenn ne stradivari wirklich anders klingt als jede andere geige aus holz - dann müßte man das messen können.
    mein schluß : alle geigen klingen gleich.

    wenn eine holzofenpizza besser schmeckt als eine fertigpizza - dann üßte man das messen können...

    usw.

    die frage fängt ja genau da an - was will ich eigentlich messen? wenn man den meßergebnissen trauen kann, müßten alle lautsprecher gleich klingen - sie haben ja alle denselben glatten frequenzschrieb und ähneln sich sonst auch in den meßdaten sehr stark.

    also ich würde mich als musiker eher von einem tontechniker mischen lassen als von einem meßtechniker. will ja keine datenblätter verkaufen an dem abend sondern musik!

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • tufkaklto
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    • 22. März 2009 um 21:14
    • #17

    Unabhängig davon, das man es hört, ich bin überzeugt, es messen zu können.

    Ich hab mir als Beispiel mal ein PM5D RH gegen ein M7 gegengemessen.
    Da sind Unterschiede, die auch von den Yamaha Leuten bestätigt werden, und ,man kann sie sogar ganz leicht messen und gut sehen.
    Und zwar so, das sie auch für jeden Betrachter klar sind.
    In diesem fall zumindest.

    Ich bin zwar immer noch davon überzeugt, das das Mischpult nicht zwangsläufig der wesentlichste Teil ist, jedoch wenn mal alle anderen relevanten Teile passen, dann macht es schon Sinn, sich da drüber Gedanken zu machen.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • 00Schneider
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    • 22. März 2009 um 22:26
    • #18
    Zitat von "klauston"

    Ich hab mir als Beispiel mal ein PM5D RH gegen ein M7 gegengemessen.
    Da sind Unterschiede, die auch von den Yamaha Leuten bestätigt werden, und ,man kann sie sogar ganz leicht messen und gut sehen.
    Und zwar so, das sie auch für jeden Betrachter klar sind.
    In diesem fall zumindest.


    Und welche Messungen wurden da gemacht?

    Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente.

  • wora
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    • 22. März 2009 um 23:04
    • #19
    Zitat von "tonzwerg"

    also wenn ne stradivari wirklich anders klingt als jede andere geige aus holz - dann müßte man das messen können...


    ich habe gerade neulich zufällig eine doku gesehen, wo man die schwingungseigenschaften einer stradivari mit laserstrahlen vermessen hat. dies verglich man mit anderen geigen... und ja, man konnte es messen. es war deutlich zu erkennen, das das schwingungsbild der alten geige anderst aussah.

    nun bringt es uns wahrscheinlich herzlich wenig, wenn wir mischpulte mit laserstrahlen abtasten.
    aber die frage ist ja genau die: welche messwerte sagen was aus?
    und vor allem: wie verhalten sich die unterschiedlichen messwerte im kontext zueinander?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (22. März 2009 um 23:25)

  • christopher hafer
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    • 22. März 2009 um 23:25
    • #20

    Ich fasse mal die Meinung der meisten hier zusammen:

    -Digitalpulte klingen nicht alle gleich.
    Warum dem so sein soll kann bisher niemand fundiert erklären.

    - Das Gehör kann solche Unterschiede besser eruieren als Messungen.
    Herzlich Willkommen im Hifi-Forum!

    Leider befasst sich niemand mit der ursprünglichen These:

    Die PEQ der Pulte klingen gleich.
    Zur Veranschaulichung:
    Ein +4dB Boost bei 450 Hz bei Q=2 ist = ein +4dB Boost bei 450 Hz bei Q=2

    Viel Spaß beim Versuch, dies zu zerreden...

    "Just because you believe something doesn't make it true."

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