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Laut Experten klingen MP3 besser als CD

  • tufkaklto
  • 7. April 2009 um 10:45
  • Sound-Klinik
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    • 11. April 2009 um 09:43
    • #41
    Zitat von "klauston"

    Zum einen, für mich ist ein Mischpultschrauber ein Tontechniker.
    Ich würde mich auch als Mischpultschrauber bezeichnen.


    Ich würde da mehr differenzieren: Jemand, der eine Glühlampe wechselt oder an einer Steckerleiste ein Kabel montiert, ist darum noch kein Elektriker ... und jemand, der Knöpchen dreht und kein Schlagzeug vernünftig mischen kann, ist noch lange kein Tontechniker (sondern ein Mischpultschrauber). :wink:

    Zitat von "klauston"

    Andererseits kann man gerade hier durch die lautstärkenverordnungen noch mit Kompressoren mehr "Lautstärke" rausholen.


    Die Dosis nimmt dabei - und das bei auch bei gleichem Spitzenpegel - trotzdem zu (d.h. höhere Lärmbelastung !).

  • simonstpauli
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    • 11. April 2009 um 10:46
    • #42
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Ich würde da mehr differenzieren: Jemand, der eine Glühlampe wechselt oder an einer Steckerleiste ein Kabel montiert, ist darum noch kein Elektriker ... und jemand, der Knöpchen dreht und kein Schlagzeug vernünftig mischen kann, ist noch lange kein Tontechniker (sondern ein Mischpultschrauber). :wink:


    Genaugenommen steht der Mischpultschrauber in der Rangordnung etwas über dem Tontechniker (Boxenaufstapler und Kabelzusammenstöpsler, ein Tontechniker im engen Sinn kommt nicht mit den Fingern an die Regler, es sei denn jemand sagt ihm das.).

    Eins ist jedenfalls klar: "Mischpultschrauber" spricht 99% der Pultoperatoren an. Weil es das ist was sich machen...
    Das man auch nebenbei (je nach Job-Größe) auch den Job des Tontechnikers mitmacht ist eine andere Sache.
    Es gibt Jobs da darf man das nicht, weil man sonst Anderen den Job wegnimmt.

    Aber das führt zu weit.

    Ich freue mich, daß im Jazz- und BigBand-Bereich die Veränderungen der Hörgewohnheiten nicht so stark sind.
    Und auch gestern hab ich für eine türkische Band Ohren gemischt, die Dynamik hatte. Will sagen ich war angesichts des Altersschnitts im Publikum erstaunt über den guten Sound von der Band. (Inklusive der schlauen Aktion, die Fender- und Vox-Amps von der Center-Stage-Position auf eine Position neben Stage Right zu verbannen. So hatte der Kollege am FOH es leichter und musste nicht gegen eine Gitarrenschneise anmischen.)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Sound-Klinik
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    • 11. April 2009 um 11:25
    • #43
    Zitat von "simonstpauli"

    Eins ist jedenfalls klar: "Mischpultschrauber" spricht 99% der Pultoperatoren an. Weil es das ist was sich machen...


    Ich würde einen Tontechniker (oder vielleicht besser: Sound Engineer ...) wie Bernd Buthe (von dem ich mich jederzeit gerne mischen lassen würde :) ) nicht gerade als Mischpultschrauber bezeichnen.
    Ansonsten: http://de.wikipedia.org/wiki/Tontechniker - wobei die Bezeichnung Toningenieuer nicht unproblematisch ist (siehe Text).

    Zitat von "simonstpauli"

    Genaugenommen steht der Mischpultschrauber in der Rangordnung etwas über dem Tontechniker (Boxenaufstapler und Kabelzusammenstöpsler, ...).


    Sind das nicht eher (wenn überhaupt) Tonassistenten ?

    Zitat von "simonstpauli"

    Ich freue mich, daß im Jazz- und BigBand-Bereich die Veränderungen der Hörgewohnheiten nicht so stark sind.


    Ebenso im Folklore und "Unplugged"-Bereich (wobei "unplugged" eher für "keine elektronischen Instrumente" steht) - zumal auf Veranstaltungen Gesang und (Natur-) Instrumente schon mikrofoniert werden bzw. letztere oft mit Piezotonabnehmern - wenn Mikrofone heikel sind - abgenommen werden. :)

    Frage an dich: Als was würdest du eine Fachkraft bezeichnen, der sich mit Mixen und Akustik richtig gut auskennt und auch mit unterschiedlichsten Bands/Küstlern einen exzellenten Job abliefert (Tonmeister und Toningenieuer ist problematisch ... darum wird ja häufig die englische Bezeichnung gewählt :D ) ?

    Frage an alle: Wie schätzt ihr die Auswirkungen von datenreduzierenden Audio-Codecs auf die Hörgewohnheiten ein ?

    Einmal editiert, zuletzt von Sound-Klinik (11. April 2009 um 12:03)

  • simonstpauli
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    • 11. April 2009 um 12:03
    • #44
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Ich würde einen Tontechniker (oder vielleicht besser: Sound Engineer ...) wie Bernd Buthe (von dem ich mich jederzeit gerne mischen lassen würde :) ) nicht gerade als Mischpultschrauber bezeichnen.


    Ich hab keine Ahnung was Bernd jetzt damit zu tun hat, glaube aber, daß er sich bei Nennung des Wortes "Mischpultschrauber" angesprochen fühlt wenn sonst kein Tonpultbediener im Raum ist.
    Es ändert nichts an der problematischen Begrifflichkeit "Tontechniker". So wie es in der Wiki steht habe ich es mal gelernt:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Tontechniker

    Zitat


    Ebenso im Folklore und "Unplugged"-Bereich (wobei "unplugged" eher für "keine elektronischen Instrumente" steht) - zumal auf Veranstaltungen Gesang und (Natur-) Instrumente schon mikrofoniert werden bzw. letztere oft mit Piezotonabnehmern - wenn Mikrofone heikel sind - abgenommen werden. :)

    Frage an dich: Als was würdest du eine Fachkraft bezeichnen, der sich mit Mixen und Akustik richtig gut auskennt und auch mit unterschiedlichsten Bands/Küstlern einen exzellenten Job abliefert ?


    Als guten Kollegen,
    FOH-mann,
    Saaldiva,
    Tonkutscher (alte Bezeichnung meines damaligen 2. Lehrmeisters), oder die (halb-)englische Bezeichnung
    FOH- bzw. Ton-Operator

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Sound-Klinik
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    • 11. April 2009 um 12:09
    • #45
    Zitat von "simonstpauli"

    ... keine Ahnung was Bernd jetzt damit zu tun hat, glaube aber ...


    Ich finde den Begriff "Schrauber" für fachlich wirklich versierte Leute eher abwertend (wie Autoschrauber, Boxenschrauber ...).

    Zitat von "simonstpauli"

    FOH-mann,
    Saaldiva,
    Tonkutscher (alte Bezeichnung meines damaligen 2. Lehrmeisters), oder die (halb-)englische Bezeichnung
    FOH- bzw. Ton-Operator


    ... dann würde ich noch FOH-Mann /-operator dem "Mischpultschrauber" (oder gar "Saaldiva") vorziehen.
    Der mehr umgangssprachliche "Tonkutscher" hat auch was. :wink:

    Einmal editiert, zuletzt von Sound-Klinik (11. April 2009 um 12:32)

  • wora
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    • 11. April 2009 um 12:18
    • #46

    Sound-Klinik:
    die sache mit den unterschiedlichen qualitäten von schallereignisssortierern passt eigentlich nicht wirklich zum thema.
    aber wenn ich was dazu sagen darf:
    es gibt immer solche und solche. da die meisten der kollegen keine ausbildung in der richtung genossen haben, ist das talent der entscheidende faktor. und talent KANN nicht jeder im selben maße haben. das ist genau so wie beim autofahren...
    die verallgemeinerung trifft ja auch die "selbstmisch-bands": die meisten liefern einen schlechten sound, aber auch hier gibt es perlen - die mindestens genau so selten anzutreffen sind, wie wirklich gute pultleute.

    aber wie gesagt, es passt nicht wirklich zum thema.


    Zitat von "guma"

    Ich muß oton zustimmen.... man sollte schauen, dass man am Ball bleibt. Es gibt auch viele gute Ideen unter den jungen Sounds. .... und ... eins darf man nicht vergessen:
    Dass es live 'Knacken' muß, wissen die jungen Bands auch.... und dass es einen deutlichen Unterschied zwischen den plattgedrückten playbacks auf irgend einer privat-TV-teenieshow und den jungen Rockern geben muß, ist auch klar. Eigentlich hilft uns ja das plattgedrückte Konservenformat:

    Da wird 'live' zu einem echt ungewohnten Erlebnis und das mögen die Kids !!!

    die sache mit dem "am ball bleiben" hat leider auch was mit dem umfeld zu tun. zu jungen musikern habe ich persönlich bedauernswerterweise überhaupt keinen kontakt. somit komme ich auch nicht mit ihren ideen zusammen. ob mir hier was fehlt oder nicht, kann ich nicht sagen.

    der dynamik-unterschied bei livemusik könnte in der tat interessant für die jüngeren sein, da sie das ja gar nicht kennen ;)
    aus diesem blickwinkel hab ich das noch gar nicht gesehen...

    simonstpauli:
    danke für den link zu wiki.
    jetzt weiss ich überhaupt nicht mehr, wie ich mich offiziell bezeichnen darf und soll...schallereignisssortierer ist mir eindeutig zu lang :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Sound-Klinik
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    • 11. April 2009 um 12:46
    • #47
    Zitat von "wora"

    ... jetzt weiss ich überhaupt nicht mehr, wie ich mich offiziell bezeichnen darf und soll...schallereignisssortierer ist mir eindeutig zu lang :wink:


    Vorschlag: Da die Bezeichnungen "Toningenieuer" und "Tonmeister" mit Geldstrafe bedroht werden, wären ggf. FOH-Operator oder (da wg. den angelsächsischen Wurzeln "erlaubt") FOH bzw. Sound Engineer (seriös klingende) Bezeichnungen.

    Zitat von "wora"

    ... der dynamik-unterschied bei livemusik könnte in der tat interessant für die jüngeren sein, da sie das ja gar nicht kennen - aus diesem blickwinkel hab ich das noch gar nicht gesehen ...


    ... wenn es denn auch genügend "richtige" Livekonzerte gibt. Es müßte einfach auch wieder mehr kleinere Live-Events (und dafür weniger DJ-Scheunenfeste) geben. Mal sehen, wie sich alles so weiterentwickelt (.. und ob MP3-Hörgewohnheiten das Liveerlebnis bei jüngeren Zuhörern bereichern werden ...). :wink:

    Jedenfalls sind (Stereo-) Livemitschnitte auf MD oder mit mp3-Recorder zur Nachbearbeitung wenig geeignet (da liebe ich doch meinen guten alten DAT-Recorder).

  • tufkaklto
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    • 11. April 2009 um 13:40
    • #48
    Zitat von "Sound-Klinik"

    ... wenn es denn auch genügend "richtige" Livekonzerte gibt. Es müßte einfach auch wieder mehr kleinere Live-Events (und dafür weniger DJ-Scheunenfeste) geben. Mal sehen, wie sich alles so weiterentwickelt (.. und ob MP3-Hörgewohnheiten das Liveerlebnis bei jüngeren Zuhörern bereichern werden ...). :wink:

    Jedenfalls sind (Stereo-) Livemitschnitte auf MD oder mit mp3-Recorder zur Nachbearbeitung wenig geeignet (da liebe ich doch meinen guten alten DAT-Recorder).

    Es gibt genügend Live Konzerte.
    Auch in kleinen Clubs und für ALLE Stilrichtungen.

    Man muß sich nur mal ein bischen umsehen.

    Als Mischpultschrauber, der viel unterwegs ist, weiß ich das.

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  • simonstpauli
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    • 11. April 2009 um 13:46
    • #49
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Vorschlag: Da die Bezeichnungen "Toningenieuer" und "Tonmeister" mit Geldstrafe bedroht werden, wären ggf. FOH-Operator oder (da wg. den angelsächsischen Wurzeln "erlaubt") FOH bzw. Sound Engineer (seriös klingende) Bezeichnungen.


    Tonmeister ist als Bezeichnung nicht geschützt, einige meiner Kunden nennen mich so, z.B. eine Barock-Crossover-Kapelle.
    Es erscheint mir auch sinnvoll, da man als Pultoperator auch Funktionen des Tonmeisters übernimmt.

    Zitat von "wora"

    ... der dynamik-unterschied bei livemusik könnte in der tat interessant für die jüngeren sein, da sie das ja gar nicht kennen - aus diesem blickwinkel hab ich das noch gar nicht gesehen ...


    ... wenn es denn auch genügend "richtige" Livekonzerte gibt. Es müßte einfach auch wieder mehr kleinere Live-Events (und dafür weniger DJ-Scheunenfeste) geben. Mal sehen, wie sich alles so weiterentwickelt (.. und ob MP3-Hörgewohnheiten das Liveerlebnis bei jüngeren Zuhörern bereichern werden ...). :wink:[/quote]
    Interessanterweise erlebe ich bei Disco-Veranstaltungen im Moment häufiger dynamische Quellen auf der Bühne.
    Dazu sei erwähnt, daß damit keine "Dorfdiscos" gemeint sind sondern House-DJs auflegen. Da liegt meine persönliche "ist zwar nicht wirklich mein Musikgeschmack aber Hut ab vor der Leistung und dem Sound der Quelle"-Quote in den letzten 3 Jahren bei deutlich über 50%. Als Voraussetzung muß eine ausreichend dimensionierte PA vorhanden sein, damit man nicht am Ende die Dynamik doch wieder stärker einschränken muß als man mag.
    Bei "richtigen" live-Konzerten hingegen bin ich im selben Zeitraum zunehmend entsetzt über Gitarren- und Baßsounds, die sich wohl den angesprochenen "neuen" Hörgewohnheiten angleichen.
    Für mich ist das manchmal zugegebenermaßen "Mischen impossible", was den eigenen Anspruch betrifft.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • Sound-Klinik
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    • 11. April 2009 um 15:05
    • #50
    Zitat von "simonstpauli"

    Bei "richtigen" live-Konzerten hingegen bin ich im selben Zeitraum zunehmend entsetzt über Gitarren- und Baßsounds, die sich wohl den angesprochenen "neuen" Hörgewohnheiten angleichen.


    "Schön", daß es dir auch auffällt. :wink:
    Die manchmal schlechte Klangqualität hängt von vielen Parametern ab ... fehlende Disziplin und Durchblick bei den Muckern (u.a. kein Gefühl für Bühnenlautstärke - gerade bei Gitarristen [wurde ja bereits angesprochen] - aber auch immer häufiger bei Bassern) sind oft ein Problem.
    Ein anderes sind "moderne Soundvorstellungen" (basslastiger, matschiger Gesamtsound) ... früher fast nur eine Domäne von Top40-Bands und Hard-Rock-Kellerbands ... inzwischen immer häufiger auch bei "amtlichen" Veranstaltungen. :(

    Vorschlag: Laßt uns doch mal ein Forumstreffen mit Livebands machen (wäre bestimmt spannender als Konservenhörtests - vielleicht bringe ich auch meine Gitarre und/oder Bass mit ...). :D

    Einmal editiert, zuletzt von Sound-Klinik (11. April 2009 um 15:07)

  • dechnikusch
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    • 11. April 2009 um 15:07
    • #51

    In österreichischer Abwandlung : Mischen is possible
    scnr

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • Sound-Klinik
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    • 11. April 2009 um 15:09
    • #52

    dechnikusch
    Tätigkeit: Ton- u. Lichttechniker/Elektroniker

    ... also auch kein Mischpultschrauber ? :D

  • wora
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    • 11. April 2009 um 17:47
    • #53
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Vorschlag: Da die Bezeichnungen "Toningenieuer" und "Tonmeister" mit Geldstrafe bedroht werden, wären ggf. FOH-Operator oder (da wg. den angelsächsischen Wurzeln "erlaubt") FOH bzw. Sound Engineer (seriös klingende) Bezeichnungen...


    von den musikern werde ich oft als "toningenieur" betitelt. ich selbst mache das natürlich nicht, da der begriff eben geschützt ist. tonmeister nehme ich auch nicht, denn meine info ist auch, das der ebenso geschützt ist.
    "sound engineer" mag ich irgendwie nicht, das klingt so aufgesetzt und mein englisch ist dazu nicht gut genug wie ich finde. spätestens unter "FOH engineer" kann sich ein normalbürger dann überhaut nix mehr vorstellen...
    bleibt noch der "schallereignisssortierer"(der auch auf meiner visitenkarte steht) und der "Sound Designer". letzteres wäre in meinen augen die treffendste bezeichnung, denn durch unsere arbeit sind wir ja wesentlich daran beteiligt den charakter des hörerlebnisses zu bestimmen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Sound-Klinik
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    • 11. April 2009 um 17:58
    • #54
    Zitat von "wora"

    ... und der "Sound Designer". letzteres wäre in meinen augen die treffendste bezeichnung, ...


    Soweit ich weiß, werden mit dieser Bezeichnung auch jene Spezialisten bezeichnet, die für Kinofilme Geräusche (z.B. für diese "Fluggeräusche" von Raumschiffen und Laserkanonen etc. :) ) aufnehmen und dann daraus (aus mehreren Sounds) "neue" zusammen basteln und ggf. verfremden. Nicht nur in SciFi-Filmen ist sowas heute - neben der Filmmusik - ein wichtiges stilistisches Mittel, um den visuellen Eindruck zu verstärken. :wink:

  • tufkaklto
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    • 11. April 2009 um 18:52
    • #55

    Sound Designer gibt es auch für das Setup vom Ton für zB Musicals und Theater.

    Aber was hat das Alles jetz mit MP3 und CD zu tun????

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  • wora
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    • 12. April 2009 um 01:25
    • #56

    gaaanix!
    :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Audiowerk
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    • 13. April 2009 um 04:22
    • #57

    Nennt ihr euch wirklich so? "Sounddesigner"? :oops:

    Was spricht bloß gegen den "Tontechniker" oder den "Tonmann"??

  • Sound-Klinik
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    • 13. April 2009 um 10:01
    • #58
    Zitat von "klauston"

    Aber was hat das Alles jetz mit MP3 und CD zu tun????


    Die Qualität der Arbeit von "Tontechnikern" korreliert m.E. mit den Hörgewohnheiten (d.h. unter welchen Bedingungen Musik konsumiert wird) und der Hörerfahrung (auch mit Naturinstrumenten) - letztere entwickelt sich erst nach sehr vielen Jahren.
    Wer nur Rock'n'Roll bzw. mit Ausnahme von Drums und Gesang nur elektronische/elektrische Instumente (Keys, Git. und Bass) kennt, dessen Hörerfahrungen sind und bleiben begrenzt. Ich hab auf Veranstaltungen schon üble Sachen erlebt/gehört, wenn z.B. plötzlich Holzbläser, afrikanische Trommeln oder ein Kontrabass zu mikronieren/abzunehmen waren.

    Aber hier im Forum sind sicher nur die wahren Experten ... und die von mir beschriebenen "Mischpultschrauber", welche wenig Ahnung haben, werden das PA-Forum gar nicht kennen und hier auch keine Beiträge verfassen. :D

  • tufkaklto
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    • 13. April 2009 um 10:48
    • #59

    Wenn ich mich in meinem Job als Tontechniker auf eine Stilrichtung einschränken müßte, dann würde ich kaum ausreichend Jobs bekommen.

    Das Anforderungsprofil des Tontechnikers heutzutage ist ein vielfältiges.

    Man muß Klassik, Jazz, Pop/Rock genauso beherrschen wie Sprachbeschallungen und Industrieevents.

    Aber wir reden hier immer von einem Livejob.

    Und wieder, was hat das Ganze mit dem Ursprungstread zu tun??????

    Meines Wissens wird eine CD im Studio gemischt von Studiotechnikern, und gemastert von (meist ) eigenen Masteringstudios.

    Da kommen keine Musiker mit 30 Jahren Bühnenerfahrung vor und auch kaum irgendwelche Mischpultschrauber.

    Es hätte eine Interessante Diskussion werden können, stattdessen diskutieren wir hier wieder mal die Soundvorstellung von Sound-Klinik auf einer Livebühne.

    Ich halt das nicht aus im Kopf. :evil:

    So, und nun guten Morgen. :roll:

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  • sebastian
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    • 13. April 2009 um 11:52
    • #60

    Ich weiß jetzt nicht so ganz wo ich einsteigen soll, da hier vieles besprochen wird. Zunächst Tonmeister/ Ingenieur darf sich doch jeder nennen? Erfolgreich das Fach studieren und schon ist man es! Vorkursinformationen für die Aufnahme Prüfung findet man mit Sicherheit im Netz. Letzendlich darf Können auch exklusiv sein, und das ist auch gut so. Bitte mich jetzt nicht zerreißen, ich möchte damit keineswegs unterstellen, dass nur studierte Tonleute wissen sollten was sie tun.

    Der Threadtitel ist, wie ich finde, etwas inteprätationsbehaftet. So wie ich den Artikel lese, wurde eine statistische, wissenschaftlixhe Untersuchung gemacht und das Ergebnis ist halt, dass Konsumenten das MP3 Medium der CD vorziehen. So ist das Leben/die Evolution. Diskussionen mit dem Ziel dies zu wiederlegen bringen meiner Meinung nach erst dann was, wenn man eine Gegenuntersuchung vorliegen hat, und Experte kann sich hier ja jeder nennen :wink: .

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