Ahh, ich hatte zu Hause noch die Version 1.43 auf dem Rechner. Hier im Büro ist die Version 1.54 drauf, da gibt es die Parameter gar nicht mehr, da sind alle Sends zusammengefasst. Und wenn ich die reinnehme sind auch die Auxe gespeichert. Sch... Sorry, hatte gestern nacht nicht mehr daran gedacht, dass ich den Editor daheim lange vor dem Kauf mal zum testen gezogen hatte und der inzwischen veraltet ist. Live nehmen wir den Asus EEE PC mit Touchscreen, der ist einfacher zu bedienen, wenn auch nicht immer der schnellste. Aber für die Effektsektion reicht es allemal!
ilive-T Tipps and Tricks
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ich nutze live auch einen kleinen eee-pc. leider noch der ohne touchscreen, den gab es damals noch nicht.
wie lässt sich´s denn mit dem arbeiten? -
Das mit dem splitten mache ich bei einer Band die ich öfter betreue. Hier habe ich die Inputs (24 Kanäle, 2 Layer) komplett doppelt belegt (Layer C/D). Gain macht der Monitorkanal und der FOH Kanal wird mit Trim gesteuert. Somit hat man die EQ`S ectl. nochmal zur Verfügung.
In meinem Fall spielt die komplette Band mit Inear, lediglich die Frontvocals haben 2 Wedges. Einmal erstellt das ganze und anschließend geht dass mit wirklich minimalen Anpassungen ruck zuck.
Bei größeren Entfernungen zum FOH habe ich dann den Monitor schonmal per Laptop (auf der Bühne) + Surface am FOH gemacht. Bei dem bisschen anpassen eine wirklich super Sache. Also auch ohne 2 Surfaces finde ich die Möglichkeiten der ilive schon echt fett.
Vorallem mache ich mit den Jungs so auch die Backlinejobs bei denen immer meine Mikrofonie und die ilive dabei ist. So bleibt dank dieser geilen Konsole mehr Zeit um im Backstage rumzugammeln
fast wie Urlaub.Ich würde trotzdem mal gerne an einer Kombi aus einer IDR und 2 Surfaces rumspielen wollen. Das ich für einen Kanal nur einen Gain habe stört bei gutem Zusammenspiel mit dem Monitormann nicht wirklich, finde ich. Überlegt mal alle wie begrenzt die Möglichkeiten vor noch nicht allzulanger Zeit an einem dicken analogen Platz waren. Wenn ich jetzt überlege das so ein leistungsfähiger FOH incl. Core in meinen Kombi passt....
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wora: Der Touch ist etwas unempfindlicher als der von der iLive, allerdings haben die Jungs den PC auch schon mal als günstig-Lichtpult auf Partys dabei. Das Putztuch ist bei der Gelegenheit auch verschwunden, dafür der Screen mit etwas Disco-Nebel einbalsamiert. Hatte gestern dieses AHA-Erlebnis beim Aufbau.
Aber sonst eben schön schnell: Ich muss nicht erst die Maus suchen, sondern kann einfach drauflostippen/schieben/ziehen ...
Und bei ebay gibt es 22" Touchscreens von Iiyama für 250,- Flocken. Ob der von dem eee noch gefahren werden kann, weiß ich nicht. Aber ein Versuch wär´s wert?Und nun das tolle Erlebnis (vor dem ich immer schon Angst hatte beim Umstieg Analog auf Digital!): bin gerade am Monitor nachstellen, da legt das Musical-Ensemble wieder los (Probe!) und ich zieh die Mikos hoch, wird am FOH aber nicht lauter. Toll, klar, nach zwei Schrecksekunden kapiert: ich mix ja noch in den Aux, also schnell den Master-Mix gewählt und auf´s neue alles hoch. Dann verzweifeltes Winken von der Band: Voll viel Chor und Gesang auf der Box. Ja, klar ...
Habt Ihr da Tricks, wie Ihr sowas vermeidet (ja, jetzt ausser Konzentration bei der Arbeit etc. ...)?
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Zitat von "Wolfgang Peter"
Habt Ihr da Tricks, wie Ihr sowas vermeidet (ja, jetzt ausser Konzentration bei der Arbeit etc. ...)?
Konzentration bei der Arbeit
das ist ja am Surface so durchaus schon "ein Problem" beim Switchen durch die Layer oder je nach selektiertem Mix - man könnte maximal versuchen, durch Farbgebung und ähnliches möglichst unterschiedliches Outfit der einzelnen "Arbeitsbereiche" zu sorgen...
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Zitat von "Wolfgang Peter"
...Und nun das tolle Erlebnis (vor dem ich immer schon Angst hatte beim Umstieg Analog auf Digital!): bin gerade am Monitor nachstellen, da legt das Musical-Ensemble wieder los (Probe!) und ich zieh die Mikos hoch, wird am FOH aber nicht lauter. Toll, klar, nach zwei Schrecksekunden kapiert: ich mix ja noch in den Aux, also schnell den Master-Mix gewählt und auf´s neue alles hoch. Dann verzweifeltes Winken von der Band: Voll viel Chor und Gesang auf der Box. Ja, klar ...
Habt Ihr da Tricks, wie Ihr sowas vermeidet (ja, jetzt ausser Konzentration bei der Arbeit etc. ...)?
Leg die Auxe auf die Potis, dann sind die Fader immer Fader. Selbst auf einer Monitor-Pultanwendung fahre ich das bevorzugt so, wie es vom Analogen halt gewohnt ist. Sends on Faders ist nett für Musiker nach dem Motto "Zeig mir meinen Mix und ich sage Dir was ich höre", im Arbeiten kann es 1. zu genannten Fehlern führen und 2. fehlt mir der Fader, um kurzzeitig nicht genutzte Inputs auf -10dB schieben zu können, z.B.. -
wobei ein Send to Rotary ein Arbeiten mit Touchscreen doch wieder mehr oder weniger unmöglich macht, oder?
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Zitat von "Wolfgang Peter"
...Habt Ihr da Tricks, wie Ihr sowas vermeidet (ja, jetzt ausser Konzentration bei der Arbeit etc. ...)?
ich habe mir angewöhnt, nach änderungen in einem auxweg einfach irgend eine MIX taste zweimal hintereinander zu drücken. dann ist man zuverlässig wieder im main-mix.
die potis benutze ich nur für PAN und GAIN.
zum glück kann das ja jeder machen wie er denkt. -
Moin,
Zitat von "Wolfgang Peter"Habt Ihr da Tricks, wie Ihr sowas vermeidet (ja, jetzt ausser Konzentration bei der Arbeit etc. ...)?
Ich lege alle mit Lautsprechern belegten Ausgänge, also Master, Auxe etc. auf eine VCA-Gruppe, die ich stets "griffbereit" auf der Oberfläche halte. So kann ich bei Feedbacks, Unfällen jeder Art..., erstmal global leiser machen - ohne Konzentration, ohne denken, ein Griff...Viele Grüße, Bernd
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das ist doch mal wieder eine hervorragende idee!
ich habe mir auch einen DCA-master für die PA-ausgänge gemacht, um einfach bei bedarf alle outputs im gleichen verhältniss nachregeln zu können (also PA, subs, nearfill, outfill, delay... usw.).
aber auf die idee, das auch für die auxe zu machen, bin ich echt nicht gekommen. klasse! -
Hab mir auch am Anfang sofort eine DCA-Gruppe für die Monitorsends gebaut, die immer griffbereit ist.
Vor ein paar Tagen kam mir folgende Idee:Während des Soundchecks den PAFL auf die PA-Inputs (als MAIN-Ersatz) patchen. Dann kann man an jeder Stelle im "Strip" abhören (hat z.B. eine Key-Listen-Funktion beim Gate etc.), hat SIP usw.
Hat das schonmal jmd. gemacht. Werd´s mal ausprobieren (man darf halt nicht vergessen zur Show hin wieder zurückzupatchen). -
Zunächst mal: Vielen Dank für die vielen Tipps.
Ich persönlich komme inzwischen am besten mit dem Tipp von wora klar: zweimal MIX drücken und man ist im Mastermix.
Und die Idee mit dem Notfall - DCA ist auch top, den baue ich nachher noch ein, wobei: Ich habe Ihn schon, aber nur ganz unten im Layer D als Mutegruppe auf einen Freien Taster. Dann habe ich zuverlässig Ruhe, auch wenn die Band mal wieder am Klinkekabel spielt ... Jetzt safe Ihn den eben im Layer und schau, dass ich mir da keinen Strip verdecke, den ich sonst brauche. -
Zitat von "Joe_B"
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Vor ein paar Tagen kam mir folgende Idee:Während des Soundchecks den PAFL auf die PA-Inputs (als MAIN-Ersatz) patchen. Dann kann man an jeder Stelle im "Strip" abhören (hat z.B. eine Key-Listen-Funktion beim Gate etc.), hat SIP usw.
Hat das schonmal jmd. gemacht...wenn du einen kopfhörer zum vorhören benutzt, brauchst du nix weiter zu machen als im ausgewählten kanal auf die jeweiligen SEL taster zu drücken, und schon hörst du das signal an genau dieser stelle ab.
das ist vor allem klasse für die feineinstellung der sidechain-filter (dynamics) - während die band spielt... oder zum checken ob ein mikro funktioniert, dessen kanal normalerweise mit einem gate geschlossen ist: man drücke SEL am preamp, denn der sitzt ja VOR dem gate
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Zitat von "wora"
wenn du einen kopfhörer zum vorhören benutzt, brauch....Aber, isch ´abe gar kein Kopfhorer
Zitat von "wora"... oder zum checken ob ein mikro funktioniert, dessen kanal normalerweise mit einem gate geschlossen ist: man drücke SEL am preamp, denn der sitzt ja VOR dem gate
Da drücke ich die SEL-Taste im Strip und sehe dann am Gate den I/P Level
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nach den ersten 2 tourtagen mit ilive muss ich sagen, yes, das ist geile scheisse !
das einzige was mir fehlt, ist ein automatischer mix select bei drücken der jeweiligen pafl taste...
vielleicht hab ich auch übersehn, dass man das koppeln kann...
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Hi Ooops
Du kannst Sel und / oder Mix an PAFL koppeln. Ich nutze das immer so zusammen.
Also PAFL aktiviert Mix und Sel mit, um zu verhindern das ich versehentlich am falschen Kanal schraube.
Ich glaube die Option ist unter Meters, habe das Pult aber gerade nicht vor der Nase.Grüße
Stefan Koch
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knapp daneben

diese funktion findet man unter dem bildschirm im "PAFL" menü...
dort kann man auch ganz andere sachen einstellen, z.b. die mixlautstärke, wenn kein PFL gedrückt ist, delay für kopfhörer/abhöre oder ein externer eingang zum einsprechen in den PAFL bus. -
bedankt. herzlichst.
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gepatzt :oops:
In tiefer Demut
Stefan
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gestern hatte ich mal wieder einen kollegen an meinem pult.
die veranstaltungsstätte hat uns da recht schön verarscht, denn ich wusste nicht das die vorband auch über mein pult laufen soll - und er wusste nicht, das er seine band über mein pult mischen soll.
beide hatten wir einen hausrider bekommen, auf dem ein SR40 aufgeführt war... was dann aber einfach nicht da war! ein verantwortlicher war natürlich auch nicht vor ort, nur eine angemietete verleihfirma die ausser "die brauchen 6 wege monitor" keinerlei informationen bekommen hatte!!
dann fehlte noch der verfolger und - jetzt wirds richtig lustig - der lichtmann! - es gab einfach keinen!!
na ja, der job ist vorbei, was solls.zurück zum thema:
der kollege war jedenfalls sehr überrascht, weil er völlig unvorbereitet war.
ich hab ihm dann im prinzip erklärt wie man kanäle selektiert um die kanaleinstellungen zu machen und wie das mit dem MIX taster funktioniert. dann noch hier und da eine schnelle frage beantwortet - und er hat das ding problemlos geschaukelt. das er nach dem gig begeistert war erzähle ich jetzt aber nicht
mein tipp hierzu:
für kollegen, die zum ersten mal am pult stehen nehme ich immer alle kanäle, subgruppen und aux-sends von der oberfläche weg, die sie nicht benötigen.
das schafft eine deutlich bessere übersicht, die "beim ersten mal" extrem hilfreich ist. -