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bändchen-mikros für live

  • dechnikusch
  • 30. April 2009 um 05:14
  • dechnikusch
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    • 30. April 2009 um 05:14
    • #1

    hallo und guten morgen,

    da mich ein bekannter darauf gebracht hat, hätte ich nun die frage:

    welche bändchen-mikros sind heute wirklich livetauglich ?
    sowohl vom einsatzgebiet her als auch von der robustheit ?

    derzeit kenne ich nur die beiden beyer-mikros : m160 und m260.80
    allerdings nur vom hörensagen ( beide hyperniere / sollte also live schonmal gehen ).

    welche erfahrungen habt ihr damit und gibt es da und dort vorteile gegenüber den angesagten dyn- und kond-mikros ?

    ein fragender :o

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • guma
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    • 30. April 2009 um 09:52
    • #2

    Ich benutze beyerdynamic M160 ( OH, E-Git, Flügel ) und M260 ( Hihat ) live. Keinerlei Probleme. Klingen sehr gut.

    Von royer gibt es eine live Serie. Siehe website. Leider etwas teuer.

    Chinabändchen habe ich live noch nicht probiert. Wäre nett, wenn da mal Erfahrungsberichte kämen.

  • Sound-Klinik
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    • 4. Mai 2009 um 19:51
    • #3
    Zitat von "dechnikusch"

    ... derzeit kenne ich nur die beiden beyer-mikros : m160 und m260.80 ...


    ... das M-260 gibt/gab es in verschiedenen Ausführungen ... der Zusatz ".80" war (wenn ich das noch richtig zusammenbekomme) ein HP bei 80 Hz.

    Die Bändchen klingen übrigens sehr gut bei Orgelaufnahmen in Kirchen. :)

  • kalaus
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    • 4. Mai 2009 um 21:15
    • #4
    Zitat von "Sound-Klinik"

    ... das M-260 gibt/gab es in verschiedenen Ausführungen ... der Zusatz ".80" war (wenn ich das noch richtig zusammenbekomme) ein HP bei 80 Hz.

    Die Bändchen klingen übrigens sehr gut bei Orgelaufnahmen in Kirchen. :)

    jawollja, das aktuelle M260.80 hat einen hochpassfilter, der mit dem uebertrager gemacht wird (also nicht so ohne weiteres umgangen werden kann). aeusserlich ist das am zylindrischen schaft von der alten version (ohne hochpassfilter, dafuer mit groesserem korb und konischem schaft) zu unterscheiden.
    ich finde die dinger generell ziemlich vielseitig (okay, das 260 klingt bei groesserer entfernung zur schallquelle etwas duenn), nach meiner bisherigen erfahrung sind die einzigen zustaende, die sie nicht moegen: fallen lassen und irgendeinem luftzug aussetzen (was durchaus eine bassreflexoeffnung oder eine gehaeuseundichtigkeit an ner gitarrenbox sein kann). phantomspeisung ist unkritisch (auch, wenn man die dinger nicht unbedingt ein- oder ausstoepseln sollte, waehrend die phantomspeisung schon eingeschaltet ist).
    die royers hab ich selbst noch nicht benutzt, das grosse t-bone ding hatte ich mal vor nem gitarrenverstaerker, aufgrund der buehnensituation musste ich aber arg nah an den lautsprecher ran, da wars dann untenrum viel zu dick, mit groesserem abstand haette das aber was werden koennen. das 52er von oktava find ich klanglich generell nicht so prall, es sieht aber wichtig aus. dann hatte ich mal noch so ein quaderfoermiges chinabaendchen (das es unter verschiedenen namen gibt) in der hand, abgesehen von der tatsache, dass die technischen daten nicht stimmten und vorder- und rueckseite recht deutlich unterschiedlich klangen (es sollte ne acht sein), konnte ich mir das auch brauchbar vorstellen, habs aber nicht umfassend ausprobiert....
    viel erfolg!
    klaus

  • gianpier ciraci
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    • 9. Mai 2009 um 12:21
    • #5

    Hi die Herren,
    dann reihe ich mich mal offiziell in den M260 Fanclub ein... Ich habe zwei von den guten Stücken, und habe sie bisher nur am Gesang eingesetzt. Das passte sehr gut zu den Vocals (kommt latürnich auf die Stimme an - keine Frage). Leider ist mir mal eins runtergefallen und hat auch was abbekommen. Beyerdynamic hat dann für 80€ Bändchen und Mikrofonkorb getauscht. Das lief auch völlig stressfrei und schnell. Aber Ihr habt mich auf die HiHat Idee gebracht. Da hab ichs noch nie eingesetzt. Wird heute abend direkt mal ausprobiert. Das macht sich bestimmt gut neben dem M201 an der Snare ;)

  • guma
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    • 9. Mai 2009 um 14:34
    • #6

    Ja, das 260 hat eine "klassische" Naheffektkompensation, die deutlich weiter oben im Frequenzgang einsetzt aber flacher verläuft als ein typischer Trittschallfilter. in Kombination mit einem einfachen Pultkanal-Trittschallfilter hatt man mit diesem Mikro in vielen Fällen schon eine perfekte "EQ-einstellung" für die Hihat ohne viel am Kanal-EQ schrauben zu müssen.

  • Sound-Klinik
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    • 9. Mai 2009 um 22:44
    • #7
    Zitat von "gianpier ciraci"

    Das macht sich bestimmt gut neben dem M201 an der Snare ;)


    Das 201 nehme ich manchmal für Standtom - für Snare macht sich auch das 420 (wenn es mal kein Kondensor sin muß) ganz gut. Hast du schon mal das M-101 für Snare ausprobiert ? :wink:

  • gianpier ciraci
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    • 10. Mai 2009 um 17:13
    • #8

    Also kurzes Feedback zu gestern: Das M260 an der HiHat hat richtig Spaß gemacht, ich hatte aber auch das glück nen Drummer zu haben, der recht filigran mit seiner Hihat umging. Das werde ich jetzt definitiv öfter nehmen.

    @ Sound-Klinik: Das M201 hat mich noch nirgendwo enttäuscht. Aber sag mir mal was das 101 ist. Das kenn ich nit :(

  • guma
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    • 10. Mai 2009 um 19:36
    • #9

    @ gianpier

    Das M101 sieht ähnlich aus wie das 201 hat aber Kugelcharakteristik.

    ...... und nein dies ist nicht der Grundsatzthread über die live-Anwendbarkeit von Kugelcharakteristik sondern der Bändchenmikrothread von gianpier ciraci.

  • guma
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    • 6. April 2025 um 17:22
    • #10

    Auch wenn dieser thread schon 16 Jahre alt ist:

    Ich habe ja in mehreren Threads darum gebeten, Erfahrungen mit den preiswerten chinesischen Bändchen in der 70 - 100:€ Klasse im life-Betrieb zu posten, leider ohne Resonanz.

    Daher an dieser Stelle eine eigene, aktuelle Beobachtung:

    Superlux R102

    Dies ist eine besonders günstige Variante, da der phantomgespeiste preamp, der live bei ausgangsschwachen Bändchen für eine gute S/N Ratio obligat ist, nicht zugekauft werden muss, sondern bereits eingebaut ist. Außerdem liegt ein 5m Mikrokabel im im Lieferumfang enthaltenen, robusten Koffer, welches mit dem REAN female Winkelstecker und dem genutzten Kabel immerhin einen Mittelklasse-Eindruck macht. Das Mikro ist recht groß und passt so erst mal nicht in einen Standard-Mikrokoffer, macht aber einen robusten Eindruck und kommt ohne Ribbon Sag!

    Klanglich macht es vor dem Gitarren-Amp eine exzellente Figur. Schon mit am Pultkanal eingeschaltetem und auf 100 HZ gedrehtem Hochpass (unbedingt in der Nahanwendung erforderlich, da die Acht der Bändchen den ausgeprägtesten Nahheitseffekt hat) schönes Sustain, druckvoll aber ohne den hässlichen Klirr, den die Präsenzanhebung mancher der üblichen Tauchspulen-Verdächtigen macht.

    Ebenfalls sehr geil: Saxophon.

    Hierfür bitte einen günstigen Großmembran-no-name-Popschutzüberzieher erwerben.

    Höhen sind zwar nicht die Stärke dieses Mikros aber:

    Wie schon für M160/260 beschrieben reagiert das Signal aus den Bändchen besonders gutmütig auf heftige Hochtonanhebungen im Kanal-EQ. Das bedeutet, dass man einen sehr seidigen Sax Sound hinbekommt, den es weder mit Tauchspulen-, noch mit Kondensatormikros so gibt.

  • guma
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    • 6. April 2025 um 18:07
    • #11

    Ach so ja, für die Kollegen, die auch in gehobeneren Studios unterwegs sind:

    Mir fehlen eigene Erfahrungen mit sauteuren historischen RCA Modellen und deren ebenfalls nicht günstigen Aea Repliken. Trotzdem meine ich, dass die Superlux-Chinesen das R102 ziemlich gut hingekriegt haben. Auch das S502 Stereokondensatormikro und die E100 Grenzfläche sind ziemlich gelungen für den Preis.

  • mellotron
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    • 6. April 2025 um 18:07
    • #12

    Beide Daumen hoch für das R102.
    Ich hatte das ein paar Jahre für vintage Gitarrenampabnahme im Einsatz, zusammen mit einem Sennheiser MD407. Fest eingebaut in einer Isobox und gematchter Phase. Es hat viele unruhige Transporte klaglos weggesteckt. Live kann man ja eigentlich auch nur aktive Bändchen oder einen "Phantom-Blocker" sicher betreiben.

  • Herr Nink
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    • 6. April 2025 um 18:22
    • #13

    Von mir auch beide Daumen hoch für das mikro. Ich habe es versucht und werde nie wieder meine teuren Bändchen auf eine Bühne stellen.

  • Herr Nink
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    • 6. April 2025 um 18:24
    • #14

    Mein Vergleichswert ist übrigen von Royer Lab. Das nehme ich wirklich nicht für Live-Einsätze...

    (wie von guma angemerkt)

  • wora
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    • 6. April 2025 um 19:24
    • #15

    und ich muss ehrlich zugeben, dass ich meine AT bändchen schon viele jahre nicht mehr eingesetzt habe ... wird mal wieder zeit.

    zu superlux kann ich allerdings noch sagen, dass ich seit jahren zwei Hi10 mikros für die schlagzeugabnahme in unserem band-eigenen IEM monitoring betreibe. diese extrem billigen mikros machen dort bisher einen zuverlässigen und auch klanglich sehr unauffälligen job.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • zegi
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    • 6. April 2025 um 19:46
    • #16

    guma: wie richtest du die Mikrofone aus? Analog zu einem E906?

    Irgendwie hatte ich die 8en noch nie auf dem Schirm für live, wegen der rückseitigen Empfindlchkeit.

    Der Ton macht die Musik.

  • wora
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    • 6. April 2025 um 20:21
    • #17

    sorry wenn ich da jetzt antworte, denn ich heiße ja nicht guma.

    da fast alle bändchenmikrofone eine 8er charakteristik haben, muss man sich eben dran anpassen.

    das heisst: eine seite der 8 auf die quelle ausrichten -- und dann darauf achten, dass auf der anderen seite keine schallquelle in der nähe ist ! :)

    ich habe meine bändchen nur für OH abnahmen am drumset eingesetzt. das ging immer erstaunlich gut, weil über dem drumset ja eher selten irgendwelche schallquellen sind. sprich: das was dann auf der zweiten seite der 8 herein kam, war gegenüber dem nutzpegel zu vernachlässigen.

    nur bei clubs mit niedrigen decken habe ich es vermieden, die bändchen einzusetzen.

    am anfang habe ich das AT 4081 bändchen an der HH eingesetzt (siehe mein profilfoto)

    das hat erstmal super funktioniert - bis ich auf einen trommler stieß, der sein crashbecken über der HH positionierte frech*

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (7. April 2025 um 14:38)

  • audiobo
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    • 6. April 2025 um 20:28
    • #18
    Zitat von zegi

    Irgendwie hatte ich die 8en noch nie auf dem Schirm für live, wegen der rückseitigen Empfindlchkeit.

    Ich hatte jetzt 3 Monate lang eine im Graben... ;)

  • zegi
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    • 6. April 2025 um 20:40
    • #19

    audiobo Da war ich jetzt 3 Monate lang nicht ^^

    Der Ton macht die Musik.

  • guma
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    • 7. April 2025 um 14:51
    • #20

    z Züüri gibts ja allerhand Gräben. Vielleicht klärt uns jemand auf?

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