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drums mit: kick und 2 overheads?

  • urmelii
  • 29. März 2003 um 15:24
  • urmelii
    Beiträge
    90
    • 29. März 2003 um 15:24
    • #1

    hey leuts.

    hab mich gestern lang mit dem techniker von "se bummtschaks" unterhalten und er meinte:
    am liebsten nehme ich die drums mit 1 kick und 2 overheads ab und wenn die anderen toms und snare mikrofoniert seien sollten dann allerhöchsten zur unterstützung.
    wie macht ihr das also ich habe je nach größe des raums/clubs/feld an jeder tom ne clip oder sowas und versuche meine overheads so auszurichten das nicht all zu viel snare mitnehmen, sondern hauptsächlich becken. und baue daraus dann den gesamt klang und versuche dabei so nah wie möglich am orginalsound des schlagzeugs zu bleiben.
    hat das ganze schon mal jemand gemacht also 1xkick 2x overhead und wie funktioniert das? worauf sollte man achten?
    (kamen gestern nicht mehr dazu dies zu klären mussten dann beide gehen).

    greetz
    felix

    frohes fest!

  • Kracky
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    12.055
    • 29. März 2003 um 15:38
    • #2

    Das kommt vorallem auf die Größe der Örtlichkeit an. Im kleinem Club nehm ich eigentlich nur Snare und Bassdrum ab, ansonsten probiere ich immer alles ab zu nehmen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • alter ego
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    • 29. März 2003 um 22:10
    • #3

    Kick + Overheads funktioniert bei kleinen Sets für Jazz oft ganz gut, aber nur, wenn der Trommler sein Set wirklich unter Kontrolle hat. Kick + Snare + Overheads funktioniert für Jazz meistens, für Rock/Pop etc. will man die Toms dann doch etwas fetter.

    laut statt hell!

  • microsound.de
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    • 30. März 2003 um 09:43
    • #4

    Ich stimme alter ego zu, der Schlagzeuger muss ein gut klingendes Set haben, weil man hier wenig Einflussmöglichkeiten hat (garbage in - garbage out).
    Ausserdem will ich hinzufügen, dass man in einem solchen Setup die Kick "phase reverse" fahren sollte, damit das Signal phasenmässig mit den Overheads übereinstimmt.

  • bassmanjan
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    194
    • 30. März 2003 um 11:25
    • #5

    ich bevorzuge für die kleineren sachen (und um die gehts ja) eher mikros an bdr und sn.
    die snare kommt mir über die overheads sonst meist zu indirekt und mit zuviel bühne und umgebungsmüll (brüllende monitore etc...)

  • Wurst Werner
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    4.616
    • 30. März 2003 um 13:11
    • #6

    Ich nehme in kleinen Läden, wenn die Bühne ebenfalls klein ist, alles ab, bis auf Overheads! Hört mal die Gesänge pfl-ab, da sind meist genug Becken drin, oft mehr als einem lieb ist...

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • alter ego
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    1.933
    • 30. März 2003 um 17:47
    • #7

    das ist schon klar, bei Rock'n'Roll mit 3 m Bühnentiefe wird niemand anfangen, Overheads aufzustellen. Aber bei einem Jazz - Trio ohne Gesang siehts da schon anders aus.

    laut statt hell!

  • Wurst Werner
    Profi
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    4.616
    • 30. März 2003 um 19:27
    • #8

    Moment mal, Jazz, heißt das ausgeschrieben nicht:

    Jeder Andere Zuckt Zusammen???[/i]

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Campfire
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    • 30. März 2003 um 22:32
    • #9

    Also ich mag auch für Rockn´Roll/Punk/Folk 2 Overheads sowie Kick mikrofoniert. Gerade bei kleinen Sachen würde ich die Snare eher nicht abnehmen (war bisher sowieso meist zu laut), habe aber mal stattdessen statt Overheads nur die Hihat abgenommen (war im Vergleich zum Rest zu leise). Würde generell sagen dass es stark davon abhängt inwieweit dass Set in sich ausgewogen klingt.
    Was man bei Mikrofonierung nur mit Overheads und Kickmikro braucht sind Overheadmikros die auch die Bässe noch vernünftig übertragen.
    Für meinen Geschmack ließen sich die Toms dann durchaus vernünftig übertragen. Mein Klangideal sind aber auch möglichst natürliche Toms, aber schon mit kräftigem Rums.
    Was wie gesagt halt nicht drin ist ist eben kräftiges verbiegen einzelner Trommeln per EQ oder Effekten.
    Positionierung muss man eben etwas spielen damit alles möglichst gleichmässig rüberkommt.
    Vorteile liegen ja auf der Hand: Kanal+Zeitersparnis, ev. geringere Ausgaben für Mikros
    Grüße, Peter

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Fux
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    • 30. März 2003 um 22:41
    • #10

    Und das koppelt nicht?? Für Punk???
    Da habe ich alle Trommeln (keine Overheads) abgenommen auch wenn das nur in der Kneipe für 50 Leute war.
    (E-Gitarren auch und Bass DI)
    Schwierig ist halt dann oft nur den Gesang noch drüberzubekommen (aber nur wenn der Sänger nicht so richtig rausrotzt ;)

    Nur mit Overheads (mal abgesehen davon das die dann alles mögliche von der Bühne aufnehmen) klingts für Rock/Punk dann m.E. zu "natürlich" und nicht trocken und direkt genug.

    Aber als Schlimmstes halte ich das Rückkoppeln bei so einer Anwendung.

    Viele Grüße,
    Fux

  • Campfire
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    • 30. März 2003 um 23:23
    • #11

    Für mich muss auch Punk nicht unbedingt zum Trommelfell-killen laut sein...
    Habe deshalb kaum Probleme mit Feedback. Klang gefällt mir Persönlich schon, (geeignet finde ich z.B. AT pro 37r als Overheads).
    Übersprechen stört mich nicht so sehr, bin aber auch nicht so der Klangästhet, darf ruhig immer etwas nach "Probenraum" klingen.
    Grüße, Peter

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • microsound.de
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    • 31. März 2003 um 08:52
    • #12

    Am besten klingt ein Grossmembran als Overhead, das bringt den Gesamtsound am natürlichsten rüber.
    Ich habe damit bereits Cover-Bands gefahren, die nicht unbedingt leise waren, wenns aber richtig laut auf der Bühne zugeht, kann man das vergessen.
    Feedback ist kein Problem, solange man nicht das Letzte aus der Anlage rauskitzeln mus.
    Gruss Claus

  • urmelii
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    • 1. April 2003 um 05:56
    • #13
    Zitat von "microsound.de"

    Am besten klingt ein Grossmembran als Overhead, das bringt den Gesamtsound am natürlichsten rüber.

    irgendein konkreten vorschlag welches ich mal ausprobieren sollte?

    greetz
    felix

    frohes fest!

  • microsound.de
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    • 1. April 2003 um 07:50
    • #14

    Natürlich tut ein Neumann am Besten ...
    Aber Spass bei Seite, nimm ein Thomann T.Bone SC450 für 99Euro, das tuts fast genau so gut.

  • alter ego
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    • 1. April 2003 um 09:09
    • #15

    mit Großmembranen fängst du dir aber oft Feedbackprobleme und übersprechen von anderen Instrumenten ein.

    laut statt hell!

  • Spindl
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    • 1. April 2003 um 21:46
    • #16

    Wieso soll ein Großmembran denn den Sound am "natürlichsten" rüberbringen. Großmembran Mics haben doch durch ihre große Membran einen eigenen Sound der den Natursound (angenehm) verfälscht. Den neutralsten Sound haben doch die Kleinmembran Mics.

    Gruß
    Spindl

  • microsound.de
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    • 2. April 2003 um 09:55
    • #17

    Dann verstehe ich aber nicht, wieso überall Neumann Grossmembran eingesetzt werden, wenn es darum geht, ein möglichst naturgetreues Abbild zu liefern.

  • Spindl
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    59
    • 2. April 2003 um 12:50
    • #18

    eben, versteh ich ja auch nicht. Vieleicht Suggestion, teurer = kling besser?? Ne technische Erklärung wär' hier wohl sehr angebracht. Also falls einer von euch Kollegen was weiss.....

    Gruß
    Andreas

  • sachsensound
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    • 2. April 2003 um 17:29
    • #19

    Um nochmal auf die Ausgangsfrage einzugehen... ich nehme auch gerne nur die BD und 2 Overheads für Drumabnahme aber nur bei Jazz und bei Volksmusik (Hilfe nicht schlagen). Bei allem LAUTEN Sachen habe ich dann auch überall einen Clip dran.

    Die Großmembran hat für mich keinen wirklichen Vorteil als Overheadmic. Da stört mich dann auch der Eigensound der großen Membran mehr als ich dadurch gewinne.

    MfG

    Mike Schmidt

    http://www.sachsen-sound.de
    0171 / 3674891

  • wora
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    • 4. April 2003 um 02:26
    • #20

    hallo.
    meine overheadwaffe nennt sich schoeps CMC64 (speiseteil CMC6 und kapsel MK4).
    das ist eine extrem kleine membran, die bis weit über den hörbaren bereich hinaus überträgt.
    damit klingen becken über eine PA einfach seidenweich (ausser crash natürlich :lol: ) und absolut natürlich.

    grossmembran ist, gerade für obertonreiche sounds, etwas problematisch. entweder sie klingen toll - oder überhaupt nicht.

    die CMC64 stellt man einfach hin, lo-cut drauf und gut isses.
    believe me...

    wen die technische seite interessiert:
    von http://WWW.SCHOEPS.DE kann man sich die entsprechende literatur herunterladen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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