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neues Pult gesucht für 1 Band - DIGITAL

  • Spleener
  • 19. August 2009 um 14:54
  • SebastianJaeger
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    1.194
    • 1. September 2009 um 12:49
    • #61

    Hallo,

    ich denke, es geht bei der digital-EQ-Geschichte darum, dass alle EQs den mehr oder weniger selben Algorithmus nutzen.
    Hat man jetzt das passende Messequipment lassen sich wohl die Kurven sämtlicher digitalen EQs mit jedem beliebigen anderem Digitalem EQ nachbauen. Was natürlich nicht bedeutet, dass man die EQs dabei mit den gleichen numerischen Werten einstellen kann. Es würde mich jetzt nicht wundern wenn das bei hochwertigen analogen vollparametrischen EQs auch so einigermassen funktioniert.
    Der entscheidende Punkt bei der Geschichte ist doch womit man besser klar kommt.
    Der Eine kann mit EQ x besser, der Andere aber mit EQ y.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • sascha-kohl
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    • 1. September 2009 um 12:57
    • #62
    Zitat von "guma"


    Das darf man sich jetzt auf der Zunge zergehen lassen :D :lol: :D Es besitzt die Beweißkraft einer Rede im deutschen Bundestag. :D:D

    Diese von einem gewissen Guma vor Jahr und Tag vorgeschlagene Vorgehensweise ( Dank an Theo und Ralf, die mich darauf hingewiesen haben ) gibt lediglich einen Hinweis darauf, dass das Vermeiden einer doppelten Wandlung inklusive der dazwischen liegenden analogen Kabelstrecke zu klanglich besseren Ergebnissen führen kann. Da der DA-Wandler D12 in beiden Fällen im Signalweg liegt, und im einen Fall sowohl der M7 DA - als auch der D12 AD - Wandler weggelassen werden ist die Beweiskraft dieses Experiments für die Qualität des M7 DA-Wandlers so hoch wie Grimms Märchensammlung :D:D

    Ahja, dann probier bitte folgendes, ebenso geschehen, aber eben nicht beschrieben.

    Nutze einmal den analogen Ausgang des Behringers und einmal den des M7.
    Beide auf den D12 und hör dir das mal an.
    Gruss
    Sascha

    Wer zur Hölle ist Rigg ? Und wohin fährt er ?

    Schwerentflammbar ist keine Herausforderung...

    http://www.sascha-kohl.de

  • tufkaklto
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    • 1. September 2009 um 13:59
    • #63

    Nur zur Info:

    Es gibt unterschiedliche Filterdesign.

    Hier nur ein Beispiel von unterschiedlichen Shelf Filtern, wie sie in Pulten verbaut sind:

    Solche unterschiedlichen Filter müßen zwangsläufig unterschiedlich klingen.

    Und es gibt auch Unterschiede bei vollparametrischen Filtern.
    Schon vom elektrischen Design her.

    Ich bin jetzt auch nicht der Fan von diesen ewigen "Pulte klingen Anders" Diskussionen , und ich finde vorher viele Andere Dinge wichtiger, bevor man über die Pulte nachdenkt, aber sie klingen Anders !!!

    ich hab mir vor einiger Zeit mal erlaubt, Pulte durchzumessen.
    Digitalpulte machen ganz brav, was sie sagen.
    Analogpulte liegen meist daneben und machen nicht genau das, was auf der Skala am Pult steht.
    Von daher ist vermutlich schon mal ein Unterschied vorhanden.
    Dann kommt noch die Gewöhnung an Pulte dazu.
    Weiters, was dem Einen an einem Pult gefällt, das mag ein Anderer nicht.

    Es gab zu Analogzeiten schon die Diskussionen zwischen Midas und Yamaha Fraktionen !!!
    Es wird ja schon mit einer Anderen Soundphilosophie entwickelt.

    Ich selbst mag zB ein M7 vom Arbeiten her ganz gern und ich hab schon Konzerte gehört, die mit einem M7 gemischt wurden, da war ein echt geiler Sound.
    Und ich hab Konzerte auf einem XL4 gehört, da war der Sound grottenschlecht.
    Und auch umgekehrt.

    Was ich aber selbst mal probiert habe:
    Auf einem LS9 andere Ausgangswandler und es klingt definitiv Anders.
    Wurde von einigen Tontechnikern in Blindtests definitiv bestätigt.

    Ich hab auch selbst ein 01v96 und arbeite gerne damit.
    Aber man muß das Pult mögen und mit der doch fummligen herumdrückerei klarkommen.
    Aber dann hat man ein kleines Case, mit dem man durchaus interessante Sachen machen kann.

    Spaß machen bei einem Digitalpult fängt wenn überhaupt erst bei 15.000 Euro an.
    Und wirklich Spaß machen tun die erst ab 40.000 Euro aufwärts

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • ERICH
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    • 1. September 2009 um 14:14
    • #64
    Zitat von "klauston"

    Ich hab auch selbst ein 01v96 und arbeite gerne damit.
    Aber man muß das Pult mögen und mit der doch fummligen herumdrückerei klarkommen.
    Aber dann hat man ein kleines Case, mit dem man durchaus interessante Sachen machen kann.

    Spaß machen bei einem Digitalpult fängt wenn überhaupt erst bei 15.000 Euro an.
    Und wirklich Spaß machen tun die erst ab 40.000 Euro aufwärts

    Volle Zustimmung.

    Wenn man die Sache Hauptberuflich macht sollte man sich der Klasse 15kEuro+ zuwenden.
    Im Betrieb haben wir auch nur NC Fräszentren 150kEuro+ und keine China Optimum für ein fünftel, weil wir eben professionell arbeiten und unsere Arbeitszeit eben auch durchaus richtig Geld kostet.

    Aber das war ja gar nicht gefragt.
    Man sollte das Thema teilen, wenn das möglich ist, mit der grundsätzlichen Problematik hat das alles imho nichts mehr gemein.

    MfG


    ERICH

  • tonzwerg
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    • 1. September 2009 um 16:08
    • #65

    ach ja, der christopher...
    mit sinustönen mag das ja alles meß- und auch hörtechnisch (ich frage mich bloß, wer sich sowas anhört) irgendwie hinhauen, was du sagst. bei komplexen signalen (musik, jaaaa, musik!!!) sieht die sache schon ganz anders aus. ich zumindest hatte mal das vergnügen, ne xl200 neben nem m7 stehen zu haben, klassik-orchester und bigband. die klassik über die xl200, die bigband übers m7. allerdings war jeweils eine seite eines doppelempfängers auf einem pult angeschlossen, die moderationsmikrofone. eins auf dem m7, eins auf der xl200. selber doppelempfänger, gleiche kapsel, gleicher handsender. der anwesende tonmeister und ich haben uns kurz verdutzt angeschaut, als dann die erste moderation über das m7 kam. kanal eq flat, nur hochpaß. das hat im vergleich zum xl200 sowas von unfaßbar schlecht geklungen mannmannmann. also mir hat dieser test gereicht. an den vielbeschworenen placebo-effekt glaube ich da wirklich nicht.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • david kammerer
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    • 1. September 2009 um 16:55
    • #66
    Zitat von "TomyN"

    Die klassische Definition der Bandbreite / Güte macht sich bei +/- 3dB im Frequenzgang fest. Nun ist es ja so, dass man nicht immer um 3dB anhebt oder absenkt. Da gibt es dann schon Unterschiede in der Definition.
    Wenn man jetzt die Bandbreite definiert hat, kann es sein, dass der Filter bei hohen Anhebungen ziemlich breit wird, daher will man evtl. gar nicht, das die Bandbreite unabhängig von der Anhebung / Absenkung ist, sondern bei extremen Einstellungen abnimmt....

    Tomy

    Zitat von "und Christopher Hafer"

    Es gibt entweder eine Angabe in Oktaven oder eine Angabe als Faktor :

    Kleiner Faktor --> geringe Güte
    Kleine Güte --> große Bandbreite

    Bsp: Q-Faktor 1 = Bandbreite 1 Oktave
    Q-Faktor 0,5 = Bandbreite 2 Oktaven

    Mir ist durchaus der Zusammenhang zwischen Bandbreite und Güte bekannt. Auch die "Probleme" bei starker/schwacher Anhebung/Absenkung. Das sind aber keine unterschiedlichen Definitionen der Bandbreite. Ich kenn nur eine, würde aber gerne andere kennenlernen, wenn es denn welche gibt. Nicht die unterschiedlichen Auswirkungen der Bandbreite.

    Zum Thema Klang habe ich mich ja auch schonn ausführlich mit Christopher unterhalten, ohne dabei auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Ich sehe es genauso, wie Sascha und Wora, auch was Chrisophers Argumente betrifft.
    Vielleicht sollte er sich mal seine Signatur in leicht abgewandelter Form durch den Kopf gehen lassen:
    "Just because you can´t hear something doesn't mean that it do not exist" (ohne Anspruch auf sprachliche Korrektheit)

    Viele Grüße

    David Kammerer

  • simonstpauli
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    • 1. September 2009 um 17:21
    • #67

    Ich hab mal geschaut, wie das Thema war und sage mal ganz frech:

    ja, man kann ruhig mal ein 01V96 VCM ausprobieren (vor dem Kauf mindestens einen Gig damit fahren), wenn das Pult nur für diese eine Band benötigt wird.

    Wenn man damit arbeiten kann (was immer von der Anwendung und vom Bediener abhängig ist) - kaufen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • mischpultschorsch
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    • 1. September 2009 um 19:47
    • #68
    Zitat von "tonzwerg"

    das hat im vergleich zum xl200 sowas von unfaßbar schlecht geklungen

    Och Mädels nun bleibt mal auf dem Teppich:

    Schlecht - oder nur im Vergleich zur XL200 langweilig? Macht vielleicht der XL200 Mic-Preamp mehr Sound? Oder ist (im Umkehrschluß) die M7 neutraler? Ich konnte bislang noch nie feststellen, daß eine M7 "unfassbar schlecht" klingt. Nichtmal von einem DDX will ich das behaupten.

    Eine NS10 klingt im Studio auch deutlich langweiliger als irgendwelche Tannoys. Welche kommt jetzt dem Original näher?

  • christopher hafer
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    • 1. September 2009 um 20:07
    • #69

    Da nun der Thread in gleich mehrere Diskussionspunkte verwurstelt ist belasse ich es inhaltlich bei meinen letzten Beitrag, in dem wirklich alles gesagt ist.

    Anfügen möchte ich nur: Wer ihn wirklich aufmerksam liest und versteht, der kann meinen Punkten sachlich nicht widersprechen (wie bisher auch nicht geschehen), denn ich behaupte ja nicht, dass alle Pulte vollkommen gleich klingen!

    Ich fordere lediglich dazu auf, sich Gedanken über die wahren Ursachen der Klangunterschiede zu machen, und die habe ich fast alle angeführt.
    Wen die handfeste Theorie dahinter nicht wirklich interessiert der macht es eben weiter so wie immer und bestimmt auch sehr erfolgreich und gut, mit seinem Glauben über imaginär mysteriöse Eigenschaften von Audiotechnik.
    Habe ich überhaupt kein Problem mit, solange ich dem widersprechen darf.

    Positiv finde ich, dass die Beleidigungen und Unterstellungen gegen mich, die sonst routiniert nach solch "ketzerischen" Beiträgen von mir kommen, diesmal fast ausgeblieben sind - immerhin ein Lichtblick. :lol:

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • wora
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    11
    • 1. September 2009 um 23:53
    • #70
    Zitat von "christopher hafer"

    ...denn ich behaupte ja nicht, dass alle Pulte vollkommen gleich klingen!...


    na also, dann schwimmen wir ja alle wieder im selben boot! :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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