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Meldung: Beleuchter stirbt nach Absturz

  • ADMIN
  • 25. September 2009 um 12:47
  • ADMIN
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    • 25. September 2009 um 12:47
    • #1

    Die Nachricht geht gerade durch die Presse:

    Zitat

    Wie der Kölner "Express" berichtet, stürzte ein 29 Jahre alter Beleuchter bei Arbeiten an der Decke der Duisburger Rhein-Ruhr-Halle neun Meter in die Tiefe. Dabei zog er sich lebensgefährliche Kopfverletzungen zu und starb in der Nacht im Krankenhaus.

    Wie der "Express" weiter berichtet, ermittele inzwischen die Polizei, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Der Bühnenarbeiter sei nicht gesichert gewesen.


    Möge er ruhen in Frieden.

    Und mögen alle anderen das Thema PSA ernster nehmen.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • tufkaklto
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    • 25. September 2009 um 15:25
    • #2

    ja, das mit ernster nehmen ist leider so ein Thema.

    Ich kenn zB den Inhaber / Chef einer größeren Firma, der sitzt selber in der Prüfungskommission für die Meisterprüfung.!!!!!!!

    Beim Hängen von Gegenständen wird ja noch über Sicherheit geredet ( das sehen ja die Kunden und Mitbewerber )

    Aber beim eigenen Personal wird keine Rücksicht mehr darauf genommen, wenn man sich damit Geld spart.
    Da werden Lehrlinge und Praktikanten zeitmäßig ausgelutscht mit Sattelschlepper ausladen weil man sich externe Hands spart ( !!! )
    Danach dürfen die noch bis spät in die Nacht beim Aufbau/Der Show mitarbeiten und müßen am nächsten Tag in aller Herrgottsfrüh wieder auf der Baustelle sein.

    Ruhezeiten ( das Wort kennt der Chef nicht mal ) werden nicht eingehalten und vollkommen ignoriert.
    Wenn den Lehrlingen oder Azubis ein Unfall oder Verletzungen passieren, dann sind diese vom Chef angehalten, im Krankenhaus nicht anzugeben, das es sich um einen Arbeitsunfall gehandelt hat.
    ( Und das ist schon vorgekommen )
    Lehrlinge dürfen per Vertrag auch nichts darüber erzählen, denn das wäre ein Kündigungsgrund bzw sind da Pönalen im Vertrag enthalten .
    Mit normalem Personal wird das auch probiert, aber das kann sich leichter wehren :D

    Und ganz ehrlich:
    Solange diejenigen, die dafür zuständig wären, das genau das nicht passiert, das Techniker nicht ohne Sicherung oder übermüdet wo rumbauen, sich selbst nicht dran halten , weil sie einen persönlichen finanziellen Vorteil daraus ziehen, solange wird sich an dem System nichts ändern.

    Und genau deswegen nehme ich so Organisationen wie VPLT, Die Meistergeschichte und Ähnliches nicht ganz Ernst.
    Weil die wären eigentlich darür zuständig, das genau sowas nicht passiert!!!!!!!!!!

    Es muß leider jeder selber auf sich aufpassen.
    So tragisch solche Schicksale auch sind ( vor Allem für die Familie und die Hinterbliebenen . Beileid dafür )

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  • binson
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    • 25. September 2009 um 18:15
    • #3

    Bei den Vorbereitungen für die ZDF-Sendung "Willkommen bei Carmen Nebel" ist in Duisburg ein Crew-Mitglied tödlich verunglückt. Der 39-jährige Berliner stürzte bei Arbeiten an der Deckenbeleuchtung in der Rhein-Ruhr-Halle etwa acht Meter in die Tiefe.

    Duisburg - Der Mann hatte sich beim Sturz schwere Kopfverletzungen zugezogen und starb in der Nacht zu Freitag im Krankenhaus. Nach ersten Ermittlungen war er bei den Arbeiten an der Deckenbeleuchtung nicht gesichert.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,651420,00.html

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • UweLam
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    • 25. September 2009 um 19:24
    • #4
    Zitat von "klauston"


    Und genau deswegen nehme ich so Organisationen wie VPLT, Die Meistergeschichte und Ähnliches nicht ganz Ernst.
    Weil die wären eigentlich darür zuständig, das genau sowas nicht passiert!!!!!!!!!!

    Diese beiden Einrichtungen sehe ich nicht ganz so negativ. Durch die Aufklärungsarbeit, Schulungen und Ausbildung wird schon bei dem einen oder anderen etwas Verantwortungsbewusstsein hängen geblieben seien. Das Problem ist vielmehr das die Pflichtbewussten keine spürbaren Befugnisse haben, und um die Fahrlässigen kümmert sich niemand. Daher schiebe ich den schwarzen Peter gerne an die Gesetzgeber und öffentliche Einrichtungen.

    Nehmen wir als Beispiel den Straßenverkehr. Dort gibt es eine Menge Vorschriften. Als KFZ Fahrer werden wir häufig überprüft. Bei Verstößen (auch wenn niemand zu Schaden gekommen ist) werden wir recht hart bestraft. Das kann bis zum Verlust des Führerscheins führen. Dies sind alles Präventionsmaßnahmen. Stellen wir uns mal vor, es gäbe keine Radarfallen und keine Alkoholtests; wir hätten bestimmt eine deutlich schlechtere Unfallstatistik.

    Jetzt schauen wir uns mal unsere Branche an. Wir haben auch viele Vorschriften, und inzwischen auch viel Personal welches den Umgang damit gelernt haben sollte (Meister/Fachkraft vergleichbar KFZ Führerschein). Und wer bitte überprüft das ganze in der Arbeitswelt? Fast niemand, und in unserer Branche fast überhaupt niemand.
    An dem Meister Beispiel von Klaus (und das ist bestimmt kein Einzelfall) sieht man, dass eine Selbst- oder Deregulierung nicht funktioniert. Wenn man will, dann kann man sein ganzes Berufsleben groben Unfug machen, den niemand bemerkt und für den niemand bestraft wird (außer es passiert mal etwas).

    Ich wäre gerne bereit, ein paar Euro mehr an die BG zu zahlen, damit die mehr Personal einstellen können um unsere Arbeitsplätze zu prüfen. (Im Baugewerbe passiert so etwas ja gelegentlich). Natürlich müssten negative Prüfungen deutliche präventive Signale setzten. Mehr als nur ermahnende Worte und die Übergabe einer neuen BGVC1.
    Auch das Amt für Arbeitsschutz und das Bauamt sind hier gefragt. Die haben aber bestimmt auch zu wenig Geld, zu wenig Personal und bestimmt auch keinen Auftrag oder sonstige Veranlassung uns zu prüfen.

    Ich selber habe in meinen rund 25 Berufsjahren erst eine Überprüfung erlebt (die BG hatte am Messe Nachbarstand einen Personengenie ohne Ausleger entdeckt). Das war’s. Wenn ich dagegen im Straßenverkehr jede bestückte Radarkiste zusammen zähle, dann bin ich dort inzwischen im deutlich 4-stelligen Bereich geprüft worden.
    Da passt doch etwas nicht. Sind denn Autofahrer mehr Wert als Veranstaltungstechniker?

    mfG

    Uwe

  • tufkaklto
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    • 25. September 2009 um 20:09
    • #5
    Zitat

    Diese beiden Einrichtungen sehe ich nicht ganz so negativ. Durch die Aufklärungsarbeit, Schulungen und Ausbildung wird schon bei dem einen oder anderen etwas Verantwortungsbewusstsein hängen geblieben seien. Das Problem ist vielmehr das die Pflichtbewussten keine spürbaren Befugnisse haben, und um die Fahrlässigen kümmert sich niemand. Daher schiebe ich den schwarzen Peter gerne an die Gesetzgeber und öffentliche Einrichtungen.

    Wie gesagt, ich spreche von keinem normalen Meister, sondern jemanden, der in einer Kommission eines Meisterausbildungsbetriebes sitzt und die eigenen Voschriften aus niederen Motiven wie Geldgier umgeht.
    Wie will so Jemand Verantwortung an die Nächsten mitteilen ( nämlich so, das man es ihm auch glaubt )
    Der Fisch fängt bekanntlich am Kopf zu stinken an.


    Wir wissen doch alle, was da leider oft passiert ( ich möchte ganz konkret darauf hinweisenl, das ich keine Ahnung habe, wie das bei dem bedauernswerten Unfall passiert ist. )
    Oft genug will man beim Personal sparen.
    Dann dürfen übermüdete Rigger mal schnell ins Dach zum Aussichern.
    Und dann noch schnell weiter auf die nächste Baustelle und dort auch noch geriggt.
    Im konkreten passiert das mit Personal in der Firma, was mehr oder weniger "fest" dabei ist.

    Leider ist das eine Frage der Zeit, bis wieder was passiert.
    Und der nächste Eintrag da herinnen steht.
    Weil die leute aus Zeitdruck und übermüdung und auch manchman einfach durch Dummheit unvorsichtig werden.

    Wenn ein solcher Unfall zu einer Diskussion führt, die die Sicherheit und den Umgang damit wirklich nachhaltig verbessert, dann war es nicht ganz umsonst.

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  • ADMIN
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    • 26. September 2009 um 11:16
    • #6
    Zitat von "klauston"

    Lehrlinge dürfen per Vertrag auch nichts darüber erzählen, denn das wäre ein Kündigungsgrund bzw sind da Pönalen im Vertrag enthalten .
    Mit normalem Personal wird das auch probiert, aber das kann sich leichter wehren :D

    Theoretisch sitzen Auszubildende an einem sehr langen Hebel, weil die während der Ausbildungszeit so gut wie unkündbar sind. Nur fehlt denen meist die Erfahrung, um ihre Position gezielt auszunutzen.


    Zum Thema: Leider wird man wohl auch aus diesem Fall nicht viel lernen können, weil alle Beteiligten die Details schön unter Verschluss halten werden. Und mit den Beteiligten meine ich allen voran die Polizei, die Staatsanwaltschaft und die Berufsgenossenschaft. Oder kennt jemand auch nur einen größeren Arbeitsunfall, bei dem das anders gewesen wäre?

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  • bukka
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    • 26. September 2009 um 11:47
    • #7

    http://de.news.yahoo.com/17/20090925/te…vo-e3d3a04.html

    Yahoo - News, ddp

    Matthias

  • simonstpauli
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    • 26. September 2009 um 12:02
    • #8
    Zitat von "ADMIN"

    Theoretisch sitzen Auszubildende an einem sehr langen Hebel, weil die während der Ausbildungszeit so gut wie unkündbar sind. Nur fehlt denen meist die Erfahrung, um ihre Position gezielt auszunutzen.


    Zum Thema: Leider wird man wohl auch aus diesem Fall nicht viel lernen können, weil alle Beteiligten die Details schön unter Verschluss halten werden. Und mit den Beteiligten meine ich allen voran die Polizei, die Staatsanwaltschaft und die Berufsgenossenschaft. Oder kennt jemand auch nur einen größeren Arbeitsunfall, bei dem das anders gewesen wäre?


    Ja nun, die meisten IHKen sind froh, daß überhaupt jemand ausbildet und so werden schon mal Beschwerden unter den Teppich gekehrt und die Branche kann fröhlich weitermachen.

    Ehrlich, Freelancer sind für sich selbst verantwortlich und können "nein" sagen. Angestellte oder gar Auszubeutende (sorry, -bildende) sind abhängig beschäftigt und haben kaum Lobby. So habe ich es jedenfalls erlebt. Die Wenigsten trauen sich, ihre Rechte einzufordern.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • niggles
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    • 26. September 2009 um 15:28
    • #9
    Zitat von "klauston"

    Der Fisch fängt bekanntlich am Kopf zu stinken an.

    Ich bin recht gut mit den Umständen eines ganz ähnlichen Unfalles (Augsburg 2003) vertraut und kannte sowohl den Verunglückten als auch den Auftraggeber - ersteren persönlich. Gerade daher sehe ich aber daß so drastische Unglücke immer mehrere Ursachen haben. Im konkreten Fall war neben Leichtsinn als direkter Unfallursache (ungesichert im Dach einer Bühne die voller loser Teile lag) auch im Vorfeld einiges schiefgelaufen, denn der Kollege war weder im Besitz irgendeines Befähigungszeugnisses noch nachweislicher Riggingerfahrung. Und es war auch nicht sein erster Unfall - mit diesem Wissen hätte der TL eingreifen und ihn zu seinem eigenen Schutz anders einsetzen müssen. Leider passiert so was viel zu selten. Andererseits ist es sicher richtig daß scharf sanktioniert werden muß wenn solche "Mängel" bewußt ignoriert bzw. übermüdete Kollegen zum weiteren Einsatz "motiviert" werden. Da müssen einfach viel mehr Leute mal nein sagen!

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • schmiddy
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    • 26. September 2009 um 15:39
    • #10
    Zitat

    noch nachweislicher Riggingerfahrung. Und es war auch nicht sein erster Unfall - mit diesem Wissen hätte der TL eingreifen und ihn zu seinem eigenen Schutz anders einsetzen müssen..

    Woher hast Du die Info? Ich hab gehört das es ein erfahrener und normalerweise umsichitiger Kollege war.
    Sagen zumindest die die schon mit Ihm gearbeitet haben...

    Einmal editiert, zuletzt von schmiddy (26. September 2009 um 15:41)

  • tufkaklto
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    • 26. September 2009 um 15:39
    • #11

    Ich hatte vor einem halben Jahr ca. einen Produktionsleiter darauf aufmerksam gemacht, das ein offensichtlich betrunkener Rigger einer Subfirma und ich nicht gleichzeitig auf einer Baustelle sein können.
    Der Produktionsleiter war froh, das ihm das jemand sagt, da auch er keine Chance hatte, immer alles zu sehen und diesen Profi ansatztlos von der Baustelle geschickt.

    Es geht also schon, aber man muß auch lernen, öfter mal was zu sagen.

    Ich muß in solchen Situationen keinen Preis für den beliebtesten Kollegen bekommen, da haben andere Dinge Priorität.

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  • niggles
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    • 26. September 2009 um 15:47
    • #12
    Zitat von "schmiddy"

    Woher hast Du die Info? Ich hab gehört das es ein erfahrener und normalerweise umsichitiger Kollege war.
    Sagen zumindest die die schon mit Ihm gearbeitet haben...

    Ich kannte ihn privat schon ein paar Jahre. Hat als DJ auf Studentenparties angefangen und sich irgendwann auch als Stagehand verdingt. 2003 war das alles noch nicht so lange her, da kann keine Rede von (ernstzunehmender, da langjähriger) Erfahrung sein. Von einer Ausbildung oder Befähigungszeugnissen ganz zu schweigen. Und einen gewissen Ruf als "Bruchpilot" hatte er auch schon länger; Da gibts die Geschichte mit dem offenen Beinbruch nach einem Fenstersturz...
    Lange Rede kurzer Sinn: Es geht hier nicht darum irgendjemand nachträglich schlecht zu machen. "Riggen kann jeder" ist aber auch nicht die Lösung. Es gibt genug andere, genauso anspruchsvolle Tätigkeiten bei denen man nicht ständig ins Dach klettern muß.

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  • julian-k
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    • 28. September 2009 um 22:45
    • #13
    Zitat

    Theoretisch sitzen Auszubildende an einem sehr langen Hebel, weil die während der Ausbildungszeit so gut wie unkündbar sind. Nur fehlt denen meist die Erfahrung, um ihre Position gezielt auszunutzen.

    Das Problem daran ist wohl eher, dass der Azubi nach einer Betätigung dieses Hebels sehr schnell zum Betriebsarschloch aufsteigt.
    Ich selbst war einmal Azubi und kenne das oben beschriebene nur zu gut.
    4 oder mehr Wochen am Stück zu arbeiten war keine Seltenheit in meinem Ausbildungsbetrieb.
    Was ein Helm ist wusste so gut wie niemand und wann man einen Gurt anlegen sollte war eher unbekannt.
    Einige Kolegen waren gänzlich ohne eigene PSA.
    Der Helm ist bei mir das erste, was am Abend vor dem Job, egal welcher Art dieser ist, hergerichtet wird.

    Damals war ich teilweise wirklich vom Stress so kaputt, dass die Arbeit darunter gelitten hat.
    Heute geht es mir besser und ich kann mich auf meine Arbeit konzentrieren, da ich mir selber meine Grenzen stecke und eben mal ein Job weniger angenommen wird. Hin und wieder erwisch ich mich dabei, doch mal wieder nen 36 Stunden Tag gemacht zu haben aber dann ohne Höhenarbeit und Leitern, dafür aber lebendig und sicher.
    Mein herzliches Beileid und ruhe in Frieden.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • Reini
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    • 29. September 2009 um 11:10
    • #14
    Zitat von "UweLam"

    Sind denn Autofahrer mehr Wert als Veranstaltungstechniker?


    Jeder ist gleich viel Wert, nur beim Autofahrer (Masse) kann man mehr kassieren, und dass ist in unserem Staat sehr wichtig. Kontrollen auf den einzelnen VA-Baustellen sind viel zu aufwendig zu organisieren und durchzuführen; gemessen am Ertrag (Strafen) :!:


    ein Unfall ist immer sehr bedauerlich; für die Anghörigen noch viel mehr, als für uns, als Aussenstehende

    trotzdem muss Jeder sich selbst fragen, was kann ich persönlich aus diesem tragischen Schicksal lernen?

    eine PSA nutz nur dann was, wenn ich sie auch benutze!

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • niggles
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    • 29. September 2009 um 20:49
    • #15
    Zitat von "julian knödler"

    Hin und wieder erwisch ich mich dabei, doch mal wieder nen 36 Stunden Tag gemacht zu haben aber dann ohne Höhenarbeit und Leitern, dafür aber lebendig und sicher.


    ...und wie bist du danach heim gekommen? :evil:
    Ganz am Rande: Es zeugt von einer gewissen Instinktlosigkeit sich ausgerechnet hier mit dermaßen inakzeptablen Arbeitszeiten zu brüsten. Sicher ist das ganz bestimmt nicht, und das mit dem lebendig kann sich bekanntlich sehr schnell ändern. Scheinbar machst du das auch noch öfters - hör bitte auf mit dem Blödsinn!

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  • Carm
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    • 30. September 2009 um 10:36
    • #16

    pressemitteilung des zdf dazu

    http://www.heute.de/ZDFheute/inhal…7899088,00.html

    tragisch, vor allem für angehörige und kollegen... aber wer ungesichert im rigg arbeitet ist leider selber schuld...

  • der diak
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    • 1. Oktober 2009 um 19:33
    • #17

    Ich kannte A. auch relativ gut von diversen Jobs hier in Berlin.
    Ja- er war ein erfahrener Rigger.
    Ja- er kannte auch die Sicherheitsbestimmungen aus dem FF.
    Nein - er hat sich nicht immer dran gehalten. Mir persönlich ging seine bisweilen sehr lachse Auslegung selbiger einige male an die Nieren, ich konnte echt nicht hinschauen wie er trotz unserer Ermahnungen ( eyyy, A. , jetzt häng Dich doch auchmal ein...!!!) hier übers Rigg geturnt ist.
    Was können wir aus diesem Unfall lernen? Ja, verdammt nochmal, Sicherheitsbestimmungen sind zum Einhalten da.

    Ich bin immer noch geschockt und wünsche ihm seinen Frieden und seiner Familie die Kraft das durchzustehen.

    RIP, A.

    ...suck my Kick & kiss my Bass !!!

  • julian-k
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    • 1. Oktober 2009 um 20:19
    • #18
    Zitat von "niggles"


    ...und wie bist du danach heim gekommen? :evil:
    Ganz am Rande: Es zeugt von einer gewissen Instinktlosigkeit sich ausgerechnet hier mit dermaßen inakzeptablen Arbeitszeiten zu brüsten. Sicher ist das ganz bestimmt nicht, und das mit dem lebendig kann sich bekanntlich sehr schnell ändern. Scheinbar machst du das auch noch öfters - hör bitte auf mit dem Blödsinn!

    Ich fahre grundsätzlich mit der Deutschen Bahn.

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