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Digitalpult aber welches?

  • Jolle
  • 3. Oktober 2009 um 08:37
  • Jolle
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    47
    • 3. Oktober 2009 um 08:37
    • #1

    hallo,

    ich will mir ein digi-pult anschaffen, und brauche eure meinungen.
    das pult soll gut vom preis-leistungsverhältnis, bedienbarkeit, erweiterbar sein.
    es ist für live-anwendungen, kleine va´s gedacht

    ich habe folgende favoriten:

    yamaha dm1000
    yamaha ls9-16
    tascam dm4800

    könnt ihr mir vor- und nachteile der pulte nennen und eine EMPFEHLUNG geben?

    andere vorschläge sind erwünscht.

    danke sagt der Jolle

    ALLES WIRD GUT FREUNDE!

  • 4Art
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    • 3. Oktober 2009 um 09:20
    • #2

    In der Liga solltest Du wohl unbedingt das neue Roland 380 mit in die Auswahl nehmen. Ich habe in der Tools irgendwar von 5800 Euro gelesen. Multicore-Schleppen ist heutzutage ziemlich uncool - und das LS9/16 mit dem SB1608 erweiterin ist schlicht rausgeschmissenes Geld, wenn man das LS noch NICHT besitzt.

  • Ollo
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    • 3. Oktober 2009 um 11:02
    • #3

    Wenn´s nicht eilig ist.....da kommt bestimmt was kleines von A&H.
    IDR16 findet man ja schon im Editor.....
    Ich glaube nicht, dass A&H den 01V-Markt ignoriert....

    Aber das dauert sicher noch 7 -12 Tage...

    Gruß
    Ollo

  • oton
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    • 3. Oktober 2009 um 12:35
    • #4

    Hallo Jolle,

    Was machst du für Veranstaltungen?
    Was hast du schon an Peripherie (Multicore etc.)?
    Was verstehst du genau unter "erweiterbar"?

    DM1000 und DM 4800 würde ich aus dem Vergleich rauslassen, das sind eher Studiopulte, die im Livebereich einfach zu viele Einschränkungen haben, auch wenn man damit natürlich prinzipiell auch live mischen kann.

    Yamaha LS9 ist im Augenblick wohl DAS Standartpult für kleiner Geschichten, wenn man auch mal ein paar mehr Kanäle benötigt, kennt jeder, kann jeder bedienen, ich würde allerdings wenn es Platz-/Budgettechnisch drin ist eher gleich zum LS9-32 gehen, dann hat man auch für mittlere Bandgeschichten gleich das passende Pult. Nachteil ist die etwas umständliche Erweiterung, wenn man ein Digicore haben will.

    In der gleichen Richtung geht das neue Soundcraft SI1, ist aber noch branntneu und es gibt noch keine Erfahrungsberichte.

    Da springen nun die noch neuen Mitbewerber wie z.B. A&H ILive & Roland in die Bresche, mit Konzepten, die schon auf Digitalcore ausgelegt sind und einfacher zu erweitern sind. Dafür halt noch neu, nicht so bekannt, etwas "komplizierter" und kann nicht jeder auf Anhieb bedienen.

    Ich denke, such dir einfach aus, welches Konzept am besten zu dir und einem Einsatzbereich passt, ich denke man kann mit keinem der Pulte etwas falsch machen, sich aber heutzutage schon genau das "passende" Pult raussuchen.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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  • Oliver Derks
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    • 3. Oktober 2009 um 13:05
    • #5
    Zitat von "oton"

    In der gleichen Richtung geht das neue Soundcraft SI1, ist aber noch branntneu und es gibt noch keine Erfahrungsberichte.

    Die Si1 wird es wegen des hohen Preises sehr schwer haben.
    Ich hab da was von "unter 14.000 Pfund" gehört.

    Damit wäre dieses Pult mit seinen 32 Mic Eingängen deutlich über einigen Konkurrenzprodukten.

    Hinzu kommt noch, dass auch hier "Digital" nicht zu Ende gedacht wurde -> Stichwort Multicore.
    Damit ist das Si System eigentlich total uninteressant. Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung.

  • oton
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    • 3. Oktober 2009 um 13:16
    • #6

    Das mit dem "digital nicht zu Ende gedacht" ist wohl eher ein "an viele Kunden die eh noch Analogcore haben gedacht" und der Versuch, in die gleiche Lücke wie Yamaha zu springen. Wie lange das noch funktioniert sei dahin gestellt, aber DAS es funktioniert zeigt ja wohl die Verbreitung von Ls9 & Co.

    Bei Neukauf eines komplett neues Systems würde ich auf jeden Fall in Richtung Digitalcore gehen, aber wer schon alles hat, incl.Bühnenauflösungen etc., von Festinstallationen mal ganz abgesehen, der wird wohl eher in die Richtung Yamaha/Soundcraft etc. gehen.

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  • Jolle
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    • 3. Oktober 2009 um 15:44
    • #7

    das pult soll für solisten, kleine gruppen und bands sein.
    der roland v-mixer (400er oder 380er mit snake) sagt mir auch zu, ist aber in einem preissegment wo ich nicht
    direkt hin wollte.

    es soll ca. 2 monate fest mit einer anlage vermietet werden, anschließend für eigene Produktionen.
    art der veranstaltung:kultur im Herbst.
    immer nur kleine acts oder solisten.
    mit einer 16 kanal kiste sollte alles spielen.

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  • oton
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    • 3. Oktober 2009 um 17:49
    • #8

    Wenn viele Fremdtechniker (Kultur im Herbst klingt so...), dann würde ich auf jeden Fall LS9 oder 01V mit Erweiterung nehmen.

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  • Jolle
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    • 3. Oktober 2009 um 18:27
    • #9

    hi,

    01v erweitern?
    macht das sinn?

    ein pult in dieser preisliga, was ist eine optimale erweiterung und was kostet diese?

    ALLES WIRD GUT FREUNDE!

  • oton
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    • 3. Oktober 2009 um 19:14
    • #10

    8-fach Mikrofonpreamp/ADAT Wandler dran, und fertig ist das kleine 19" Pult mit 20 Mikrokanälen. bestimmt ein paar tausend Mal in Deutschland unterwegs& verbaut.

    Ich finde ja das LS9 noch besser zu bedienen, und es hat ein paar Features mehr, aber eine kleine Rock/Jazz/Bluescombo, die Kleinkunstnummer o.ä. kann man ohne Probleme auch auf dem 01V96 mischen.

    Ich habe ein paar Kollegen, die sind hauptsächlich in der Kleinkunst/Cabaretszene unterwegs, die freuen sich über ein 01V/LS9 einen Ast ... :D

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  • Jolle
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    • 3. Oktober 2009 um 20:19
    • #11

    Danke oton.

    ALLES WIRD GUT FREUNDE!

  • wora
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    • 7. Oktober 2009 um 02:08
    • #12
    Zitat von "oton"

    Wenn viele Fremdtechniker (Kultur im Herbst klingt so...), dann würde ich auf jeden Fall LS9 oder 01V mit Erweiterung nehmen.


    das sehe ich im moment genau so, wobei ich das LS9 deutlich favorisieren würde, da es doch eher für den livebetrieb ausgelegt ist als das 01V.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • rockline
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    • 7. Oktober 2009 um 18:51
    • #13

    Ich bin eigentlich ein großer Freund der Yamaha Pulte. Im speziellen der Billigteile 01V96 und LS9.
    Gründe sind ganz einfach: Wirtschaftlichkeit! Und unbestritten ist: alle "unwichtigen" Geschichten gehen damit wunderbar.
    Und für die "wichtigen" Sachen hat der A&H Eigner bestimmt auch nicht das richtige Pult, und beim Roland wird wohl auch hier und da jemand kommen und sagen "ich kann unter Vi6 nicht arbeiten".
    Die weite Verbreitung hat die Yamahas zu einem kleinen Bedienungsstandard werden lassen, wenn auch nicht zu jedermanns Zufriedenheit - aber nahezu alle kennen die Pulte.
    Ganz anders bei Roland und aktuell A&H, dass ist noch lange nicht JEDEM bekannt, und der ein oder andere Gasttechniker muss akzeptieren sich einweisen zu lassen. Wenngleich dies auch kein Problem darstellen sollte.
    Wer bei Yamaha eventuelle klangliche Defizite nicht akzeptieren kann, dem kann Hilfe angeboten werden: Pan Music aus Lohne hat spezielle 8fach Wandler in AD und DA Ausführung entwickelt, die quasi die Soundqualität einer PM1 in die untere Klasse transponiert. Ein demnächst anstehender Test in der tools4music wird zeigen was es damit auf sich hat. Multicore ist dabei auch nicht mehr nötig.
    Kostenpunkt? Ist relativ - ich werde genau recherchieren was eine 24 oder 32er Lösung zusätzlich kosten wird. Für mich ist das jedenfalls ein Schritt in die richtige Richtung.

  • rockline
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    • 10. Oktober 2009 um 09:57
    • #14

    Ich bin mehrfach gefragt worden was die Wandler von Pan Music kosten?
    Das weiß ich im Moment noch nicht, werde das aber im Rahmen der tools Berichterstattung genau ermitteln.

  • karel noon
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    • 13. Oktober 2009 um 08:04
    • #15

    Die antewort von ROckline ist zu 100& richtig, wenn es auch darum geht fremdtechniker an seine kist ezu lassen. aber wenn man etwas experimentierfreudiger ist, sollte man auch die etwas abseits stehenden konzepte ansehen, im speziellen die I-live, die zwar teurer ist, aber auch viel mehr möglichkeiten bietet.
    man muß sich nur selber die frage stellen ob die möglichkeiten von einem selbst genutzt werden können und wollen, und ob sich so der mehrpreis wieder reinholen läßt.

    wenn ich aber eine yamaha kiste nehme frage ich mich wirklich ob es sinn macht diese mit besseren wandlern aufzustocken, die wollen ja auch erstmal bezahlt werden, nd das ohne das jemand explizit danach gefragt hat bzw. sie wahrscheinlich im livebetrieb nicht großartig auffallen.

    zu dem thema auch noch mal der hinweis auf den hörvergleich:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=29&t=77150

    da stehen im prizip nur zwei verschiedene AD/DA wandlungen zum vergleich... muß jeder für sich ausmachen ob so ein unterschied mehr geld wert ist...

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • rockline
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    • 13. Oktober 2009 um 21:00
    • #16

    Das mit dem Klang ist richtig, sehe ich auch so.
    Soweit ich das bisher einschätzen kann mutiert das billige 01V96 mit dem PAN Music Wandlern aber klanglich zum PM1D - sogar mit CAT5 Kabel zur Bühne. Dann kann sich theoretisch niemand mehr über mangelnde Klangqualität (sollte es denn tatsächlich so sein) eines 01V96 beklagen. Und den Freunden digitaler Signalübertragung ist auch Rechnung getragen.
    Und sollte es doch mal möglich sein den einzelnen Kabarettisten mit Headset (vorsicht Ironie) mit einem ordinären 01V96 unter Verwendung der eingebauten MicAmps zu übertragen, freut man sich einfach über den billigen Anschaffungspreis und die kompakten Maße.
    Und dem Kunden, dem man den "unzumutbaren" Sound der 01V96 oder LS9 nicht anbieten möchte, baut man dann die externe Lösung auf. Mit so einer Option sehe ich genauso wenig oder viel Akzeptanzprobleme wie bei allen Digitalpultplätzen < 15000.-

    Ganz ehrlich: ich sehe insgesamt viel mehr Profilneurosen auf Seiten einiger Anbieter als handfeste Probleme mit den weit verbreiteten Yamaha Pulten.

  • wora
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    • 14. Oktober 2009 um 12:36
    • #17

    selbst wenn das 01V mit diesen wandlern wie ein PM1 klingen sollte, hat man damit gegenüber der LS9 immer noch den nachteil, das es mehr auf studio als auf live ausgelegt ist. hier fehlen einfach ein paar bänder für die output-EQs und ein separater locut für die input-EQs.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • WoMü
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    • 14. Oktober 2009 um 13:58
    • #18

    Den Output würde ich beim 01V in Ermangelung eines Terz-Band-Eq's sowieso durch einen externen EQ jagen.

    Was die Inputs angeht, so gebe ich dir vollkommen Recht, du musst eines der 4 Bänder für einen HP-Filter opfern. Schade eigentlich.

  • maarten deboes
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    • 18. Oktober 2009 um 10:27
    • #19

    Hi ich werfe das Presonus Studiolive 1604 im runde.
    http://www.presonus.com/products/Detail.aspx?ProductId=52

    16 x mic input, 4 subgroups mit recording function.
    Einfach erweiterbar mit einen anderen Studiolive, mit firewirekabel.
    So hat man fur +- 4400 euro ein 32 input pult mit 8 aux (2x effect 6x aux)
    Leider kein moving faders, aber laut tests einen sehr guten sound.

    Ridertauchlichkeit is aber auch (noch) ein problem :?

    Maarten

    SELV - Geluidstechniek
    Aarschotsesteenweg 260
    3012 Wilsele - Leuven (BELGIEN)
    http://www.selv.be
    Second hand/ex-demo/test equipment: http://www.selv.be/products-for-sale

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