Zitat von "Loloverde"Howdy
HD definiert das horizontale Abstrahlverhalten mit 80°.
http://harmonic-design.de/wDeutsch/besch…no5_start.shtml
... weiter unten in der Tabelle steht +-80°^^
Zitat von "Loloverde"Howdy
HD definiert das horizontale Abstrahlverhalten mit 80°.
http://harmonic-design.de/wDeutsch/besch…no5_start.shtml
... weiter unten in der Tabelle steht +-80°^^
das ist in der tat etwas unglücklich formuliert.
einmal steht "80°" und weiter unten steht "+-80°"
mit ein bisschen hintergrundwissen kann man aber leicht nachvollziehen, das 160° auf grund physikalischer vorgaben nicht realistisch sein kann. so bleiben also die 80° übrig.
da gibt es übrigens noch eine angabe die nicht stimmen kann:
"max. SPL = 105 dB 1W/1m"
![]()
Zitat von "tim maier"Um mal etwas licht in die ganze Sache zu bringen:
Die No5 macht ohne einbusse und verluste 80' danach leichte einbusse.(für kleine bis
Ich dachte 80° sind bei -6dB angegeben :?
Ich bin schon mal auf den Bericht von Telly gespannt, nach seiner Vorführungstour........
ich finde persönlich auch das Seeburg G3 sehr interessant und gut geeignet für deine Zwecke.
servus,
also bezüglich riderfestigkeit ist hier bei uns im niederbayerischen raum das jbl vrx sehr gefragt!
ein kollege hat es, immer 3 gehängt mit 4 srx bässen pro seite, itech 8000 amping.
also ich finde ganz und gar nicht, dass nicht mehr als 100db möglich sind am foh, das zeug schiebt einfach und auch am ende eines bierzeltes versteh ich noch alles, wo ich mich mit meinen doppel 12er topteilen schon schwer tue!
was meiner meinung nach immer zusammengehört ist vrx und srx in verbindung mit itech.
ich habe einen 1:1 vergleich gemacht, crown xti auf der einen seite, itech auf der anderen, man meint, es kommt alles aus der itech seite...
amping ist beim vrx mehr als wichtig.
gruß
alex
Da sprichst du einen wichtigen Punkt an, mit dem Amping... Es muss nicht unbedingt die 8000er sein, aber zwei 4000er IT sollte man einem Viererset Bässen/Tops schon spendieren.
servus,
jawohl da hast recht!
ich dachte wirklich dass meine schweren jbl mpa starke arbeitstiere am bass sind, aber die itech haben nochmal einen oben drauf gesetzt, ich dachte wirklich das gibts nicht mehr.
und irgendwie spielt jetzt das ganze system entspannter, auch am grenzbereich, und man hat den eindruck es geht immer noch mehr, wahnsinn.
aber darum erwähne ich das, ob ihr nicht einen falschen eindruck vom vrx habt, weil ganz einfach falsche endstufen benutzt wurden!?!
grüße
alex
Nein, es macht sicher keinen Unterschied im Mittelhochtonbereich, wenn man Qualitätsamps dran hat. Selbst wenn, dann gehts um Bruchteile von dB.
jbl_alex:
wir wissen ja alle, das du JBL gerne in den himmel lobst. irgendwie verrät das ja schon dein nickname... ![]()
ich bleibe aber bei meinen erfahrungswerten. die teile sind für bestimmte anwendungszwecke in ordnung.
aber man sollte sie nicht überschätzen, wunder können auch sie nicht vollbringen.
es ist eben kein skalierbares system. das habe ich letztes jahr mit den 928ern in einer festinstallation erleben müssen... wir kamen in der halle nicht drum herum, zusätzliche delays zu installieren... genau wie vorher mit den alten hornsystemen auch
dort ging es übrigens nicht um maximalen pegel, sondern um gleichmässige abdeckung.
wenn man den bereich vor der bühne beschallen möchte, kann man aber wirklich gut damit arbeiten. da stehe ich ganz auf deiner seite. für richtigen weitwurf wurden sie aber nicht entwickelt.
das hat nicht viel mit der stärke der amps zu tun, sondern mit der konstruktion der box.
Na hör mal, von 50-100 Leuten Sprachbeschallung sitzend mit nur einem Top pro Seite bis hin zu nem 2-3000er Open-Air mit 4/5 Tops pro Seite, was ist denn bei dir Skalierbarkeit? Also mangelnde Skalierbarkeit kann man diesem System jetzt pauschal so auch nicht vorwerfen.
Wo ich dir allerdings zustimmen muss ist, dass wir in längeren Zelten mit diesem System auch meistens noch in 30m Entfernung von der Front ein Delay hängen, einfach für das bisschen mehr Druck untenrum in der Sprache, der verliert sich doch relativ schnell.
Allerdings wäre ich mit "richtigen" LineArrays im Zelt auch vorsichtig... Aber auch das kann man nicht pauschalisieren. Am besten ist dann doch das einfache Rezept: Zuerst grobe Empfehlungen einholen und sich dann nicht auf lange Diskussionen einlassen, sondern einfach mal Hersteller xy anrufen und denen sagen "Wir möchten gerne System yz von euch testen unter den und den Bedingungen, könntet ihr uns da probeweise was leihen / vermieten?".
Aber das weiß der TE wohl selbst auch. ![]()
Zitat von "Elevat0r"..bis hin zu nem 2-3000er Open-Air mit 4/5 Tops pro Seite
:lol:
Zitat2-3000er Open-Air mit 4/5 Tops pro Seite
...das wird dann so von Firmen eingesetzt, die vor 10 Jahren mit einer HK Actor ein Bierzelt beschallen wollten....
meine Erfahrung mit VRX war: 3 Tops, ca. 1000 Leute OpenAir RnR - gerade noch ok.
... und es lag definitiv nicht an zu schwachem Amping...
Zitat von "mischpultschorsch"...das wird dann so von Firmen eingesetzt, die vor 10 Jahren mit einer HK Actor ein Bierzelt beschallen wollten....
2000 Mann !Metal!-OpenAir sind mit 4 Tops VRX und 10-12 Bässen SRX möglich, und zwar nicht auf der letzten Rille! So erprobt letzten Sommer. Und wenn es meinetwegen 1500 Mann sind, dann kann aber immer noch von einer Skalierbarkeit des Systems geradet werden, oder etwa nicht?
Was sind denn die typischen Einsatzbedingungen für ne Kuh zum Beispiel, Kram von 200 Personen (meistens schon Überdimensioniert bei sowas) bis hin zu 2000 Mann ca.
Wo liegt da der Unterschied, der ein VRX nicht skalierbar macht?
Das feste Curving.
Genau. Und das ist auch das, was letztlich ein G3 vom Seeburg in der Skalierbarkeit einschränkt. Ansonsten hätten ja all' die LA's auf dem Markt keine Ueberlebenschance!
So kosten beispielsweise 3 Schnitze Galeo ganz ohne Rigging-Gelumpe 8'627.00 und ein Element G3, welches wohl kaum wahnsinnig andere Treiber als das Galeo enthält 3'748.00.
Zitat von "unknown_artist"Das feste Curving.
eben, das ist der knackpunkt an der VRX.
man muss schon auch schauen, für was diese tops offensichtlich entwickelt wurden:
es ging dabei um ein möglichst einfach zu handhabendes system, für das man keine ausgebildeten linearray-techniker benötigt... diese kosten nämlich für die meisten VAs einfach zu viel geld.
das man mit diesen vorgaben ein paar kompromisse eingehen musste, ist doch völlig klar.
mit skalierbar meinte ich nicht, das man einfach mehrere boxen aneinanderreiht, sowas kann man eigentlich mit fast jeder beliebigen box machen, aber auch dann muss man wissen wie das geht. mit der VRX geht das einfacher.
wenn man ein richtiges linearray hat, dann kann man aber die energie viel genauer dort hin richten, wo man sie benötigt. das geht mit der VRX durch die fest vorgegebene konstruktion eben nur eingeschränkt, so meinte ich das mit der skalierbarkeit.
die VRX ist prädestiniert für den hobbytechniker oder für den einsteiger, auch diverse standard-events lassen sich damit gut abdecken.
nochmal: es ist keine schlechte box, ich kann damit auch arbeiten.
aber ich habe mit eigenen ohren gehört, das 3 tops pro seite mit pop-musik in einem 1200-mann zelt mit partystimmung NICHT AUSGEREICHT haben!
wenn hier 2000-3000 mann mit gerade mal einer box mehr pro seite (und damit 60° vertikaler abstrahlung!) ausreichend beschallt werden konnten, dann können die anforderungen einfach nicht vergleichbar gewesen sein.
ich bin übrigens kein mischer, der es übermässig laut haben muss.
bei 2 tops pro seite für eine tolle top40-fete und 200-300 tanzenden leuten vor der bühne (open-air) fand ich die VRX aber richtig gut, von klirren war sie da weit entfernt und machte richtig spass.
Hallo Leute,
ich möchte mich mal Einschalten um die zwei Lager aufeinander einzustimmen:
Grundsätzlich stelle ich immer wieder fest, auch in der Verleihpraxis, daß es sehr untschiedliche Ansichten über was gerade nocht geht und was nicht gibt. Der eine Techniker steht knallhart im Limiter und freut sich über den guten Sound bei nur kleiner Anlage. Der Andere sagt schon 6 dB unter dem ersten Limitlämpchen, daß Ihm die Transienten nicht mehr gefallen und das System somit total am Ende ist. Beide haben für Ihre Anwendung Recht und dummerweise steht zwischen beiden Anwendern bei gleicher Veranstaltungsgröße ein Materialaufwandsfaktor von ungefähr 4! Deswegen kann man im Froum auch so schlecht diskutieren, was reicht und was nicht, denn die Soundvorstellung ist auf dem papier eigentlich nicht vermittelbar.
Nun zum speziellen VRX Problem: Grundsätzlich ist das VRX KEIN Linearray, sonder im weitesten Sinne eine herkömmliche Box. Sicher loben muß man das sehr saubere ankoppeln der gestackten Boxen. Im Low mit Bereich verhält sich das Ding jedoch geanu so wie früher 3 herkömmlich aneinandergestellte z.B. 12/2er. Durch den Trick des schaltbaren Hochtöners (Dämpfung/ Anhebung in 3 dB Schritten) ist das System im hochtonberecih tatsächlich skalierbar. man bekommt ohne weiteres auch für 2000 zuhörer eine halbwegs gleichmäßige Sprachverständlichkeit hin, ABER: Der Lowmid Abfall ist einfach da wie früher. Das findet der eine Anwender OK (denn man versteht ja alles), der andere findet das eine Soundliche Katastrophe. Der Hochtonabfall ist wie gesagt ähnlich, jedoch durch das enge Abtrahlverhalten Vertikal mit passiver Lautstärkeregelung doch dosierbar für verschieden Zonen in der Publikumsfläche (das geht aber mit 30x40 Grad Hörnern auch!). Der echte Vorteil des Systems liegt in der leichten Handhabung und generell in der verblüffend hohen Belastbarkeit der JBL Treiber. Es kommt schon überdurchschnittlich viel Dampf aus dem kleinen Eimer, auch im Lowmidbereich raus. Und übrigens: Die Endstufe spielt insofern eine Rolle, daß die Dinger wirklich sehr viel Leistung vertragen. Die Endstufe sollte schon etwa 1600 Watt Musikleistung pro Box schaffen. Bei Digitalamps braucht man da richtige Monster, wegen den geringen Peakreserven. Deswegen gibt es immer die Ampingdiskussion. Hier unbedingt beachten: Der JBL Treiber hat eine erheblich geringere Powerkompression als Herkömmliche. Hier also auf keinen Fall auf Erfahrungswerte von anderen Systemen zurückgreifen.
Viele Grüße
Tobias Kammerer
Naja, überdurchnittlich viel würde ich jetzt nicht sagen. Was bringen 1600W Programmleistung bei nur 95dB 1W/1m? Andere Boxen haben 98-99dB und 1000W... mit dem Unterschied in der Power Compression liegt man dann gleich auf. Fakt ist: Die Parameter, die zur geringen Sensitivity führen, führen auch zu kräftigen Lowmids... Ob man die allerdings braucht bei einem System, wo eh immer mindestens zwei, eher drei Tops gekoppelt werden (wo durch die Kopplung die Lowmids am ehesten einen Zugewinn haben), ist eine andere Frage. Aber um es nochmal zu sagen: Die kräftigen Lowmids direkt an der Box helfen auf Entfernung nicht! Es fehlt an Fläche, um den Schalldruck auf Entfernung zu bekommen, nicht am Schlldruck selbst.