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  5. Boxen und Amps

vier ohm und acht ohm LS parallel anschliesen?

  • elbiz0
  • 24. Oktober 2009 um 00:04
  • elbiz0
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    • 24. Oktober 2009 um 00:04
    • #1

    Hallo,ich möchte an mein 212er topteil mit 4 ohm und 800watt noch für die seite eine 12/1 top mit 8 ohm mit 350watt parallel an eine 1100watt an 4ohm endstufe anschliesen.
    bekommt der kleine box die volle leistung von der endstufe dass es eventuel durchbrennt oder wird fliest der grösten teil über den doppelzwölver wegen dem niedrigeren wiederstand?

    danke schonmal für eure hilfe,

    ömer.

  • matthias falke
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    • 24. Oktober 2009 um 00:34
    • #2

    Wie heißt es doch der Strom sucht den Weg des geringsten Wiederstandes.
    Das ohmsche Gesetz lautet.
    I=U:R
    die Leistung errechnet sich wie folgt: P=UxI
    Wenn also an Deinen Lautsprechern welche unterschiedlichen Wiederständen besitzen, die gleiche Spannung anliegt, fließen unterschiedliche Ströme. Und da P=U x I ist ergibt sich....
    Nicht übelnehmen, habe gerade ein Flamegoveranstaltung hinter mir. Obwohl war eigentlich nicht so schlecht. :D
    Gruß Matthias

  • elbiz0
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    • 24. Oktober 2009 um 00:52
    • #3

    Gegen deine formel habe ich ja nichts dagegen aber haben wir hier nicht zwei unbekante.

    ohne U komme ich doch nicht weit.

    Kann es sein dass du deine gedanke noch bei den samba frauen hast? :)

  • matthias falke
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    • 24. Oktober 2009 um 01:01
    • #4

    Wer schon toll wenn das meine Formel währe.
    U= Spannung
    I= Strom
    Ist beides messbar. Brauchst Du aber nicht. Eigentlich muß Du nur wissen das duch Deine acht Ohm Box ungefähr der halbe Strom wie duch die vier Ohm fließt. Und da die Spannungen gleich sind, muß diese nur die halbe Leistung vertragen. (so ungefähr)

  • rockline
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    • 24. Oktober 2009 um 11:11
    • #5

    Deine 1100 Watt an 4 Ohm leistende Endstufe hat ca. 66V~ Ausgangsspannung.
    Für 8 Ohm bedeutet das theoretisch 544 Watt. Es bleibt die Frage ob die Endstufe die parallel geschaltete Box vertragen kann, da die Impedanz auf 2,66 Ohm sinkt. Das wären dann theoretische 1640 Watt die das Gerät liefern müsste.

    In der Praxis wird es aber so aussehen, dass die errechneten 66V~ nicht zu halten sind, da das Netzteil durch den ansteigenden Strom bei 2,66 Ohm Belastung einbricht und am Ende weniger Ausgangsspannung ermöglicht.
    Angenommen die Endstufe kann an 2,66 Ohm noch 55V~ liefern, sähe es bei Dir so aus:
    756 Watt genehmigt sich die 212 Box, und 378 Watt würde sich die 350 Watt Box einschenken. In Summe wäre das dann die Gesamtleistung von 1134 Watt (Kommastellen abgerundet). Das ganze ist aber alles sehr statisch betrachtet und gilt nur für konstante Signale.
    Grundsätzlich sollte man sich mal folgendes vor Augen halten:
    Eine Endstufe ist in erster Linie eine Spannungsquelle mit einer maximalen Ausgangsspannung XY.
    Eine Box ist eine Widerstand der an eine Spannungsquelle angeschlossen einen Strom fließen lässt. Die Stromhöhe ist abhängig vom Widerstand der Box und der Spannungshöhe. Erst jetzt entsteht das Produkt Leistung, also der Wärmewert, Heizwert was auch immer, der mit "Watt" bezeichnet ist. Wieviel Watt an einer einzelnen Box entstehen kann man eigentlich nur über die Grundrechenarten der Elektromathematik ausrechnen, oder mit guter Messtechnik nachmessen.

    In deinem Fall kommt es auf die Zulassung der Endstufe für 2 Ohm an, und die Qualität deiner 350W-Box gegenüber hohen Spannungsamplituden. Wäre das zb. eine Box mit einem bekannt guten Markenchassis hätte ich da keine Bedenken.

  • treibsand
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    1
    • 24. Oktober 2009 um 22:27
    • #6

    In der Theorie schaut es ja schonmal nicht so verkehrt aus, aber bislang wurde noch nicht berücksichtigt, dass unterschiedliche Boxen oftmals unterschiedliche Eigenschaften haben.
    Du solltest also erstmal bei moderaten Pegeln feststellen, was die Boxen klangtechnisch leisten können und was auch deine Endstufe bereit ist zu bringen. Unterschiedliche Boxen haben ggf. auch unterschiedliche Wirkungsgrade - d.H. deine 1x12" Box kann sogar lauter sein, als die 2x12" Box...
    Wir haben es hier ja auch immernoch mit Impedanzen (Wechselstromwiderständen) zu tun, die nicht über den gesamten Frequenzbereich linear oder gar gleich sind.
    Du kannst hier u.U. in Bereiche kommen, wo deine Endstufe am Limit arbeitet, weil sie an der niedrigen Impedanz scheitert.

    Solange du aber einigermaßen "Markenware" hast, sollten Amp & Boxen einen Test übersehen - danach kannst du ja das weitere Vorgehen überlegen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • elbiz0
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    • 25. Oktober 2009 um 02:58
    • #7

    ich danke erstmal für eure antworten.

    für Rockline:
    es ist eine dynacord lx2200 endstufe die an 2 ohm 1600 watt abgibt.

    für treibsand:
    der doppel 12er ist ebenfals dynacord variline vl212 mit 1600watt program und 106db.
    der 12er ist ein fohhn soweit ich mich erinnere 99 db


    gruss,ömer.

  • madmax
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    • 25. Oktober 2009 um 13:42
    • #8

    a.) Also prinzipiell sind solche Verschaltungen eher nicht üblich.
    b.) wenn beide (verschiedene) Tops zusammen nach vorne strahlen, ist das klanglich eher unvorteilhaft und bringt nur bedingt mehr Schalldruck. Dabei ist es aber egal, ob gemeinsame oder seperate Endstufen.
    c.) strahlt das andere Top woandershin, kannst du die Lautstärke nicht getrennt regeln
    d.) Wie die Vorredner schrieben; grobe (theoretische) Faustregel: z.B. Impedanz 8(Ohm) : 4(Ohm) "teilt" die Leistung umgekehrt 4:8; also 1:2 "auf". (Ohmsche Gesetz)

    MfG

    Never stop a running System

  • Volker Holtmeyer
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    • 2. November 2009 um 12:34
    • #9
    Zitat von "elbiz0"

    Hallo,ich möchte an mein 212er topteil mit 4 ohm und 800watt noch für die seite eine 12/1 top mit 8 ohm mit 350watt parallel an eine 1100watt an 4ohm endstufe anschliesen.


    Um Gottes Willen niemals unterschiedliche Boxen am selben Endstufenkanal betreiben!

    Der unterschiedliche Amplituden-Frequenzgang ist gar nicht mal so sehr das Problem - viel schlimmer sind die sehr wahrscheinlich verscheidenen Impedanzverläufe! Je nach spektraler Lage der Impedanzminima "klauen" sich die Lautsprecher gewissermaßen gegenseitig die Leistung und bekommen somit einen verbogenen Frequenzgang.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • wetbf
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    • 2. November 2009 um 14:32
    • #10

    ?

    Einmal editiert, zuletzt von wetbf (2. November 2009 um 15:40)

  • FF
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    • 2. November 2009 um 15:04
    • #11
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Um Gottes Willen niemals unterschiedliche Boxen am selben Endstufenkanal betreiben!

    Der unterschiedliche Amplituden-Frequenzgang ist gar nicht mal so sehr das Problem - viel schlimmer sind die sehr wahrscheinlich verscheidenen Impedanzverläufe! Je nach spektraler Lage der Impedanzminima "klauen" sich die Lautsprecher gewissermaßen gegenseitig die Leistung und bekommen somit einen verbogenen Frequenzgang.


    Bei serieller Verschaltung ist die Aussage aber völlig korrekt.

    In diesem Zusammenhang erstaunt mich immer wieder, dass es viele Doppel-Subwoofer mit in Reihe geschalteten Chassis gibt, da müsste das Problem nämlich auch auftreten: schon allein aufgrund der Serienstreuung werden Impedanzpeaks niemals exakt aufeinander liegen oder identische Maximalwerte haben. Dass beide Chassis dann stets identische Leistung zugeführt bekommen, dürfte eigentlich Wunschdenken sein... Hat da jemand praktische Erfahrungswerte, dass Subs mit Reihenschaltung sich um die Resos herum seltsam verhalten?

    Gruß FF

  • wetbf
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    283
    • 2. November 2009 um 15:19
    • #12

    .

    Einmal editiert, zuletzt von wetbf (2. November 2009 um 15:41)

  • FF
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    • 2. November 2009 um 15:32
    • #13
    Zitat von "wetbf"

    ...es war von "...parallel anschliessen" die Rede, nicht von Serienschaltung.

    Bei Serienschaltung wird auch keiner Box was gestohlen weil ja durch beide Boxen der gleiche Strom fliessen muss.

    wetbf


    Ich weiss, dass der TE von Parallelschaltung sprach, ich bezog mich auf Volkers Beitrag und wollte darauf hinweisen, dass seine Aussage für Reihenschaltungen richtig ist.

    Es ist zwar richtig, dass der gleiche Strom durch beide Boxen (Chassis) fließt, da aber bei unterschiedlichen Impedanzverläufen der Spannungsabfall über beide Boxen (Chassis) unterschiedlich ist, bekommen beide Boxen (Chassis) auch unterschiedliche Leistung ab.

    Gruß FF

  • simonstpauli
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    • 2. November 2009 um 15:51
    • #14

    Impedanzen sind schon böse Viecher.

    Es ist in der Tat so, daß die Leistungsverteilung zwischen den beiden Lautsprechern frequenzabhängig ist.

    Und dieser Umstand führt dazu, daß eine solche Verschaltung (2 verschiedene Topteile an einer Endstufenseite) nur im absoluten Notfall verwendet wird.

    In diesem Falle eleganter wäre eine kleine Endstufe für die beiden Seitenlautsprecher zu verwenden. Das hat dann noch den weiteren Vorteil, daß die Seiten kontrollierbar sind, sowohl klanglich als auch in Bezug auf etwaige Rückkopplungen.

    Bei der angedachten Verschaltung kann klanglich vieles herauskommen. Das Meiste davon will keiner.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Jonnytrance
    Gast
    • 2. November 2009 um 18:29
    • #15

    In Reihe geschaltet, werden die Toleranzen als (A+B)/2 gemittelt im Endergebniss.
    Parallele Schaltungen haben Rückkopplungen. Sprich zerrt eine Box, hört man das in andere leicht auch.
    Vielmehr interessirt mich was anderes. Was währe wenn man jeder Raum von Doppelsub anderst tuned? Ports entweder seitlich auseinander, oder tiefergetunte unten und höhergetunte oben (um virtuelle Verlängerungen ausm Weg zu gehen)??? Oder macht Lamdahalbe sein Strich unter die Rechnung?

  • madmax
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    • 2. November 2009 um 19:48
    • #16

    Moin.
    Ich denke mal, das verhält sich dann so, wie zwei verschiedene Einzelboxen. Also eher kontraproduktiv....

    MfG

    Never stop a running System

  • Jonnytrance
    Gast
    • 3. November 2009 um 05:18
    • #17

    Nun bei "paar" Hz Unteschied (Nettovolume soll exakt gleich bleiben) sieht Phasenmässig noch gut aus, ist egal ob Addition zu +6, oder +5,8dB führt (Niemand mach auch Gedanken, indem man Subs mit unteschiedlichen Amps antreibt und jeder Amp verdreht die Phase anderst, was auch zu nicht 100% Addition führt).
    Ok, ist OT jetzt. Sorry.

  • mattias bost
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    • 3. November 2009 um 12:17
    • #18

    Hi,

    wird etwas abenteuerlich hier, oder? Nen AMP mit leidlich Dämpfungsfaktor wird bei Parallelschaltung verschiedener Systeme das Ganze so antreiben, als hätte jede Box Ihren AMP.

    Zitat

    Parallele Schaltungen haben Rückkopplungen. Sprich zerrt eine Box, hört man das in andere leicht auch.


    Nein, das tritt nur bei geringer AMP-Dämpfung in Parrallelschaltung auf, hingegen kommts bie Serienschaltung eher zum Tragen. Jede Box sieht den einen AMP nur über den komplexen Innenwiderstand der anderen Box. In diesen würden dann die "Stromverzerrungen" fließen, der AMP kann es genau hier nicht ausbügeln. Bei Parallelschaltung würde der AMP die Stromverzerrungen auffangen, weil der den aufgrund seines geringen Ri aufnimmt.

    Im Grunde muß man sich zu diesen Fällen mal die Ersatzschaltbilder denken, ein AMP bestehend aus idealer Spannunngsquelle mit einem seriellen Ri (Innenwiderstand) von vielleicht 0,1Ohm (schon eher hoch), und mal parallel dazu zwei komplexe Widerstände der Boxen und das andere mal seriellel dazu die Boxenwiderstände. Nun mal überlegen, wo da welche Ströme fließen.

    Grüße
    Mattias

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