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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Selbstbau - Line Array artiges System - scalierbare Lösung

  • lorien
  • 13. Januar 2010 um 10:52
  • lorien
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    • 22. Januar 2010 um 11:16
    • #41

    So ... die 8'' zum testen sind da und der Leim der Test-Gehäuse trocknet gerade.
    Ich denke, dass ich nächste Woche so weit bin, dass ich erst Messungen machen kann (erst einmal die Problematik der vertikalen Abstände <-> max. obere Grenzfrequenz).

    --------------- HT ist weiter völlig offen

    noch mal zum AMT:
    Die Membran ist "nur" 12cm hoch. Bei ca. 24cm Bauhöhe der Module ist der Abstand (ohne curving) zwischen den AMTs jeweils 12cm (also mind. 12 cm ohne Schallabstrahlung). Von einer Zylinderwelle wird dann im HT vermutlich nicht viel übrig bleiben. (Jetzt bitte nich vorschlagen, 2 übereinander pro Modul einzubauen - die Dinger sind auch schon so recht teuer)

    zum Bauvorschlag von SRAM:
    Der ND 1411 hat eine Resonanzfrequenz von 1,5 kHz ... und die ist im Impedanz-Schrieb seeeehr ausgeprägt. Ein passive Filterung in dem Bereich wird sehr interessant. Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen, so einen Treiber "so tief" zu trennen. Wenn aber jemand praktische Erfahrungen hat ... ich bin offen ;)
    Weiteres Problem: der ND 1411 hat eine Durchmesser von 7cm. Bei 3 Stück komme ich auf 21cm + 2x Deckel = 24cm. Das ist an sich noch die richtige Größenordnung, jedoch sind das 24cm am Ende des Gehäuses. Damit kann man kein abgeschrägtes Gehäuse bauen. Dies wiederum bedeutet, dass beim curving die Anstände von Modul zu Modul sehr deutlich ansteigen. Mal abgesehen von der Optik, sind große Lücken zwischen den Modulen sicher auch akustisch ... ähm ... meßbar 8)

  • SRAM
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    • 22. Januar 2010 um 19:05
    • #42

    a) wo habe ICH etwas von 1.5 kHz geschrieben

    b) die 1.7 des Herstellers würd ich mal als Startpunkt sehen (wodurch es durchaus tiefer sein kann, wenn die drei Treiber sich gegenseitig belasten)

    c) wieviel glaubst du bleibt nach Beschaltung mit dem notwendigen Spannungsteiler von der Impedanzspitze noch übrig ? (und daran ändert auch der zur Entzerrung des Frequenzganges dienende bypass-kondi über den längswiderstand des Spannungsteilers nichts).

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • lorien
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    • 24. Januar 2010 um 20:33
    • #43

    Der Testaufbau steht.

    4 Stück Module 60cm breit, 22cm hoch
    je zwei 8'' außen rechts / links (gerade - nicht abgewinkelt)

    alle 4 Module liegen ohne curving übereinander auf ca. 1,5m Höhe

    erste Probe-Messung:

    Messung 1: nur der linke 8'' des 3.Moduls (von oben)
    Messung 2: nur die linken 8'' des 2., 3., 4. Moduls (von oben)

    das ganze auf 0 Grad zum 3. Modul
    ein zwieter Durchlauf mit ca. 20 Grad (von unten gemessen)

    Ergebnis (noch zu überprüfen, da Mesaufbau provisorisch und nix kalibriert):

    unter 20 Grad gibt es die erste massive (>10 dB) Auslöschung bei ca. 900 Hz !!
    selbst bei "auf Axe" gibt ab da ein deutliches/regelmäßiges Interferenzmuster im Amplitudenfrequenzgang.

    aber wie gesagt - noch ist das ganze mit Vorsicht zu betrachten, da das erst mal nur ne schnelle Probemessung war :!:

  • terrine
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    • 24. Januar 2010 um 21:20
    • #44

    Kannst ja die Messergebnisse mal posten :)

  • Online
    FF
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    • 24. Januar 2010 um 22:15
    • #45

    Edit: Email von tthorsten auf dessen Wunsch wieder gelöscht. Sorry für den Wind...

    Gruß FF

    Einmal editiert, zuletzt von FF (26. Januar 2010 um 22:46)

  • link
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    • 24. Januar 2010 um 23:32
    • #46

    ähm das bändchen hab ich schon vor 2 oder 3 jahre auf der messe gesehen daher kenn ich es nicht erst seit es tthorsten erwähnt hat

  • Jens Droessler
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    • 24. Januar 2010 um 23:39
    • #47

    Ach, den sollte man einfach ignorieren. Der merkt doch eh nichts mehr, wie sich am geposteten Text wieder mal zeigt. Mich nervt er auch per Email, dass sein Clia-artiges Non-LA ja sooo toll ist und man machen kann, was man will, es wird trotzdem ein LA... immer nach dem Motto "ich kann Fahrrad fahren, also kann ich auch Motorrad fahren"... wobei ich manchmal schon am ersteren zweifle... ich blende das jetzt einfach aus.

    Physik bleibt Physik, und es hilft nicht, wenn man die nötige Theorie nur bruchstückhaft versteht.

  • lorien
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    • 25. Januar 2010 um 22:03
    • #48

    okay ... also weiter im Text

    Mit den Messungen bitte ich noch etwas um Geduld ... hab gerade nicht ganz so viel Zeit ... und es ist nicht ganz so einfach verläßliche Aussagen zu erzielen, da die doch recht beachtliche Schallwand (4 Module = 90x60cm HxB) einen guten Einfluss auf die Messungen nimmt :? ... dank des Wetters kann ich nur auf im Bestelraum (auf 1m) messen ... das macht MLS mit 30ms Zeitfenster :evil:

    Für Tips und Anregungen zum messen unter diesen Umständen bin ich dankbar.

  • lorien
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    • 26. Januar 2010 um 19:37
    • #49

    okay ... nun doch schon heute ein paar Messungen

    hier erst mal ein Bild vom Test-Aufbau:

    Auf 1m waren leider keine vernünftigen Messungen zu machen. Wünschte, ich hätte raus gehen könne ... aber naja. Mehr als 2m waren leider nicht drin. Das Zeitfenster für die MLS waren damit noch 23ms. Also bitte keine hochauflösenden Kurven erwarten :?
    Der Aufbau wurde in der hochizontalen ganz leicht zur Seite gedreht (nicht exat auf Achse, wegen Gehäusekantenreflexion)

    Messung 1:
    Mikro auf Höhe Mitte des LA
    erst 1, dann 2, dann 3, dann 4 Treiber (alle auf der linken Seite)
    Ich geh mal davon aus, dass bei der Messung mit nur einem Treiber (schwarz) die Schallwand zugeschlagen hat

    Messung 2:
    alle 4 Treiber der linken Seite
    a) Mikro auf Höhe Mitte des LA, b) Mikro 10 Grad vertikal (von unten gemessen)

    Messung 3:
    Mikro auf Höhe Mitte des LA
    erst 4 Treiber (links), dann alle 8 Treiber

    Messung 4:
    alle 8 Treiber
    Mikro (fast) 0 Grad und 10 Grad hochrizontal von rechts gemessen (rot)

  • deep-house
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    • 26. Januar 2010 um 21:21
    • #50

    und das waren nur 10° horizontal, d.h. bei dem horizontalen Abstand sollte die Trennung sollte nicht viel höher als 1 kHz erfolgen.

    Gruß UweS.

  • michael schuster
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    • 26. Januar 2010 um 21:37
    • #51

    Braucht es horizontal wirklich so viel Platz zwischen den Treibern? Wenn nicht, wären 1,5 KHz vielleicht auch noch drin.

    Gruss,
    Michael Schuster

  • lorien
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    • 26. Januar 2010 um 21:42
    • #52

    Sieht es denn vertikal soooo viel besser aus? ... und es waren "nur" 10 Grad :wink:
    Ich plane eine passive Weiche - die kann leider nicht unendlich steil filtern ... ein wenig Abstand zu den Interferenzen möchte ich schon haben.
    Ich hab den Platz zwischen den Treibern schon mal gelassen, damit ich den 3. Weg dazwischen quetschen kann. Aber es steht natürlich jedem frei, es mit 2. Wegen zu versuchen 8)

  • Jens Droessler
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    • 26. Januar 2010 um 23:23
    • #53

    Ich behaupte mal, dass es auch vom Lautsprecher abhängt. Bleibt er bis zu hohen Frequenzen kolbenförmig in der Bewegung, hat man weniger Probleme als mit den üblichen "Mittenraketen", wo bei höheren Frequenzen quasi nur noch der Konus tut, was das Signal verlangt...

  • deep-house
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    • 27. Januar 2010 um 09:37
    • #54
    Zitat von &quot;lorien&quot;

    Sieht es denn vertikal soooo viel besser aus? ... und es waren "nur" 10 Grad :wink:

    Messung 2:
    alle 4 Treiber der linken Seite
    a) Mikro auf Höhe Mitte des LA, b) Mikro 10 Grad vertikal (von unten gemessen)

    heißt das du hast unterhalb des Stacks in 10° gemessen oder vom Mittelpunkt aus 10° wie hier skizziert:

    Gruß UweS.

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 27. Januar 2010 um 15:07
    • #55

    ich verstehe die messungen unter vertikalem winkel ebenfalls nicht, eine erläuterung wäre nett.

  • lorien
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    • 27. Januar 2010 um 19:39
    • #56

    Danke für die Skizze.
    Messung war so, wie die blauen Linien anzeigen (wobei das Mikro auf Grund der 2m Abstand ein klein wenig tiefer war).

    Der Aufbau steht noch ... falls ich noch was messen soll.

  • deep-house
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    • 28. Januar 2010 um 10:29
    • #57
    Zitat von &quot;lorien&quot;

    Danke für die Skizze.
    Messung war so, wie die blauen Linien anzeigen (wobei das Mikro auf Grund der 2m Abstand ein klein wenig tiefer war).

    Der Aufbau steht noch ... falls ich noch was messen soll.

    ok, Messposition also innerhalb der Linehöhe, wenn du hier noch mehr Messpositionen/Kurven nimmst wirst du sehen, daß es doch regelmäßige Störungen durch Interfrenzen wegen zu großer Abstände bei höheren Frequenzen gibt.
    Ich würde für die verticale nicht unbedingt lamda=1/2 Kriterium einhalten wollen, denn enger gehen die 8" in getrennten kammern ja kaum noch. Bei lambda=1 ist f=~1,5kHz bei lambda=1/2 750Hz, ich denke wenn der HT ab 1,2 kHz die Übernahme schafft, dann ist es gut.

    Wenn Du die Möglichkeit hast einen TP zu schalten, dann probier das mal bei 1,2kHz und nimm mehrere Positionen, vor allem probier dann mal mit 2,5°|5°|7°|10° unterhalb der Line (grüne Linie)

    Gruß UweS.

  • lorien
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    • 28. Januar 2010 um 16:12
    • #58

    okay ... noch mal eine vertikale Messung wie vorgeschlagen mit den 4 Treibern der linken Seite (also 4 in einer Zeile an)

    hier der Aufbau der Messung mit den Mikrofonhöhen:

    und hier das Ergebnis:

  • deep-house
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    • 29. Januar 2010 um 10:08
    • #59

    sieht ja schon ganz gut aus, vorweg: das nahfeld in welchem der theoretische Schalldruckabfall nur 3 dB/entfernungverdopplung anliegt endet bei einer Linelänge von ~ 80cm:

    bei 0,8 khz ~ 0,6 m
    bei 1,0 k ~1,0 m
    bei 1,2 k ~1,15 m
    bei 1,5 k ~1,44 m

    wir liegen damit bei dieser Länge für den Einsatzbereich der Treiber nicht mehr im Nahfeld.

    ich fang mal an zu deuten:

    die Verbindungslinien des obersten Treibers zum untersten Treiber stellen die befürchteten Interferenzen dar, in dem Bereich wo der obere Treiber noch nicht stark bündelt und die wellenlänge ausreichend klein ist.
    Du siehst das im Schrieb so bei 800Hz beginnend. Der Effekt rutscht mit zunehmender Entfernung in höheren F-Bereich.
    Bei 1.5 Khz läßt das wieder nach, denn da strahlt setzt die Bündelung ein, so daß bei 2m Abstand die Interferenzen wieder geringer werden. Bei größeren Abständen mischen sich die Keulen einfach besser. Unterhalb 800 Hz gibt es dagegen immer weniger Bündelung.

    Prinzipiell ist also der reine 8" Konus, auch als Breitbänder als Fullrange Line unbrauchbar, weil er im Nutzbereich so viele Interferenzen hat, es sei denn der Abstand wird richtig groß und der Winkel über die Zuhörer ganz klein (Kirchenzeile mit ganz kleinen Breitbändern), aber darum gehts ja nicht.

    Du brauchst also den HT der ab 1,2 k oder einen MT+HT der vielleicht ab 800Hz übernehmen kann, damit die Mitten ab 800Hz aufwärts bis ~ 2,5k schon so gerichtet sind, daß sich zwischen den gecurvten Elementen so wenig wie mögliche Interferenzen bilden. Ich schreibe bewußt so wenig wie möglich, denn es wird sie immer geben, noch mehr als bei normalen Mehrwegsystemen.

    Gruß UweS.

  • lorien
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    • 29. Januar 2010 um 21:52
    • #60

    Danke ;)

    Ich halte mich mit den Auslegungen der Messungen absichtich zurück ... die für mich wichtige Entscheidung ist längst gefallen: 3-Wege !! ... mag das jetzt nicht groß und breit erklären, denn die meisten haben ja irgendwelche Wundertreiber zur Verfügung und bekommen das natürlich auch mit zwei Wegen hin ;)

    Ich baue gerade 2 Testmodule mit der Mitteneinheit, d.h. 2x8'' und 4x4'', wobei die MT ca. 40° abgewinkelt werden, wie SRAM das vorgeschlagen hat. Übrig bleibt ein ca. 3cm breiter Schlitz, wo ich entweder die Waveguides oder die Bändchen andocken kann. Doch bevor ich das entscheide, will ich erst mal sehen, was die MT so treiben. :twisted:

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