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Selbstbau - Line Array artiges System - scalierbare Lösung

  • lorien
  • 13. Januar 2010 um 10:52
  • unknown_artist
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    • 5. April 2010 um 11:08
    • #121
    Zitat von "lorien"

    Ich hab mir das Limmer 488 auf der PLS angeschaut ... für mich viel zu groß :?

    Hab gerade noch mal das Datenblatt rausgesucht:
    318mm hoch -> optimiert für 12"

    ab 10 kHz wird der Frequenverlauf etwas "gebirgig" (15 db Sprünge) ... deutet auf Auslöschungen hin!


    Dort ist ein De900 gemessen worden, oberhalb von 10k gibt es da reichlich Resonanzen. http://www.bcspeakers.com/PDF/PRD/135.pdf


    Zitat


    Außerdem sieht man auch in den Diagrammen, dass gerade unter Winkel (9°) es im oberen Bereich Probleme gibt ... da scheinen die 4 Austrittsöffnungen einfach nich sauber zu koppeln.

    Des weiteren: einen 12'' bis 1 KHz laufen lassen macht den Klang des einzelnen Moduls auch nicht besser, als 2x8''


    Was du daneben baust ist doch dein Bier. Wenn es 4*6 Zoll wird wäre das sicher auch keine schlechte Lösung. Bei 9° wird die übrigens jede Konstruktion nicht mehr ganz sauber spielen. Halte ich im Bereich über 10k aber nicht für sehr problematisch.

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • rockline
    Profi
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    Beiträge
    4.440
    • 5. April 2010 um 11:19
    • #122

    Gibt es einen Preis für das Horn 488 von Limmer?

    http://s1.directupload.net/images/100405/2x64l8xp.pdf

  • lorien
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    • 5. April 2010 um 12:51
    • #123

    @ unknown_artist:

    okay ... die Argumente verstehe ich

    Allerdings will ich eigentlich ein kleines, transportables und schön scalierbares System bauen - und da ist das 488 einfach ein Nummer zu groß ;)
    Aber der Preis (EVK) würde mich auch noch mal interessieren - so rein zum Vergleich.

  • Jens Droessler
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    • 6. April 2010 um 01:54
    • #124

    Ähm, ich möchte jetzt nicht den ganzen Thread genau durchsuchen... wo sollen den die Hochtontreiber sitzen? Horizontal zwischen den 4"ern? Dann wäre diese Schräge ja das Waveguide. Man müsste die Schräge eben nur vom Winkel her passend machen. Wie gesagt kann man dann allerdings wieder überlegen, ob die Koni der 4"er oder deren Bewegung im Betrieb (die aber nicht dramatisch sein dürfte, weil die 8er ja die Hubaufgaben übernehmen) stören.

  • lorien
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    285
    • 6. April 2010 um 10:46
    • #125

    das 3-Wege-Konzept hat sich erledigt (siehe weiter vorn)
    (die Schräge wäre max. ein Horn, das Waveguid für den Laufzeitdifferenzausgleich für runde Treibern kommt noch dazwischen)

    Frage an alle:

    Die BMS4510 gibt es in 8 und 16 Ohm.
    Mein Modul wird 16 Ohm haben (da beide 8'' in 8 Ohm und in Reihe).

    Die BMS/Coda-Leute auf der PLS meinten, da ich den Pegel ohne hin über der FW anpassen muss, soll ich zwei 16 Ohm parallel schalten und dann die Impedanz per Vorwiederstand, den ich eh brauche anpassen.
    Was haltet ihr davon? Ich hätte sonst auch zwei 8 Ohm in Reihe geschalte.
    Vorteile für 2x16 Ohm parallel? - wenn einer ausfällt, läuft der andere noch, ...

  • Jens Droessler
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    • 6. April 2010 um 22:06
    • #126

    Wieso hat sich das erledigt? Ich hab wohl im Vorfeld der Messe und währende der Messe selbst wohl so einiges verpasst. Weil die Bändchen nicht gehalten haben? Sind die 8er jetzt auch andere? Denn ob so langhubige Chassis noch richtig gut oberhalb 1kHz klingen ist fraglich.

    Der Vorwiderstand ist eine gute Sache, da die Energie, die er verheizt, schonmal nicht mehr an der Schwingspule verheizt werden muss. Allerdings könnte man dann gar zwei 8 Ohm parallel schalen und den Vorwiderstand entsprechend vergrößern...

  • deep-house
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    • 7. April 2010 um 10:36
    • #127
    Zitat von "lorien"

    ja ... es sollen "nur" 4 Elemente pro Seite werden

    die symtr. Anordnung werde ich vorher noch mal mit zwei Prototypen testen
    die asymetr. gibt mir nicht die Möglichkeit die BR-Öffnungen so leicht nach vorn zu legen
    und außerdem hab ich abgeschrägte Anschlussterminals und asymtr. Griffe ... des heißt ich müßte "rechte" und "linke" Module bauen ... das mach ich nur, wenn es wirklich was bringt ;)

    ---------------------------
    Weiter zur Diskussion:

    HT - Variante 1:
    2x BMS 4510

    HT - Variante 2:
    3x Oberton WS 2544

    ich möchte nicht in Dein Konzept eingreifen, du solltest aber überlegen, ob es wirklich Sinn macht ein System für 4 Teile zu entwickeln, was im Endeffekt eine Linelänge von 1-1,10m ergibt. Da gehts mit einer 212 wirklich einfacher.
    Und das dazu mit einem Hochtontreiber von rund 500,-- für zwei pro Teil (auch wenn es darauf noch Nachlass gibt) Das macht 4000 € nur für den Hochton !! Das ist genau das, was eigentlich keiner braucht.
    ja ich weiß, jeder braucht seinen Bastelspass auf seinem Niveau.

    Denk doch noch mal über ein Magnetostaten nach, z.B. der Fountek Neo cd 3.5 sieht ganz vernünftig aus.
    Lieber eine länger gestreckte Line, gesamt 8 x 8" die 2x8" einzeln übereinander und daneben 4 Bändchen mit Ft um 1,5 kHz. die obere Unit 4x8"+8 HT gerade und darunter je 2 Stück mit 2x8"+4HT zum Curven. Dann kommst Du wenigstens auf knappe 2m Länge.

    Tut mir leid das ich das sagen muß, für mich macht es keinen Sinn so viel Geld für dermaßen leistungsfähige Hochtöner auszugeben um sie im Grunde nur noch zu drosseln.
    Auch wenn hier immer wieder über den Lineeffekt diskutiert wird, auch wenn der Schalldruckabfall von 3dB/verdopplung nur auf den ersten Metern nutzbar ist, eine viel zu kurze Line bringt gar nichts.

    Gruß UweS.

  • lorien
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    • 7. April 2010 um 13:16
    • #128

    Ja, ich frage mich auch, ob das ganze noch Sinn macht. Aber es macht Spaß mal was anderes zu bauen.

    Noch mal der Grund WARUM ich das ganze machen wollte ... dann erklären sich auch die gestellten Fragen:

    Ich möchte ein kleines SCALIERBARES System haben. Das LA-Konzept nutze ich nur, weil da die einzelnen Module relativ sauber "koppeln" - was ja bei konventionellen Tops nich der Fall ist.
    Mein max liegt bei ca. 500 PAX. Klar kann ich auch ne schöne 212 (nach)bauen. Die Kiste muss ich aber immer und überall mit hinschleppen und die Abstrahlcharakteristik ist nahezu fix. Ich möchte bei einer kleineren VA auch mal nur mit einem oder zwei Modulen pro Seite an den Start gehen können.
    In den (für mich) üblichen Locationen habe ich keine Flugmöglichkeiten ... also wird gestapelt. Eine 2m hohe Line kommt daher garnicht in Frage und ich brauche sie auch nicht (Wurfweite ist kein Thema).
    Deshalb auch die Überschrift "Line Arry artiges System" und nicht "ich will ein echtes LA". Sollte ich edoch jemals tatsächlich größer VAs machen, kann ich immernoch nachbauen.

    Warum keine 3-Wege:
    Meine Subs sind 60cm breit - das heißt die Module sollen nach Möglichkeit auch nur 60cm haben. Der erste Prototy hatte daher nur noch wenige cm für die kleinen Bändchen übrig, die es einfach nicht gebracht haben. Ernsthaftere HT sind deutlich breiter. Damit rutschen dann aber auch die 4"MT weiter auseinander.
    Wenn ich gleichzeitig die Trennfrequenz reduziere, mag das mit den auseinander stehenden MT vielleicht noch gehen. Doch dann bleibt nur noch ein schmaler Bereich für die MT übrig (bei extrem hohem FW-Teile-Aufwand + Wirkungsgradverluste). Auf jden Fall werden die Module für mich dann zu breit).

    Der Fountek NeoCD 3.5H hat das gleich Problem wie die bereits getesteten Bändchen: viel zu gering belastbar (12Watt, ohne Angabe, wie die gemessen wurden und ein vergleichsweise geringer Wirkunsggrad: trotz Horn nur 95dB). Lass da einmal ne Rückkopplung drüber laufen und die Folien gehen in Flammen auf).

    Ich hab auf der PLS ne ganze Zeit lang mit den Coda-Leuten gesprochen. Die lassen den BMS4510 in der LA8 passiv getrennt ab 1,2 kHz laufen. Und dort sind auch zwei 8" (T)MT und zwei BMS4510 verbaut. Ich finde das einen guten Kompromiss, da so ein Modul allein schon "überlebensfähig" ist ... sogar ohne Sub, wenn ich nicht zu laut machen will.
    Ja .. die HT sind das teuerste am ganzen Modul, aber ich hab eine wirklich preiswerte Bezugsquelle gefunden - BMS muss ne gute Marge drauf haben ;) (wer es wissen will, schreibt ne PN).

  • lorien
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    • 7. April 2010 um 13:18
    • #129
    Zitat von "Jens Droessler"

    Der Vorwiderstand ist eine gute Sache, da die Energie, die er verheizt, schonmal nicht mehr an der Schwingspule verheizt werden muss. Allerdings könnte man dann gar zwei 8 Ohm parallel schalen und den Vorwiderstand entsprechend vergrößern...


    ... verstehe ich nicht ganz. :?
    Egal wie ... die Impedanz wird auf 16 Ohm gebracht (2x8 Ohm in Reihe, oder 2x16 Ohm parallel und 8 Ohm Vorwiderstand), damit das ganze Modul 16 Ohm hat.
    Die "überschüssige Leistung" in beiden Fällen vom Spannungsteiler vorm HT verbraten. In die Schwingspule gelangt in beiden Konzepten die gleiche Leistung. Oder hab ich in E-Technik etwa nicht richtig aufgepaßt?
    Also was hätte jetzt welche Vorteile?
    (Im Moment sehen ich nur die höhere Ausfallsicherheit bei Parallelschaltung).

  • Online
    Blancblue
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    • 7. April 2010 um 14:28
    • #130

    Habe den Fred jetzt nicht komplett durchgelesen, aber hast Du Dich schon mal mit dem Monacor L-Ray befasst?

    ________________________________

    Signatur?

  • lorien
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    • 7. April 2010 um 14:37
    • #131
    Zitat von "Blancblue"

    Hast Du Dich schon mal mit dem Monacor L-Ray befasst?


    Ja .... und hab es mir auf der PLS angeschaut. Das ist Spielzeug ... keine Ahnung, wofür man sowas braucht. Mein geplantes System ist eigentlich schon zu klein für eine LA-Lösung ... aber die Kistchen da ... ne ne ne :lol:

  • audionrg
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    • 8. April 2010 um 17:02
    • #132

    Hallo

    du sagst du willst nicht immer ein 212 Top mitschleppen.
    Dann bau doch zwei PAF212 und dazu noch zwei 10" tops
    Du wärst immer noch weit unter dem Budget das du für dein LA benötigst.
    Reicht warscheinlich auch noch für zwei 12 tops zusätzlich.

  • lorien
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    • 21. April 2010 um 20:57
    • #133

    meine BMS 4510 ND sind da ... jetzt wird der nächste Prototyp gebaut :D

  • lorien
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    • 7. Mai 2010 um 15:50
    • #134

    - erstes Testgehäuse für die BMS-Variante fertig
    - provisorische Weiche aufgebaut (Trennung ca. 1 kHz)

    Gehäuse:
    3 Kammern - zwei für TMT (je 15 Liter), eine in der Mitte extra für die HT und die Weiche

    Einbau der HT - ohne Horn ... die BMS sitzen ganz vorn, so dass die akustischen Zentren aller Treiber ungefähr auf einer Höhe liegen
    Der Wirkungsgrad ist auch so unglaublich ... hab beide 16 Ohmer in Reihe und dann noch mal 10 dB dämpfen müssen
    (ein kleiner Saugkreis liniearisiert die HT so zw. 2-3kHz (-3dB) ... an sonsten verhalten sie sich seeehr gutmütig)

    Einbau TMT - Schallwand nach hinten versetzt und das BR ganz außen nach vorn geführt

    Abstrahlung h: sehr breit (abgesehen von dem Bereich oberhalb 15 kHz bleibt das sehr gleichmäßig mit nur geringem Abfall)
    Abstrahlung v: sehr eng (schon mit nur zwei HT)

    So bald ich die richtigen Frequenzweichenbauteile habe und das Wetter wieder besser ist (für Messungen im Grünen), kommt mehr ... :D

  • Jens Droessler
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    • 7. Mai 2010 um 21:02
    • #135

    Kannst du Klirrmessungen machen? Mich würde interessieren, ob die HT-Treiber tatsächlich die 1kHz mitmachen, so ganz ohne Horn...

  • lorien
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    • 8. Mai 2010 um 01:51
    • #136

    ... werde ich machen ... wenn ich im Freien messen kann ... ist der Sommer schon vorbei ??? :?

  • deep-house
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    • 10. Mai 2010 um 10:32
    • #137
    Zitat von "lorien"


    Abstrahlung v: sehr eng (schon mit nur zwei HT)

    Das wird sich auch nicht weiter ändern, denn die Doppel HT der nächsten Einheit werden auch nur im unteren Bereich koppeln, winkelabhängig, vermutlich im Berich bis 4k.
    Es könnte sich aber auf jeden Fall lohnen, später weitere TMT ohne die HT daruf und drunterzupacken um die Line ggfs. günstig zu verlängern.... ja ich weiß das willst du nicht.

    Gruß UweS.

  • lorien
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    • 10. Mai 2010 um 11:23
    • #138

    Die Idee mit dem Verlängern durch Hinzufügen weiterer Module mit "nur TMT" ist garnicht sooo uninteressant. Zumindest falls ich sie in Zukunft doch mal weiter verlängern möchte. Da brauche ich ja nur den Spannungsteiler für die Pegelabsenkung der HT schaltbar zu machen.
    Danke für den Tip :D

  • lorien
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    • 13. Juni 2010 um 20:01
    • #139
    Zitat von "Jens Droessler"

    Kannst du Klirrmessungen machen? Mich würde interessieren, ob die HT-Treiber tatsächlich die 1kHz mitmachen, so ganz ohne Horn...

    So ... hier die Messung des Moduls (auf dem Parkplatz).
    Leider war es an dem Tag nicht ganz Windstill und die Birke auf 5m Entfernung hat ein gewisses Grundrauschen verursacht. Aber das das erklärt nicht die merkwürdigen K3-Werte im oberen Bereich ??? :?
    Ich mache selten Sinus-Messungen ... bin mir also etwas unsicher, ob das alles richtig ist.
    Wenn ja, dann gibt es keine Auffälligkeiten im Übernhamebereich des HT bei 1 kHz.
    (Distanz: 1m, 5° horizointal, 0° vertikal, auf Stativ in 1,6m Höhe)

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  • Jens Droessler
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    • 14. Juni 2010 um 00:43
    • #140

    Ich habe den Eindruck, dass du eher mit geringer Leistung gemessen hast. Interessant wirds erst mit hohen Leistungen. Aber auch hier lässt sich eventuell schon eine Tendenz erkennen: Unter 1,5kHz steigt k3 an.

    Was meinst du mit merkwürdigen k3-Werten? Die sehen doch gut aus. k2 ist recht hoch, aber dafür sind die BMS ja bekannt, klaglich ist das nicht allzu störend. k3, da würde ich mir bei solchen Werten Sorgen machen...

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