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muss man alle Digipulte bedienen können?

  • wora
  • 30. März 2010 um 19:07
  • Jueof
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    • 16. April 2010 um 20:56
    • #81
    Zitat von "discodude"

    Ich lese ja garnicht mehr ds Wort HAPTIK bei euren Threds......das wurde vor einigen Jahren ( ich glaube Analogära kann man sagen ) sehr oft benutzt.

    Und ja.....ich freue mich drauf wenn man selber bald sein Setup von zuhause mitbringen kann..........
    Ich hatte das ja schonmal in dem Presonus 24.4.2 Thred angsprochen...........hoffentlich kann man sich bald mit seinem Laptop an das Pult anstöpseln , welches dann nur noch als Controller und AD wander fungiert , wo man sein setup druf läd und fertig.....

    USB 3.0 bringt hoffentlich die beschleunigung das man alles rechner intern lösen kann....... das heisst dann endlich auf allen Kanälen 1176 compressoren :)


    hi. Genau da wirds hin gehen. Ich weiß nur noch nicht ob ich mich da rauf freuen soll. gruß nach liechtenstein

  • oops
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    • 16. April 2010 um 21:30
    • #82

    als olles "daw kind" bin ich auch sehr glücklich mit jeder laptop editiervariante. ich brauch auch keine maus, das pad reicht mir vollends...

    ich mag auch meinen laptop monitorplatz, wo ich 7 stereo iem mixe, 6 wedge wege, 1x shaker und nochn madi recording mit klarmache.

    wenn ich eines tages mit 5 bands gleichzeitig von zu hause aus "unterwegs" bin, hat sich mein traum erfüllt... :lol:

  • wora
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    • 17. April 2010 um 00:50
    • #83

    hmmm, das klingt für mich eher nach alptraum... ;)

    ich benutze ja auch einen laptop, um die feineinstellungen des monitrosetups direkt auf der bühne machen zu können. aber deise bedienung ist mir im moment noch viel zu langsam, hier warte ich auf vernünftige touchschreens.
    die show fahre ich dann aber doch lieber über richtige fader, dieses feingefühl kann mir kein bildschirm der welt ersetzen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • oton
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    • 17. April 2010 um 01:10
    • #84

    egal ob Albtraum oder nicht, in 5 Jahren sitzen wir vor zwei Bildschirmen ... wie alle anderen auch. Wir sind die letzten Mohikaner, die zu lange im Wald waren und nichts mitbekommen haben ...

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • wora
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    • 17. April 2010 um 01:34
    • #85

    wenn das dann so gelöst ist, das ich während dem faderschieben NICHT auf den bildschirm schauen muss sondern mich auf meine musiker (und deren zeichen) konzentrieren kann, solls mir recht sein.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • discodude
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    • 17. April 2010 um 14:46
    • #86

    Etwas zum anfassen wird es wohl noch geben...... es hat sich ja auch eine gewisse Ergonomie an den analogen Pulten durchgesetzt........und die wollen wir ja nicht missen :)


    Im Prinzip kann man jetzt schon mit einem Sequencer ( ich nutze vorzugsweise Cubase ) alle Funktionen eines Mischpultes + Controller , mit dem Laptop bedienen.
    Das einzige Problem sind noch die Latenzen.......aber ich denke das wird sich bald ändern......


    @ Jueof: Danke für die Grüße......aber ich bin aus dem Städchen Lichtenstein in Sachsen. Nicht das Land Liechtenstein :)

  • bemi
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    • 18. April 2010 um 10:21
    • #87
    Zitat von "discodude"


    Danke für die Grüße......aber ich bin aus dem Städchen Lichtenstein in Sachsen.

    Ein Vorort von Lichtenfels?


    VG bemi
    5 EUR in Kalauer Kasse

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • tobias kammerer
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    • 18. April 2010 um 12:51
    • #88

    Hallo Leute,

    ich möchte nochmal ein paar Gedanken einbringen, die ich bei der langen Diskussion vermisse. Die Digitalpulte entstehen ja nicht, weil der Tontechniker wer auch immer jetzt genau so etwas haben will, sondern sie sind eine logische Marktentwicklung, die sich nach den Kunden richtet und nicht nach den Bedienern. Und Kunden wollen:
    - Viele Funktionen (wir wollen bitte 12 getrennte Stereo In Ear Mixes und Sidefills und Wedges, einen 128 Spur livemitschnitte nebenher ohne Ü-Wagen...) Wir haben schonmal gesehen, daß das inzwischen möglich ist, also her damit.
    - Wir wollen dass Sie Herr Tontechniker praktisch nicht sichtbar im Raum sind, da Sie unser Fest stören.
    - Wir wollen für viel Krempel wenig Geld bezahlen

    Aus diesen Parametern und sicher noch ein paar Anderen resultiern die Digitalpulte, die wir heute haben. Aus diesen wirderum ergeben sich dann eben neue Vorgaben, mit denen man sich halt arrangieren muß, wie z.B.:
    - Ein Soundcheck dauert eben länger als früher
    - Es pfeift und keiner weiß warum...

    Ich denke auch, dass das mittelfristig zu den schon angesprochenen Änderungen im Dienstleisterbereich führen wird:

    - Der doofe FOB Mixer ("Friend of Band") stirbt endlich aus, weil er vor Ort keine Chance mehr hat einen sinnvollen Mix abzuliefern.
    - Ernstzunehmende Techniker haben oft eigene Pulte dabei (Finde ich sowohl als Verleiher als auch als Techniker super!)
    - Große Produktionen haben (wie schon lange) ein verbindliches FOH Platzprofil ohne Alternativen

    Ich glaube nicht (um auf den Thread zurückzukommen), dass man besonders erfolgreich wird, wenn man viele Pulte kennt, da die oben prognostizierten Entwicklungen das unnötig machen. Entweder ich kann mein Lieblingspult bestellen oder ich habe es dabei oder es ist so wenig Budget da, dass sowieso alles wurst ist. Da stellt sich aber die Frage wieviel Geld dann der Techniker bekommt? Da will ich nicht hin.

    Und übrigens: Wir kaufen demnächst einen neuen Analogplatz! Obwohl ich da gar nicht drauf mischen will, aber wir sind eben Dienstleister und ich muß auch Festivals beliefern, auf denen momentan eine Digitalplatz noch nichts verloren hat.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • tufkaklto
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    • 18. April 2010 um 13:09
    • #89
    Zitat von "tobias kammerer"

    Aus diesen Parametern und sicher noch ein paar Anderen resultiern die Digitalpulte, die wir heute haben. Aus diesen wirderum ergeben sich dann eben neue Vorgaben, mit denen man sich halt arrangieren muß, wie z.B.:
    - Ein Soundcheck dauert eben länger als früher
    - Es pfeift und keiner weiß warum...

    So eine Aussage ist prinzipiell mal voller Blödsinn., sorry aber das muß mal gesagt werden.

    Zitat von "tobias kammerer"

    - Große Produktionen haben (wie schon lange) ein verbindliches FOH Platzprofil ohne Alternativen


    Das gab es auch analog schon, hat damit aber nichts zu tun.

    [quote?"tobias kammerer"]Ich glaube nicht (um auf den Thread zurückzukommen), dass man besonders erfolgreich wird, wenn man viele Pulte kennt, da die oben prognostizierten Entwicklungen das unnötig machen. Entweder ich kann mein Lieblingspult bestellen oder ich habe es dabei oder es ist so wenig Budget da, dass sowieso alles wurst ist. Da stellt sich aber die Frage wieviel Geld dann der Techniker bekommt? Da will ich nicht hin.
    [/quote]

    Auch die Aussage finde ich Blödsinn.

    Es gibt nicht nur Bandtechniker sondern auch genug Techniker, die für verschiedene Verleiher arbeiten und für den Systemerhalt zuständig sind.

    Und diese Techniker müßen die verschiedenen Pulte bedienen können, die die Verleiher haben, sonst bekommen die ganz einfach keinen Job.
    Und die Liga der Bandtechniker, die ausnamslos ihre angeforderten Pulte bekommt ist auch begrenzt.

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  • tobias kammerer
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    • 18. April 2010 um 13:18
    • #90

    Hallo Klauston,

    also meine Aussage 1 erlebe ich genau so ständig auf irgendwelchen Veranstaltungen und ein ratlos dreinblickender Techniker über einer Digitalkonsole sucht dabei nach der Ursache. Aslo warum ist das dann Blödsinn, wenn es genau so passiert? Also offenbar scheint es da einen Zusammenhang zu geben. Natürlich betrifft das nicht jeden Techniker an jedem Digitalpult aber komischerweise hat der gleiche Techniker an einem Analogpult kein Problem.

    Mein Prognose ist natürlich streitbar und soll wirklich nur meine Meinung darstellen. Hier höre ich gerne andere Meinungen.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • gert
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    • 18. April 2010 um 13:37
    • #91

    Ich weiss nicht wie es bei Euch ist. Ich habe Files fuer 4 verschieden Pulte fertig. Ein Verleiher der keins der vier Pulte hat muss entweder zumieten oder kriegt den Job einfach nicht.
    Als FOH Mann kann ich alle gängigen Digitalpulte bedienen. Als Systemmann kenne ich die wichtigsten auch tiefer.
    Ich sehe da kein Problem und keinen Unterschied zu verschiedenen Analog Konsolen. Die EQ bei Midas waren auch immer anders als bei Yamaha. Der DBX war anders als BSS, TC war anders als PCM und so weiter und so fort.
    Hier auf der Insel ist das schoen herzhaft anders. Wenn du das Mat nicht bedienen kannst kriegst Du den Job nicht. Diskussion Ende.
    Der Markt ist hier selbstregulierend und schoen fair.
    Hier noch mal kurz zum Verstaendnis.
    Ihr seit dafür da Probleme zu lösen, nicht um sie zu schaffen!

    Wenn Ihr kein Bock auf ein bestimmtes Pult habt ist das ok, dann duerft ihr aber auch fuer den Gig nicht mitbieten!. Problem geloest!

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  • guma
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    • 18. April 2010 um 14:23
    • #92
    Zitat von "tobias kammerer"


    - Der doofe FOB Mixer ("Friend of Band") stirbt endlich aus, weil er vor Ort keine Chance mehr hat einen sinnvollen Mix abzuliefern.

    auch das, obwohl wünschenswert, ein Irrtum. Der FOB stirbt leider nicht aus. Er verlegt sich statt dessen vollständig auf das was er am besten kann: AUFS NERVEN !
    Hier haben wir wohl wirklich einen deutlichen Unterschied zwischen D und GB. Im Gegensatz zu den Engländern leistet man sich den bei uns immer noch ( mit 'leisten' meine ich jetzt nicht direkt die Kohle, denn FOBs sind ja meist eher günstg 8) ) sogar in der gehobenen Mittelklasse !

  • tobias kammerer
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    • 18. April 2010 um 14:29
    • #93
    Zitat von "guma"

    auch das, obwohl wünschenswert, ein Irrtum. Der FOB stirbt leider nicht aus. Er verlegt sich statt dessen vollständig auf das was er am besten kann: AUFS NERVEN !


    :D:D:D
    Stimmt wohl!

  • tufkaklto
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    • 18. April 2010 um 14:54
    • #94
    Zitat von "tobias kammerer"

    Hallo Klauston,

    also meine Aussage 1 erlebe ich genau so ständig auf irgendwelchen Veranstaltungen und ein ratlos dreinblickender Techniker über einer Digitalkonsole sucht dabei nach der Ursache. Aslo warum ist das dann Blödsinn, wenn es genau so passiert? Also offenbar scheint es da einen Zusammenhang zu geben. Natürlich betrifft das nicht jeden Techniker an jedem Digitalpult aber komischerweise hat der gleiche Techniker an einem Analogpult kein Problem.

    Mein Prognose ist natürlich streitbar und soll wirklich nur meine Meinung darstellen. Hier höre ich gerne andere Meinungen.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

    Du stellst es so dar, als ob das ein Problem der Pulte wäre.

    Was es aber nicht ist.
    Und wenn er ratlos vor dem Pult steht, dan hat er vorher schon einen Fehler gemacht, für den das Pult auch nichts kann:
    1. Er hat sich an ein Pult gestellt, das er nicht beherrscht und nicht normal um Hilfe gebeten
    2. Er hat keine Ahnung von Gainstrukturen und GBF, sowie dem, wie er die Kanäle Auxe usw anfährt, sonst würde er so in das Problem nicht kommen.

    Wer sich an ein Pult stellt, was er nicht kann, der ist seinem Kunden gegenüber ( die Band, der Veranstalter, der Verleiher... ) äußerst verantwortungslos.

    Wir haben in der Livebranche seit nun ca 10 Jahren Digitalpulte im Einsatz ( PM1D, 03d, 01v, Innovason... ) und seit ca 6 Jahren sind die Intensiv vertreten und haben sich zum neuen Standart entwickelt.
    Seit Jahren reden wir schon drüber, das die Entwicklung in der Branche nicht mehr aufzuhalten ist und es gibt immer noch welche, die davon reden, das Digital die Zukunft ist und das sie wohl noch etwas warten, wie sich das entwickelt.
    Wie oft habe ich gehört, man wird sich wohl was kaufen aber erst mal wird das analoge Pult verkauft.
    jetzt ratet mal, das analoge Pult steht immer noch rum, weil es nicht mal zu Minimalpreisen mehr weg geht...

    Und wir diskutieren über solche DInge immer noch rum???

    Also ganz ehrlich, wer es immer noch nicht begriffen hat, der wird sich wohl bei der Jobvergabe hinten anstellen oder sich mit Kleinjobs begnügen.
    Und selbst dort finden sich immer mehr digitale Kleinpulte.

    Und hört mal auf, die Fehler immer den Pulten in die Schuhe zu schieben.
    Meist sind es die User, weswegen solche Diskussionen aufkommen.
    Es gibt nämlich auch Unmengen von Usern, die haben überhaupt kein Problem mit der Bedienung von vielen Pulten.

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  • Dark
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    • 18. April 2010 um 15:19
    • #95
    Zitat von "tobias kammerer"

    Aus diesen Parametern und sicher noch ein paar Anderen resultiern die Digitalpulte, die wir heute haben. Aus diesen wirderum ergeben sich dann eben neue Vorgaben, mit denen man sich halt arrangieren muß, wie z.B.:
    - Ein Soundcheck dauert eben länger als früher
    - Es pfeift und keiner weiß warum...

    Das hängt aber mit dem Personal zusammen und nicht mit dem Pult.Das es koppelt und der Techniker planlos dasteht und nicht einmal checkt welcher Kanal das ist gab und gibt es auch heute noch auf Analogpulten. Wer nicht weiß wie es geht fragt den F.o.H.sitter,baut sein Pult auf oder läßt den Job sein.

    Zitat von "tobias kammerer"

    - Der doofe FOB Mixer ("Friend of Band") stirbt endlich aus, weil er vor Ort keine Chance mehr hat einen sinnvollen Mix abzuliefern.

    Auch das stimmt so nicht denke ich. Der "FOB" wird genauso planlos oder sicher an dem Pult herumschrauben wie er es auch am analogen tun würde.Wenn natürlich weder der Betreuende noch der "FOB" Ahnung vom Pult haben wirds häßlich.
    Und die handhabe des EQs am M7CL zu erklären dauert 5 min länger als am Crest X8 - wenns da hapert wird das wahrscheinlich eh eine nervige Produktion ;)

    Zitat von "tobias kammerer"

    Ich glaube nicht (um auf den Thread zurückzukommen), dass man besonders erfolgreich wird, wenn man viele Pulte kennt, da die oben prognostizierten Entwicklungen das unnötig machen. Entweder ich kann mein Lieblingspult bestellen oder ich habe es dabei oder es ist so wenig Budget da, dass sowieso alles wurst ist. Da stellt sich aber die Frage wieviel Geld dann der Techniker bekommt? Da will ich nicht hin.

    Und übrigens: Wir kaufen demnächst einen neuen Analogplatz! Obwohl ich da gar nicht drauf mischen will, aber wir sind eben Dienstleister und ich muß auch Festivals beliefern, auf denen momentan eine Digitalplatz noch nichts verloren hat.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

    Ich denke man sollte immer so viel wie möglich können und in seinem Beruf ein breites solides Basiswissen haben - egal ob es um Pulte,Frequenzmanagement oder musikalische Feinheiten geht.Erfolg hat der der sich weiterbildet.Und in jeder Klasse gibt es bald Standards.Die meisten hier werden also Mit Yamaha Pulten und einer iLive umgehen lernen MÜSSEN - wer dann auf den Punkt eben noch ein Digico oder Innovason kann ist eben beseer aufgestellt ...

    Warum sollte es nicht ein Mittelklassefestival mit 1500 - 5000 Besuchern geben an dem 1 YamahaM7CL seinen Dienst verrichtet? Der Headliner kriegt das File im vorrab oder bringt eigenen Platz mit alle anderen können das MasterFile auch bekommen oder es wird vorher nach Rider schon gebaut und abgespeichert.Falls nicht kriegt der Betreuer die 2. Gitarre und den Gastgesang auch noch schnell während des Soundchecks eingebunden ;-).
    M7CL kennt jeder ernstzunehmende Techniker die anderen ( deren Bands meist vor 16 Uhr dran sind) müssen mit Hilfe des Betreuers durch. Vorteil für den der es kennt - wie bei analogen auch.

    Und gert hat recht: er hat eben ein paar Pulte die immer wieder kehren und dafür hat er Arbeitshilfen. Also kann er einige richtig tiefgehend bedienen andere so das es für einen "schnellen Festivalgig reicht".Außerdem hat er genug Praxiserfahrung um zusammen mit dem Betreuer auch ein ihm unbekanntes Pult zum Klingen zu bringen...
    Damit ist er meiner Meinung nach sicher aufgestellt für die Zukunft ;)

  • Jueof
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    • 18. April 2010 um 16:32
    • #96
    Zitat von "gert"

    Ich weiss nicht wie es bei Euch ist. Ich habe Files fuer 4 verschieden Pulte fertig. Ein Verleiher der keins der vier Pulte hat muss entweder zumieten oder kriegt den Job einfach nicht.
    Als FOH Mann kann ich alle gängigen Digitalpulte bedienen. Als Systemmann kenne ich die wichtigsten auch tiefer.
    Ich sehe da kein Problem und keinen Unterschied zu verschiedenen Analog Konsolen. Die EQ bei Midas waren auch immer anders als bei Yamaha. Der DBX war anders als BSS, TC war anders als PCM und so weiter und so fort.
    Hier auf der Insel ist das schoen herzhaft anders. Wenn du das Mat nicht bedienen kannst kriegst Du den Job nicht. Diskussion Ende.
    Der Markt ist hier selbstregulierend und schoen fair.
    Hier noch mal kurz zum Verstaendnis.
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    Hi gert, vor ab ich mag deine sach bezogenen bei träge sehr. Wie ist das wetter ohne air craft in gb?
    Zu rück: Du hast es wahr scheinlich ein wenig einfacher dort. Die sound crafts sind eben deutlich das einfachste am der zeitigen markt. Hier ist das leider noch nicht so.
    LG

  • wora
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    • 18. April 2010 um 17:27
    • #97
    Zitat von "tobias kammerer"

    ...Die Digitalpulte entstehen ja nicht, weil der Tontechniker wer auch immer jetzt genau so etwas haben will, sondern sie sind eine logische Marktentwicklung, die sich nach den Kunden richtet und nicht nach den Bedienern...

    sorry, das halte ich für eine fehleinschätzung.
    mischpulte sind werkzeuge, nicht mehr und nicht weniger.
    es spricht einiges dafür, das gerade die bediener von werkzeugen auf das design eben dieser enormen einfluss haben. in der geschichte haben sich schon immer die werkzeuge durchgesetzt, die einen möglichst guten job gemacht haben, dabei möglichst einfach zu bedienen sind und die möglichst preisgünstig und einfach anzufertigen waren (vorsicht: das heisst nicht zwangsläufig "billig")


    Zitat von "tobias kammerer"

    ...
    - Wir wollen dass Sie Herr Tontechniker praktisch nicht sichtbar im Raum sind, da Sie unser Fest stören.
    - Wir wollen für viel Krempel wenig Geld bezahlen

    zum glück gibt es nicht nur solche veranstalter, die uns am liebsten im nebenraum der toilette unterbringen wollen...
    und der kunde (das sind die konzertbesucher) nimmt es manchmal tatsächlich gerne wahr, wenn die technik gut ausgestattet scheint... schliesslich möchte er für sein geld ja auch was geboten bekommen!
    man erinnert sich vielleicht noch an die ungläubigen fragen wie: "wissen sie denn, was all die knöpfchen bedeuten???"
    technik interessiert viel mehr menschen, als man als geprügelter techniker glauben mag.
    man sollte nicht die erfordernisse von industriejobs (wo es ganz und gar nicht um den künstler geht!) auf normale konzerte projezieren.

    das die meisten veranstaltungen heutzutage möglichst billig sein müssen, ist eine logische konsequenz.
    denn heute macht ja jeder ortsverein ein jahresfest mit liveband, der markt mit livemusik ist quasi gesättigt - und wir wissen alle, wie viel mist es dabei gibt, dem man am liebsten lebenslanges spielverbot erteilen möchte...
    für ganz grosse sachen gibt der kunde dann wieder gerne geld aus, aber die mittleren geschichten stehen unter enormem preisdruck. auch das wissen wir alle, und deshalb verstehe ich den zwang zu einsparung... aber nicht auf teufel komm raus.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • gert
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    • 18. April 2010 um 17:36
    • #98

    Danke, Aber ich muss auch Geld verdienen und habe auch sehr oft kein Soundcraft Pult. Deswegen muss der Gig ja trotzdem stattfinden.
    Auf meiner Liste stehen natuerlich VI Pulte, dann das PM5D RH weil es das immer gibt, Nen Digidesign weil es auch viel vorkommt und ein Pro6.
    Das ist jetzt die Liste fuer meine Hauptband. Die Gründe fuer die Auswahl sind vielfaeltig und nicht unbedingt eine Wertung.

    Nun Bedienen kann ich ausser den genannten 4 als Systemmann nach erfolgreicher Schulung noch folgende Pulte
    XL8
    D5
    SD7
    PM1D
    Innovason
    und vor den anderen hab ich auch keine Angst! Das wird schon...

    Manche kann ich besser als andere und manche gefallen mir besser als andere. Damit habe ich auf der Insel nahezu 80% aller Jobs abgesichert. Bei den anderen 20% sage ich dann halt auch nicht zu.
    Was meine Band betrifft ist ja mit den ersten 4 Pulten die Aufgabe fuer den Verleiher lösbar. Sollte sie das nicht sein ist er einfach mal nicht der richtige Verleiher. Man wundert sich allerdings wie oft die Leute noch mitbieten obwohl sie dann nur ein M7CL am start haben.
    Die vier Pulte kann ich alle sehr gut bedienen und brauche dafür auch keinen Babysitter. Da darf der Verleiher dann gerne sparen. :wink:
    Und wer schon mal auf nem Paragon , Harrison oder Cadac J Type gemischt hat weiss auch das es analog durchaus mal zum Kopf kratzen kommen kann. Die sind nämlich genau so verschieden wie ihre digitalen Nachfolger.

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  • discodude
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    • 18. April 2010 um 17:52
    • #99

    Jetzt noch mal für mein Verständnis.

    Geht es jetzt darum das einige Leute keine Ahnung von Digitalpulten haben und von der Arbeit mit Audiotechnik allgemein.
    Oder darum das es ungünstige Bedienoberflächen gibt die die Arbeit verlangsamen und dadurch erschwehren????

  • tufkaklto
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    • 18. April 2010 um 18:49
    • #100

    Du hast aber schon die Frage und den Tread dazu gelesen??

    Aber im allgemeinen würde ich mal sagen, das es genug Leute gibt, die keine Ahnung von Technik im allgemeinen haben un d trotzdem mitreden.

    Und was die Bedienoberflächen angeht:
    Was dem Einen gefällt, findet der Andere nervig, und umgekehrt.

    Jeder entwickelt bestimmte Vorlieben für Pulte.
    Und manche sind für gewisse Aufgaben eben besser geeignet als Andere.

    genau, wie es analog auch schon war.

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