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"SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

  • Wurst Werner
  • 18. Mai 2010 um 09:52
  • Wurst Werner
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    • 21. Mai 2010 um 09:20
    • #21

    Yep, dem kann ich nur zustimmen.
    Mit einem entschlackten Windows und guter Hardware gibt es nicht viel zu befürchten.
    Man denke nur an die unzähligen Industrie PC (Druckmaschinen, Maschinenbau generell) auf denen ein embeded Windows läuft. Die Teile laufen teils jahrelang non stop 24/7. Auf meinem letzten SAC Job spielten zwei Bands abwechselnd auf einer Bühne. Eine Band machte ihren InEar Sound mit einem 01V96 selbst, das hat sich mittem im Job verabschiedet. Wackelkontakt im Netzanschluss. Defekte gibt es immer und überall und ist nicht PC immanent.

    Zugegeben: Es kann etwas dauern, bis ein SAC System Hard-und Softwaremäßig so abgestimmt ist, das es 100% läuft. Wer generell kein Hang zu Computern hat, für den ist SAC vielleicht nicht das richtige Werkzeug. Auf der anderen Seite verpasst man so ein virtuelles Mischpult mit ernormen Möglichkeiten.

    BTW: Das Problem mit Marcos PC hat sich dank dem SAC Forum auch schnell geklärt. Bin gespannt, was der Kollege Live für Erfahrungen macht.

    LG
    WW

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  • marcoboy
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    • 21. Mai 2010 um 23:38
    • #22

    Das es mit Win7 Büro PC nicht so einfach ist wie mit meinen IBM T60 . Ich finde schon gefallen an der Sache und mein Geldbeutel ist schon wieder um 100$ ärmer für ein wirklich geniales Plugin.

    Meine Erfahrung bis jetzt waren lehrreich. z.Bsp das bei einen Audioproblem auch der Treiber der Grafikkarte das Problem sein kann. Zumal mache ich mir um die Sicherheit meines (PC) Mischpultes Gedanken AV-ware laufen zu lassen ist nicht möglich. Diese stört erheblich.

    Ein gedankenloser Umgang mit einen USB-Stick kann meinen ganzen Abend gefährden. " Ich wollte mal eben Musik abspielen"

    Auch den Rechner völlig nackig in ein Netz mit nicht bekannten Rechner zu stellen macht mir sorgen. Man kann zwar soweit es geht alle Dienste deaktivieren. Was nicht offen ist kann man nicht angreifen. Man kann sich also nie sicher sein. Router mit Firewall vor wäre die beste Lösung.

    Auch das ist nicht perfekt, SAC wäre z.Bsp DoS-Angriff mit Sicherheit zu stören. Also Monitor PCs lieber mitbringen.

    Das sind alles Sachen wo ich mir bei einen Hardware Pult kaum Gedanken machen muss. Windows ist halt nun mal an sich schone eine Gefahr :lol:

    Warum machen wir uns darüber Gedanken? Ein Tonausfall ist so ziemlich das schlimmste was auf einer Veranstaltung passieren kann. Für den Techniker und vor allen für den Veranstalter. Wenn mal der Lichtrechner stirb ist das alles halt so wild. Irgendetwas bekommt man immer zum Leuchten. Die Angst das einen das Pult stirbt ist immer da. Auch bei Analogen System.

  • Wurst Werner
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    • 22. Mai 2010 um 11:42
    • #23

    Wobei das von Marco zitierte Szenario schon sehr theoretisch ist. Fakt ist, auf einem SAC Rechner sollte kein Viren Scanner laufen - stimmt. Demnach ist Obacht angesagt im Umgang mit unbekannten Daten. Das aber jemand den Rechner absichtlich mit Viren verseucht ist doch eher abwegig. Was natürlich auf einem vorkommen kann: Man muss aus irgendwelchen Gründen ein Playback abspielen und hat keinen Ipod oder CD Player dabei. Dann kann man das natürlich als Mp3 oder Wave Datei in SAC anspielen. Für solche Fälle würde ich (ist bis dato aber noch nie vorgekommen) diese unbekannten Daten erst auf meinem Remote Laptop checken (dort ist ein Virenscanner drauf) und erst dann in den Host einspeisen.

    BTW: Es gibt MP3 player auch als VST Plug in! Sogar als Freeware (z.B. xtal), das heißt, den IPOD kann ich bei SAC einsparen. In der kommenden Version wird es einen SAC_player geben, der sich u.a. vorprogammiert in Szenen abspeichern lässt: Hallo Theater-Kollegen:-) Zudem ist dieser auch über die Remote fernsteuerbar!
    In diesem Zusammenhang ist auch das hier sehr cool:
    http://www.silverspike.com/?Products:TapeIt

    Ein VST Plug in zum Recorden. Einfach in den preFader Patch Punkt das Masterausgangs patchen und aufnehmen. Das Teil steuert sich sogar bei Bedarf selbst aus. Einfacher und unkomplizierter kann man keine Probe oder Gig aufzeichnen. Die einfache Version von TapeIt ist ebenfalls kostenlos.

    Aber mit SAC lässt die Sache sogar noch weiter verfeinern. Neben dem FoH Mixer bietet SAC gleich 24(!!!) komplett unabhängig Monitorpulte. Die Problematik ist ja bekannt. In kleinen Clubs hat mach viel Spillover von der lauten Backline. Macht man jetzt einen Summenmitschnitt des Foh Mixers, dann hat man Sachen wie Keyboards und Gesang sehr laut auf der Aufnahme und Drums/Gitarren sind meist zu leise. Mit SAC hat man folgende Möglichkeit. Man nimmt eines der 24Monitorpulte und schiebt sich da einen passenden Mix zusammen und kann zudem noch Publikumsmikros aufstellen und mit aufnehmen. Ich würde gerne mal einen Track von so einer Session posten, da ich aber fast nur Coverbands mixe, ist das Uhrheberrechtlich bedenklich. Fakt ist, dass man so Mitschnitt von wirklich gehobener Qualität in kurzer Zeit erstellen kann.

    Ausprobieren Leude :!:

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    Einmal editiert, zuletzt von Wurst Werner (22. Mai 2010 um 12:23)

  • marcoboy
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    • 22. Mai 2010 um 12:18
    • #24

    Ich werde das jetzt so lösen. Extra Partition mit win xp . Und regelmäßig den AV Scanner vom Hauptsystem drüber laufen lassen. Außerdem ein Image vom Sac System was zur Not in 10 min wieder rüberspielt ist. Trotzdem bleibt das dumme USB Problem. Ich werde mir einen Stick kaufen und den Rot anmalen :D

    Ich rechne die ganze Zeit hin und her. Also mit Hardware von RME mit MIC Preamps bin ich eine Stange Geld los. Was gibt dann auf dem Markt an AD/DA Wandlern mit Adat die halbwegs besser sind als eine ADA8000 ? Klärt mich mal auf :roll:

  • Wurst Werner
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    • 22. Mai 2010 um 12:29
    • #25

    Ich muss ja sagen, ich hab kein Problem mit den ADA8000.
    Anyway, eine preisliche Alternative zwischen RME und ADA8000 wäre:

    http://www.focusrite.com/products/mic_p…re_mkii_dynamic

    Das Problem ist, dass die meisten MicPres mit ADAT out nicht gleichzeitig auch DA Wandler haben. Dieser Focusrite hat das allerdings.
    Zweite Alternative wäre der Presonus Digimax FS:

    http://www.presonus.com/products/Detail.aspx?ProductId=13

    Oder man geht direkt auf ein digitales Multicore wie Birkworm-->

    http://www.brikworm.co.uk/index.html

    Dann braucht man gar keine externen MicPres mehr!

    LG
    WW

    BTW: Die neue Tools mit einem 6-seitigem SAC Test ist draußen :wink:

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  • tobias kammerer
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    • 22. Mai 2010 um 15:29
    • #26

    hallo leute,

    blos um mal irrglauben auszuräumen:
    Auch Mischpulte wie z.B. die iLive oder auch lichtpulte, wie z.B. Chamsys... also alle Geräte mit netzwerk und IP Adresse, sind:
    - angreifbar
    - mit viren verseuchbar

    in der Regel sogar leichter als ein Windwos PC, da Linux erheblich weniger Schutzmechanismen aufweist, als Windows.

    2.: Man könnte USB im Hardwareprofil deaktivieren. Dann geht ein USB Stick gar nicht.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • marcoboy
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    • 23. Mai 2010 um 09:01
    • #27

    Guten morgen, ich habe die erste Veranstaltung mit dem System hinter mir.

    Folgendes Setup

    Fireface 400
    ADA8000 über Adat.

    ADA (IN) Channel 1-7 Drum, 8 Gitarre, (OUT) Monitor 1-4 GAE 152TM
    Fireface (IN) MIC Gitarre,Vocal, Line Bass, CD (OUT) Main an meiner beliebten Föön PA

    Also so begeistert bin ich nun nicht mehr. Fangen wir beim Sound an. Also mein Geschmack in Sachen klang trifft die ADA8000 nicht. Sie Klingt kalt und zerrt in Höhen mächtig. Es klingt alles irgend wie nur merkwürdig schlecht. Was aus und in das Fireface geht war ok. Ich kann mich also von eins verabschieden der ADA8000. Ich messe das Teil noch mal durch und dann bekommt es Thomann wieder vor die Tür gestellt.

    Bedienung

    Naja etwas wirklich gewöhnungsbedürftig. Vorallen das Fummeln an den Regler. Die Kennlinie die standardmäßig vorgewählt ist gibt im letzten Bereich ordentlich Schub. Wer mit der Maus mutig noch aber schiebt erlebt erstmal sein Wunder. Man kann zwar mit den Tasten hoch und runter.

    Ein richtiges Ei habe ich mir mit den Monitor gelegt. Es sind ja nur Stereo Master vorhanden. Beim zuweisen werden immer zwei Ausgänge belegt. Es gibt ja einen Monokopf habe ich mir gedacht, den gedrückt und immer noch das Signal auf zwei Monitore gehabt. Bis ich dann darauf gekommen bin das die Funktion Mono nur besagt wie ein Stereo Signal behandelt wird. Also R+L -6db, nur R etc. Man muss den PAN Regler drüber ziehen. Um den Monitor zu entzerren habe ich den 7 Band EQ benutzt. Das hat komischer weise nicht ausgereicht den Monitor laut genug zu bekommen ohne das es Pfeift. Endweder habe ich mir zu dämlich angestellt oder man brauch wirklich mehr Bänder. Ich habe mir ja den Studio Frequency Analyzer gekauft. Ein super Toll nur leider war die Bedienung sehr hinderlich. Normaler weise erhöht man ja den Gain bis es anfängt zu koppeln. Ich habe es erst mit den Regler versucht. Das Ding ist beim Tippen zu langsam, das feedback kommt sofort hoch. Dann habe ich mir gedacht drehst an den Gain vom Vorverstärker. In einer Hand die Maus in Wartestellung auf den freeze Knopf in der anderen den Gain. Was nicht so einfach war weil die XLR von Vorne extrem störten um an den Regler zu kommen. Es pfeift Kopf drücke ach du sch.. so ein Mist. Warum speichert das Ding nicht den peek? So ist das ein Tollen Toll man kann mit der Maus einzeln Frequenzen abhören. Nur das ging auch wieder nicht. Der Phoneausgang der Fireface hat nicht genug Power. Mehr als +6db ist der Ausgang am Ende. Man hörte nicht besonders viel wenn 20KW von Vorne drücken.

    Die EQs in den Kanälen und die Dynamischen Effekte sind gut und auch fix eingestellt. Was nervt ist das man nicht wirklich weiß wann ein Eingang bzw Ausgang wirklich am Ende ist. Gerade von man sich das Signal beim Monitor vom Main holt. Ein richtig Clip Anzeige wäre toll. Bzw. das was RME macht wie viel ich noch zur Verfügung habe .

    Unschön ist auch das man sich die Plugins nicht auf einen View speichern kann. Sondern diese werden auf die Oberfläche fixiert. Es waren halt die ersten Versuche, diese waren dann auch etwas mühsam.

    Das System lief von 13:00 bis am nächsten morgen 6:00 durch mit null Errors. Bei ca 30% CPU Last.

    Meine Fireface wäre mir fast abgekocht ! Ich habe die ADA8000 ein ein 2HE Rack geschraubt und das Fireface400 oben drauf gestellt. Das Gerät war kochend heiß ! Ich glaube nicht das es gut geht wenn man mehre Gerät so in Rack schraubt.

    Fazit

    die Software ist sehr mächtig
    Die Bedienung erfordert Übung. Gerade das Verhalten der Regler ist gewöhnungsbedürftig.
    Es ist nur Brauchbar mit guter Hardware, diese ist teuer. Eine ADA8000 ist nicht gebrauchsfähig.
    Akzeptanz ist ein ganz großes Problem Kommentar von der Band. " Ach du sch.. jetzt habe sie den Preis soweit gedrückt das der Arme Techniker mit dem Laptop abmischen muss" Danke für euer Mitleid.

    Also ich habe auf jeden Fall schlechteren Sound abgeliefert als mit einen Analogen Tisch. Ich war fast dabei den auch wieder aufzubauen. Ich könnt mich in den Hintern beißen. Jetzt kann ich nochmal Kilo Euro anfassen um die Sache überhaupt benutzen zu können.

    So ist das schon eine Tolle Software. Mir hat sich an den Abend aber nicht geholfen.

  • tobias kammerer
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    • 23. Mai 2010 um 09:28
    • #28

    ...das bestätigt wenigstens mal meine Meinung vom ADA-8000. Komischerweise haben den alle im Rack auch zu 01V und allem Möglichen. Ich finde den Sound abartig.

    Trotzdem glaube ich, daß sicher viele Deiner Probleme an schlichter Gewöhnung liegen. Ich finde Deinen Versuch aber super und mutig!

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • marcoboy
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    • 23. Mai 2010 um 09:52
    • #29

    Was will man für 200€ erwarten ? Bei 16 Wandler bleibt nur 12,5 für jeden Wandler. Beim Hersteller kostet das nur noch 3 . Nicht weiter als billige nicht brauchbare Wandler. Das Teil ist Schrott. Warum kaufen denn das so viele ? Weil so schön billig ist ? Ich bin enttäuscht von dem Gerät. Etwas besseren Sound hätte ich erwartet.

    Ich denke das andere Interfaces auch nicht klingen wie sie sollen. Also Fazit an RME geht kein weg vorbei. Mich ärgert es weil meine günstige akzeptable Mischpultlösung gerade Sack teuer wird. Mit 2 Mikrofoneingängen geht nicht wirklich viel. Auch ein 800er hilft mir da nicht weiter.

  • Wurst Werner
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    • 23. Mai 2010 um 10:27
    • #30

    @ Marco: Glückwunsch zum ersten SAC Job. Das mit der Bedienung erfordert seine Zeit, einfach aus dem Grund, weil es etwas "völlig neues" ist. Zum Thema Stabiltität brauchen wir zumindest nicht mehr viel sagen - ein gut aufgesetztes System läuft! Das hast Du ja mit Deiner SAC Premiere bewiesen.

    Was den ADA8000 angeht, da muss ich mich ehrlich gesagt doch sehr wundern. Ich vermute fast, Dein ADA hat einen Defekt, anders kann ich mir das nicht erklären. Sonst würde ich gerne mal Deinen Kommentar hier zu hören:

    http://www.zshare.net/audio/764157367331b235/

    Live Aufnahme mit meinem SAC Rig: RME Digiface + 3 x ADA8000 und Laptop.
    Man beachte die hohe Dynamik des Songs! Hörst Du Rauschen? Harter, steriler Sound?
    Urteilt selbst. Ich hab im Studio jede Menge HiEnd PreAmps und Wandler, der hörbare Vorteil im direktem Vergleich ist im unteren einstelligen % Bereich. Das einzige was auffällig bei den ADAs ist: Wenn "rot" angezeigt wird - dann ist auch "Rot" (also Clip).


    Zur Bedienung:
    Wenn Du den Monitor nur mono brauchst (für Floor Wedges z.B.), dann brauchst Du nichts weiter tun, als den PAN Regler im jeweiligem Monitorpult nach links ziehen und nur den ersten Ausgang anzuschließen - fertig. Gut muss man wissen, jetzt weißt Du es. Dass Du mit dem 7bandigem paragrafischen EQ die Monitore nicht koppelfest bekommen hast, ist ja kein Problem des EQs. Und wenn dieser nicht ausreicht, dann inserte doch einfach einen zweiten, oder dritten. Die fressen ja keine CPU Last.

    Zum Analyser: Da ist ein Faderpack wie das BCF2000 hilfreich, damit geht das ohne Probleme. Langsam den Fader hoch bis das Feedback hochschwingt und dann die "Freeze" Taste des Analysers drücken. Koppelfrequenz ablesen und am EQ rausziehen. Wenn das Feedback zu stark wird, dann ist man mit einem Fader definitv schneller als mit einer Maus, um den Pegel schnell wieder unter die Koppelschwelle zu fahren.

    Thema Phone-Ausgang:
    Hast Du gesehen, dass man jeden der Solo-Busse in SAC um bis zu +20dB boosten kann? Damit kommt man jeden Kopfhörer laut wie Sau, selbst mein alter DT100 kommt da in Fahrt und ich hab nur einen 19,- EUR Kopfhörerverstärker der Thomann Hausmarke.

    Thema Clip: Wenn es am Wandler clippt, dann clippt es auch im SAC Mixer. Dieser hat Peak Hold in jedem Kanal und Ausgang, ist also klar ersichtlich, wo was zu heiß gefahren wurde.

    Plug in-View: Soll kommen im nächsten Update. Du kannst aber jetzt schon (so mache ich es) die wichtigsten Plugins TapDelay/SummenEQ/Analyser immer "on Top" lassen. Musst diese nur so auf dem Bildschrim verteilen, dass sie nicht stören.

    Erinnere Dich einfach mal an Deinem ersten M7CL Job...es dauert etwas, bis man die Routine hat.
    Wenn noch Fragen sind versuche ich diese gerne zu beantworten.

    LG

    WW

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  • tobias kammerer
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    • 23. Mai 2010 um 10:38
    • #31

    Bißchen OT:
    also entweder habe ich Spezialohren oder bis jetzt nur defekte Behringer ADA gehört. Wobei ich den Hinweis vom Wurst Werner schon sehr Ernst nehme. Mit Dynamik und Rauschen hatte ich da übrigens auch nie Probleme, das ist ja auch meßtechnisch gut belegbar, jedoch finde ich daß die einfach total hart und eben klirrend klingen (was der Kollege als Zerren in den Höhen beschrieb). Da fand ich den Unterschied zu etwas Vernünftigem durchaus deutlich mehr als nur ein paar wenige Prozentpunkte. Nun ist aber die Vergleichsmöglichkeit im Studio vom Werner sicher mehr oder weniger Ideal, also muß man seiner Meinung schon auch was beimessen. Vielleicht gibt es da verschiedene Baureihen mit unterschiedlichen Wandlern oder so. Grundsätzlich muß übrigens ein Wandler sicher nicht mehr als 3,- Euro in der Herstellung kosten nur um gut zu sein, da so etwas einfach unfassbare Massenprodukte sind.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • SebastianJaeger
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    • 23. Mai 2010 um 10:48
    • #32

    Hi,

    also ich habe gestern einen Gig mit meinem neuen digitalen Multicore gemischt, dabei setzte ich drei ADA8000 ein.
    Ich kann die Aussage bezüglich der Qualität absolut nicht bestätigen. Die Teile spielen Einwandfrei und find mal ein Gerät mit ähnlichen Features zum ähnlichen Preis. Der Vorteil sind doch ganz klar die Outputs. Ich habe meine ADAs noch nach wie im Tools Artikel beschrieben mit Lüftern und größeren Siebkondensatoren modifiziert, da wird nichts übermässig heiß, Sound ist absolut OK und es spielt wunderbar.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • Wurst Werner
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    • 23. Mai 2010 um 11:28
    • #33

    Vorweg: Wer keine Behringer ADAs mag, kann mit SAC auch andere Preamps/Wandler benutzten. Bei einem herkömlichen Pult musst Du mit den Preamps arbeiten, die darin verbaut sind.

    Schon kurios, dass ausgerechnet ich hier zum "Behringer- Befürworter" mutiere. Aber Fakt ist:
    Wie man professionelle Mikrofonpreamps baut, dass weiß man spätetens seid Ende der 50ziger Jahre.
    Die Mikropreamps in den ADA8000 sind Kopien von den PreAmps einer Mackie SR Konsole. Kollege Rockline hatte mal den Schaltplan nachgemalt und hier gepostet. Der ganze "digital Kram" in dem ADA8000 kommt imho nicht von Behringer sondern von Wavefronts. Zugeben, es gibt Kompromisse bei dem ADA:

    - Die Line ins laufen mit über den Mikro PreAmp
    - kein PAD, nur globale Panthompower
    - ab 15Uhr Gainstellung fängt es an zu Rauschen
    - unterdimensioniertes Netzteil (hier empfiehlt sich der Rockline Mod)
    - das Behringer Logo prangt auf dem Gerät (der Hauptnachteil imho)

    Klanglich sind die Teile absolut in Ordnung! Hört die Aufnahme an, oder schaut hier:

    http://fohonline.com/index.php?option=com_content&task=view&id=3737&Itemid=1

    Komplett in SAC gemischt. 40 Kanäle wurden in einem Midas Hertiage vorgemischt, 66 weitere Mikro-Kanäle wurden ausschließlich mit ADA8000 verstärkt. Insgesamt 106 offene Mikrokanäle!!! Das Zeug wäre nicht zum Einsatz gekommen, wenn es nicht klingen würde oder andere Faxen macht.

    Ich selbst hab sieben ADA8000, einer davon hatte mal einen Defekt, der Rest läuft und funktioniert. Für Live-Jobs absolut tauglich. Gain Stellung bei Snare ist meist um die 9Uhr, Vocals mit SM58 in der Regel zwischen 11 und 13Uhr...wer wirklich sehr hoch gainen muss (so ab 16Uhr), der bekommt Probleme mit Rauschen...stimmt. In der Praxis kommen solche hohen Verstärkungen nicht vor...es sei denn ein Bändchenmikro vor einer Flüsterquelle.

    Aber bitte:You can piss away your money - aber sagt nicht, dass ich Euch nicht vorher gewarnt hätte :wink:

    LG
    WW

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  • tobias kammerer
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    • 23. Mai 2010 um 11:45
    • #34

    OK Danke für die ausführliche Info. Ich denke ich muß mir so ein Teil nochmals reinziehen.
    Vielen Dank
    Tobias Kammerer

  • hias.h
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    • 23. Mai 2010 um 14:40
    • #35

    Sehr interressant wie dieses Konzept hier aufgenommen wird. Ist ja eigentlich nicht soooo neu, und ich glaube mich zu erinneren, wie hier mal über eine Firma hergezogen wurde, die komplette SAC Systeme verkauft - u.a. weil sie ADA8000 verbauten.
    Mir scheint, als ob die wachsende Popularität/Akzeptanz ferngesteuerter "Pulte" nun diesem nativen Mischen den Weg bereitet.

    Den Hauptnachteil der Behringer-ADAs sehe ich in der manuellen Einstellung der Preamps. Es hat einige Zeit gedauert, bis mit ilive T recallbare preamps bezahlbar wurden, daher bin ich zuversichtlich, dass sich an der Outboard-wandler-Front auch im günstigen Bereich in den nächsten Jahren was tun wird.
    Dann geht's richtig ab.

    Die Lösung mit den 3 Bildschirmen gefällt mir, ich denke, 2 sollten es schon sein, damit es übersichtlich bleibt.

  • Wurst Werner
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    • 23. Mai 2010 um 14:55
    • #36

    Man kann auch ganz auf 19" Preamps verzichten und sich so etwas zulegen-->

    http://www.brikworm.co.uk/index.html

    Günstiges DigiCore mit RemotePreamps.

    Man ist ja noch am Anfang der "nativ mischen" Geschichte. Da werden noch zahlreiche Features kommen, die den jeweiligen persönlichen Geschmack womöglich gezielter treffen. Aber wenn man sich nur mal vor Augen hält, was man mit einem SAC System einsparen kann:

    + Foh Pult
    + Monitorpult
    + Sideracks
    + Zuspieler
    + analoges Multicore
    + Line Delays/Zonen Steuerung
    + Speaker Controller
    + Videozuspieler (mit SAW)
    + Multitrackrecorder (mit SAW)
    + virtueller Soundcheck (mit SAW)

    usw.

    LG
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  • marcoboy
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    • 23. Mai 2010 um 15:03
    • #37

    Siehst auf die Idee des zweiten bin ich gar nicht gekommen :D

    ja klar kann man das Signal um 20db anheben. Aber wenn bei +6 db der Ausgang kurz vor den clippen ist. Geht nicht mehr. Der Ausgang hatte zu wenig Pegel für einen Kopfhörer. Er ist auch richtig geschaltet. Ein AKG 240 ging jedenfalls nicht laut genug.

    Die Bewertung fand ja im Output statt nicht im Input. Ewt. trifft das nur auf die Ausgänge zu. Mir hat der Klang nicht gefallen und ich hätte das Gefühl des ich hier gegen etwas grundsätzlichen kämpfe. Der Sound aus der ADA war aufdringlich und unangenehm in den Höhen.


    mfg Marco

  • Wurst Werner
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    • 23. Mai 2010 um 15:34
    • #38

    http://www.thomann.de/de/millenium_ha4.htm

    Den benutzte ich. Angeschlossen an zwei Ausgängen eines ADA8000 - damit geht an SAC selbst der DT100 (der AKG240 is ja auch nicht so die Macht, da halboffen) in Infernolautstärke.

    Du sagtest ja, dass Du mit sieben EQ-Bändern GAE152TM Monitore nicht laut genug bekommen hast. :shock:
    Was war das denn für ein Gig? Kleine Bühne, laute Band und Indoor vielleicht? Es wundert mich einfach, dass Deine Erfahrung so völlig anders ist, als meine. Ich betreue eine Band, die recht laut auf der Bühne ist, der Sänger nur noch schlecht hört und mächtig Schub aus den Monitoren braucht. Mit dem SAC Rig bekomme ich sogar so billige Plastikeimer wie dB technologies 602D problemlos laut genung, ohne das es koppelt. Da hatte ich mit 01V und Co an wesentlich teuerern Monitoren oftmals deutlich länger zu kämpfen.

    Aber ich will Dir Deine Meinung nicht ausreden, ich hab halt nur völlig andere Erfahrungen gemacht. Und das die ADA8000 so viel "schlechten Eigenklang" mitbringen, dass man es live deutlich hört, sorry das kann ich nicht glauben. Das Problem liegt höchst wahrscheinlich wo anders (Defekt, Raumakustik, Ausgangsmaterial usw.?)...

    LG
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  • marcoboy
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    • 23. Mai 2010 um 16:24
    • #39

    Naja die Bühnen Situation war nicht die beste. Laut in dem sinne ist vielleicht falsch ausgedrückt. Ich hatte Schwierigkeiten einen durchsetztungsfähigen Monitor Mix zu fahren. Ich kämpfte an zwei Fronten. A den üblen klang in den Z lauten zu bekämpfen B den Monitor Mix so zu gestalten das der Sänger sich hören konnte. Wir sind dann auf In Ear umgestiegen gespeist vom Ausgang der Fireface. Nach dem Soundcheck wollte ich der Sache auf den Grund gehen und habe mir den Monitor angehört. Auffällig war das Unangenehme klang verhalten in den Höhen. Eqs auf bypass cd drauf. Kein zufriedenes Ergebnis. Deshalb vermute ich das der schlechte Klang von der ADA kam. Im Main und auf dem In Ear klang es gut. Ich hätte mal um stecken sollen :roll: Die Bühnensituation ist mir ja nicht neu ich habe da schon sehr laute Metal Bands gemischt.

    Die GAEs klingen ohne irgend etwas schon gut und setzten sich ohne etwas zu tun schon gut durch. Ich war ja rechtzeitig dort und habe mich natürlich mit der Software befasst. Mir viel der andere Ton schon beim Probieren auf. Habe mir aber nix weiter gedacht. Kann es sein das sich gewisse dinge im Sac negativ auf die Soundqualität auswirken? Ich hatte die ganze Zeit TotalMix offen und habe geschaut ob etwas clippt. Kann im Sac intern etwas clippen ?

  • marcoboy
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    • 23. Mai 2010 um 19:34
    • #40

    Diese hier sind dort verbaut. http://www.wavefrontsemi.com/DataSheetsFold…frontAL1201.pdfhttp://www.wavefrontsemi.com/DataSheetsFold…frontAL1101.pdf Das ist ja ein Stereo Wandler also sind nur 4 drin.

    Und da haben wir den Schaltplan http://www.gyraf.dk/schematics/Beh…00_analouge.PDF

    In verschiedenen Foren gibt es Anleitungen zum Umbau. Andere Wandler und Stufen. Wie man hier sehen kann sind nicht mal Rauscharme OPVs verbaut.

    In der RME ADI8 soll ein AD1855 drin sein.

    Hier wird vorgeschlagen die Wandler gegen CS5361 und OPA2134 zu tauschen.

    Alles das wäre doch nicht nötig wenn Anwender zufrieden wären :D Das kann nicht besser klingen wie eine PC Soundkarte.

    http://www.cmaudio.de/ada8000/ada8000.htm das muss ich offenbar als Mangel gehört haben

    Das hier ist auch interessant :roll: !!! http://www.gearslutz.com/board/low-end-…s-you-vote.html Danach werden einige von den Geräten entsorgt :twisted:

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