Zitat von "christopher hafer"
Mein Fazit: Es gibt wie vorhersehbar irrationale Ressentiments gegen Komprimierung in der ganzen Gilde. Es ist mühsam dagegen anzudiskutieren, da jedem noch so guten Argument mit Vorurteilen und Unverständnis begegnet wird.
Glaube ich mal nicht.
Für uns aus der Live-"Gilde" ist der Kompressor ein hilfreiches Werkzeug, aber eben meist um Lautstärkespitzen zu reduzieren.
Natürlich hebt man (bewusst oder unbewusst) die Lautstärke etwas an und erhöht somit zwangsläufig die Lautheit. Sei es durch Outputgain am Kompressor oder einfach durch die nie statisch verbleibenden Fader am Pult.
Ressentiments hat also vermutlich kaum jemand. Der ein oder andere nutzt den Kompressor vielleicht intensiver, der andere lieber schwächer, um beispielsweise den Livecharakter besser zu erhalten.
Aber das Thema Lautheitanhebung (Komprimierung und Anhebung der Lautstärke) ist in der Live-Gilde kein großes Thema. Wir sind ja nicht im Studio oder in der Werbespotproduktion....
Auf den Livebühnen hast Du ja eher das Problem, daß Du mit der Lautstärke des Gesangs aufgrund der Feedbackproblematik an Grenzen stößt. Da geht halt dann vielleicht kein Outputgain beim Kompressor mehr.
Insofern ist der Kompressor zum Hervorheben des Gesangs auf Livebühnen nicht die übliche Stellschraube, an der man dreht...