Wenn die "Work-Life" Balance stimmt, dann kommt man immer durch.
Falls man ganz am Boden ist, dann das hier schauen-->
http://www.youtube.com/watch?v=J_VWUIKWLj8
LG
WW
Wenn die "Work-Life" Balance stimmt, dann kommt man immer durch.
Falls man ganz am Boden ist, dann das hier schauen-->
http://www.youtube.com/watch?v=J_VWUIKWLj8
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Zitat von "Wurst Werner"Wenn die "Work-Life" Balance stimmt, dann kommt man immer durch.
Falls man ganz am Boden ist, dann das hier schauen-->http://www.youtube.com/watch?v=J_VWUIKWLj8
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WW
Da bleib ich doch lieber beim Original, das verursacht bei mir als Tonler schon wieder Stress!
Komisch.
Als hauptberuflich branchenfremd sehe ich momentan in mehreren Bereichen ähnliche Tendenzen.
- Mein Chef ist schon morgens gefrustet, obwohl die Firma läuft und er eigentlich Spass am Job hat.
- Mein Kollege regt sich über den grösser werdenden Stress auf, den erhöhte Umsatzzahlen nunmal mitbringen
- die Lieferanten machen mehr Fehler und unsereiner muss sie ausbügeln
- selbst Kunden rufen teilweise schon genervt an, obwohl wir keinerlei Schuld an ihren Problemen haben, sondern im Gegenteil Lösungsvorschläge bereithalten.
- im "Veranstalterkollektiv des treibsANDs" ist der innergemeinschaftliche Ton auch etwas rauher geworden.
- von dem Frust der Tigerentenkoalition wollen wir dann nicht reden...
Meine Lösung dafür sind gute Konzerte. Gerne viel Arbeit, die als Freizeit Spass macht. Wenn mich doch etwas frustriert/nervt, dann versuche ich das Problem durch Kommunikation zu lösen. Selbst absolut doofe Sprüche in maßlos überzogener Art helfen, damit man den Frust schnell los wird - solange man die Sprüche mit einem kleinen Lächeln bringt.
Dem Gegenüber muss nur klar sein, dass 90% Spass & Übertreibungen und 10% Ernst sind.
Nebenbei bewahrheitet sich (leider) immer wieder: Frust wird man schnell durch "Luxus" los. Eine kleine "Reiseespressomaschine", ein gutes Catering, die "kleine Entspannung für Zwischendurch", ein ernstgemeintes Dankeschön!
Zitat von "treibsand"die "kleine Entspannung für Zwischendurch"
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:oops: :oops: :oops:
Ferkel!
So war das nu nicht gemeint... :?
Genervt, frustriert und demotiviert ist jeder mal dem sein Job mehr als nur Geldbeschaffung bedeutet.
Wenns ganz schlimm wird: Mal das hier lesen und kurz drüber nachdenken ob es einem wirklich so beschissen geht... ![]()
es gibt ja immer solche und solche jobs.
sehr gerne habe ich welche mit:
- netten kollegen
- guten musikern
- toll klingenden und funktionierenden anlagen
- guter bezahlung
- UND gutem catering!
ja, sowas gibt´s durchaus!! ![]()
leider gibt es auch veranstaltungen, wo es auch komplett anders herum läuft.
am schlimmsten ist es aber immer, wenn die kollegen hintenrum gegen dich arbeiten oder dir zumindest das gefühl geben, nicht willkommen zu sein. das ist so unnötig wie ein kropf.
wenn mehrere der letztgenannten jobs hintereinander kommen, bin ich schon mal gefrustet.
doch zum glück gibts immer wieder tolle jobs, welche die stimmung heben.
Hallo,
wenn ich so lese, was tw. abläuft und widerspruchslos hingenommen wird, dann werden hier im PA-Forum weit mehr Burnoutkandidaten sein als gemeinhin angenommen.
Die Branche braucht sich nicht zu beweihräuchern: ganz gleichgültig ob jemand Lichtleitungen an die Wand gipst, Autos repariert, Mikrofone auf- und zudreht oder mit einem Traktor und angehängtem Tankwagen Gülle auf dem Feld breitfährt: es ist nur Arbeit.
Arbeit ist nur ein Teil des Lebens, nicht dessen Inhalt und Sinn. Wer möglichst harte Arbeit braucht, um sich zu definieren und seinem Leben einen Sinn zu geben, ist schon auf dem absteigenden Ast.
MfG
DirkB
Zitat von "DirkB"...
Arbeit ist nur ein Teil des Lebens, nicht dessen Inhalt und Sinn. ...
obacht, jetzt wird´s philosophisch ![]()
ich sehe die arbeit durchaus als einen wichtigen teil des lebens.
mit arbeit ermöglicht man sich erst das überleben, das ist seit menschengedenken so.
erst die letzten jahrzehnte ermöglichten einigen menschen in der westlichen zivilisation die einstellung, das arbeit ätzend ist und man doch auch auf kosten anderer leben kann... was übrigens nicht nur auf harz4 empfönger zutrifft, sondern auch auf leute die nie mehr arbeiten brauchen... ich hoffe das hast du nicht gemeint :lol:
Hmmm, lange mitgelesen und lang überlegt, ob ich überhaupt was dazu sagen muss - hab's ja eigentlich schon im Burnout-Fred geschrieben...
Tatsache ist: Motivation ist ein Produkt aus Anforderung, Begleitumständen und Anerkennung des Geleisteten. Wer nicht angemessen gefordert wird, wird irgendwann frustriert sein; genauso der, der trotz guter Leistung keine Anerkennung durch andere erfährt oder der, der zwar gefordert wird und gute Leistung erbringt, dies aber unter untragbaren Bedingungen tun muss.
Weiterhin: Der kluge Mensch weiß, dass die Motivation bei einer Sache zyklischen Schwankungen und auch einem gewissen Verlauf über die Zeit unterworfen ist - speziell verheiratete Männer kennen das Phänomen...
Deswegen ist es klug, sich mehrere Lebensinhalte zu suchen, aus denen man nach Bedarf "Glück" generieren kann.
Ein Beispiel: Ich mache meine Arbeit gern. Manchmal nervt sie mich aber; dann habe ich aber immer noch meine Familie, über die ich mich freuen kann... und wenn auch die (speziell mein Sohn :wink: ) meint, mich in den Wahnsinn treiben zu müssen, habe ich immer noch die ehrenamtliche Tätigkeit im blutig-sozialen Bereich, in der ich mir mein Quäntchen Anerkennung holen kann.
Folge: Ich muss nicht mein "Lebensglück" zu 100 % durch meine Tätigkeit als Veranstaltungstechniker generieren, habe aber die Möglichkeit, mir eine positive Einstellung in anderen Lebensbereichen zu holen und mit in mein Berufsleben zu integrieren... Oder anders: Ich kann auch gut drauf sein, wenn der Job mal blöd ist...
Jetzte mal so meene zwo Zent...
MfG Tobias Zw.
@ Tobias
100% meine Überzeugung. Leute, die sich ihre Selbstbestätigung oder gar ihr Lebensglück nur in einem einzigen Lebensbereich, also z.B. nur einer bestimmten Arbeit, egal welcher, suchen, haben meist ein soziales Defizit, mit dem sie anderen und sich selbst ganz schön auf die Nerven gehen können. :wink:
.... und "im blutig-sozialen Bereich" muß ich mir merken !! ![]()
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Zitat von "guma".... und "im blutig-sozialen Bereich" muß ich mir merken !!
Wobei es seit den 100 Stunden Sanitätsdienst auf dem Hessentag mehr "blutig-erbrochenes-asozialer Bereich" heißen könnte ![]()
MfG Tobias Zw.
Ich würde auch sagen, Motivation (oder ihr Gegenteil: Frustatration) hat mit Erfüllung von Erwartungen zu tun. Will man sich weiter entwicklen, so ist man frsutiert, wenn kein Fortschritt zu erkennen ist. Oder aber auch, wenn der Forschritt nicht entsprechend honoriert wird (nicht nur finanziell, aber eben auch).
Die andere Seite ist die, die Veränderungen scheut. Da sieht es dann genau andersherum aus: bloß keinen Fortschritt, alles möge so bleiben, wie es ist - das endet dann in "LA sind Quatsch und DigiPulte braucht kein Mensch".
In diesen beiden Extremfällen sind eben die Erwartungshaltungen vollkommen unterschiedlich, dementsprechend auch der Auslöser für Frustration.
Man kann dann daher die GRünde nicht über einen Kamm scheren, sondern muss sich die Person anschauen. Auf einer VA kann man sich die Leute natrülich nicht immer aussuchen - aber wenn man erkennt, was die Erwartung des Gegenüber ist (z.B. der will einen mölgichst einfachen 0815 Job machen, oder er möchte was ausprobieren oder es heute besonders hübsch hinbekommen), dann kann man ihm entsprechend begenen - und Frsut wird sich im optimalen Fall nicht einstellen...
Schöne heile Welt - ist mir schon klar - aber auch wenns nicht immer so ideal funktioniert, ein Ansatz ist es allemal (und nicht nur in der VA, eigentlich in allen Bereichen beruflich und privat...)
Ich geb Dir da Recht.
Sich selbst fordern und Erfolg haben ist sicher ein wichtiger Punkt zur Vermeidung von Frustration.
Ebenso wie andere Hobbies ausser dem Beruf.
BZW sich nicht über den Beruf definieren zu müßen ![]()
Immer af der gleichen Stelle treten fördert meiner Meinung nach zwangsläufig die Frustration
... allerdings nur für den einen Schlag Menschen.
Gibt auch solche, die sehr zufrieden sind, wenn alles so bleibt wie gewohnt. Ich mein das nicht abschätzig - jeder so, wie es für ihn am besten funktioniert.
Kritisch wird es, wenn beide Spezies aufeinander treffen - dann kann sich der Frust potentieren...
Es gibt den Schlag, der wirklich zufrieden ist , wenn alles so bleibt.
Davon kenn ich aber nicht viele.
Schlimm wird es dann, wenn die Jammeranten kommen, die nur rumsülzen weil sich nichts Ändert, die dann immer den Anderen die Schuld fürs Versagen im Leben geben aber selber den Finger nicht aus dem Arsch bekommen.....
Und von denen gibt es viele
ich bin auch eher so einer, der sich in gerätschaften reinarbeitet bis er sie so sicher bedienen kann das er den jobs entspannt entgegenblickt.
vor allem lege ich grossen wert auf von mir getestete einstellungswerte, sei es am hallgerät oder am kompressor... ja, ich stehe auf erfahrungswerte!
gerade digipulte sind für mich deshalb zum teil recht anspruchsvoll, bis ich sie wirklich kenne vergehen ein paar jobs.
wenn ich immer wieder von vorne beginnen muss, weil ständig andere pulte da stehen, dann geht mir das manchmal mächtig auf den zeiger. da bin ich ganz ehrlich.
momentan arbeite ich aber dran, mir diesbezüglich ein dickeres fell zuzulegen.
wenn ein unbekanntes pult dasteht, dann gibt es halt nur den standard-sound. das ist für meine perfektionistische ader zwar schwer zu ertragen, aber irgendwie bekomme ich das schon noch hin. :wink:
zum glück gibt es ja auch die konzerte und künstler, die anders denken - und damit auch ausreichend geld verdienen um sich mich leisten zu können :wink:
Wora, kann ich verstehen. Aber ich glaube nicht, dass Klaus das mit "frustriert" meinte.
Ist halt nicht schön, wenn man weiss, dass man es besser könnte, aber die aktuellen Umstände lassen es nicht zu. Zum richtigen Frsut oder gar zur Depression gehört schon mehr dazu - da brauchts dann eher permantene Negativerfahrungen, bei denen der Betreffende zumindest das Gefühl hat, sie werden von aussen an ihn hingetragen und er kann sich Ihnen nicht zur Wehr setzen...
letztere erfahrungen sammle ich öfter mal mit verleihern, die das material für meine jobs stellen... aber auch hier gibt es himmelweite unterschiede.
Das würde ich eher auf Frustriert in einer bestimmten Situation beziehen.
Wenn ich jetzt frustriert wäre, wenn mal was Anders sit als besprochen, dann müßte ich Müllfahrer werden.
Ich meinte schon so das allgemeine, tägliche und längerwährende Frustriert