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Guten Feedback reducer gesucht

  • bastelbasti1
  • 22. Juli 2010 um 02:06
  • bastelbasti1
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    46
    • 22. Juli 2010 um 02:06
    • #1

    Hallo zusammen,

    In einer Firma, wo häufig Präsentationen vor Kunden in einer Montagehalle(!) abgehalten werden, kommt es zwangsläufig zu äußerst störenden Rückkopplungen.
    Diesem Problem möchte ich mit einem Feedback - reducer begegnen.
    Leider konnte ich (neben anderen Günstigprodukten) nur den Omnitronic Feedback Exterminator DFE-212 finden, ich weiss nicht ob ich dieser Marke zutrauen kann, das Rückkopplungsproblem einzudämmen oder zu beheben?
    Hat jemand Erfahrungen mit diesem Gerät, bzw. kann mir jemand ein Gerät nennen, welches bereits ERFOLGREICH eingesetzt wird? 160 Euro für doas Omnitronic Gerät klingen schon sehr verlockend, vielleicht kann mir ja auch jemand dieses Gerät empfehlen? Alternativgeräte dürften um die 400 Euro kosten...

    Schon einmal im Vorraus vielen Dank für eure Antworten.
    :D

    ...Stell dir vor du gehst in dich und keiner ist da...

  • TomyN
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    • 22. Juli 2010 um 07:33
    • #2

    Hi,

    ein Feedbackdestroyer allein bringt meist nicht die Lösung.
    Ansonsten empfehle ich das Frettchen von Peavey

    http://www.peavey-eu.com/product_detail.php?flag=DE&lan=DE&key=1889


    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • tufkaklto
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    • 22. Juli 2010 um 07:40
    • #3

    Ein Wunderbarer Feedbackdestroyer ist zB dieses Gerät hier:

    Ich hab all die Jahre diese Feedbackdestroyer nicht gemocht und bin immer wieder ein Skeptiker.

    Die setzt man dann ein, wenn der Mensch als Techniker versagt.
    Ich bin immer noch ein Fan davon, den Job unter den richtigen Bedingungen zu erledigen.

    ich weiß schon, es ist nicht das, was Du hören wolltest.
    Aber ich mein das schon Ernst.
    Ich glaube auch nicht, das es die Lösung der Probleme ist.
    Ich habe öfters die Sabiene teile in der Hand, und die sind sicher qualitativ gut und auch nicht billig.
    Und nicht mal die haben mich überzeugt.

    Es gibt sonst noch von Altair einen EQ, der hat Lampen an den Fadern, die leuchten, wenn ein Sinuston kommt.
    Damit kann man auch schon mal ganz gut einstellen, wenn man nicht so geübt ist!!!!!!

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  • cheesy
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    579
    • 22. Juli 2010 um 08:01
    • #4

    Hi,

    du schreibst, dass häufig in dieser Halle Präsentationen gehalten werden.
    In diesem Falle würde ich eher versuchen, durch geschickte Aufstellung der Boxen (oder andere Boxen/Mikros) das Problem in den Griff zu bekommen.

    Manchmal reicht es aus, einfach die Lautsprecher höher zu hängen (alternativ ein größeres Stativ) und nach unten zu neigen.
    Oder statt zwei großen Boxen mal vier kleine Lautsprecher zu nehmen.

    Ich denke, wenn du das Problem von dieser Seite angehst, wirst du deutlich mehr Erfolg haben und ein wesentlich besseres Ergebnis bekommen. Vielleicht kommst du sogar billiger dabei weg (je nach dem was noch an Material auf Lager ist), als wenn du für 160€ ein Omnitronik-Teil kaufst.

    Gruß
    Cheesy

  • marcoboy
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    • 22. Juli 2010 um 08:28
    • #5

    Ein gutes Beschallungssystem mit Mikrofon gut aufgestellt beseitigt dieses Problem. Den Rest macht ein guter TerzBand EQ. Allerdings gibt es den nicht für 400€. Das dumme an der Automatischen Geschichte ist, das im Prinzip dann doch alle Bänder gezogen sind. Von den eigenartigen Klang der dann erzeugt wird sprechen wir erst gar nicht. Als aller ersten versucht man beste Bedingungen zu schaffen damit so etwas nicht auf tritt.

    So eine Kiste brauch niemand !

  • bastelbasti1
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    46
    • 22. Juli 2010 um 11:07
    • #6

    Moin ;)

    Vielen Dank für eure Tipps, Meinungen und Anregungen.
    Leider habe ich bei meiner Beschreinung wohl ein wichtiges Detail übersehen:
    Während der Präsenttionen wird die Anlage von absoluten Laien betreut, mehr als die Bedienung des Lautstärkereglers traue ich denen nicht zu... :?

    Wenn ich eure Beiträge lese, scheint es das Beste zu sein, einen guten Mittelweg zu wählen:
    -Lautsprecher höher hängen
    -Geeignetes Mikrofon mit "geringem Empfangswinkel" nutzen
    -Als NOTFALLschutz einen Feedbackreducer einbauen
    Das Frettchen von Peavey ist bisher der einzige Vorschlag, hört sich auch ganz gut an.
    Über noch 1 bis 2 Alternativen wäre ich trotzdem dankbar.
    Rackeinbau (19") wäre wünschenswert.


    Vielen Dank :D

    ...Stell dir vor du gehst in dich und keiner ist da...

  • Online
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    • 22. Juli 2010 um 11:15
    • #7

    Ich schließe mich an, diese Feedbackdestroyer funzen einwandfrei

    Aber wenn Du noch einen Vorschlag für Alternativgeräte magst, von Sabine gibt/gab es mal ein Gerät und die weit verbreiteten dbx driveracks haben auch einen Drin. Ob die Dinger aber vernünftig funktionieren kann ich Dir nicht sagen, habe die Funktion noch nie benutzt.

    Zum Wohl. Die Pfalz.
    Wolf

  • TomyN
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    • 22. Juli 2010 um 11:21
    • #8
    Zitat von "bastelbasti1"

    Moin ;)

    Vielen Dank für eure Tipps, Meinungen und Anregungen.
    Leider habe ich bei meiner Beschreinung wohl ein wichtiges Detail übersehen:
    Während der Präsenttionen wird die Anlage von absoluten Laien betreut, mehr als die Bedienung des Lautstärkereglers traue ich denen nicht zu... :?

    Wenn ich eure Beiträge lese, scheint es das Beste zu sein, einen guten Mittelweg zu wählen:
    -Lautsprecher höher hängen
    -Geeignetes Mikrofon mit "geringem Empfangswinkel" nutzen
    -Als NOTFALLschutz einen Feedbackreducer einbauen
    Das Frettchen von Peavey ist bisher der einzige Vorschlag, hört sich auch ganz gut an.
    Über noch 1 bis 2 Alternativen wäre ich trotzdem dankbar.
    Rackeinbau (19") wäre wünschenswert.


    Vielen Dank :D

    Alles anzeigen

    Und, einen guten (parametrischen?) EQ in die Anlage, und mit diesem schon mal die Problemzonen von Mikro und Lautsprecher bearbeiten. Da empfielt sich was digitales, denn das kann man mit Passwort schützen (z.B. Behringer DEQ2496).

    Tomy

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  • bastelbasti1
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    • 22. Juli 2010 um 12:21
    • #9

    Das wird das Gerät von Sabine sein:
    http://www.thomann.de/de/sabine_fbx_2400.htm

    Ein anderer Thread hier im Forum rät zu Pavey Ferret II:
    http://pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?f=25&t=18284&start=0

    zu finden hier:
    http://www.dooyoo.de/cid/mischpulte…rret-ii/Preise/
    In der Hoffnung dass man dieses Gerät einmal einstellen und dann dauerhaft betreiben kann?!
    :?:
    Gruß Bastelbasti1

    ...Stell dir vor du gehst in dich und keiner ist da...

  • Mechwerkandi
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    • 22. Juli 2010 um 12:46
    • #10
    Zitat von "bastelbasti1"


    Lautsprecher höher hängen


    So pauschal ist das wenig zielführend.
    In halliger Umgebung mit vielen Reflektionen ist es sinnvoll, den Raum möglichst wenig anzuregen. Das kann bis hin zu einer dezentralen Beschallung gehen, mit vielen Systemen, dicht ran an das Auditorium.

    Ich persönlich halte von diesen feedback-destroyern relativ wenig bis gar nichts. Wenn brauchbar, sind sie sehr teuer in Relation zu dem, was sie eigendlich schaffen sollen.

  • niggles
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    4.310
    • 22. Juli 2010 um 18:51
    • #11

    Wieviele Kunden sind denn das jeweils? 10? 20? 40? Wohl kaum mehr. Daher mein Tip: Weg mit der Beschallung. Stattdessen Sennheiser Tourguide. Da gibts auch garantiert keine Feedbackprobleme :D

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • tonzwerg
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    • 22. Juli 2010 um 19:09
    • #12

    ich gebe zu bedenken, dass ein equalizer, egal ob parametrisch oder grafisch, einen ton oder eine frequenz eben leiser macht, aber nicht kürzer. das problem liegt also in einer halle immer im verhältnis direktschall/diffusschall. das ist primär erst einmal durch die aufstellung der lautsprecher zu beheben. zu diesem thema würde ich mal den begriff des hallradius in die diskussion werfen.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • Christian Engel
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    • 22. Juli 2010 um 19:15
    • #13

    Hiho,

    die so genannten Feedbackdestroyer ziehen ja einfach nur schmalbandig problematische Frequenzen. Das beherrschen die wenigsten Kollegen und wenn dann zwangsläufig weniger genau, als es der digitale Rechenknecht tut. Problem an den Kisten ist, dass man eine Grenze ziehen muss. 15 (oder so) gezogene Filter machen nur den Sound kaputt, das Nutzergebnis wird nicht brauchbar sein. Das Gerät weiß eben nicht, wann es gut klingt.
    Imho ist alles, was man mit Übung und einem 4-Band vollparametrischen EQ (Beispiel Digitalpult) nicht in den Griff bekommt Murks auf höherer Ebene. Dann mal bei Mikro, PA, etc ansetzen. Diverse Möglichkeiten wurden bereits genannt.

    Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Wurst Werner
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    • 22. Juli 2010 um 22:36
    • #14

    Feedback Destroyer/Eliminatoren usw. gelten in diesem Forum als extrem uncool. Denn hier kann jeder sofort hören, welche Frequenz koppelt und kann diese zielsicher am EQ mit passender Filtergüte und Range rausziehen. Die "un-coolen Leute" nutzen dagegen so Sachen wie die "dbx AFS 224", sie erhöhen den Pegel langsam, bis das Gerät vier bis sechs Filter automatisch setzt und erhalten dadurch in der Regel zwischen 5 und 8 dB mehr Gain before Feedback.

    LG
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    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • TomyN
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    • 22. Juli 2010 um 22:51
    • #15

    Ich halte sie nicht unbedingt für 'uncool', ich habe nur gelernt, dass sie sich bei breitbandigen Problemen 'todarbeiten' ohne nennenswerte Wirkung zu bringen.

    Tomy

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  • tufkaklto
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    • 22. Juli 2010 um 23:22
    • #16

    man muß jetzt gar nicht mal die Frequenz beim Vornamen kennen, um "cool" zu sein :D

    Für Anfänger kann man auch mal probieren, mit einem Compressor ( auf Limit ) und einem parametrischen EQ ( geht auch mit GEQ ) die Koppelfrequenzen zu bedienen.
    Einfach mit dem Limiter dezent "stehen" lassen und suchen, dann erhöhen und nächstes uswusw

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  • Joe_B
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    • 23. Juli 2010 um 07:30
    • #17
    Zitat von "Wurst Werner"

    Die "un-coolen Leute" nutzen dagegen so Sachen wie die "dbx AFS 224", sie erhöhen den Pegel langsam, bis das Gerät vier bis sechs Filter automatisch setzt und erhalten dadurch in der Regel zwischen 5 und 8 dB mehr Gain before Feedback.

    LG
    WW

    Dazu braucht das Gerät aber vorher einen SC. Während der VA ist das Gerät für den TO m.M.n. nicht sehr hilfreich. Weitere Filter setzt der AFS erst nachdem es richtig gekoppelt hat. Das "leichte Klingeln" was vor dem Feedback kommt wird nicht erkannt und darum geht es wohl in diesem Fall.

    Interessant ist in diesem Zusammenhang, daß die Anlage während der VA von "Hilfskräften" bedient werden soll. Es würde wohl niemand in dieser Fa. auf die Idee kommen irgendeinen Job wo man Facharbeiter braucht mit Hilfsarbeitern zu besetzen. Aber beim Ton kann doch jeder mal an den Knöpfen drehen, ist ja nicht schwer.

  • Wurst Werner
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    • 23. Juli 2010 um 09:26
    • #18

    Versteh ich nicht, ich geb das Ding hier öfters einem Laien Theater mit. Die machen vorsichtig laut, lassen fünf, sechs Filter setzten und kommen damit in der Regel klar. Dauert zwei Minuten und gut ist. Einmal einweisen und dann kann das auch ein "Fachfremder" bedienen. Das Ergebnis ist immer besser, als wenn ich den Leuten ein Terz-EQ in die Hand drücke...auch das haben wir mal ausprobiert. Das bei massiven Problem mit "Raum, Mikros und Anlage" besser ein Profi vor Ort sein sollte - ist uns allen klar. Aber was ist in dieser Welt schon ideal 8)

    LG
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  • Audiowerk
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    • 23. Juli 2010 um 09:55
    • #19
    Zitat von "Wurst Werner"

    Aber was ist in dieser Welt schon ideal



    Passend zum Freibadwetter dieser Tage :D

    Zur Sache: gerade in Situationen wie der Threadersteller sie beschreibt, spielen die Feedbackkiller doch ihre Vorteile aus. Da läuft eben *keine* Musik, sondern es geht um bloße Sprachübertragung. Und da sind fünf, sechs Kerbfilter durchaus zu verschmerzen. Erst recht bei Laien, die im Leben nicht in der Lage wären, einen Grafikverzerrer zu bedienen, bietet sich Wurstens Verfahren geradezu an: Gerät rücksetzen, Mikro an, lauter machen und das Ding arbeiten lassen. Bevor jetzt mit Riesenaufwand irgendwelche Boxen neu eingedübelt werden oder demnächst alle in der Halle mit Kopfhörern rumlaufen müssen, wäre sowas für mich aber erste Wahl. Ob es unbedingt das billigste Teil sein muss, ist ja eine andere Frage.

  • Joe_B
    Verifiziert
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    141
    • 23. Juli 2010 um 10:31
    • #20

    Es ist besser wenn man nochmal den Ausgangsthread liest :D
    Hatte irgendwie (weil gestern schon gelesen) im Hinterkopf, daß sich zw. Aufbau und "Show" noch was verändert. Das ist offensichtlich nicht so. Dann ist ein FBX natürlich schon brauchbar. Ordentlich "einpfeifen", wieder etwas leiser machen und "gut is".

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