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DIGICO SD9 vs I-iLveT 112

  • blitzfritz
  • 11. August 2010 um 19:10
  • Jochen Baltes
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    • 11. März 2011 um 11:26
    • #81
    Zitat von "Jens Droessler"

    Ähm, laute Stagebox beim iLive? Mir ist bisher nicht mal aufgefallen, dass sie Geräusche macht... Mein Surface macht verhältnismäßig viel Krach. Klingt fast, als hätte einer der Lüfter einen Lagerschaden, was ich aber bei einem neuen Pult ausschließe.

    Falls es für jemanden eine Rolle spielt: Unser Mixrack (iDR 48) ist ebenfalls relativ laut in Bezug auf den Lüfter - aber trotzdem definitiv nicht defekt. Bei "ruhigen Veranstaltungen" fällt das Lüftergeräusch z.B. in Sprechpausen tatsächlich auf, falls das Mixrack in Bühnennähe steht. Von daher ergreifen dann entsprechende Maßnahmen. Ein leiserer Lüfter wäre für uns trotzdem wünschenswert.

    Viele Grüße,

    Jochen

  • wora
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    • 11. März 2011 um 12:11
    • #82

    bei mir ist die surface auch leise (T112), das mixrack dagegen ist in ruhiger umgebung deutlich vernehmbar (lüftergeräusch).
    für musikanwendungen mit klatschendem publikum ist das völlig problemlos. es könnte aber sein, das es in musicalumgebungen durchaus stört.
    abhilfe:
    man stellt es nicht auf die bühne (am besten zu den amps, die rauschen auch) und benutzt subcores.
    bei musicals sind normalerweise viele funkstrecken im einsatz, so das die stagebox nicht zwingend auf der bühne stehen muss. und falls doch, kann man sich auch eine konstruktion mit geschlossenem rack und leisen racklüftern einfallen lassen, denn die geräusche kommen von den eher kleinen lüftern auf der rückseite des mixrack.
    das "problem" ist also nicht unlösbar.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • blitzfritz
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    • 12. März 2011 um 11:02
    • #83
    Zitat von "Jens Droessler"

    Ähm, laute Stagebox beim iLive? Mir ist bisher nicht mal aufgefallen, dass sie Geräusche macht... Mein Surface macht verhältnismäßig viel Krach. Klingt fast, als hätte einer der Lüfter einen Lagerschaden, was ich aber bei einem neuen Pult ausschließe.

    Könnte es vielleicht sein, daß die verschiedenen Stageboxen unterschiedlich laut sind?
    In meinem Fall wars die 48/24 -die hat 2 Lüfter gehabt und da liegt dann das Lüftergeräusch so ziemlich auf Ampniveau...
    Ist halt schade, wenn ich ein gigitales Core hab und bei sensiblen Geschichten erst mit der Stagebox in einen Nebenraum muß, um dann mit Subcores weiter zu arbeiten...

    Wie gehts euch denn mit dem Weiterschalten bei Szenen - wenn man da (was beim Arbeiten in stressigen Situationen am schnellsten geht) immer auf "safe all" geht, brauchts beim durchdrücken der Szenen dann immer so 1-2Sek bis die nächste Szene steht - das is bei Musical Geschichten echt ein ziemliches Minus. Selbst beim LS9 steht die neue Szene in dem Moment, wo ich sie weitergedrückt hab...

    Meine Hoffnung wäre ganz klar - A&H stellt bei der Prolight eine Theaterstagebox vor - die is dann schneller, leiser und von mir aus ein bisserl teurer...aber das wird wohl eher ein Traum bleiben... :wink:
    Allen&Heath - can you hear me...... :D

  • wora
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    • 12. März 2011 um 12:29
    • #84

    es ist immer eine frage, auf was der fokus liegt.
    wenn es unbedingt erforderlich ist das die stagebox keinerlei geräusche von sich gibt, muss man halt mehr geld ausgeben.
    man kann dieses manko mit subcores relativ elegant umgehen. ganz ohne subcores arbeitet man in der regel ohnehin nicht.
    das muss also jeder für sich selbst entscheiden.

    was die szenenverwaltung angeht:
    auch hier liegt die entscheidung beim anwender. in den szenen kann man fast jeden parameter einzeln speichern, eine kombination aus einzelnen werten - oder eben das komplette szenario.
    die kompatibilität aller surfaces und aler stageboxen ist hier natürlich ein nachteil, weil es ohne ende parameter gibt, die gespeichert werden können/müssen. das LS9 aus deinem beispiel hat ja wesentlich weniger möglichkeiten und man muss nicht auf kompatibilität achten, somit hat man viel weniger daten zu verarbeiten und kann das entsprechend schneller machen.
    falls man in der iLive nur wenige parameter umschalten will und das ganze sehr schnell gehen muss, gibt es die möglichkeit nur diese funktionen umzuschalten, das geht dann genau so schnell wie bei anderen systemen. es erfordert dann aber ein bisschen vorarbeit.
    das ist eben der "fluch der vielen möglichkeiten", jedes system hat ganz klar seine vor- und nachteile.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ThomasL
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    • 12. März 2011 um 12:30
    • #85

    Das "Safe all" ist da ja das Problem. Wenn man sich einmal die Mühe macht und eine Grundszene auf die für die vorliegende Anwendungen nötigen Dinge reduziert, ist die Wartezeit fast nicht spürbar. Ums mal überspitzt zu sagen: Soviel kann das LS9 gar nicht speichern, dass es eine lange Wartezeit verursachen könnte ;)

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • ThomasL
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    • 12. März 2011 um 12:30
    • #86

    Ja toll, da war wora schneller ;)

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • Jens Droessler
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    • 12. März 2011 um 18:33
    • #87

    Ich hab auch die iDR48, wie gesagt, bisher sind mir die Lüfter nicht mal aufgefallen, auch nicht wenn ich das Pult mal so vorgeführt habe. Ich müsste es wohl nochmal explizit "probehören"^^

  • karel noon
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    • 13. März 2011 um 15:42
    • #88
    Zitat von "blitzfritz"

    ist doch schon längst passiert, IDR0 und IDR10 sind Leiser und teurer

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • voetter1
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    • 15. April 2011 um 08:53
    • #89
    Zitat von "Wurst Werner"

    Ich darf eigentlich nicht mitreden, da das das Ilive an mir bis dato vorbeigegangen ist :oops:
    Allerdings war ich mal auf einer SD9 Demo. Das SD9 bietet so ziemlich alles, was mir an Digitalpulten nicht gefällt.
    Aber wie bereits zuvor gesagt, dass ist natürlich eine sehr subjektive Ansicht und ich könnte mir vorstellen, dass es Kollegen gibt, die beim Konzept des SD9 laut "Hurra" schreien.

    Imho ist das Pult beeindruckend "Anti-Analog", so dass von intuitiv Arbeiten nicht wirklich die Rede sein kann. Sogar der klassische Master Fader ist abgeschafft. Dazu wieder "rum-gelayere", "Checkbox Terror", "absurd-routing" bis keiner mehr weiß, wo was warum ausgespielt wird. Das Speichern von Kanaleinstellungen fand ich gut, der Preis stimmt und das große Display gefällt...aber mal Hand aufs Herz. Auf SAC zu mischen erkläre ich jedem in 15 Minuten, nach drei Stunden vor dem SD9 hatte ich(!) immer noch mehr Fragen als Anworten...nicht mein Ding...
    LG
    WW

    Hab jetzt erst begonnen den Threat zu lesen - also sorry wenns zu spät ist.
    Aber ich kann mich dem nur anschliessen.
    Hab letztes Jahr auf der Messer die Digico Präsentation besucht und konnte dort schon nicht richtig folgen - und dieses Jahr hatte ich meine Hände an einer SD9 - und ich kapiers einfach nicht - ich glaub ich hab noch nie eine weniger intuitiv zu bedienendes Pult gesehen als das Digico.
    Hab mir im Vergleich auch das Vi2 angeschaut - und das ist ja schon um Welten besser.
    Aber einen Nachteil (und das ist für mich der Ausschlußgrund gewesen) haben alle diese Pulte, egal ob Venue SC48, Vi1 oder 2, Yamaha M7CL und auch Digico - man kann sie nicht ohne "Oberfläche" bedienen. Und genau DAS ist der große Pluspunkt beim ILive - das man so flexibel ist und bei Präsentationen oder Clubgigs auch mal nur mit dem Laptop mischen kann.
    Und ich freu mich schon aufs nächste Software Update - da kommt dann auch endlich die Distortion und der Pitch Shifter...
    Aja, das ist eigentlich der einzige Minuspunkt beim ILive - das nicht nutzen können von PlugIns - das find ich beim Digico und Venue schon sehr sexy.

  • wora
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    • 15. April 2011 um 22:44
    • #90
    Zitat von "voetter1"

    ...
    Und ich freu mich schon aufs nächste Software Update - da kommt dann auch endlich die Distortion und der Pitch Shifter...
    Aja, das ist eigentlich der einzige Minuspunkt beim ILive - das nicht nutzen können von PlugIns - das find ich beim Digico und Venue schon sehr sexy.

    auch n bissl off topic:
    ob distortion und pitch shifter mit dem nächsten update kommt, steht in den sternen. wir waren uns alle sicher, das es schon vor nem halben jahr kommt...
    thema plugin:
    ich nutze in meiner iLive eine MADI karte und einen zugehörigen rechner.
    auf diesem rechner läuft samplitude, und darüber kann ich ganz bequem VST plugins benutzen, bis zu 64 kanäle.
    es gibt also durchaus möglichkeiten...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • voetter1
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    • 16. April 2011 um 08:55
    • #91

    Stimmt, sehr off topic.
    Lt. Mr.Davies A&H kommt das mit dem naechsten update.

  • Jens Droessler
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    • 16. April 2011 um 14:19
    • #92

    Auch nicht schlecht, aber mir wäre DynEQ und Multiband-Compression (beides am Besten statt DeEsser/Limiter im Channelstrip) lieber...

  • blitzfritz
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    • 16. April 2011 um 14:57
    • #93
    Zitat von "voetter1"

    Hab jetzt erst begonnen den Threat zu lesen - also sorry wenns zu spät ist.
    Aber ich kann mich dem nur anschliessen.
    Hab letztes Jahr auf der Messer die Digico Präsentation besucht und konnte dort schon nicht richtig folgen - und dieses Jahr hatte ich meine Hände an einer SD9 - und ich kapiers einfach nicht - ich glaub ich hab noch nie eine weniger intuitiv zu bedienendes Pult gesehen als das Digico.
    Hab mir im Vergleich auch das Vi2 angeschaut - und das ist ja schon um Welten besser.
    Aber einen Nachteil (und das ist für mich der Ausschlußgrund gewesen) haben alle diese Pulte, egal ob Venue SC48, Vi1 oder 2, Yamaha M7CL und auch Digico - man kann sie nicht ohne "Oberfläche" bedienen. Und genau DAS ist der große Pluspunkt beim ILive - das man so flexibel ist und bei Präsentationen oder Clubgigs auch mal nur mit dem Laptop mischen kann.
    Und ich freu mich schon aufs nächste Software Update - da kommt dann auch endlich die Distortion und der Pitch Shifter...
    Aja, das ist eigentlich der einzige Minuspunkt beim ILive - das nicht nutzen können von PlugIns - das find ich beim Digico und Venue schon sehr sexy.

    Alles anzeigen

    Zweierlei fällt mir dazu ein:
    Digico arbeitet angeblich schon an einer Bediensoftware für die Stageboxen im quasi stand alone Betrieb - genaueres weiß ich leider auch noch nicht...wird aber wohl mit einer Recheneinheit einher gehen müssen denk ich...

    Und dann zur komplizierten SD9 Bedienung:
    Das liegt meiner Meinung nach stark an der Herangehensweise - wir vergleichen aktuell intensiv SD9 und Vi1...
    Auf den ersten Blick wirkt das SD9 wirklich ein wenig verwirrend bzw. komliziert - wenn man sich aber erst einmal auf das Bedienkonzept eingelassen hat, kommt man sehr gut damit zurecht. Nach einer gewissen Einarbeitungsphase ist man sogar richtig schnell damit.
    Wo das Vi1 aber natürlich punktet ist gleich einmal so eine Aufgeräumtheit bei der ersten Begegnung. Und das Faderglowprinzip ist was die Übersichtlichkeit betrifft wirklich sehr sehr effektiv...
    Mal schauen... :wink:

  • wora
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    • 16. April 2011 um 17:42
    • #94

    was die intuitive bedienung angeht, sehe ich iLive und Vi etwa gleichauf. hier sehe ich sogar einen leichten vorteil für die iLive - ganz neutral betrachtet.
    was die übersicht angeht, sehe ich die Vi am weitesten vorne, aber natürlich kostet der grössere technische aufwand mehr geld.
    sowohl was bedienfreundlichkeit als auch was die übersicht angeht, sehe ich die digicos hier auf dem dritten platz.

    zu dieser einschätzung komme ich, wenn ich an meine jeweils ersten gigs mit diesen pulten denke.
    hier merkt man am besten, was schnell flüssig läuft und wo man immer wieder viel nachdenken/nachfragen muss.

    natürlich kann man sich an jedes bedien-interface gewöhnen, man schaue sich nur mal die vielen freunde der LS9 an.
    aber im direkten vergleich der pulte zueinander fällt es schon auf, das die digico pulte einfach etwas komplizierter sind.

    von schwächen in der software möchte ich jetzt gar nicht sprechen, alle konzepte haben da (noch?) so ihre spezifischen nachteile.

    was das thema flexibilität angeht, da ist die iLive im moment wohl nicht zu schlagen.
    gerade die sache mit dem editor (an den man jetzt sogar einen midi-controller anschliessen kann) und der über alle pulte und rackgrössen kompatiblen software ist wirklich weit vorne. das stellt im moment das technisch machbare dar (="state of the art")
    wer sich natürlich ein pult nur für einen bestimmten zweck kauft, der braucht auf diese flexibilität nicht unbedingt zu achten. das ist klar. aber schaden kann´s ja auch nicht, wer weiss schon wie die eigenen jobanforderungen z.b. in zwei jahren aussehen? 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guessi
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    • 19. April 2011 um 00:56
    • #95
    Zitat

    Digico arbeitet angeblich schon an einer Bediensoftware für die Stageboxen im quasi stand alone Betrieb - genaueres weiß ich leider auch noch nicht...wird aber wohl mit einer Recheneinheit einher gehen müssen denk ich...

    War auf der PLS zu sehen: es geht "nur" darum, über eine Steuersoftware die neuen Anschlusskästen (D-Rack, SD-Rack, nicht aber MADI-, mini, Digi-Rack) fernzusteuern. Also über einen zusätzlichen Netzwerkanschluß die Parameter der Vorverstärker einzustellen oder zu beobachten UND die Audiodaten im Dante-Format weiterzuleiten.

    nebenbei:
    Ich fühle mich auf den Digico-Oberflächen sehr wohl, bei iLive kann ich das nicht sagen (ich habe mit beiden gearbeitet). Gleiches gilt für die PC-Software, da sollte A-H nicht nur beim Thema Geschwindigkeit nachbessern. Den größten Vorteil bei Digico sehe ich darin, daß man nur 1 Programm "lernen" muss.

  • Midas
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    • 19. April 2011 um 01:23
    • #96

    Ich arbeite jetzt schon seit nem guten Jahr an der eigenen und auch an anderen iLives der T-Serie. Was ich definitiv nicht sagen kann, dass diese Pulte "state of the art" sind. Vorallem wenn es 1,5 Minuten zum Hochfahren und über 2 Minuten zum Show laden braucht. Eine Szene die alle Pultparameter enthält benötigt 2 Sekunden bis die Daten griffbereit auf dem Pult liegen und ich drauf zugreifen kann.
    (nein ich weiß nicht vor der Show welche Parameter ich während der Show nicht speichern muss um die Szenen "schneller" zu machen.

    Im Vergleich die SD9: Pult fährt in knapp 30 Sekunden hoch. Eine neue Show ist in maximal 15 Sekunden geladen (hat bei mir noch nie länger gedauert). Bei Digico wird in den Szenen grundsätzlich alles gespeichert, was man "recallt" darf man sich aussuchen, oder eben alles recallen.

    Kleine Bemerkung am Rande: Bei 01V96, DM1000, M7Cl und ich glaube auch LS9 sind aufgerufene Szenen sofort auf der Oberfläche inklusive des Fades den man einstellen kann. Ich vermisse dieses Feature sehr bei der iLive, aber ich denke bevor das kommt muss A&H noch kräftig an der Geschwindigkeit des Pultes Arbeiten.

  • wora
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    • 19. April 2011 um 10:18
    • #97

    die relativ lange wartezeit beim laden der shows ist in der tat ein argument, welches ich gelten lassen kann. das ist auch nicht 100%ig nach meinem geschmack.
    allerdings gewöhnt man sich auch dran, ich komme damit jedenfalls gut zurecht. die zeit für´s hochfahren stört mich z.b. überhaupt nicht, da ich beim aufbau ohnehin mehr als 2 minuten am werkeln bin. das läuft einfach so nebenher und könnte von mir aus auch 10min dauern. eine pufferung über USV ist allerdings pflicht, damit bei der show im ernstfall keine hochfahrzeit anfällt. eine USV schadet aber auch keiner anderen digitalkonsole.
    dennoch: ein schnelleres lader der shows wäre auch in meinem interesse.

    dafür bietet die iLive wiederum features, die es bei keinem anderen pult gibt.
    - z.b. die wählbaren singnalabgriffpunkte für die auxwege. das war für mich damals ein hauptargument gegen die SD8.
    - oder die sehr einfache und schnelle möglichkeit, fader per drag&drop zu definieren. das geht bei digico zwar auch, ist dort aber deutlich komplizierter.

    insgesamt habe ich bei der iLive im moment deutlich mehr funktionen, weil es gute und funktionierende fernsteuerungsmöglichkeiten gibt (iPad oder laptop per wlan - am laptop kann sogar ein midi-controller angeschlossen werden). davon scheint man bei digico immer noch ein stück entfernt zu sein.
    allein die tatsache, das die pultfiles bei digico nur für den jeweiligen pulttyp funktionieren, bei ilive aber immer alles mit allem zusdammenspielt, ist wieder ein grosses argument.

    so haben eben alle pultsysteme iher spezifischen vor- und nachteile.
    in sofern kann ich also locker bei meiner behauptung bleiben, das die iLive "state of the art" ist.

    guessi
    was die bedienbarkeit angeht, so bist du der erste techniker den ich kenne, welcher mit der digico logik besser klarkommt. bisher habe ich das nur anders herum gehört ;) ehrenwort.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • voetter1
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    • 19. April 2011 um 10:54
    • #98

    Ja, das Laden der Shows dauert tatsächlich immer etwas lange - aber es ist ja eigentlich auch so das ich ja nicht vor jedem Gig das Pult komplett anders Stricke. (mach ich zumindest nicht).
    Und mit dem Start des Systems muß man auch sagen das das MixRack keine 20 Sekunden braucht bis es spielt - und das Surface nach gut 1 Minute bereits bedienbar ist - der Touchscreen halt an die 1,5 - 2 Minuten braucht - also das finde ich jetzt schon ok.

    Wäre natürlich nicht böse wenns schneller ginge.

    Wie läuft denn das bei Digico ab - ist die sofort "ansprechbar"?
    Und ist die Digico in Shows und Szenen unterteilt - also auch so flexibel konfigurierbar? Ich hoffe das ist nicht zuviel OT.

  • audiobo
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    • 19. April 2011 um 14:09
    • #99

    Das laden einer "Session" (welche das Pendant zur "Show" darstellt) dauert ungefähr 3-4 Sekunden, danach ist sowohl Engine wie Oberfläche spielbereit.

    In den jeweiligen Sessions lassen sich "Snapshots" abspeichern, die Snapshot-Verwaltung ist dabei mit die umfangreichste, die ich kenne. Da kann z.B. die Vi-Serie nicht mithalten oder wir waren mit 4-5 Leuten (inkl. einem Vorführenden von ProAudio selbst) unabhängig voneinander auf mehreren Baustellen einfach zu blöd die entsprechenden Funktionen zu finden.

    Snapshots sind in der Regel sofort am Start (solange man keine Fadezeiten o.ä. eingestellt hat). Das einzige, was manchmal echt dauern kann, ist das Erkennen von USB-Stick. Mit meinem vollgemüllten 8GB-Stick kann ich eine SD9 für mind. eine halbe Minute außer Gefecht setzen. :D


    Zur Bedienbarkeit: So ziemlich jeder Pultmann, den ich am Pult (SD8 / SD9) einweisen durfte, kam innerhalb kürzester Einarbeitungszeit damit zurecht und hat die Bedienung sogar (von Kleinigkeiten abgesehen) als größtenteils angenehm empfunden. Allerdings muss man bei den Kisten als Babysitter erst einmal herausfinden, wie im Schnitt die beste Grundeinstellung aussieht und wie viel automatische Bildschirmumschaltung man z.B. mit den Funktionen jeweils zulässt, da sich diese auch recht kontraproduktiv überlagern können. Mittlerweile bin ich sogar soweit, dass ich die Screens fast nur noch manuell umschalte.

  • guma
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    • 19. April 2011 um 14:46
    • #100
    Zitat von "audiobo"

    ... Allerdings muss man bei den Kisten als Babysitter erst einmal herausfinden, wie im Schnitt die beste Grundeinstellung aussieht ...

    Genau das finde ich bei keinem Digitalpult schlimm und das Stricken solch einer "Startszene" wäre ja dann auch gleich der Qualifikationsnachweis für den Pultbetreuer. :wink:

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