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DIGICO SD9 vs I-iLveT 112

  • blitzfritz
  • 11. August 2010 um 19:10
  • voetter1
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    • 19. April 2011 um 15:00
    • #101

    Ich finds ja nicht schlimm wenn man sich erstmal einarbeiten muß - und ich würde echt gerne mal auf einer SDirgendwas mischen - es muss ja was dran sein an den Digicos ansonsten würden sie nicht bei jedem 2. großen Act am FOH/Monitor stehen.

    *liebschau* lässt mich mal jemand? :D

  • audiobo
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    • 19. April 2011 um 16:36
    • #102
    Zitat von "guma"

    Genau das finde ich bei keinem Digitalpult schlimm und das Stricken solch einer "Startszene" wäre ja dann auch gleich der Qualifikationsnachweis für den Pultbetreuer. :wink:

    Tricky sind hierbei die Gewohnheiten der Gäste - Yamaha-Digital-User nutzen z.B. gerne den "Sends On Fader" - Modus, andere wiederum "Sends On Rotary". Manch einer wechselt die Bildschirm-Ansicht lieber manuell, der andere möchte, dass bei Solo/Select die Ansicht wechselt, damit man auch die Kanalzug-Regler für EQ etc. dort sofort nutzen kann.

    Mir ist bis jetzt noch kein anderes Pult untergekommen, bei dem man durch die Einstellmöglichkeiten so intensiv mit seiner eigenen Arbeitsweise konfrontiert wird.

    @voetter: wo kommst du denn her?

  • voetter1
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    638
    • 19. April 2011 um 16:50
    • #103

    Österreich - besser gesagt aus Kitzbühel in Tirol - da wo der Hansi wohnt... :roll:

  • Midas
    Gast
    • 19. April 2011 um 17:00
    • #104

    Klar hat jedes Pult seine vor und Nachteile.
    Das mit dem USB-Stick hat mich auch etwas verwirrt am Anfang an der SD9. Lässt sich aber leicht bewerkstelligen: USB einstecken -> Bedienelemente frieren kurz ein -> jedoch ist die Bedienung mit einer externen maus immernoch gegeben und man kann so seinen USB Stick gut verwalten. So hats bei mir funktioniert.

    In letzter Zeit häufen sich bei mir eben die Musical-Jobs hier im Süden und das heißt eben, dass ich einigermaßen schnell Szenen laden können muss. Mir ist klar, dass das Mixrack schnell umschaltet, aber was bringt mir das wenn ich erst 2 sekunden später den Fader den ich aufreisen muss auf der Oberfläche habe, der mit der Szene auf die Oberfläche geladen wird?

    Was die kompatibilität der Showfiles angeht finde ich es zwar auch gut, dass man die auf jedem iLive-System zum laufen kriegt, aber man kann es auch anders sehen:
    selbst die dickste iLive 176 mit zwei vollbestückten iDR10 hat "nur" 128 Inputs, 8 stereo-effekte, 32 Busse, 16 DCAs usw. mehr bekommt man momentan mit keinem iLive-Pult.

    die SD9 hat von vornherein schonmal 43 Busse wenn man alle 16 Auxe als stereo wählt. 27 Busse mit mono-Auxen. Mit der Waves-Implementierung lässt sich jedes Digico-Pult auf 16 Effektracks mit jeweils 8 Effekten "aufbohren" wenn gewünscht. Das müsste mehr als genug sein :)

    Klar bin ich auch froh darüber, dass ich bei kleinen Jobs mal das Surface daheim lassen kann und mit dem Laptop mischen kann. Bei Digico lässt man dann eben das D-Rack zuhause, stellt das Pult auf die Bühne und steuert die 10 in und 10 outs über w-lan per software, die man übrigens am laptop besser bedienen kann als den offline-editor von der iLive. -> Meldungen wie "System bussy" gibts bei Digico nicht....

    soweit so gut

  • wora
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    • 19. April 2011 um 23:27
    • #105
    Zitat von "Midas"

    ...
    selbst die dickste iLive 176 mit zwei vollbestückten iDR10 hat "nur" 128 Inputs, 8 stereo-effekte, 32 Busse, 16 DCAs usw. mehr bekommt man momentan mit keinem iLive-Pult.

    wer wirklich mehr braucht, kommt um ein anderes system eben nicht herum. im moment jedenfalls.
    aber damit kann man trotzdem immerhin minimum 98% aller tonjobs abdecken, was einen sehr guten "return of invest" bedeutet.

    Zitat von "Midas"

    ...
    die SD9 hat von vornherein schonmal 43 Busse wenn man alle 16 Auxe als stereo wählt. 27 Busse mit mono-Auxen. Mit der Waves-Implementierung lässt sich jedes Digico-Pult auf 16 Effektracks mit jeweils 8 Effekten "aufbohren" wenn gewünscht. Das müsste mehr als genug sein :)


    aha, an mono-auxen hat die iLive also mehr... ;) - aber scherz beiseite, das endet sonst eh nur einer art schwanzvergleich.
    fakt ist: diese 43 busse und wieviel eingänge(?) will man aber sicher auch nicht mit einer SD9 verwalten.
    weder die iLive T112 noch die SD9 bedeinoberfächen sind dafür gedacht, diese flut von mixen übersichtlich bedienen zu können. also würde man hier ebenfalls lieber ein anderes system nehmen. wenn man so viele kanäle und mixe zu verwalten hat, kommt es auf ein paar euro mehr sicher nicht mehr an...

    Zitat von "Midas"

    ... steuert die 10 in und 10 outs über w-lan per software, die man übrigens am laptop besser bedienen kann als den offline-editor von der iLive. -> Meldungen wie "System bussy" gibts bei Digico nicht...


    "system busy" meldungen kann man enorm reduzieren, wenn man die entsprechende funktion im wlan-management auswählt. dann gibt es sowas nur noch beim laden von shows.

    und ich kann dir versichern, das ich mit dem iLive-editor wesentlich schneller bin als auf den digico-editor.
    das ist alles lediglich eine frage der übung!

    aber sei´s drum.
    wie erwähnt hat eben jeder seine speziellen anforderungen. für dich zählt das möglichst schnelle laden von shows, für mich zählt die möglichkeit des variablen aux-abgriffs.
    also ist für dich die digico-konsole besser geeignet, für mich die iLive. somit hat jeder hersteller seine kunden.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Midas
    Gast
    • 20. April 2011 um 01:45
    • #106

    Das ganze sollte jetzt hier auch nicht zum Schwanzvergleich eskalieren :)

    welche Einstellung hast du denn bitte im Netzwerk, damit keine gelegentlichen System Busy Anzeigen kommen? Ich bekomme sie bei Multicast on genauso wie bei off. (Setup: mixrack ->wlan -> laptop). Theoretisch sollte da Multicast off sogar schneller sein.

    Was mich brennend interessieren würde wäre, warum man speziell beim iLive System so wahnsinnig genau auf die Netzwerkeinstellungen achten muss, selbst bei Verbindungen bei denen kein Audio über Lan geschickt wird und sie dennoch so langsam ist. Das ist eigentlich für mich der Hauptgrund warum das System für mich nicht "state of the art" ist.

    Ich habe mich damals aus einem ganz bestimmten Grund für das iLive System entschieden: ich brauchte (und brauch ich heute immernoch) ein System mit dem ich von der "2-Moderatoren-und-1-DJ" Geschichte, bis zur Band mit maximal 32 Kanälen alles abdecken kann was anfällt. Es sollte auch leicht erweiterbar sein wenns dann doch mehr Kanäle werden -> Musical.
    Hier ist die iLive immernoch erste Wahl und bekommt zur Zeit, mit Einschränkungen, Konkurrenz von der SD11 von Digico. Die Einschränkungen sind hier wohl als erstes der Preis.
    Für eine "nackte" SD11 ohne Stagebox bekommt man ein komplettes iLive T80 mit 32er iDR.

    Die Features der iLive reichen mir bis auf das fehlen von Fadezeiten bei Szenen allemal voll und ganz. Wenn jetzt mal kräftig an der Geschwindigkeit geschraubt wird (für einen schnelleren Rechner würd ichs sogar einschicken) dann wäre ich wieder genauso glücklich wie vor dem Zeitpunkt als die SD9 auf den Markt kam.

    Vielleicht kann mir ja irgendwann mal einer erklären warum die iLive so große Einbußen in der Geschwindigkeit hat in Zeiten von Quad-Core Prozessoren, 40-Bit floatingpoint und Shark-Prozessoren.

  • karel noon
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    • 20. April 2011 um 13:08
    • #107

    Gab es nich tbei einem der Rechner des Ilive systems schon mal ein Update? ich glaube entweder das surface oder der touchscreen rechner.
    sowas sollte also doch auch später nochmal möglich sein.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • wora
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    • 21. April 2011 um 15:32
    • #108

    @Midas:
    seit ich die multicast einstellung nutze, frieren bei mir keine regler mehr ein und es kommt auch zu keinen "system busy" meldungen mehr (wie gesagt, es sei denn man lädt ne show oder einen kompletten system-snapshot [szene]).
    es sind übrigens nicht alle wlan-router multicast fähig, vielleicht liegt ja hier dein problem?

    das laden der szenen lässt sich deutlich verbessern, wenn man nicht grundsätzlich einen kompletten system-snapshot lädt. ich arbeite viel mit szenen-recall und lade nur die nötigen einstellungen, das laden dauert dann einen wimpernschlag. aber da ist dann natürlich ein bisschen verwaltungsarbeit gefragt. ohne fleiss kein´preis... ;)

    insgesamt kann man wohl sagen, das die szenenverwaltung dann eine schwachstelle darstellt, wenn man oft und schnell komplette shows und komplette szenen umschalten muss und keine zeit hat, diese entsprechend zu verwalten. dafür bietet das system eben wieder andere vorzüge, die es nur hier gibt.
    ich bleibe dabei: es gibt KEIN pult am markt, das alle verschiedenen anforderungen gleichzeitig erfüllen kann.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 27. April 2011 um 23:24
    • #109

    Bitte in einem Gerätevergleichsthread keine Detailfragen zu den jeweiligen Produkten abvespern. Das wird unnötig unübersichtlich. Die entsprechenden Beiträge findet ihr in den Anwender-Threads wieder.

  • wora
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    • 4. Mai 2011 um 20:02
    • #110

    heute wurde ein neues update der iLive online gestellt, das einen großen kritikpunkt ausgemerzt hat.
    die lade- und speicherzeit für szenen konnte von A&H nun drastisch verkürzt werden.

    ich habe etwa 7sek für das umschalten zwischen kompletten szenen gemessen, das dürfte nun endlich schnell genug sein.
    und auch das speichern geht jetzt wesentlich schneller.
    wenn man dann noch ein bisschen datenmüll aus den szenen nimmt (also nicht immer gleich alle funktionen mitspeichert), geht die umschaltung sehr schnell.
    damit wird also diesbezüglich der abstand zum Digico geringer, und ich darf wieder behaupten, das die iLive eines der besten am markt befindlichen systeme ist.
    ich frage mich nur gerade, warum das vorher nicht so flott ging, denn ansonsten hat sich offenbar nichts verändert...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • frank_nachtigall
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    • 13. Juni 2011 um 15:00
    • #111
    Zitat

    ich habe etwa 7sek für das umschalten zwischen kompletten szenen gemessen, das dürfte nun endlich schnell genug sein.
    und auch das speichern geht jetzt wesentlich schneller.

    bist du sicher mit 7 sek ? das speicher mit allen parametern dauert solange, aber der recall max 1 sek.

    7sek wäre auch etwas lang oder verstehe ich dich hier falsch ?

    lg f

    lgF

    aktuelle Verkaufsliste: http://www.toneheads.de/gebrauchtware/

  • wora
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    • 13. Juni 2011 um 22:43
    • #112

    ich meine das recallen von szenen, die wirklich komplett anders gestrickt sind. also nicht nur kleine abweichungen, sondern ganz andere input- und output-setups und auch ganz andere effekte und mixeinstellungen. meiner erfahrung nach dauert das einfach am längsten, wenn man komplett andere szenen recallt.
    die recall-geschwindigkeit einer M7 erreicht die iLive sicher nicht, aber wie erwähnt: es geht jetzt deutlich schneller als zuvor.

    gestern hatte ich übrigens meinen ersten SD8 job seit einem jahr.
    es gab sehr wenig soundcheck-zeit und das pult war (zum glück!) komplett genullt.
    die einzige chance die ich hatte: benutze das ding wie eine ganz einfache analogkonsole mit zwei gates, zwei kompressoren und einem einzelnen hallgerät im siderack... ;)
    ganz ehrlich: dafür kann das pult aber nix, das war einfach eine miserable zeitplanung!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • billbo
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    • 14. Juni 2011 um 11:32
    • #113
    Zitat

    die einzige chance die ich hatte: benutze das ding wie eine ganz einfache analogkonsole mit zwei gates, zwei kompressoren und einem einzelnen hallgerät im siderack...

    ... den Rest halt anschließend während der Show. Zur Zugabe ist man dann einigermaßen fertig und kann anfangen zu mischen.

    Zitat

    ganz ehrlich: dafür kann das pult aber nix, das war einfach eine miserable zeitplanung!

    ... bzw. ganz normale Bandmischer - Alltagsproblematik? Es gab schon mal eine Technologie, mit der so was recht problemlos zu bewältigen war.

    Sorry, could not resist. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • audiobo
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    • 14. Juni 2011 um 12:16
    • #114
    Zitat von "billbo"

    Es gab schon mal eine Technologie, mit der so was recht problemlos zu bewältigen war.


    Aber auch bei dieser Technologie ist man dann davon abhängig, ob das Siderack verkabelt bzw. überhaupt funktionierende Verkabelung vorhanden ist.

    Da geht ein Softwarepatch eigentlich einfacher, ist halt nur je nach Pultdesign verschieden zu realisieren.
    Die große Schelle gehört hier doch wieder mal dem Verleiher/Pultbetreuer verpasst, der nicht vernünftig vorgearbeitet hat - denn ganz ehrlich: man kann auch auf der SD8 ein allgemein gut nutzbares Bandsetup vorbereiten, mit genug Effekten, ein paar Subgruppen, etc.

    wora: Heißt das, du hast tatsächlich analoge Dynamics eingeschleift aufgrund des Handlings???

    Einmal editiert, zuletzt von audiobo (14. Juni 2011 um 12:22)

  • guma
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    • 14. Juni 2011 um 12:21
    • #115
    Zitat von "wora"

    gestern hatte ich übrigens meinen ersten SD8 job seit einem jahr.
    es gab sehr wenig soundcheck-zeit und das pult war (zum glück!) komplett genullt.
    die einzige chance die ich hatte: benutze das ding wie eine ganz einfache analogkonsole mit zwei gates, zwei kompressoren und einem einzelnen hallgerät im siderack... ;)

    Hat Dir der Betreuer nur ein Hallgerät auf die auxe gelegt ?
    Hast Du die Gates und Kompressoren in den Kanälen nicht gefunden ?

  • billbo
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    • 14. Juni 2011 um 12:52
    • #116

    Der Hund liegt dort begraben:

    Zitat

    gestern hatte ich übrigens meinen ersten SD8 job seit einem jahr.

    Und davor schützt uns in der Praxis leider niemand.

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • tufkaklto
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    • 14. Juni 2011 um 12:55
    • #117

    Ja, das ist der Nachteil an einem eigenem Pult.

    Das kennt man zwar irgendwann auswendig, aber dafür die Anderen kaum.
    Und das SD8 könnte man ja als durchaus gängiges Pult betrachten

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • guma
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    • 14. Juni 2011 um 14:07
    • #118

    ... äh ja, war natürlich ironisch gemeint. Wolfgang kennt ja den SD8-Editor. Eigentlich kann man damit so weit kommen, dass man die wesentlichen Sachen bedienen kann. ( Meine Erfahrung )
    Ich hatte letztes Jahr drei Jobs auf diesem Pult und konnte mit den über den Editor und und die Bedienungsanleitung angeeigneten Kenntnissen und der Hilfe der Babysitter einen ganz geschmeidigen Soundcheck machen. Die Darstellungsform der Kanalfunktionen und der Kanalübersicht auf dem Bildschirm kam meiner Wahrnehmung und meiner M7 Gewohnheit entgegen.
    Meine "Einlernaktivität" vor meinem ersten ilive-Job und meinem ersten SD8-Job war quasi gleich und ich konnte, was die Bedienbarkeit der Pulte für mich als Anfänger angeht, keinen wesentlichen Unterschied feststellen. Mein "Vorbereitungsverhalten" scheint also der wesentliche Schlüssel zu sein und nicht die Pulte.

  • billbo
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    • 14. Juni 2011 um 16:03
    • #119

    Guma, wie oft stehst Du unter Livebedingungen tatsächlich hinter einem Mischpult?
    Bei mir sind das, je nachdem wie’s gerade läuft, im Mittel so 150 bis 200 Tage im Jahr.

    Nenne es Faulheit: das ist mir viel zu viel, als dass ich mich für jeden Job im Vorfeld mit Editoren mir neuer oder unbekannter oder schon wieder vergessener Digitalpulte beschäftigen möchte; oft läuft das ankommen – schauen was da steht – Job machen – wieder weg.
    Und das ist gleichzeitig viel zu wenig, um die Flut sämtlicher ständig neuer Pulte und Bedienoberflächen wirklich beherrschen zu lernen. Vielleicht bin ich ja auch nur zu blöd dafür; bei den Pulten aus eigenem Besitz funktioniert das aufgrund der Bedienhäufigkeit nach einiger Zeit ja immerhin zufriedenstellend (aber da kann man ja auch am realen Objekt zwischendurch heimlich üben :D ).

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • guma
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    • 15. Juni 2011 um 01:33
    • #120

    Ich gehe mich noch immerhin 70 - 80 Jobtage per anno belüften. Das hat den angenehmen Nebeneffekt, dass mir meine beiden Jobs jeweils nicht auf die Nerven gehen ! :wink:
    Die Anzahl der möglichen Digitalpulte halte ich, wie andere Kollegen auch für einigermaßen überschaubar. Das Erlernen der Pultoberflächen finde ich vergleichbar mit dem Erlernen von Fremdsprachen. Da gibt es ebenfalls eine Art "break even point", ab dem das Lernen des jeweils nächsten immer leichter wird. Ausserdem wird man, wenn man sich damit beschäftigt, auch bei Pulten, die man nicht so oft hat, immer besser. Ich sehe das Üben an Editoren eher spielerisch. Ich mache statt dessen nie (!) Computerspiele und sehe selten fern. Ich habe wenig Zeit und trotzdem Spass, mich damit zu beschäftigen. Das ist eine Frage der Prioritäten. Meine Grenze sehe ich da bei SAC. Da scheint mir meine persönliche Aufwandsgrenze überschritten und der Bastelfaktor zu hoch.
    Bei DiGiCo kann man an einer Software üben, die 1:1 das Pult spiegelt. Man muß sich in der realen Anwendung eigentlich nur noch an einige wenige Zuordnungstaster gewöhnen.

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