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Becken anstelle von Overheads von unten mikrofonieren

  • thephantom
  • 25. Oktober 2010 um 14:28
  • thephantom
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    • 25. Oktober 2010 um 14:28
    • #1

    Hallo zusammen,

    beim ansehen einer DVD ist mir die Tage aufgefallen, dass das Drumset gänzlich ohne Overheads abgenommen wurde. Ich hatte diese Idee schon vor einigen Jahren, habe es dann mangels Zeitnot nie ausprobiert. Mein Gedanke dabei war, dass die Optik wesentlich schön ist auf der Bühne; und soundtechnisch habe ich im Grunde bei live ebenfalls keine Bedenken, ohne Overheads zu arbeiten (anders als im Studio).

    Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dieser Thematik und es schon einmal ausprobiert?
    Bei der DVD habe ich gesehen, dass Rides sehr nah und zur Mitte hin abgenommen wurden, Crash-Becken hingegen mit einem Abstand von schätzungsweise 50-60cm. Soweit ich das erkennen konnte wurden beide mit Sennheiser e914, also Nieren, abgenommen.

    Ich würde das gern´ mal ausprobieren, sobald ich die Zeit dafür habe.
    Vielleicht auch mit Supernieren (Beyer M201TG, Sennheier e614) oder auch mit Nieren.

    Bin aber erst einmal gespannt auf Eure Berichte/Erfahrungen/Meinungen!

  • Loloverde
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    • 25. Oktober 2010 um 14:55
    • #2

    Hallo

    Ich arbeite jetzt seit zwei Jahren meistens mit Underhead Mikrofonierung. Ich klemme 2-3 Röde NT5 mit Klammern von K&M (240/5) unter die Becken.
    Wora hat die Positionierung hier ganz gut beschrieben (http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=24&t=25473).
    Im Prinzip verzichte ich nur noch darauf, wenn am Drumset umgebaut wird oder es so groß ist, daß ich mit drei Mikros nicht auskommen würde.
    Auch mich hat die Optik der Overheads gestört. Und oft ist bei meiner Größenordnung so wenig von den Becken auf der PA, daß eine Stütze des Rides eigentlich genügt.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • thephantom
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    • 25. Oktober 2010 um 15:27
    • #3

    Vielen Dank für Deinen Beitrag und den Verweis.
    Auf den Begriff "Underheads" bin ich bei meiner bisherigen Suche gar nicht gekommen :).

    Dann werde ich das einfach mal ausprobieren, da ich die angesprochenen K&M-Teile hier liegen habe.
    Zwar nur zwei Stück, aber das sollte reichen für den Anfang bzw. einen Test.
    Bin schon sehr gespannt.

  • chris216
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    • 25. Oktober 2010 um 16:05
    • #4

    Am Ridebecken klemme ich auch unheimlich gern ein Pro35 von unten an die Klemmschraube des Ständers (alternativ an den Rim eines Toms in der Nähe, je nach Aufbau). Klingt meist "gut genug", optisch immer angenehm und auf wirklich kleinen Bühnen (z.B. Rock im King...) ist jedes eingesparte Stativ Gold wert.

    Auch die HiHat nehm ich fast nur noch mit nem ATM450 von unten ab. K&M 237 ans Rohr der HiHat Maschine, ATM450 unter die Stelle, wo der Stick auftrifft, Mikro "von der Snare weg" eindrehen, fertig.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • der diak
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    • 28. Oktober 2010 um 17:54
    • #5

    je nach Bühnen/Club/Festivalsituation und zu spielendem Drumkid variert meine Entscheidung Underheads oder Overheads sehr oft.
    Favorit (bei entsprechendem Budged, Pult und Drummer): beta 98 unter jedes einzelne Schepperbecken.

    ...suck my Kick & kiss my Bass !!!

  • tobias kammerer
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    • 31. Oktober 2010 um 14:53
    • #6

    Hallo,

    trotzdem sollte man auch bedenken, daß ein erheblich anderer Sound entsteht, der z.B. mir in der Regel nicht gefällt. Das ist aber sicher Geschmack und man sollte das einfach mal probieren.. In Ausnahmefällen, sehe ich auch Soundvorteile und zwar dann, wenn man sehr kleine reflektive Bühnen hat (z.B. niedrige Betondecke), da dann weniger Lärmrestmüll auf die Mikrofone trifft.


    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • tufkaklto
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    • 31. Oktober 2010 um 18:29
    • #7

    Ich kenn das aber genau auch andersrum, auf großen Bühnen, wo man das Problem nicht hat und finde es klanglich durchaus auch gut.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • andy006
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    • 31. Oktober 2010 um 20:48
    • #8

    Danke Kollegen für den Ansatz, ich hab es oft bei kleinen Bühnen praktiziert und hätte es bei großen Bühnen (bei kleinen Bühne maulten oft die Drumer) nie in Erwägung gezogen.
    Schön wenn Mann sich ungefragt bestätigt fühlt.
    Grüße der Andy

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • thephantom
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    • 1. November 2010 um 09:32
    • #9

    Interessant zu lesen, welche Erfahrungen es mit dieser Art der Mikrofonierung bereits gibt und wie unterschiedlich auch die Einstellungen dazu sein können. Mich hat das Thema in jedem Falle dazu angeregt, das mal selbst, live und in Farbe auszuprobieren :).

    Ende November habe ich die Chance dazu bei einem Termin, bei dem es nicht auf Zeit ankommt in der Vorbereitung. Ich bin schon sehr gespannt und werde das Ganze mal mit Kleinmembran-Nieren ausprobieren. Für die Crashbecken werde ich mal Beyerdynamic MCE 930 probieren und für das Ride-Becken ein MBC660L oder auch ein ATM450 (das kann man sicherlich schön positionieren) probieren. Aber hier habe ich zum Glück auch noch Zeit, mit den Positionen und Mikrofonen zu experimentieren, auszuprobieren und zu tauschen.

    Bis hierher auf jeden Fall vielen Dank für Eure Anregungen und Tipps bzw. Erfahrungen!

  • gert
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    • 2. November 2010 um 10:52
    • #10

    Also ich mach das schon seit ein paar Jahren. Die Bühnenlautstärke hat mich nach mehreren Aufnahmen dazu überredet.
    Zusammen mit Mikros von Randal May

    http://www.randallmay.com/internal_miking_system.php

    kann das ganze dann sehr ordentlich aussehen und klingen.


    Das Drumkit auf dem Bild ist komplett mikrofoniert. Kein Stativ

    Practice, Practice, Practice

  • Sven M
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    • 2. November 2010 um 11:55
    • #11
    Zitat von "gert"

    Das Drumkit auf dem Bild ist komplett mikrofoniert. Kein Stativ

    Besserwisser Modus an: EIN Stativ (siehe HiHat)

    Zum Thema:
    Wann immer die Möglichkeit besteht mikrofoniere ich auch gern von unten, gerade auf lauten Bühnen kann ich damit den Mix ausgewogener gestalten. Und man spart tatsächlich einen Haufen Stative..

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • gert
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    • 2. November 2010 um 17:09
    • #12

    Oh wie peinlich :oops: Ja das gehoert dem Monitormann und wird von mir nicht benutzt.

    Practice, Practice, Practice

  • mellotron
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    • 2. November 2010 um 21:01
    • #13

    OffTopic: gert: wunderbares Foto! schöner Blick, den der Herr Paice da hat.

  • Wurst Werner
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    • 5. November 2010 um 10:30
    • #14

    Es gibt auch noch die "Betram Engel" Overhead Technik mit kleinen Stativen von unten.
    BTW: Das Kit hat der Drummer selbst verkabelt, bei mir sähe das "deutscher" aus:-)
    Das funktioniert auch ganz gut...aber ob das optisch jetzt eine Verbesserung ist, darf jeder selbst entscheiden;-)

    LG
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • blue-sound
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    • 8. November 2010 um 01:18
    • #15

    Hallo Kollegen;
    Vielen Dank für diese Posts mit den Fotos. Zumal das auch mal ausserhalb des Profibereichs läuft. :)
    Mein Kollege und ich sind eine dieser berüchtigten Garagenfirmen (--mit Nutzungsänderung) die sich aus Budgetgründen immer wieder auch mit Produkten der Firma T. herumschlagen dürfen.
    Seit Jahren diskutieren wir mit unseren Kunden diese Art der Mikrofonierung die für uns durchweg positive Eigenschaften (zumal kleine bis mittelgroße Bühnen) hatten.
    Eure Posts geben uns wieder ein bißchen mehr Munition beim diskutieren. :D
    Freue mich auf mehr Bilder und Erfahrungen. Gruß...Chris

  • AlphaC
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    • 9. November 2010 um 23:14
    • #16

    also ich für meinen geschmack fände oft becken aus gummi ganz net. vor allem in kleinen locations... :twisted:

    nix davon auf der PA und mir fallen trotzdem am FOH die ohren ab...

    sorry 4 offtopic - weiß auch nicht wieso ich grad drauf komme...

  • wora
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    • 10. November 2010 um 15:03
    • #17

    gert:
    welchen tieferen sinn hat denn der eimer über dem gesangsmikro?
    das ist doch sicher ne idee der lichtfraktion... :D:D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Micromann
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    • 10. November 2010 um 15:33
    • #18
    Zitat von "AlphaC"

    also ich für meinen geschmack fände oft becken aus gummi ganz net. vor allem in kleinen locations... :twisted:

    sorry 4 offtopic - weiß auch nicht wieso ich grad drauf komme...


    Oo da werden die Lichttechniker aber sauer, weil mit reflektierenden Becken kann man schon nette Lichteffekte zaubern. Und ich meine mal in irgendnem Doku-Video gehört zu haben, das die Becken deutlich leiser werden, wenn die Ränder gebrochen sind.


    Man kann nicht nicht kommunizieren :D

  • gert
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    • 11. November 2010 um 12:15
    • #19
    Zitat von "wora"

    gert:
    welchen tieferen sinn hat denn der eimer über dem gesangsmikro?
    das ist doch sicher ne idee der lichtfraktion... :D:D

    Ja die Lichtschergen nehmen das zum Einleuchten! Ersatzsaenger!

    Practice, Practice, Practice

  • wora
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    • 11. November 2010 um 15:08
    • #20

    dachte ich mir´s doch... schliesslich war ich ja selber mal einer von denen... :shock: :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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