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TW Audio B15 und M8

  • Käse_aus_Holland
  • 25. Oktober 2010 um 17:32
  • Pfälzer
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    • 28. Oktober 2010 um 17:15
    • #21

    Also ich sehe das anders (zumal z.b. M8 und B15 im Lager stehen und daher behaupte qualifiziert darüber schreiben zu können)

    Es kommt eben darauf an was man für einen Auftrag hat!
    2 Extrembeispiele:
    1.) Ein Death Metal Open Air Konzert --> Dürfte jedem klar sein das das nicht geht
    2.) Im Ramen einer Kirchlichen Trauung ist ein Duett aus Sängerin und Instumentalist zu übertragen.
    --> Sowas geht ganz klar mit einer oder 2 M8 (Delay Problematik jetzt mal außen vor)

    Und das gilt jetzt nicht nur für M8 sonder auch für jede andere Qualitativ vergleichbare Box.

    Mit 4*M8 und 2*B15 (2 M8 als Delay Line) machen wir durchaus auch Konzerte bei denen die Lautstärke im Ramen bleibt und die PA nicht so auffallen soll.

    Wie Du siehst, es ist wie immer. Es kommt halt darauf an...

    Gruß Wolf

  • Jens Droessler
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    • 29. Oktober 2010 um 02:34
    • #22

    Sagen wir es doch etwas präziser: Bei Veranstaltungen, wo die Leute kommen, um die Band zu hören (die Band ist ja nur Beiwerk bei Hochzeiten etc.) und eine "volle" Band spielt, würde ich nicht mit einer 8/2er oder 10/2er auftauchen. Die Monitore werden da schon mehr Müll von der Bühne kommen lassen als der 8er übertönen könnte. Für Anwendungen wie Hochzeit etc. reicht es aber sicherlich, da engagiert auch keiner eine Rockband, wenn er es zurückhaltend möchte.

    Die Sachen von TW Audio spielen in einer Klasse, in der auch viele andere Hersteller spielen. Herr Wüstner schafft es nur, sich besser ins Gespräch zu bringen. "Das Beste" ist immer seeeehr subjektiv.

  • SebastianJaeger
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    • 29. Oktober 2010 um 06:56
    • #23

    Hallo zusammen,

    dem würde ich so zustimmen.
    Ich habe vor zwei Wochen einen Kneipengig mit zwei Jobst Audio MT-181 und je einem 15er Sub gemacht.
    Die Band hat Top40 gespielt, gut ich will die Tops jetzt qualitativ nicht miteinander vergleichen, aber die M8 kocht auch nur mit Wasser.
    Wenn die Band auf der Bühne etwas Alarm macht geht die PA unter, also für solche Geschichten nehme ich ab sofort auch immer nur noch ne 12er.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • sabbelbacke
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    • 1. November 2010 um 11:56
    • #24
    Zitat

    Die Sachen von TW Audio spielen in einer Klasse, in der auch viele andere Hersteller spielen. Herr Wüstner schafft es nur, sich besser ins Gespräch zu bringen. "Das Beste" ist immer seeeehr subjektiv.


    Danke, gut zusammengefasst.

    Da hier PA-Sys one (also 1xT24 auf 2xB30 pro Seite) regelmässig zum Einsatz kommt. kann ich noch ergänzen, relativieren:

    Handling:
    - Die T24 (knapp 50kg) ist zwar kompakt, aber beileibe nicht leicht im Vergleich zu den Bässen. Wenn man also TW da generell easy-Handling zuspricht, muss man die T24 da aussen vor lassen - wer nicht fit, ausgeschlafen und kräftiger Natur ist, bringt das Top nicht alleine auf ein Stack. Natürlich ist das alles relativ, klar gibt es Topteile, die noch schwerer sind.
    - B30 die sind wirklich schön leicht und auch von "Normalos" alleine bewegbar und auch hochzuheben.

    Sound:
    Generell gibts da erst mal nix zu meckern, bei uns hat noch jeder externe Tonmann, der das System zum ersten Mal nutzte, hinterher den Sound gelobt. Eine gewisse Härte wird auch hier empfunden, oft aber mit "Direktheit" umschrieben. Bass klar und kickt gut... Wer aber damit eine Tiefbassorgie veranstalten will, muss vorsichtig sein... Die Bässe werden mit den Original Setups bei um die 40Hz dermassen gepusht (illustiert auch z.B. im PP-Test von vor ein paar Jahren - Controllersetupfrequenzgänge mal anschauen...), da hört man bei manch elektronisch erzeugtem Musikmaterial den Bass ganz schön fauchen... Wirklich tiiiief runter gehts auch nicht, praxisrelevant zwischen 40-50 Hz sind aber gut vorhanden, die Standard-Fälle sind abgedeckt...

    B15: Das ist halt ein BR-Sub mit einem guten Chassis drin - auch kein Hexenwerk, das gibt es bei anderen Herstellern auch... Die Passive Lösung funktioniert praktisch, über den Effekt der passiven Weiche muss man sich im klaren sein - schreibt auch Fabian in der tools - die untere Grenzfrequenz schiebt sich leicht nach oben, bzw. es entsteht ein "Buckel" im oberen Nutzbassbereich - der aber nicht per se als störend empfunden wird. Streng genommen aber eben eine andere Response als aktiv getrennt..
    Dass man bei der passiven Lösung eine weitere Endstufe nebst Controller einspart kann man sicher als Vorteil verbuchen - auf der anderen Seite sind passive Weichen dieser Belsatungsklasse und dieser Einsatzfrequenz auch nicht gerade billig - ob da ein anderer passiver Bass ohne Weiche und eine 4 Kanal Endstufe nebst einfachem Controller nicht eine Alternative darstellt - muss jeder selber entscheiden...


    Eine "Newcomer" Alternative könnte noch für Dich bei audiiozenit zu finden sein, da gibt es auch sauber abgestimmte, durchdachte und stabile "Kisten" in ähnlichen Konzeptionen.

    foohhn hat auch sehr kompkate Systeme hoher Klang- und Verabreitungsgüte im Programm, auch nicht gerade zum Schnäppchenpreis, aber gut

    Kling&Freitag ebenso

    Der ehemalige Firmengründer und Chefentwickler von foohhn macht jetzt wieder was eigenes: http://www.barth-acoustic.com/ - auch hier gibts kleine, gut klingende Böxlis nebst kompakten Subs drunter...

    Das soll jetzt nur ein Auszug sein, es gibt natürlich noch ne ganze Menge mehr auf dem Markt.


    Ergo: Es spricht nix gegen TW-Audio, wird hier auch gern genutzt. Der Markenhype und die Aussagen "das ist das beste wo gibt" sind aber zu viel des Guten.. Es gibt definitiv Alternativen und fehlerfrei ist TW-Audio Material ebenso wenig wie anderes...

    hornresp

  • 4Art
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    • 1. November 2010 um 12:15
    • #25
    Zitat von "sabbelbacke"

    Aehhh: Habe ich da was verpasse? Soviel ich weiss, wurde in der PP nur B15, M12 und M15 getestet. Da ich selber PP nicht abonniert habe, würde mich das Ergebnis aber sehr interessieren!

  • sabbelbacke
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    • 1. November 2010 um 12:32
    • #26
    Zitat von "4Art"

    Aehhh: Habe ich da was verpasse? Soviel ich weiss, wurde in der PP nur B15, M12 und M15 getestet. Da ich selber PP nicht abonniert habe, würde mich das Ergebnis aber sehr interessieren!


    Hm, die Ausgabe an sich habe ich auch nicht hier, ich beziehe mich auf die agebdruckte Messung aus einem alten PA-Sys One Prospekt, die mit dem gleichen System und der gleichen optischen Aufarbeitung wie in der PP gemacht wurden. Ich räume ein, dass der Rückschluss, es wäre ein PP Test gewesen nicht ganz 100% ist, eventuell wurde da einfach bei Anselm in Auftrag gegeben oder das exakt gleiche Messsystem genutzt (Monkey Forrest?)

    Also konkret meine ich diese Messung:

    hornresp

  • Blancblue
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    • 1. November 2010 um 12:50
    • #27

    Test von damals ist hier zu finden:

    http://www.twaudio.de/twuploads/twdo…_1257241710.pdf

    Getestet wurden einst M12/M15/B15

    ________________________________

    Signatur?

  • Jens Droessler
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    • 1. November 2010 um 21:54
    • #28

    @ sabbelbacke: Ich freue mich über deine realistische Einschätzung. Mir wurde unterdessen wegen meines Statements hier vorgeworfen, ich würde "rumzicken".

  • fexlex
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    • 2. November 2010 um 11:54
    • #29
    Zitat von "sabbelbacke"

    Die T24 (knapp 50kg) ist zwar kompakt, aber beileibe nicht leicht ... muss man die T24 da aussen vor lassen

    nur kurz : Das ist ein Doppel 12" Topteil und vieler Meinung nach alleine gut und zu zweit sehr leicht bewegbar.

    ------

    Ich hatte gestern diverse 12" und 15" Monitore im Hörvergleich und die TW Audio M12 hat sich enorm gut geschlagen. ( Leider keine M15 gehabt ... )
    Auch wenn Messtechnisch keine überaus großen Unterschiede erkennbar waren, ist die Stimmbrillianz von der M12 sehr hervorgestochen.

    Ich kann jedem nur empfehlen mal verschiedene Monitore zu testen, überlegen für welche Zwecke man sie braucht, und sich dann auch eine eigene Meinung zu bilden.

  • sabbelbacke
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    • 2. November 2010 um 12:04
    • #30
    Zitat von "fexlex"

    nur kurz : Das ist ein Doppel 12" Topteil und vieler Meinung nach alleine gut und zu zweit sehr leicht bewegbar.


    Lies oben noch mal nach.. Natürlich ist das alles relativ.. Alte Hasen, die 100kg Ampracks als "normal" empfinden und mit Riesen Martin Kübeln on tour sind, haben sicher nicht den Eindruck, dass ein 50kg Top schwer ist...
    Würde man das T24 aber konsequent auf Neodym umrüsten wie beim Rest der TW-Produktpalette (zumindest den "großen" Kisten), wäre sie eben noch leichter. So sticht sie raus... B30 bekomme ich auch noch nach 2 Tagen ohne Schlaf und mit Grippe im Nacken gut gewuppt, T24 wuchte ich nur im ausgeruhten Zustand alleine aufs Stack.

    hornresp

  • 4Art
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    • 2. November 2010 um 13:55
    • #31
    Zitat von "sabbelbacke"


    Lies oben noch mal nach.. Natürlich ist das alles relativ.. Alte Hasen, die 100kg Ampracks als "normal" empfinden und mit Riesen Martin Kübeln on tour sind, haben sicher nicht den Eindruck, dass ein 50kg Top schwer ist...
    Würde man das T24 aber konsequent auf Neodym umrüsten wie beim Rest der TW-Produktpalette (zumindest den "großen" Kisten), wäre sie eben noch leichter. So sticht sie raus... B30 bekomme ich auch noch nach 2 Tagen ohne Schlaf und mit Grippe im Nacken gut gewuppt, T24 wuchte ich nur im ausgeruhten Zustand alleine aufs Stack.

    Ich meinte gehört zu haben, dass die Neodym-Geschichte damit zu tun hat, dass es keine brauchbaren Neo-Treiber mit inverser Kalotte - zumindest damals im Jahre 2004 - gab. Ich weiss aber auch, dass Tobias überhaupt keine Kisten mag, welche jedes Jahr geupdatet (Treiber und/oder Weichen) und damit an Kompatibilität zu den bestehenden Kisten verlieren. Ich möchte auf jeden Fall definitiv keine T24er mehr alleine auf ein Stack wuchten. Und wenn - dann muss die Bühne genau passen... :D

    Ich würde jetzt aber mal sagen, dass wir langsam sehr weit weg von unserem Käsefreund aus Holland diskutieren :D Die M8 bringe ich doch noch so ganz knapp auf eine Distanzstange gewuchtet 8)

  • sabbelbacke
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    • 2. November 2010 um 15:20
    • #32

    Schdümmd :)

    Was man bei der M8 noch im Hinterkopf behalten sollte: Die Kiste kann laut, klingt klar und bringt Details gut nach vorne, ist aber untenrum auch extrem "schlank"... So lange man einen Bass drunter hat, der das mitmacht und der Abstand zwischen Top und Sub gering ist - kein Problem...
    Je weiter beide auseinander kommen (z.B. Bässe am Boden, in 10m Höhe dann die M8 geflogen), desto kniffeliger wirds..
    Die Pegelfestigkeit der M8 hat eben einen Preis - will man ein 8" Top in der Größe, dass auch ein bisschen bassen kann, ist es eben leiser...

    Und man IMHO sollte auch beachten, dass auch in einer M8 keine Wundertreiber drin stecken - das ist stabiles, gutes Material, aber es hat Grenzen, wie alles andere auch. Gerade bei Firmen, denen eine "fast legendäre Leistungsfähigkeit für die Größe" nachgesagt wird, neigen die Benutzer dazu, Material zu überfordern (weil die Werbung doch versprochen hat, dass das was kann).....

    Was mir aufgefallen ist in dem Punkt: Die Grenze zwischen "klingt noch sauber" und "oh, jetzt klingts nich mehr so, bald gehts kaputt" und "jetzt is futsch" ist seeehr eng geworden... Man kann eine M8 treten bis der Arzt kommt, sie warnt aber recht wenig, schnell machts dann "klatsch" und es ist was durch. Schutzschaltungen in der Box habe ich keine gefunden (sollten ja im Controller/Amp drin sein - nur wer verhindert, dass man die M8 nicht an irgend einem x-beliebigen Amp mit selbstgebasteltem Controller Setup betreibt?).

    Eine Beobachtung, die ich meine bei vielen aktuellen Systemen zu machen - ist aber rein subjektiv, nicht verifiziert.

    hornresp

  • cheesy
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    • 3. November 2010 um 10:07
    • #33

    Zu dem Punkt mit der Belastungsgrenze muss ich Sabbelbacke recht geben.
    Einem Bekannten von mir (Sabbelbacke kennt ihn auch) sind schon eine ganze Reihen 8" weggebrannt. Meist immer nach dem Motto "oh das klingt jetzt aber nach zu viel Leistung", da war der Teriber auch schon weg...
    Allerdings muss man dazu sagen, dass alle Ausfälle ohne Controller oder mit falschen Presets erfolgten.
    Im original-Setup an einer Acid-Endstufe ist noch nie was passiert.

    Zum Thema "Bässe und Tops trennen" muss ich gurndsätzlich auch recht geben. Soll aber nicht heißen, dass es nicht auch funktioniert. Wenn man aber die Bässe recht tief trennt, um die Ortung der Bässe zu verhindern, bekommt man (natürlich) eine Senke an der Übernahmefrequenz. Ich persönlich finde das, je nach Musikrichtung, aber garnicht so schlimm. Man bekommt einen etwas Hifi-mäßigen Sound dadurch. Durch ein pushen der Tiefmitten in der M8 wird dort mehr Leistung verbraten und die max. Lautstärke sinkt entsprechend. Für eine Jazz-Formation oder leiche U-Musik ist das aber durchaus ausreichend. (eben die "Ideale 08/15-Gala-Box" )

    Der Cheesy.

  • Käse_aus_Holland
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    7
    • 5. November 2010 um 09:51
    • #34

    Bereits einige gute Alternative gesehen. Die meisten sind Deutsch glaube Ich. Kennt jemand die Marke KME (Klingenthaler Musikelektronik) ? Zum Beispiel die systemen SD4, SD5 oder SD7? Is dass Deutsch oder kommt dass aus China? Wie hörrt soch dass an?

    Grüße

  • sabbelbacke
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    • 5. November 2010 um 14:56
    • #35

    Wir haben von KME einen Schwung 15" Subwoofer, die spielen anständig und zuverlässig und sind ebenfalls als hochwertiges Material anzusehen in meinen Augen. Drin steckt in dem Fall Ciare (also italienisches Fabrikat), die Gehäuse sind sauber verarbeitet, jedoch nicht aus dem stabilsten Holz - der Fairness halber - das war wohl aber auch eine Installationsversion.
    Zu den SD.... kann ich leider nix sagen, die habe ich noch nicht in den Fingern gehabt.

    hornresp

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