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Audiosignal über hohe Distanzen

  • letus
  • 7. November 2010 um 13:35
  • letus
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    17
    • 7. November 2010 um 13:35
    • #1

    Zuletzt musste ich notgedrungen zu einem 100%ig geschirmten Mikrofonkabel (SOMMER) greifen, um einem kleinen aktiven Array-System brummfreies Signal zuzuführen (Kabellänge etwa 30m/Stereoseite). Wie kann ich solche Probleme zukünftig kostengünstiger lösen?

    Besten Dank!

    Einmal editiert, zuletzt von letus (2. Dezember 2010 um 17:47)

  • Sebastian Giese
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    307
    • 7. November 2010 um 15:13
    • #2

    Sorry aber häh?

  • andy006
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    • 7. November 2010 um 15:17
    • #3
    Zitat von "letus"

    Zuletzt musste ich notgedrungen zu einem 100%ig geschirmten Mikrofonkabel (SOMMER) greifen, um einem kleinen aktiven Array-System brummfreies Signal zuzuführen (Kabellänge etwa 30m/Stereoseite). Wie kann ich solche Probleme zukünftig kostengünstiger lösen?

    Besten Dank!

    Na ganz einfach - Brummen vermeiden - Fehler finden. Ursachen gibt es viele sym/unsym Signalführung, Mehrfacherdung, Brummschleife, Einstreuung etc.. Und die Benutzung eines guten XLR-Kabel sollte selbstverständlich sein.

    Grüße der Andy

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • simonstpauli
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    • 7. November 2010 um 15:44
    • #4

    Wenn ein Array in Traverse hängt lohnt es sich auch oft, den Potentialausgleich derselben zu kontrollieren.

    Daß hier nicht wie im Betreff geschrieben ein Lautsprechersignal sondern Line-Pegel gemeint ist, nehme ich jetzt einfach mal an.

    Gutes Kabel, Hybrid-Kabel bzw. Strom über den selben Weg zur Minimierung von Brummschleifen, Abstand von gedimmtem Strom sind die halbe Miete.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • e-on
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    • 7. November 2010 um 23:50
    • #5

    Und was meint er mit passiv?

    :?:

  • simonstpauli
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    • 7. November 2010 um 23:53
    • #6
    Zitat von "e-on"

    Und was meint er mit passiv?


    Gute Frage. Das vordere Auto beim Auffahrunfall ist meist auch passiv und trotzdem "self powered". ;)

    Die Bezeichnungen sind ja etwas durcheinander im deutschsprachigen Raum.

    Also bitte OP, kurz genau das System beschreiben, damit wir nicht im Dunklen stochern.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • gezz-abba
    Gast
    • 7. November 2010 um 23:58
    • #7

    s

    Einmal editiert, zuletzt von gezz-abba (25. Mai 2011 um 18:55)

  • dechnikusch
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    • 8. November 2010 um 02:52
    • #8

    hallo letus,
    wenn ich ein signal zu einer aktivbox über 30 m führen soll,
    dann mach ich einfach einen 1:1 trennübertrager ( line-pegel-tauglich ) in die xlr-leitung
    und gut ist ...

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • dechnikusch
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    • 8. November 2010 um 02:55
    • #9

    nachtrag :

    in diesem fall sollte keine galvanische verbindung zwischen
    eingangsmasse und ausgangsmasse bestehen...

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • tobias kammerer
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    • 8. November 2010 um 09:34
    • #10

    Hallo Leute,

    XLR Kabel sind durchaus geeignet für Übertragungswege von 200 Metern und noch viel mehr. Wenn es bei lächerlichen 30 Metern ein Problem gibt, dann gibt es einen Defekt oder grundsätzlichen Anwendungsfehler, der zu klären ist. Übertrager haben bei so kurzer Strecke schon mehr Nachteile als Vorteile (Soundverlust, Übersteuerungsfestigkeit!).

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • letus
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    • 8. November 2010 um 18:32
    • #11

    zunächst mal, vielen dank für die rege beteiligung! - und ja, der titel ist wirklich etwas ungeschickt formuliert. ich entschuldige mich. :?

    zur situation, die der eine oder andere bereits erkannt hat: das unverstärkte signal verlässt das pult über XLR, wandert ca. 30m mittels dreiadriges mikrofonkabel über fußboden zum aktiven SUB und sammelt dabei viel müll auf, welches schließlich mitverstärkt wird. das ergebnis ist wirklich VIEL ZU VIEL störsignal. ich hatte glücklicherweise einige hundert meter unkonfektioniertes 100%ig geschirmtes mikrofonkabel im auto. das schnitt ich mir zurecht, lötete xlr-stecker dran und es gab ruhe.
    muss ich in vergleichbaren fällen immer dieses "teure" kabel verwenden, oder habe ich grundlegendes nicht kapiert?

    nebenfrage: das pult bot mir das OUT über XLR, der SUB seinen IN ebenfalls. darf ich dann ausnahmslos davon ausgehen, dass die signalführung symetrisch ist?

    nachtrag: der springende punkt war tatsächlich die entfernung. hatte ich den SUB neben dem pult über das selbe kabel wie vorher angeschlossen, gab es keinen lärm.

  • derautor
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    • 8. November 2010 um 19:01
    • #12
    Zitat

    muss ich in vergleichbaren fällen immer dieses "teure" kabel verwenden, oder habe ich grundlegendes nicht kapiert?

    Du solltest generell und überall dieses "teure" Kabel verwenden. Dann musst Du nämlich kaum mehr solche Fehler suchen. Die dadurch eingesparte Zeit & Nerven auf den Jobs summieren sich über die Jahre beträchtlich und steigern die Lebensqualität....... :D

    Zitat

    nebenfrage: das pult bot mir das OUT über XLR, der SUB seinen IN ebenfalls. darf ich dann ausnahmslos davon ausgehen, dass die signalführung symetrisch ist?

    Eigentlich schon. Es sei denn, irgendwas ist defekt oder das Pult von anno dunnemal, oder ein Klark DN360 ohne Trafos ist dazwischen....

    Zitat

    nachtrag: der springende punkt war tatsächlich die entfernung. hatte ich den SUB neben dem pult über das selbe kabel wie vorher angeschlossen, gab es keinen lärm.

    siehe oben.....


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • tobias kammerer
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    • 8. November 2010 um 20:27
    • #13

    Hallo

    also wie z.B. in einem anderen thread bemerkt hat z.B. ein Soundcraaft GB-4 unsymetrische XLR Ausgänge. Das ist leider aktuell.
    In Deinem Fall gehe ich davon aus, dass entweder ein Wackelkontakt und somi manchmal die Symetrie vorlag und manchmal nicht, oder DU hats bei Deinen 2 Versuchen auch unterschiedliche Stromkreise (Steckdosen) benutzt. Eine Audioanlage mit allen Komponenten muß immer allen Strom aus einem Kasten bekommen und das mit möglichst wenig Kabel dazwischen, denn da erhöht sich über die verlegten Strecken die Brummschleife aufgrund steigender Induktion der Phase auf den Schutzleiter und somit Deiner Audiomasse, die widerum irgendwann auf die Adernpaare einstreut.

    Nochmal zum Kabel:
    2 ungeschirmte miteinander verdrehte Klingeldrähte würden, wenn das Kabel nicht hin ist bei dieser Anforderung vermutlich schon brummfrei laufen, denn eine symetrische Verkabelunf senkt einen Netzbrumm bereits um ca 80 bis 90 dB ab. Bei Linepegel muß also die Fremdeinstreuung geradezu pervers sein, wenn man das noch viel zu laut auf der PA hat oder der Fehler muß anderswo zu suchen sein.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Jens Droessler
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    • 9. November 2010 um 02:24
    • #14

    "Dreiadriges XLR-Kabel" klingt irgendwie nach selbstgebautem Kabel, wo die Masse nicht als Schirmung ausgeführt und die zwei Signaladern nicht verdrillt sind. Das funktioniert dann natürlich nicht brummfrei über 30m. Was üblicherweise als "Mikrokabel" bezeichnet wird, ist das Kabel, was für ALLE analogen, symmetrischen Audioübertragungen verwendet wird. Unter keinen Umständen sollte Kabel ganz ohne Schirmung verwendet werden. Manchmal wird das gutgehen, oftmals gibt es aber Stress, und wer will schon von Veranstaltung zu Veranstaltung unterscheiden, welches das richtige Kabel für eigentlich den gleichen Job ist?

  • letus
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    • 2. Dezember 2010 um 11:21
    • #15

    das zuvor verwendete kabel war ein normales (von SOMMER konfektioniertes) mikrofonkabel. es war doch richtig von mir, dabei von einer störfreien signalübertragung auszugehen (symmetrie vorausgesetzt). insofern bin ich wirklich verblüfft, wenn geräte wie das Nova IN-88 SUB oder das Allen&Heath WZ16:3 keine symmetrischen INs/OUTs bieten.

    Zitat von "derautor"

    Du solltest generell und überall dieses "teure" Kabel verwenden. Dann musst Du nämlich kaum mehr solche Fehler suchen. Die dadurch eingesparte Zeit & Nerven auf den Jobs summieren sich über die Jahre beträchtlich und steigern die Lebensqualität....... :D


    allein schon der bequemlichkeit wegen, würde ich gerne auschließlich so vorgehen. wenn ich den kunden jedoch bereits beim equipmentkauf dazu geraten habe 35% über budget zu zahlen, fällt es nicht leicht zu erklären, er solle für die kabel nun auch noch 250,- EUR drauf legen. :D

    auf der anderen seite: das ergebnis nach anschluss der 100%-geschirmten kabel war wirklich phänomenal. ist es möglich, unsymmetrisch, allein durch hervorragende schirmung, eine derart reine signalführung zu schaffen?

    schöne adventszeit wünscht
    letus!

  • niggles
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    • 2. Dezember 2010 um 12:25
    • #16
    Zitat von "letus"

    das zuvor verwendete kabel war ein normales (von SOMMER konfektioniertes) mikrofonkabel. es war doch richtig von mir, dabei von einer störfreien signalübertragung auszugehen (symmetrie vorausgesetzt).

    Hast du das Kabel man durchgemessen? Die Stecker aufgeschraubt um zu überprüfen ob da nicht die Abschirmung mit einer der Signaladern vertauscht wurde? So was kommt auch bei renommierten Kabelherstellern ab und zu vor...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • tobias kammerer
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    • 2. Dezember 2010 um 21:09
    • #17

    Hallo,

    sollte die Signalübertragung wirklich unsymetrisch gewesen sein (warum auch immer) und es hat sich sonst nichts geändert, dann spielt tatsächlich die Schirmung eine sehr bedeutende Rolle (viel mehr als bei symetrischen Kabeln).

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • letus
    Verifiziert
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    17
    • 6. Dezember 2010 um 17:12
    • #18

    gibt es situationen, in denen auch eine schirmung für die leitungen des verstärkten signals notwendig wird?

pro-silentium.de

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