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  5. Licht

PAR56 durch LED ersetzen

  • wora
  • 5. Juni 2011 um 21:15
  • wora
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    • 5. Juni 2011 um 21:15
    • #1

    ich möchte ein paar in die jahre gekommenen Par56 durch LED ersetzen.
    wie gross muss der licht- output sein, damit das vergleichbar ist?

    die farbwiedergabe "weiss "ist nur eingeschränkt interessant, da die lampen nur bei recht kleinen gigs als frontlicht eingesetzt werden sollen.

    bisher haben diesen job vier Par56 mit farbfiltern (helles gelb & rot) übernommen, die sowohl von der helligkeit als auch dem abstrahlwinkel völlig ausreichend waren. aber mehr licht würde jetzt natürlich nicht schaden...

    ich will auch weg von den unhandlichen PAR gehäusen, da diese bei diesen kleinen gigs immer blöd zu transportieren sind (vor allem die doofen filterklemmen bleiben beim verladen immer irgendwo hängen)

    also:
    auf was muss ich achten?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • billbo
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    • 5. Juni 2011 um 23:49
    • #2

    Zwar hab ich von Licht so wenig Ahnung wie es eben nur geht. Aber eins weiß ich: LED als Frontlicht geht überhaupt nicht, es sei denn als Special Effect für ein Grusical.
    Was immer Du einstellst: die Haut des Künstlers erscheint grau. Rotgrau, grüngrau, blaugrau, graugrau. Aber immer und vor Allem grau. So grau, dass Du als fürsorglicher Bandtech die Sanis um einen Stuhl und ein Glas Wasser bitten möchtest.

    Mein Rat: vergiss es. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • madmax
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    • 6. Juni 2011 um 15:16
    • #3

    Naja man muß wiederum mit Filtern nachhelfen, damit die Akteure 'gesund' erscheinen.
    Aber das willst du ja nicht.
    Von der Leistung her reicht 24*1Watt. (so verbaut in PAR 56 kurz, auch ohne die Filterklemmer)

    Läßt man immernur eine einzelne Farbe (von den Dreien) auf allen Lampen an, gehts schon...

    Never stop a running System

  • Loloverde
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    • 6. Juni 2011 um 16:35
    • #4

    Hi Wora

    In der preisgünstigen Liga finde ich das ganz ok:
    http://www.highlite.nl/silver.econten…ompact_lightset

    Für uns Tonler für die Licht nur eine Dreingabe ist, macht das ganz gut Licht. Ich denke, daß ein einzelnes von den Elementen nicht so hell wie eine PAR56 ist, das wird aber durch den Vorteil ausgeglichen, daß man gleich viermal die gleiche Farbe haben kann. Ausgeliefert wird es mit einer Tasche ungefähr so groß wie ein E-Basskoffer. Der macht sich beim Transport recht schmal.

    Für Hell von vorne vielleicht zwei Stufenlinsen?

    Ich könnte so ein Teil vielleicht aufs Forentreffen mitbringen, wenns gewünscht wird. Dann müßte man dort aber auch ein dunkles Eck finden bei denen man die Geräte vergleichen kann.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • wora
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    • 6. Juni 2011 um 23:17
    • #5

    billbo:
    es geht mir da um die jobs wo der musiker meint:
    "ach ja, kannst du auch noch ein paar lampen hinstellen? es soll aber möglichst günstig bleiben"
    die farbe der gesichter ist da sowas von zweitrangig... mit ein bisschen zu viel farbe lässt sich das sicher zufriedenstellend kaschieren.
    hauptsache der gig klingt gut und versaut mir nicht meinen guten ruf als mixer! :D
    und schleppen will ich da auch nix, denn das bezahlt bei diesen gigs ebenfalls keiner :D


    Loloverde:
    ich werde bei diesen gigs maximal zwei lampen pro seite aufbauen. mehr gibts nicht.
    und stative hab ich ja schon...
    der koffer gefällt mir aber echt gut :lol:

    madmax:
    24x1W ist genau der hinweis, den ich suchte. danke.


    diese gigs haben bei mir übrigens eine häufigkeit von 2-3mal im jahr... es sollte also nicht sooo teuer sein ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • bjo?rn hölscher
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    • 7. Juni 2011 um 01:15
    • #6

    Hi, ich hab mir für diesen Zweck 6 stk. Multispot LS1310 von Multiform zugelegt.
    Alles in einer kleinen Kiste in der größe ein Marschel-Amp Topteil-Cases ink.Verkabelung,Superclamps und Mini-Controler.
    Funzt ganz hervorragend für kleine Gigs in Clubs,Kneipen,Bars.
    Wiegt so gut wie nix,braucht kaum Strom und hat auch nicht diesen "Haribo-Look" durch die Waben Linse.
    Für´s Frontlicht nehm´ich aber noch immer ein paar 650W-Quarttet´s mit.

    Gibt übrigens auch so einen Koffer mit fertig montierter 4´Bar.

    Gruß Björn

  • djobi
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    • 7. Juni 2011 um 11:42
    • #7

    tschuldigung, aber diese LED Wahn kann ich immer noch nicht nachvollziehen.
    8 Stk PAR-56 mit Brenner kosten irgendwie 120 € netto - dafür gibt es vielleicht einen (!) brauchbaren LED-Spot.
    Die LED Dinger, die auch was können (und zwar die Bühne bzw. die Künstler HELL* machen und nicht nur rumblinken) kosten immer noch ordentlich Geld. Und für 2 Jobs im Jahr hol ich mir doch keine LEDs - die sind nach nem Jahr eh 5x überholt ...

    Rocknroll braucht halt PAR-Kannen :)
    (vgl. Beatsteaks Tour)

    Ansonsten zu dem Koffer: gibts auch beim Eurolite KLS System, das ist halt nur nicht klappbar. Das KLS-200 hatte ich mal ausprobiert, schönes Packmaß, aber ging vom Lichtoutput gar nicht. Vielleicht ist das KLS-801 oder 1001 brauchbar - aber das kostet auch 500 bzw. 800 € pro 4er Bar!

    *vgl. auch hier: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=2&t=82909&p=690248#p690248 "Hohe Blendwirkung, wenig Licht"

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • wora
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    • 7. Juni 2011 um 11:58
    • #8

    ich habe mich viele jahre lang mit den PAR kannen rumgeärgert.
    früher, als ich noch licht gemacht habe und die dinger in dollys transportiert habe, war das alles elegant und problemlos. hier geht es mir aber vor allem um die praktische anwendung im sehr kleinen rahmen. und da bietet LED mehrere vorteile:

    - wenig stromverbrauch - dadurch bleibt ein bisschen mehr für den ton übrig, wenn nur eine steckdose zur verfügung steht (ja, ich mach manchmal auch ganz kleine jobs)
    - keine dimmerpacks!
    - sehr wenig hitzeentwicklung - dadurch kann man die teile auch mal ganz an eine wand stellen oder in der nähe eines vorhangs betreiben. die montagemöglichkeiten sind damit nicht so eingeschränkt.
    - kleines baumaß und keine blöden haken am gehäuse, die immer irgendwo hängen bleiben...
    - problemlose einzelansteuerung der lampen
    - nicht zwingend runde lampen, es können auch "leuchtstäbe" benutzt werden, die sich noch besser unterbringen lassen

    die beiden wirklichen mankos sind:
    - mangelhaftes weisslicht durch zu geringe bandbreite der emitter
    - teurer als herkömmliche PAR kannen

    jetzt gilt es eben, einen sinnvollen kompromiss zu finden.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • sleepingbear
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    • 7. Juni 2011 um 14:33
    • #9

    Hallo,

    ich stand kürzlich im Rahmen einer Festinstallation vor einer ähnlichen Frage.
    Hier sollen, aus Wartungsgründen, unbedingt LED Scheinwerfer mit brauchbarem
    Weisslicht eingesetzt werden.

    Ergebnis:
    Es gibt ordentliche LED Scheinwerfer mit steuerbarer Farbtemperatur bei Weisslicht und
    brauchbaren Farben , allerdings nicht in der 150,- € Klasse.

    1. Wybron Cygnus VN100/VN200
    2. ETC-Selador Desire Lustr+

    Das sind aber keine Schnäppchen.

    Gruß

    Sleepingbear

  • madmax
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    • 7. Juni 2011 um 15:15
    • #10

    Kauf dich ein Satz (5 Stück) :D z.B. Stairville beim T, Lampe für 90 Eus. Die hamm auch ein schickes Köfferchen im Angebot, wo ein Vierersatz (einzeln) reinpaßt.
    Reicht völlig für deine Zwecke.
    Gibts auch als 64er mit 36*1 Watt das Ganze.
    Einfach mal einen von jeder Sorte bestellen, testen und zurück mit dem einen oder auch beiden, wenns doch nichso nach deinem Geschmack is..

    Never stop a running System

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    • 7. Juni 2011 um 15:31
    • #11

    Ich hab für genau diesen Zweck mehrer Eurolight KLS800 Anlagen (gibts auch von Showtec).
    Von Partylicht bis kleine Bandbeleuchtung gehen die Dinger sehr gut.
    Wenn du damit einmal unterwegs warst, willst du keine PAR-Kannen mehr schleppen.
    Es gibt eine kleine Tasche dazu und richtig hell sind die Teile auch.

  • andi.bt
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    • 7. Juni 2011 um 23:17
    • #12
    Zitat von "djobi"

    Rocknroll braucht halt PAR-Kannen :)

    1+

    Der Meinung bin ich auch! Ich setzte LED nur für Illuminationsgeschichten ein aber definitiv nicht als Bühnenlicht! Außer im Theater. Da aber bewusst zwecks schmalem Farbspektrum, mehrere Farben von 100%ig der gleichen Position, etc.

    Im Rocknroll Bereich brauchts einfach Brenner =) Allein schon die Kurven beim An- und Ausschalten kriegste bei LED mit der aufwendigsten Programmierung ned hin!

    Ich hab nichts gegen ne LED Schlacht.. Aber bitte sinnvoll einsetzen und kein wildes Geflacker im Bühnenhintergrund.. sowas ist einfach nur Bäh!

  • wora
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    • 8. Juni 2011 um 00:23
    • #13
    Zitat von "andi.bt"

    ...
    Ich hab nichts gegen ne LED Schlacht.. Aber bitte sinnvoll einsetzen und kein wildes Geflacker im Bühnenhintergrund.. sowas ist einfach nur Bäh!


    sorry, aber diese antwort passt ja nun wirklich NICHT zur frage... 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • 4Art
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    • 8. Juni 2011 um 08:47
    • #14

    Ich staune auch wirklich hier. Die Frage stellt sich doch nicht philosophisch, sondern nach Effizienz und Effektivität! Klar: LED-Kannen dimmen nicht mit einer Perfektion, die man sich von PAR-Kannen gewohnt ist. Aber das ist doch für den angefragten Zweck egal, oder? Wieso soll der arme Wora für seine Kleinbands irgendwelche Dimmer und den ganzen Kram herumschleppen, wenn nicht nötig/gefragt/gewünscht? Hey: Der Mann ist Tontechniker und deshalb ist es ihm wohl ziemlich wurscht, ob für Rögnröl klassische Parkannen oder LED auf der Bühne rumsteht. Da geht's doch einfach drum, ein bisschen Farbe auf eine 3 x 6-Meter-Bühne zu kriegen. Und wenn denn besseres Licht gewünscht ist/wird, dann wird das auch gestellt. Aber ich bin gewiss: Das wird dann Wora weder aufbauen noch bedienen :D

    Deshalb plädiere ich auch für die schon angesprochene KLS800. Wo die am günstigsten ist, kannst Du mich via PN anfragen...

    Falls das ganze noch mit etwas angenehm "Weissem" aufgepeppt werden soll, kann man noch zwei Elation LED-Fresnel's oder sogar die neuen Coemar-Profiler hinhängen. Also Freunde: Lassen wir doch die Kirche im Dorf :wink:

  • fabio hermann
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    • 8. Juni 2011 um 10:41
    • #15
    Zitat von "djobi"

    Rocknroll braucht halt PAR-Kannen

    Sehe ich auch so, allerdings ist hier wohl eher eine bunt & blink Lösung gefragt, es muss sich noch nicht mal drehen.

    Ich würde einfach mal 2 - 3 gängige Produkte beim T oder sonst wo bestellen und ausprobieren

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • wora
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    • 8. Juni 2011 um 10:54
    • #16
    Zitat von "fabio hermann"

    ...allerdings ist hier wohl eher eine bunt & blink Lösung gefragt...


    auch auf die gefahr hin, mich zu wiederholen:

    es geht um den ersatz für eine feste beleuchtung der musiker, ohne farbwechsel oder sonstige effekte. einfach nur beleuchten, fertig.
    ES SOLL NICHT BLINKEN, ES SOLL SICH NICHT DREHEN UND ES SOLL NICHT RAUCHEN ODER GAR HÜPFEN!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • matthias falke
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    • 8. Juni 2011 um 13:50
    • #17

    Für Frontlicht könnte ich mir die vorstellen, obwohl dann bist du wieder bei der Par Bauform.
    http://www.americandj.eu/media/media/ma…r56_CWWW_02.pdf

    oder so etwas in der Art,

    http://www.americandj.eu/de/flat-par-tri18.html

    Hier gab es bei mir aber schon Beschwerden, die Leute auf der Bühne meinten das sie alle krank ausehen.

  • 4Art
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    • 8. Juni 2011 um 14:03
    • #18
    Zitat von "matthias falke"

    Hier gab es bei mir aber schon Beschwerden, die Leute auf der Bühne meinten das sie alle krank ausehen.

    Wobei das im Rock n'Roll ja auch wieder normal ist :wink: Wieso sollen die Jungs und Mädels durch Par-Licht auf einmal wieder gesund aussehen? :D

  • blade11
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    • 8. Juni 2011 um 21:29
    • #19

    Die Teile sind aber mehr als hell genug... ;) 18 mal Tri-Leds sind heftig. Wirkt auf jedenfall echt klasse bei der geringen Bauform.

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

    Einmal editiert, zuletzt von blade11 (9. September 2015 um 11:06)

  • tobias kammerer
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    • 10. Juni 2011 um 18:44
    • #20

    Hallo,

    also: Selbst die popeligsten LED-s sind in der Rgel für den Anspruch des Musikers etwas hell und bunt zu sein vollkommen ausreichend. Wir benutzen da sogar aus Altbeständen Eurolite Par-56 0,5mm, noch doofer kann man es kaum machen. Die sind aber immer noch unhandlich und bei 4 Stück definitiv zu dunkel.

    Eurolite KLS LED ist schon relativ cool, jedoch ist die beigelegte Steuerung schlichtweg unbrauchbar. Da sollte man sich noch eine Steuerung holen, z.B. einen der IMG LED Controller, einen von Eurolite selbst (kann weniger als die IMG) oder den BOTEX LED Commander, der ist schon geradezu genial.

    Sehr praktisch mit wesentlich schöneren Farben (z.B. Orange) ist das LS4195 MultiBar Eco. Hier gibt es auch einen total banalen Controller, der nur mit Multiform funktioniert und dafür aber auch eine Fußschalteroption hat (bei Musikern sehr beliebt). Die Multiform Sachen sind aber teurer als Eurolite.

    Wenn es definitiv bei 4 Scheinwerfern bleiben soll, ist auch ein Preis/ Leistungsrenner der Showlite PAR-64 36x3 Watt. Das Ding ist dann schon so hell wie eine 1000 Watt Kanne. Immerhin ist das Gehäuse noch kurz und hat nicht die nervigen Farbfilterhalter.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

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