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Installationskonzept für eine Schulaula - mögliche Geräte

  • janos buttgereit
  • 7. Juni 2011 um 11:35
  • janos buttgereit
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    • 7. Juni 2011 um 11:35
    • #1

    Hallo,

    es geht um folgendes:
    In einer Schulaula ist eine an sich ganz gute Anlage installiert. Nun wird aber alles über ein kleines Analogmischpult, das frei zugänglich auf einem Tisch steht gesteuert, welches aufgrund der Vielzahl von Reglern und den frei zugänglichen Steckern eine große Fehlerquelle darstellt. 90% der Veranstaltungen bestehen aus ein oder zwei Rednermikrofonen und vielleicht einem CD-Player. Sprich es wird nach einer Lösung gesucht bei der dem Bedienenden nicht mehr als eine Hand voll logisch beschrifteter Lautstärkeregler und einem An/Aus Schalter zur Verfügung steht, für alles was darüber hinaus geht wird so wie so ein Profi hinzugezogen.

    Nun such ich nach ganz konkreten Produktvorschlägen mit denen das realisierbar ist. Preisrahmen darf den vierstelligen bereich nicht überschreiten, und auch dort gilt wie immer so günstig wie möglich.

    Ideen von mir waren z.B. ein verdeckt eingebautes Yamaha 01V96, welches evtl. über ein Midi-Faderboard ferngesteuert werden kann? Geht das so einfach? Oder ein Allen&Heath iDR-4 Matrixmischer inkl. eines PL6 Bedienpanels. Es muss nicht zwingend eine digitale Lösung sein, aber das scheint mir am sinnvollsten wenn es darum geht eine Einheit zu haben in der man einen guten Sound einstellen kann und gleichzeitig für den Benutzer sichtbar nur wenige Regler zur Verfügung zu stellen.

    Ich bin auf eure Vorschläge gespannt!

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
    (Zitat eines Musikschullehrers...)

  • djobi
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    1
    • 7. Juni 2011 um 11:53
    • #2
    Zitat

    nicht mehr als eine Hand voll logisch beschrifteter Lautstärkeregler und einem An/Aus Schalter


    1-2 HE Rackmischer, von Monacor / IMG oder auch Shure SCM 800, A&H, ... vom Sound vielleicht nicht ideal, aber meist völligst ausreichend!

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • Volker Holtmeyer
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    • 7. Juni 2011 um 12:03
    • #3

    dbx ZonePRO

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • djobi
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    • 7. Juni 2011 um 12:16
    • #4

    Schönes Teilchen, erinnert mich an eine digitale Version des Allen & Heath GR 05.
    (auch wenn die Zonenfunktion der beiden Geräte wahrscheinlich nicht benötigt werden, wohl die beste Wahl für die genannte Anwendung)

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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  • janos buttgereit
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    • 7. Juni 2011 um 12:34
    • #5
    Zitat von "djobi"


    1-2 HE Rackmischer, von Monacor / IMG oder auch Shure SCM 800, A&H, ... vom Sound vielleicht nicht ideal, aber meist völligst ausreichend!

    Das war auch eine erste Überlegung, aber ich fänds schöner wenn man zumindest basic EQs und evtl. Kompressor im Signalweg hätte. An sonsten wär das Soundmäßig nämlich schon ein Rückschritt. Aber das DBX Gerät gefällt mir besonders in der BlackBox Version unglaublich gut! Das wär wirklich die Idiotensichere Lösung nach der ich suche. Bloß die Bedienpanels finde ich jetzt nicht so schön, da ist so ein PL6 von A&H meiner Meinung nach besser, weil es direkt mehrere Regler unterbringt.

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
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  • janos buttgereit
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    412
    • 7. Juni 2011 um 17:09
    • #6

    Ich spiele jetzt den ganzen Tag lang immer wieder die verschiedenen Möglichkeiten im Kopf durch und inzwischen finde ich vom Preis/Leistungs Verhältnis die Lösung mit einem verdeckt eingebauten 01V96 welches über Midi mit ein Paar Fader ferngesteuert wird immer besser, vor allem vom Preis/Leistungs Verhältnis und dem Fakt dass damit ein eingewiesener Techniker wenns mal gebraucht wird sogar noch mehr mit anfangen kann. Vor allem weil man im Grunde 10 Inputs verwalten müsste (2 Funkmikros, 2 Kabelmikros, 2 CD-Player (jeweils Stereo, also 4 Kanäle), 1 "Aux in" (auch Stereo) was bei den DBX und A&H Lösungen schon das jeweils "größere" Gerät benötigt, welche sich dann preislich auch von der Lösung mit einem 01V96 unterbieten lassen würden.

    Jetzt stellt sich mir die Frage: Gibt es irgendwo Midi-Controller mit 4-8 Fadern und sonst nichts mehr? Also ein Gerät was ich vorprogrammiere und an dem danach keiner mehr durch Knöpfchen drücken irgendetwas verstellen kann? Ein Behringer BCF 2000 wär mir in der Umgebung z.B. schon fast wieder zu riskant... Oder kann man bei dem Gerät vielleicht einfach nur die Frontplatte mit den Fadern drin abschrauben, diese dann in eine Holzkonsole einbauen und das restliche Gerät dahinter verschwinden lassen?

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
    (Zitat eines Musikschullehrers...)

  • yamaha4711
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    • 7. Juni 2011 um 19:26
    • #7

    Tacho!

    Zitat

    ...vierstelligen bereich nicht überschreiten...immer so günstig wie möglich...

    -> ergo dürfen es 9999€ sein.
    Sehr guter Budgetrahmen und dann gleich die Einschränkung auf am besten 1000€.

    Zitat

    90% der Veranstaltungen bestehen aus ein oder zwei Rednermikrofonen und vielleicht einem CD-Player.


    Das macht dann 4 Inputs.

    Zitat

    Vor allem weil man im Grunde 10 Inputs verwalten müsste (2 Funkmikros, 2 Kabelmikros, 2 CD-Player (jeweils Stereo, also 4 Kanäle), 1 "Aux in"... (auch Stereo)


    Ja wie denn nun? Das verwirrt mich nun.

    Und dann das:

    Zitat

    ...Vielzahl von Reglern und den frei zugänglichen Steckern eine große Fehlerquelle darstellt.

    Zitat

    ...wenn man zumindest basic EQs und evtl. Kompressor im Signalweg hätte.


    Wie passt das denn? Zuerst soll der Nutzer nicht überforderet werden und dann soll er gleich dannach einen Kompressor richtig einsetzen, bedienen und einstllen.

    Für etwas ganz einfaches und wenn man entsprechend Kohle ausgeben will BSS Soundweb BLU mit der großen Fernsteuerung. Da kannst du frei programmieren und es ist dann beinahe idiotensicher.

    Ansonsten mal die Control Surfaces von Logic, Digidesign und anderen, z.B. auch Behringer ansehen. Aber da sind dann auch wieder viele bunte Knöpfe dran. Da könnte man auch dann gleich wieder das Pult direkt hinstellen. Ein Grundsetup programmieren und das dann schützen.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • tufkadib
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    • 7. Juni 2011 um 19:40
    • #8

    Erstaunlich ist, wie man früher damit zurechtkam. Da stand dann eine Tischzentrale mit zwei Mikrofon- und zwei Hochpegeleingängen sowie einer Summenklangregelung.
    Das Beste ist: das geht heute noch genauso gut!

    MfG
    DirkB

  • madmax
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    • 7. Juni 2011 um 20:21
    • #9

    Mein Reden.
    Manche Schulen scheinen's fett zu haben. Hier is man froh, wenn die Klopapierration für den Monat reicht.
    Und was is als PA vorgesehen? Ein schickes M'elodie?
    Also echt; ein Kleinmischpult kann jeder bedienen; ein studierter Pädagoge oder ein begabter Schüler sollte doch wohl vor Ort zu kriegen sein. :D

    Never stop a running System

  • janos buttgereit
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    412
    • 7. Juni 2011 um 22:42
    • #10

    Danke für eure Zahlreichen Antworten ;)

    Erst einmal möchte ich sagen dass die Praxis leider genau das Gegenteil von

    Zitat von "madmax"


    Also echt; ein Kleinmischpult kann jeder bedienen; ein studierter Pädagoge oder ein begabter Schüler sollte doch wohl vor Ort zu kriegen sein. :D


    gezeigt hat. Deswegen bin ich eigentlich auf eine Lösung scharf die diesen Benutzern nicht mehr als Lautstärkeregler und evtl. An/Aus Schalter für die Quelle bietet.

    Dann zu:

    Zitat von "yamaha4711"

    -> ergo dürfen es 9999€ sein.
    Sehr guter Budgetrahmen und dann gleich die Einschränkung auf am besten 1000€.


    Sollte im Grunde nur bedeuten dass es auch nicht unbedingt notwendig ist sich eine Lösung für 9999€ zu suchen weil ich mir sicher bin dass günstigere Lösungen auch ihren Zweck erfüllen

    Ich möchte mich entschuldigen dass ich dich mit

    Zitat von "yamaha4711"


    Das macht dann 4 Inputs.


    Ja wie denn nun? Das verwirrt mich nun.


    verwirrt habe. Es ist halt so dass die Installation wie sie ist zumindest aus den genannten Quellen, welche aufsummiert 10 Inputs ergeben besteht und auch in dieser hinsicht nicht zurück gebaut werden soll. Es gibt dann halt mal ne VA mit Kabelmikro, mal eine mit Funkmikro, mal eine mit Headset. Mal kommt noch Musik vom schon vorhandenen Doppel CD-Player, mal stöpselt wer seinen iPod an. Insgesamt sind aber bei den meisten Veranstaltungen nicht mehr als 2-3 dieser Quellen aktiv. In welcher Kombination dann auch immer... jedenfalls bräuchte man schon Regelmöglichkeiten für alle diese Quellen. Sprich vielleicht 7 Kanalfader und evtl. noch ein Master Regler.

    Die Sache mit den EQ's, Kompressoren, usw. im Signalweg bei gleichzeitigem wegsperren der Regler sehe ich jetzt auch nicht als Widerspruch an. Die Parameter werden einmal so eingestellt, dass ein durchschnittlicher Sprecher gut klingt, dass man beim reinpusten und schreien in das Mikro nicht direkt das Publikum taub macht und dann hat der normale Benutzer sich auch gar nicht mehr dafür zu interessieren was da im Signalweg hängt. Der Normalbenutzer sieht nur sein Faderboard mit den paar voll Lautstärkereglern. Die Einstellungen werden an Punkten vorgenommen wo er niemals hinkommt.

    Zu:

    Zitat von "DirkB"

    Erstaunlich ist, wie man früher damit zurechtkam. Da stand dann eine Tischzentrale mit zwei Mikrofon- und zwei Hochpegeleingängen sowie einer Summenklangregelung.
    Das Beste ist: das geht heute noch genauso gut!


    kann ich nur sagen, dass das früher der Stand der Dinge war und auf Bestreben der Schule und Stadt um einen besseren Klang, bessere Sprachverständlichkeit, usw. zu erlangen ausgetauscht wurde. Und ab und zu kommt es auch noch mal vor dass Musikprojekte oder ähnliches mit mehr Anspruch die Anlage benutzen wollen und dann ist es gut wenn es da eine Grundlage gibt um mit zugemieteten Komponenten und vorhandenem Equipment zusammen eine Anlage an der Hand zu haben die auch in der Situation angemessen spielt.

    Und als letztes möchte ich

    Zitat von "madmax"

    Mein Reden.
    Manche Schulen scheinen's fett zu haben. Hier is man froh, wenn die Klopapierration für den Monat reicht.
    Und was is als PA vorgesehen? Ein schickes M'elodie?


    in so fern kommentieren als dass eine PA so wie so schon da ist, deshalb hier auch nicht zur diskussion steht. Sie sieht so aus, dass dort kleine EV Lautsprecher + ein Sub unter der Decke verteilt hängen und angesteuert werden von einem EV DC-One. Das befriedigt so gut wie alle Anwendungen, wenn mal ein Rockkonzert da ist wird halt ne andere PA hinzugeholt und an sonsten hat dieses System gerade in Puncto Sprachverständlichkeit sehr viel Lob bekommen als es vor 4 Jahren 2 alte, von einem ELA Mischverstärker angesteuerte Plastikboxen ersetzt hat.

    Also ich fasse noch mal zusammen: Es geht mir wirklich nicht darum möglichst viel Geld aus dem Fenster zu werfen. Es geht mir aber darum eine möglichst professionelle Klangbearbeitung an der Hand zu haben, die sich mit einem Idiotensicheren User-Interface bedienen lässt.

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
    (Zitat eines Musikschullehrers...)

  • freeze
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    • 8. Juni 2011 um 00:23
    • #11

    Warum machst du dir eigentlich da drum Gedanken?
    Bekommst du Geld dafür?

  • fabio hermann
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    1.084
    • 8. Juni 2011 um 10:31
    • #12

    Es gibt halt immer noch Leute die sich auch mal vom Sofa erheben ohne dafür Bares sehen zu wollen.
    Und grade wenn man als Schüler nicht davon leben muss kann man sich das leisten, viel Spaß haben und wichtige Erfahrungen sammeln.

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • janos buttgereit
    Beiträge
    412
    • 8. Juni 2011 um 11:47
    • #13
    Zitat von "freeze"

    Warum machst du dir eigentlich da drum Gedanken?
    Bekommst du Geld dafür?

    Sagen wir es so, ich gehe jetzt von dieser Schule und sehe wie dort 1. alles herunterkommt weil niemand, abgesehen von den technikbegeisterten Schülern die sich um Theater AG's und ähnliches kümmern, mit den vielen Reglern am Mischpult klar kommt und ich 2. genau aus diesem Grund in regelmäßiger Häufigkeit zu allen Tages und Nachtzeiten angerufen werde weil mal gerade irgendwas wieder nicht so läuft wie es soll. Meistens hat dann jemand im guten willen versucht selbst Hand an zu legen und es kommen so Sachen raus wie ein fettes Input Delay auf einem Controller Eingang, vertauschte Stecker, usw.

    Jedenfalls glaube ich behaupten zu können nach vielen Jahren an der Schule die durchschnittlichen Benutzer und ihre Ansprüche sehr gut einschätzen zu können. Und oben beschriebene Lösung kam als Quintessenz bei einem Gespräch mit Schulamt, Schulleitern und Stadtagentur, die die Aula auch für nicht-schulische Veranstaltungen vermarkten, heraus.

    In zwischen verdiene ich aber auch etwas Geld als Techniker und würde bevor ich diese Stadt zwecks Ausbildung verlasse und in diesem Zusammenhang auch mein Gewerbe abmelden werde denen da gerne eine Anlage hinzimmern die ich mit gutem Gewissen sich selbst überlassen kann wenn sichergestellt ist das da viele Knöpfe für Otto Normalbenutzer weg gesperrt werden. Natürlich verdiene ich dann auch Geld damit, aber das ist sicher nicht meine primäre Motivation dafür. Und ich werde diese Anlage auch nicht verkaufen ohne jemanden an der Hand zu haben der die Geräte kennt und im Fehlerfall sich darum fachgerecht kümmern kann.

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
    (Zitat eines Musikschullehrers...)

  • soundworx
    Profi
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    748
    • 8. Juni 2011 um 13:50
    • #14

    Ich mag für solche "Hausmeister - kompatiblen" Installionen diese Teile:

    http://www.avb.de/brc.htm

    Davon ein oder zwei Stück und die meisten Laien kommen damit problemlos klar.

    Gruß
    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • tufkadib
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    • 8. Juni 2011 um 15:26
    • #15

    Tüdel den Ela-Verstärker da wieder ran, die Dinger sind zumeist hinreichend unkompliziert.
    Falls Du dennoch ein wirklich idiotensicheres Mischpult willst, dann such im Netz der Netze nach dem SPR-6 von Musikelectronic Geithain. Wer das Ding nicht kapiert läuft nicht draußen rum, denn derjenige wird es dann auch nicht schaffen, sich die Schuhe zuzubinden. :D


    MfG
    DirkB

  • madmax
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    • 8. Juni 2011 um 16:01
    • #16

    Vielleicht liegt die Lösung auch darin; das du dein Wissen an den einen oder anderen technisch interessierten Schüler in einer Art kleinen Schulung weitergibst.
    Der (die) dann bei solchen Veranstaltungen vor Ort ist (sind).

    Ich bin auf diese Art und Weise zu dieser Branche hier gekommen. Seinerzeit gab es sogenannte Arbeitsgemeinschaften in den Schulen im Osten. Verschiedene Sportarten, Modellbau, Foto, Malerei und vieles mehr. Es war Pflicht; mindestens eine dieser AG's zu besuchen.
    Bei uns gab eben auch Disko, Band, Ton und Licht. Alles mit sehr einfachen technischen Mitteln.
    Bis zur Wende sind da immerhin einige lokal bekannte DJ's, LJ's (jetzt weltweit Laser) und unsere kleine Firma samt Personal hervorgegangen.
    Mag das alles nach sozialistisch organisierter FDJ - Arbeit ausgesehen haben; aber mit 'ner Bierflasche an der Bushaltestelle hat da keiner seine Freizeit verbracht.

    So mancher Unterrichtsstunde durfte ich fernbleiben, um die Lautsprecher für des Direktors Rede auf dem Hof aufzubauen. Auch z.B. der damals jährlich stattfindenden ungeliebten Maidemonstration.. :D

    Also denk' mal drüber nach. Vielleicht ist's um dein Telefon dann auch ein wenig ruhiger. ..

    Never stop a running System

  • janos buttgereit
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    412
    • 8. Juni 2011 um 17:35
    • #17

    Genau das habe ich jetzt ca. 1 1/2 Jahre lang gemacht. Und ich bin genau so auch dazu gekommen jetzt den Beruf des Versanstaltungstechnikers zu erlernen. Und glaub mir, die Schüler sind nicht wirklich das Problem, die bekommen das hin. Nicht immer perfekt, aber hey, das hab ich in meinen Anfängen auch nicht gemacht. Und ich würde es auch schade finden diesen Schülern durch

    Zitat von "DirkB"

    Tüdel den Ela-Verstärker da wieder ran, die Dinger sind zumeist hinreichend unkompliziert.

    der bisherigen Möglichkeiten die auch ganz ordentlich ausgenutzt wurden komplett zu berauben. Ganz davon abgesehen dass das Gerät schon vor meiner wirklich Aktiven Zeit als Techniker den Weg zum Elektroschrott gefunden hat.

    Das Problem sind vor allem Lehrer und irgendwelche Leute die die Aula von der Stadt für ihre Veranstaltung vermietet bekommen haben. Und da kann ich wirklich nicht erwarten dass da mehrmals in der Woche immer ein Schüler die Anlage betreut, vor allem für Informations-Veranstaltungen der Schule die während seiner Unterrichtszeiten stattfinden. Ich mach das inzwischen gegen Rechnung für nicht-Schulische Veranstaltungen... da sitzt man schon mal 3 Stunden lang rum und hört sich ein Orchester an und bedient dann nur für 3x 1min Moderationsansage das Mischpult, aber auch solche Jobs gehn nicht wenn man dem Veranstalter keine Rechnung schreiben kann und genau so wenig, wenn noch nicht ein mindestmaß an Professionalität vorhanden ist. Darum finde ich die Betreuung solch einer Installation durch Schüler mehr als bedenkenswert und fände eine Lösung bei der auch die Freundin des Veranstalters die Technik bedienen kann deutlich schöner. Klar, wenn höhere Ansprüche gestellt werden kommt meistens so wie so ein eigener Techniker mit bzw. es wird anhand einer Bühnenanweisung durch die Stadtagentur bzw. den Veranstalter einer gebucht.

    Nebenbei bin ich zur Zeit der Einzige der wirklich durch die Installation durchblick, sie wurde damals durch einem lokalen HiFi-Händler ausgeführt, der wirklich hochwertige HiFi Anlagen verkauft und bei Kunden installiert - nur leider hatte er wenig Ahnung von einer professionellen PA-Installation. Es läuft zwar alles, aber wehe irgendwer zieht ein paar Stecker raus, dann darf man rätseln welches der 5 verknoteten orangenen XLR Kabel in welche der 10 unbeschrifteten Anschlüsse in der Rack-Blende gehört. Dieses Wirrwarr würde ich im Zuge einer Neugestaltung der Bedienung der Anlage gerne gleich mit in Angriff nehmen - am Liebsten so dass irgendein Kollege in 5 Jahren sich das anschaut und nach kurzer Zeit die Installation verstanden hat.

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
    (Zitat eines Musikschullehrers...)

  • tufkadib
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    2.687
    • 8. Juni 2011 um 20:08
    • #18

    Es soll einfach sein. Deshalb schrieb ich ja:
    Klick: SPR-6
    Einfach, zweckmäßig, 100% deutsch beschriftet (kein Gähn, Pan, PFL,...), 100% chinafrei.


    MfG
    DirkB

  • madmax
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    • 8. Juni 2011 um 20:45
    • #19

    Wo hast du denn das gut gepflegte Schätzchen her?

    Never stop a running System

  • bernd häusler
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    833
    • 9. Juni 2011 um 07:58
    • #20

    Moin,

    Zitat von "janos buttgereit"

    ...wenig Ahnung von einer professionellen PA-Installation. Es läuft zwar alles, aber wehe irgendwer zieht ein paar Stecker raus, dann darf man rätseln welches der 5 verknoteten orangenen XLR Kabel in welche der 10 unbeschrifteten Anschlüsse in der Rack-Blende gehört. Dieses Wirrwarr...

    Es ist also nicht das Mischpult als Problem, sondern eine Ansammlung unbeschrifteter Verbindungen in einem unlogischen Aufbau. Die sinngebende Beschriftung, und der übersichtliche Aufbau ist jedoch nicht die Dienstleistung die Geld herbeispült, also müssen neue Geräte her?

    Das wirklich nötige Gerät steht wahrscheinlich bereits im Sekretariat, eventuell geheim weggeschlossen weil das Verbrauchsmaterial sooo teuer und immer leer ist.

    Brother P-Touch...
    ...Kaufe mindestens zwei Kassetten passendes Schriftband, schwarz auf weiß, jeder wird Dir seinen P-Touch leihen, wenn er mit einer garantiert neuen, vollen, versiegelten Bandkassette bestochen wird. Laß Dir die Bandkassetten bezahlen. Dann übe damit, welche Schrift ist wo am besten lesbar? Dann mache Dich an die Arbeit, Du weißt aus praktischer Erfahrung sehr gut, wo welche Beschriftung hilft. Wenn man die zu beklebenden Oberflächen vorher mit einem silikonfreien Fensterreiniger entfettet hält das mit dem Brother-Originalband ewig. Sogar auf Steckern, wenn mans ganz rumwickelt.

    Wenn Du dann noch ein einlaminiertes Blockdiagramm mit den selben Begriffen im Lagerraum fest an die Wand klebst kannst Du Deine Schule alleinlassen.

    Gruß

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

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