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In Ear Hörer zum Monitormischen

  • kt414
  • 14. Juni 2011 um 15:19
  • kt414
    Verifiziert
    Beiträge
    43
    • 14. Juni 2011 um 15:19
    • #1

    Hallo wertes Forum,
    ich bin nun seit einiger Zeit am überlegen mir In Ear Hörer zuzulegen.
    Nun stellt sich die Frage welche soll ich nehmen.
    Prinzipiell gefallen mir die Produkte von Ultimate Ears ab UE 5 Pro sehr gut und preislich bin ich auch offen so lange es ein anständiges und langlebiges Produkt ist.

    Mit welchen angepassten Hörern habt ihr gute Erfahrungen gemacht? Welche nutzt ihr selber zum Arbeiten?
    Ist es sinnvoll sich welche zuzulegen oder klappt es für euch mit dem Kopfhörer auch ganz gut?

    An Jobs habe ich gelegentlich Monitorjobs sowie als Bandtechniker auch Künstler mit In Ear.

    Würd mich freuen wenn ich den ein oder anderen guten Tipp erhalte.

  • tufkaklto
    Profi
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    1
    Beiträge
    7.116
    • 14. Juni 2011 um 16:51
    • #2

    Schau dir mal Compact Monitors an.

    Kann ich nur empfehlen

    http://www.compact-monitors.de/cms/index.php

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • dasich
    Profi
    Beiträge
    960
    • 14. Juni 2011 um 16:58
    • #3

    Ich hab den IE5 pro und bin sehr zufrieden damit.

    Es grüßt der Stephan

  • kt414
    Verifiziert
    Beiträge
    43
    • 14. Juni 2011 um 17:59
    • #4

    Danke schon mal für die Hinweise.
    Welcher von den Compact Monitors wäre da den empfehlenswert?

  • oops
    Profi
    Beiträge
    868
    • 16. Juni 2011 um 21:17
    • #5

    grundsätzlich ist wohl der hörer zu empfehlen, den auch der klient benutzt...

    die technologie (komponenten) sind bei allen anbietern annähernd gleich.

    wichtig ist deswegen für mich der service,- overnight reparaturen hat bis jetzt nur compact hinbekommen.

    ich benutze stage3 und bin damit mehr als glücklich.

  • sascha-kohl
    Profi
    Beiträge
    136
    • 16. Juni 2011 um 22:33
    • #6

    +1 für die Compact Monitors.
    Bin grad von den UE 10 Pro auf die Stage3 umgestiegen und will nicht mehr zurück.

    Woher kommst du denn ? Habe Testhörer zum reinhören da.

    Wer zur Hölle ist Rigg ? Und wohin fährt er ?

    Schwerentflammbar ist keine Herausforderung...

    http://www.sascha-kohl.de

  • kt414
    Verifiziert
    Beiträge
    43
    • 18. Juni 2011 um 10:51
    • #7

    Mit den Klienten ist das so eine Sache. Ist doch häufiger so das ich Monitor für viele wechselnde Künstler mache, sprich auch viele verschiedene In Ears im Einsatz.

    Ich hätte da jetzt mal an den UE 10 pro gedacht. Wie sind da eure Meinungen darüber?

    Wie sieht den so ein In Ear Hörer testen aus. Das ganze stell ich mir ja ein bisschen verfälscht vor da die Dinger ja normalerweise angepasst sind?!

  • der diak
    Beiträge
    140
    • 18. Juni 2011 um 23:04
    • #8

    vom UE10 möchte ich dringensd abraten! Ich treffe mich morgen mit Marco von https://www.facebook.com/pages/InEar-Ko…114092015272094 beim Hessentag in Oberursel, er bringt mir 3 verschiedene Hörer aus seinem Sortiment mit, ich werde berichten.

    ...suck my Kick & kiss my Bass !!!

  • kt414
    Verifiziert
    Beiträge
    43
    • 20. Juni 2011 um 09:03
    • #9

    Danke für die Info, wo genau liegen den die Schwächen des UE10?

  • Jens Droessler
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    9.074
    • 20. Juni 2011 um 14:47
    • #10

    Generell würde ich auch sagen, dass ein IE-Hörer für den Techniker am Meisten bringt, wenn es der Gleiche ist, wie die Band nutzt, sonst hört man ja nicht genau das, was die Band hört. Allerdings sollten die besseren Modelle ähnlich klingen... andererseits sollen das hochwertige Kopfhörer mit Muscheln untereinander auch, trotzdem gibts da größere Unterschiede. Also, bevor du kaufst, bilde doch mal grob einen Querschnitt aus dem, was du so vorgesetzt bekommst und kauf den häufigsten IE-Hörer, denn es bringt ja nichts, wenn du dir selbst den Besten kaufst, dir einen super-feinen Sound drehen kannst und sich die Band fragt "Was dreht der denn da? Viel zu viele Höhen" oder der Bass auf dem IEM alles zusammendrückt, weil die Band-IEs da weniger fähig sind. In dem Moment kannst du dann auch beim normalen Muschel-Hörer bleiben.

  • mistebass
    Beiträge
    55
    • 22. Juni 2011 um 19:11
    • #11

    Hej,

    also grundsätzlich ist das meiner Meinung nach richtig, was bisher geschrieben wurde. Wenn Du eine Band hättest, die alle UE10 haben, wäre es weitgehend sinnvoll sich auch einen UE10 zu besorgen.
    NUR, wie es im Leben so ist, kommt das nur in 1% der Fälle vor.

    Daher macht es Sinn - ähnlich wie auch bei Studiomonitoren - sich einen Hörer zu kaufen, der nach eigener Einschätzung gut und ausgewogen klingt. Der Rest in der täglichen Arbeit ist dann eben Empathie und (ich nenne es mal so...) "Im- Kopf- Addition". Soll heissen: Wenn Du z.B. einen Stage 3 (weil er schon mehrfach genannt wurde und ich Ihn auch kenne) hast und Dein Künstler einen einwegigen Shure- Standardhörer, musst Du eben im Kopf haben, dass dieser (der Einwegehörer) tendentiell weniger Bass und ein wenig härtere Höhen produziert. Das ist das Selbe wie auch bei Wedges. Du stehst ja selten genau da, wo Dein Künstler gerade steht - Sieht zumindest etwas doof aus...

    Die zweite, fast gleichgewichtige, Dimension ist tatsächlich der Service. Wenn ein Hörer spontan repariert werden muss, ist es relativ egal, ob das ein 400 Euro Einwegding oder ein 1500 Euro Top of the Line ist. Es kommt nur drauf an, dass er rechtzeitig wieder zur nächsten Show am Start ist.

    Fazit: Lass Dir Hörer schicken, probier sie aus und rede mit denen, die sie bauen. Dann kaufst Du das, wobei Du das beste Gefühl hast.


    Beste Grüße


    Johannes

  • der diak
    Beiträge
    140
    • 22. Juni 2011 um 21:27
    • #12

    ich habe gerade zum Testen die Pro2 ( 2-Wege) und die Pro4 (3 Wege) von oben meinerseits genanntem Hersteller,
    und hey- mein persönliches Hörgefühl sagt mir, zurück zum 2-Wegesystem. Auf einer Subbass-vibrierenden Bühne sind mir ausgewogene Mitten wichtiger als eine HiFi-Badewanne, wie sie zum Beispiel der UE10 aufweist. Im Flugzeug oder Zug kann ich ja immernoch die EQ-Funktion des i-Pod benutzen und den Sub-Anteil anheben, der von diesem Hörer auch wunderbar wiedergegeben werden kann, so ich denn unbedingt will. Der 3-Wegehörer vermantscht mir alles irgendwie, was sicher auch Geschmacksfrage ist, der geht zwar schööön weit runter aber der kleine Unterschied ist mir auf keinen Fall mehrere hundert Euro wert... dies versuche ich auch meinen Musikussen zu vermitteln.
    Ich teste noch ein paar Tage, aber die Entscheidung ist eigentlich schon so gut wie gefallen.
    Grüße vom Gaslight Anthem-Konzert.

    Der UE5 war auch schon sehr sehr geil aber schneller Service aus Amiland? Mir ist die Servicegeschwindigkeit und der persönliche Kontakt zu Firmenleuten immens wichtig. (Hallo Marco...)

    ...suck my Kick & kiss my Bass !!!

  • kt414
    Verifiziert
    Beiträge
    43
    • 23. Juni 2011 um 11:05
    • #13

    Ich hab jetzt mal ein bisschen nachgeforscht und bin zu dem Ergebnis gekommen das Compact Monitors gefolgt von Ultimate Ears am häufigsten bei meinen Bands im Einsatz sind.
    Entscheiden werde ich mich daher höchstwahrscheinlich für den Stage 3 von Compact Monitors.
    Die Jungs von Compact Monitors sind super nett und da habe ich auch den Eindruck das es mit den Notfall Services ganz gut klappen würde falls es den mal notwendig wäre.

    Danke euch allen mal recht herzlich für eure Anregungen.

  • mistebass
    Beiträge
    55
    • 23. Juni 2011 um 13:18
    • #14
    Zitat von "der diak"

    (...) mein persönliches Hörgefühl sagt mir, zurück zum 2-Wegesystem. Auf einer Subbass-vibrierenden Bühne sind mir ausgewogene Mitten wichtiger als eine HiFi-Badewanne, wie sie zum Beispiel der UE10 aufweist. Der 3-Wegehörer vermantscht mir alles irgendwie, was sicher auch Geschmacksfrage ist, der geht zwar schööön weit runter aber der kleine Unterschied ist mir auf keinen Fall mehrere hundert Euro wert... dies versuche ich auch meinen Musikussen zu vermitteln.

    Zur "Hifi- Badewanne": Der UE10 ähnlich wie auch der Stage3 (als hier meist genannte und wohl auch meist verbreitete Hörer) sind wohl das, was hier mit "3-Wege-System" gemeint ist. Faktisch sind sie - soweit ich das weiß - 1.) beide ein "3- Treiber- System", verteilt auf 2 Wege (Doppelbass/ Mittel-Hochton. Etwas komplexer noch verdrahtet, aber das führt zu weit...) und 2.) sind sie beide alles andere als Badewannen. Dazu kann ja vielleicht auch Sascha was sagen, der ja beide besitzt.

    Ein 2-Wege (2 treiber auf 2 Wegen) System kann unter Umständen erstmal mehr Spaß machen, da es evtl. etwas knackiger ist und die Höhen und hohen Mitten mehr ins Gesicht springen. Analytischer, offener und "tiefer" (Esoterikdiskussion, ich weiß...) sind allerdings meiner Erfahrung nach die genannten 3er Systeme.

    Gruß

    Johannes

  • lichtbildtondj
    Verifiziert
    Beiträge
    14
    • 25. Juni 2011 um 19:08
    • #15
    Zitat

    Ich hab jetzt mal ein bisschen nachgeforscht und bin zu dem Ergebnis gekommen das Compact Monitors gefolgt von Ultimate Ears am häufigsten bei meinen Bands im Einsatz sind.
    Entscheiden werde ich mich daher höchstwahrscheinlich für den Stage 3 von Compact Monitors.
    Die Jungs von Compact Monitors sind super nett und da habe ich auch den Eindruck das es mit den Notfall Services ganz gut klappen würde falls es den mal notwendig wäre.

    Kann ich so unterschreiben!

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