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Praxistauglichkeit dünner Mikrofonkabel

  • Christian Engel
  • 23. Juni 2011 um 14:55
  • Christian Engel
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    • 23. Juni 2011 um 14:55
    • #1

    Moins,

    da wir mittlerweile auf nahezu sämtlichen Veranstaltungen mit dezentralen Sub-Stageboxen (analog+digital) arbeiten, sind Standard 10m Mikrokabel immer seltener notwendig. Derzeit schweben mir 6m Leitungen vor, Kabelmaterial à la Sommercable Goblin mit kleinem Außendurchmesser. Schön kompakt also. Gibt es dazu Erfahrungen bzw. konkrete Bedenken, was Robustheit, Langlebigkeit etc. angeht?

    Beste Grüße
    Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • jogi86
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    • 23. Juni 2011 um 15:53
    • #2

    Ist das nicht eher was für die HiFi-Front???

    Beziehungsweise eher für Ministecker und kurze Patch-Geschichten???

  • mgbiba
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    • 23. Juni 2011 um 17:02
    • #3

    Das Sommercable Goblin ist schon sehr dünn und eher für Cinch usw. gedacht. Als Mikrokabel hält das wohl nicht lange durch.
    Es ist auch von sommercable nicht empfohlen für die Bühne.

    schöne Grüße
    Marius

  • Markus Verza
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    • 23. Juni 2011 um 18:53
    • #4

    Ich verwende seit Jahren nur noch LEONI NF-CP mit 5mm und 3mm Durchmesser. An der Haltbarkeit gibt es nichts auszusetzen, ist halt ein PU Kabel mit 0,5mm² Adern.
    Für die normalen NF Kabel ist mir das 5mm am liebsten. Auch wenn sich das nicht nach viel Unterschied an hört, 20 Kabel in der Schublade benötigen deutlich weniger Platz.

  • Christian Engel
    Moderator
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    • 23. Juni 2011 um 19:59
    • #5

    Eben das ist der springende Punkt. Es wird ja nicht drauf rumgetrampelt. Wir reden hier idealerweise von 2-3m Abstand Mikro -> Substage...

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • madmax
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    • 23. Juni 2011 um 22:44
    • #6

    Wenn wirklich wirklich keiner rauftritt, geht das schon.
    Prinzipiell isses wohl eher für kleinere Stecker vorgesehen; in XLR sollte man was drumwickeln, damit die Zugentlastung richtig greift.
    Wir haben da einiges von Cordial problemlos im Einsatz, allerdings mehr so ab Bauchhöhe.

    Never stop a running System

  • Loloverde
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    • 23. Juni 2011 um 23:59
    • #7

    Ich hab auch einige Kabelreste mit kleinem Durchmesser aus dem Studio zu Bühnenkabel umgebaut. Das war bisher das einzige Kabel welches ich gebaut habe, das aus der Zugentlastung rausgerutscht ist und dann die Litzen unter Zug gerissen sind.
    Ich würde dünne Kabel nicht mehr für den rauen Bühneneinsatz verwenden. Die Kabel fristen jetzt ihr Dasein als Notreserve.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • wora
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    • 25. Juni 2011 um 14:47
    • #8

    ich benutze auf der bühne ausschliesslich normale mikrofonkabel, auch beim einsatz mit subcores.
    dünne kabel habe ich nur an ein paar mikrofonen, und da mussten sie beim ein oder anderen tatsächlich schon mal getauscht werden, wenngleich auch erst nach vielen jahren.
    meine erfahrung mit der haltbarkeit von kabeln geht eindeutig in richtung "dicker ist besser".
    ausserdem lassen sich normale mikrokabel besser wickeln.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • illuminati235
    Beiträge
    630
    • 5. Juli 2011 um 10:34
    • #9

    Ich habe selbst schon beim Verbindungskabel von einer Shure Grenzfläche Bauchschmerzen...

    Wenn ich jedes Kabel so sorgsam behandeln müsste (weil es so dünn ist und sich schlecht wickeln lässt) dann hätte ich zwar Platz gespart, der Abbau würde aber auch länger dauern :D

    Gerade wenn mehrere Kabel im Bereich der Stagebox über- und ineinander liegen würde ich an einem dünnen Kabel nicht so einfach ziehen...

    Gruß
    Noel
    ------------------------------------------------
    Nimmt der Pegel des Meeresrauschens mit 3 oder 6db pro Entfernungsverdopplung ab?
    Ab sofort neu in der Vermietung: 24x MLA Mini

  • highq
    Beiträge
    108
    • 19. August 2011 um 15:46
    • #10

    Ich habe zwei 50m Trommeln mit dem SOMMER CABLE - SC-PEACOCK MKII bestückt. Benötigt habe ich es für einen wiederkehrenden Job wo das Kabel möglichst unauffällig an der Wan entlang in ca. 5m Höhe aufgehängt wird. Dafür war es pefekt.

    Ich habe es inzwischen aber selbst für Strecken zwischen FOH und Bühne benutzt. Delaylines etc. Es hält und hält und hält. Nicht mal ein absolut unfähiger Aufwickler, der es knickte und bog hat es kaputt bekommen.
    Ich hätte es selbst nicht für so robust gehalten. Trotzdem würde ich es nicht für regelmäßigen Roadeinsatz empfehlen. Das kann es nicht.
    Und wickeln lässt es sich tatsächlich nur schlecht.

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