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Bassanteil bei Großveranstaltungen im Rock-/Metalbereich

  • mr. floppy
  • 9. August 2011 um 16:08
  • mr. floppy
    Beiträge
    35
    • 9. August 2011 um 16:08
    • #1

    Ist es normal das heutzutage Großveranstaltungen im Rock/Metal Bereich mit übermäßig viel bass gefahren werden?

    Ich stelle die Frage weil mir aufgefallen ist das bei Veranstaltungen die ich Besucht habe mit mehr als 20K Besuchern ein Bassanteil im mix (ich sag mal 200hz abwärts) ist der nicht mehr angenehm ist sondern einfach nur Nervt selbst wenn man 20-30 Meter von der Bühne weg ist fallen einem da noch teilweise die Füllungen aus den Zähnen (an mehreren stellen vor der Bühne getestet).

    Man könnte ja jetzt meinen das ich das nur so empfinde aber wenn ich beim Konzert um mich herum schau oder ich mich nach dem Konzert mit anderen Leute unterhalte höre ich immer wieder das es auch für andere Leute zu viel Bass und unangenehm war.

    Klar sollte es für mich im Rock- und Metalbereich schon schön drücken und teilweise aufs Brustbein gehen aber bitte nicht der ganze Körper.
    Die Musik besteht ja wohl aus mehr als nur kick und bass denn Gitarren geraten da teilweise echt in den Hintergrund.

    Liegt das nun an dem PA Setup oder an dem jeweiligen Techniker der da grade am Pult ist?

    Mir ist schon klar das die leute die 100 Meter oder mehr weit weg stehen Anspruch auf vernünftigen Sound haben aber sollte es nicht mittlerweile technisch möglich sein eine Druckvollen Sound auch dort hin zu transportieren ohne das man die ersten reihen Bassmäßig wegbläst?

    Ich vermeide es hier absichtlich die Veranstaltungen bzw. Bands zu nennen weil ich niemanden auf die Füße treten möchte sondern nur eine Erklärung dafür haben möchte die ich dann auch mal dem normalen Besucher weiter geben kann wenn man nach dem Konzert über dieses thema spricht.

    Danke schon mal im vorraus und hoffe das ich nicht eine all zu große Diskussion herbei führe
    Wenn über das thema schon gesprochen wurde hat mir das die suche nicht verraten, dann bitte einen kurzen verweiss und das hier löschen.

    Danke

  • tufkaklto
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    • 9. August 2011 um 17:29
    • #2
    Zitat

    selbst wenn man 20-30 Meter von der Bühne weg ist fallen einem da noch teilweise die Füllungen aus den Zähnen (an mehreren stellen vor der Bühne getestet).

    Und wie viele Füllungen hast Du verloren????

    Wegen dem Bass:
    ich sag mal so, den Einen störts, der Andere will es so.

    Das sind Diskussionen über Dinge, wo man es nie allen Recht machen kann

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  • madmax
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    • 9. August 2011 um 18:12
    • #3

    Ich denke, das liegt am allgemeinen Sublow-Hype, im Schlepptau immer leichterer und zugleich leistungsstärkerer Amps.
    Mir gefällt das auch nur bedingt und nur dort; wo's eigentlich hingehört. Nämlich Hiphop und verschiedene elektronisch erzeugte Musik wie z.B House. Bei schnellem Techno ist's schonwieder Mist.
    Bei schnellem R'nR bleibt, wenns übertrieben wird, (je nach Musikstück) dann nurnoch ein alles überlagerndes Brumm oder Dröhn von Bassklampfe und Bassdrum übrig.

    Das Schlimme ist; das es oft zu Lasten der Lowmids geht. Was besagte "Brustbeindrücke" verursacht.
    Bei kleineren Geschichten bedingt durch z.B. zu kurze Bananen und Pseudo-LA's, was dann nach überhauptnicht nixmehr klingt.

    Aber warum sich so mancher Mischer auf größeren Sachen, wo's alle technischen Möglichkeiten zu ausgewogenen Sound hätte, zu sowas hinreißen lassen... Wer weiß.
    Liegt vielleicht in der Natur des Mannes.
    Viel tief Bass>> viele PS>> viel Potenz.. :D

    Never stop a running System

  • mr. floppy
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    35
    • 9. August 2011 um 19:07
    • #4
    Zitat von "klauston"

    Und wie viele Füllungen hast Du verloren????

    Wegen dem Bass:
    ich sag mal so, den Einen störts, der Andere will es so.

    Das sind Diskussionen über Dinge, wo man es nie allen Recht machen kann

    Das mit den Füllungen von den Zähnen war kein scherz.
    Ich hatte echt den eindruck ich müsste nächsten tag zum Zahnarzt um nachschauen zu lassen ob noch alles sitzt.
    Und wenn das nur mein eindruck gewesen währe dann hätte ich mir nicht die mühe gemacht hier zu schreiben sondern hätte es auf meinen geschmack in der richtung beruhen lassen.

    Zitat von "madmax"

    So hab ich mir das auch schon gedacht aber ich hab es dann meistens auf ein falsch eingerichtetes system geschoben weil ich es mir nicht vorstellen konnte das bei 90% der bands bei einem festival mit verschiedenen technikern der Sound so nach unten gemischt werden kann.
    Ich fänd es schade wenn der Techniker mit einer guten anlage nur seine eier präsentieren will und nicht vernünftig damit arbeitet.

    Vielleicht hat ja noch jemand eine idee bzw. erklärung warum sich das heutzutage so anhört.

    Danke erst mal.

  • tufkaklto
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    • 9. August 2011 um 19:21
    • #5

    Ich denke, das dies schon zu einfach ist:

    Zitat

    Liegt vielleicht in der Natur des Mannes.
    Viel tief Bass>> viele PS>> viel Potenz..

    Viele mischen das so, ganz einfach weil Sie ( und die Band )= das so wollen.

    Ok, weit vorne vor den Bässen können die schon mal stärker sein.

    Aber es gibt Bands ( und zwar bekannte ) die haben gerne eine +15 dB Überhöhung im Bassbereich.
    Und die wollen das so.

    Wenn Du hier schreibst, das DU Dir ernsthaft Sorgen um Deine Zahnfüllungen gemacht hast, dann muß ich Dir schon ganz ehrlich sagen, das wirkt nicht sehr seriös für mich.

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  • madmax
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    • 9. August 2011 um 19:23
    • #6
    Zitat von "mr. floppy"

    Das mit den Füllungen von den Zähnen war kein scherz.

    So weit hergeholt ist das garnicht.
    Die Füllungen haben vermutlich eine geringfügig andere Resonanzfrequenz als die Zähne.
    Und das kann sicher unangenehm sein bei entsprechend hohem Pegel.
    Kann mir auch vorstellen, das Leute mit Metall in den Knochen ähnliche Probleme haben...

    Tja der Mischer ist halt quasi der 'Handlanger' der Musiker. (>>meistens ebenfalls Männer)

    Never stop a running System

  • tufkaklto
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    • 9. August 2011 um 20:08
    • #7

    Nehmt den treadstarter nicht ganz so Ernst, der hat in Party PA unter anderem Namen den gleichen Text gepostet ( 1 zu 1 kopiert )

    Da will sich wieder wer wichtigmachen und das Sommerloch füllen.
    Der Kandidat ist ja sicher bekannt :D

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  • danny def
    Verifiziert
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    234
    • 9. August 2011 um 20:19
    • #8

    ich empfinde die "übergroße festivalbassdrum" auch als problem. gerne auch stilunabhängig eher als akustisches phänomen als als trommel erkennbar.

    thema PA abstimmung: eine lineare PA kann man kaum anbieten, eine gewisse bass-überhöhung muss imho sein. ganz im ernst.

  • mr. floppy
    Beiträge
    35
    • 9. August 2011 um 20:24
    • #9
    Zitat von "klauston"

    Nehmt den treadstarter nicht ganz so Ernst, der hat in Party PA unter anderem Namen den gleichen Text gepostet ( 1 zu 1 kopiert )

    Da will sich wieder wer wichtigmachen und das Sommerloch füllen.
    Der Kandidat ist ja sicher bekannt :D


    Der Text wurde nicht von mir dort hin kopiert und habe auch schon gebeten diesen zu löschen.
    Nebenbei bin ich mit dem gleichen namen im kleinen forum angemeldet.

  • guma
    Moderator
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    • 9. August 2011 um 21:32
    • #10

    Probleme mit Zahnfüllungen am besten im Zahnarztforum besprechen..... :wink:

  • mr. floppy
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    • 9. August 2011 um 21:38
    • #11

    Ich könnte mich selbst in den Ar... beissen das ich das beispiel gewählt habe. :evil:
    Hätte es ja auch anders ausdrücken können aber naja hauptsache ihr habt was zum schmunzeln.

  • billbo
    Profi
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    • 9. August 2011 um 22:17
    • #12

    Na, frisch zurück aus Wacken? :D

    Es herrscht leider auch bei Festivalveranstaltungen dieser Größenordnung enormer Wettbewerbs - und Kostendruck. Eigentlich alles genau wie im Schützenzelt, nur die Wege sind weiter.
    Unter anderem werden gerne die Bassbananen eingespart und lediglich ein (wie auch immer gestaltetes) Horizontalarray am Boden gestackt. Das bewirkt natürlich bei solchen Dimensionen einen ungleichmäßigen Schalldruckverlauf auf Entfernung; wenn’s am 60m entfernten FOH einigermaßen passt ist vorne in Bühnennähe fast immer zu viel Bass.

    Der eigentliche Grund ist aber eher auf menschlicher Seite zu suchen. Ich spiel mal Nestbeschmutzer; hoffentlich gibt’s keine Haue: gerade bei Großveranstaltungen der etwas härteren Gangart sind häufig Bandmischer am Start, die für solche Sonderbedingungen ganz einfach nicht die nötige Routine und Erfahrung mitbringen.
    Wer als Bandmischer100 Clubveranstaltungen der 500er bis 2000er Größenordnung am Stück absolviert hat, hat sich dabei zwangsläufig an eine ganz bestimmte Arbeitsweise und an ein ganz bestimmtes Klangbild gewöhnt. Das ist normal und geht dem Noname genau so wie dem illustren Starmischer. Dann kommt das große Festival, wo alle übermotiviert sind und alles ganz besonders gut werden muss – und plötzlich funktioniert nichts mehr so, wie man es gewohnt ist und erwartet hat.
    Man ist auf einmal weit, weit weg. Die Bühne ist ein Punkt; die Backline existiert akustisch nicht. Man hat sich innerlich auf die fetteste PA des Jahres eingestellt, und es klingt im FOH 40m dünner und druckloser als vorgestern im Club. Der FOH ist 1m über Bodenhöhe und wegen Sauwetter ringsum mit Zeltplanen verkleidet. Die Zeit drängt, das Pult ist fremd, Soundcheck gibt’s sowieso nicht.
    Wer jetzt nicht abstrahieren kann und einfach nur nach Gehör so mischt wie immer, der hat verloren. Dort hinten gibt’s aufgrund der Luftdämpfung keine richtigen Höhen mehr. Die Highmids klingen 1m über dem Publikum inmitten des Zeltplanenhäuschens dagegen wie Kreissägen; unwillkürlich versucht man Druck hinzuzufügen, um die vermeintlich fehlende Balance wieder herzustellen. Die Lowmids hört man z. T. von der Delayline mit und weiß sie überhaupt nicht einzuschätzen. Für die Band sind solch große Bühnen ebenfalls ungewohnt. Sie spielt nicht so präzise wie sonst; lediglich die Bassdrum scheint wie ein Fels in der Brandung, und man mischt sie aus Verzweiflung noch lauter.
    Und schon ist die Katastrophe perfekt. Ist mir oft genug passiert; ich weiß wovon ich rede. :? :D

    Wer gut ist, verlässt so bald wie möglich den FOH und begibt sich kurz mal ins Publikum, um einen Eindruck zu bekommen, wie’s da unten klingt. Das kann ein sehr ernüchterndes Erlebnis sein. Wer richtig gut ist, hat das als einen wichtigen (den wichtigsten?)Teil seines Jobs längst während einer der Bands vorher erledigt und weiß den gehörten Unterschied und die beobachtete Schallverteilung auf dem Gelände von vornherein so gut wie möglich im Mix zu berücksichtigen. Um es klar zu sagen: es kann sein, dass man dort oben fürchterliche Dinge zusammenmischen muss, damit es unten/ weiter vorn/ im maßgeblichen Abschnitt des Publikumbereiches einigermaßen passt.
    Bei all dem zählt Erfahrung, Erfahrung, und noch mal Erfahrung; und am einfachsten ist das natürlich für den, dessen Band regelmäßig solche Größenordnungen spielt.

    Der fährt dafür dann gerne mal das nächste kleine Clubkonzert mit Vollgas an die Wand. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Jens Droessler
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    • 10. August 2011 um 02:13
    • #13

    Ich vermute in dem beschriebenen Problem die Auswüchse unserer schönen "95dB Leq"-Verordnung. Im Bassbereich kann man pushen ohne Ende, ohne dass es sich nennenswert auf den Leq niederschlägt. Oft betrifft das sogar nur den Tiefbassbereich, das nervt dann extrem, wenn die Lowmids nicht pegelmäßig dazu passen. Das wiederum dürfte tatsächlich daher kommen, dass viele Techs nur noch PAs gewohnt sind, die Lowmids nur dreckig (sodass sie ausgefiltert werden) oder gar nicht können.

    Ich verzichte auf solche Bassorgien, mache meinen ausgewogenen Mix, den ich ohrenfreundlich halte. Auch das schlägt sich nicht so auf den Leq nieder. Zu diesem Sound gibts auch immer wieder Komplimente, nicht nur von den Musikern und Freunden dieser, sondern von den normalen Zuhörern. Von daher würde ich sagen: Zurück zu den Wurzeln! Weg vom herbeiproblematisierten Sound.

  • karel noon
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    • 10. August 2011 um 10:14
    • #14

    Danke billbo, für eine mal wieder haargenau auf den Punkt gebrachte Antwort.

    Ich muß, auch aus eigener Erfahrung, die "jungen oder Großkonzern unerfahrenen" Mischer mal in Schutz nehmen, der Umstieg bei der gerade erst bekannt gewordenen Band vom Club auf die Open Air Pa, der ist schwieriger als vermutet. Wie gesagt, meine ersten Erfahrungen waren auch eher in Richtung " bei mir kling es gut, warum meckern die alle?"

    Dazu dann noch der Trend Richtung viel Bass, und schon gibt es eine Kombination die nicht jeder gut findet, aber von vielen Besuchern bestimmt mit: das hat total geil gedrückt! Kommentiert wird.

    Wie das Bo schon sagte: Bass Bass wir brauchen Bass, was geht denn alter!

    Edit: ich glaube nicht an die LEQ Theorie, soviel Gedanken beim hektischen festival altag kann ich mir nicht so recht vorstellen, zumindest nicht in der Häufigkeit wie das oben besprochene Sound Phänomen vorkommt.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • verstärkerberserker
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    • 10. August 2011 um 11:00
    • #15

    Die Ausführungen von bilbo treffen es wirklich auf den Punkt. Ich mache sehr viel PA- und FOH Betreuung auf Festivals und ganau das sind die Probleme, die immer wieder auftreten, und wo sich zeigt, wer mit solchen Situationen vertraut ist.
    Gerade bei großen PA-Setups, bei denen man die Möglichkeit hat, eine sehr gleichmäßige Bassverteilung zu erreichen, haben viele Probleme, dass es am FOH eben nicht so drücken darf, wie im Club mit einem LR-Stack von Subs.
    Ich habe in den letzten zwei Jahren die Erfahrung gemacht, dass diese Probleme kleiner werden, sobald der FOH nicht mehr genau in der Mitte steht. Liegt aber nach meinem Empfinden nicht daran, dass dort der Bass anders ist, sondern der "Rest".

    Mit dem Leq hat das denke ich auch nichts zu tun.
    1. auf den wenigsten Festivals (die ich betreut habe) wird überwacht
    2. wenn dann 99 und nicht 95
    3. wenn dann wird auch der Lcpeak überwacht bzw. besser limitiert und dann wird es nicht so heftig

    ...Holz ist braun!

  • tufkaklto
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    • 10. August 2011 um 11:29
    • #16

    Würde ich jetzt auch so unterschreiben.

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  • ADMIN
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    • 10. August 2011 um 12:06
    • #17

    Daumenregel: Bei kleinen Veranstaltungen macht der LAeq von 95/99 dB zuerst Probleme, bei großen der LCpeak von 135 dB.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Jens Droessler
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    • 10. August 2011 um 14:33
    • #18

    Ich meinte auch nicht, dass dieser Sound extra auf niedrigen Leq getrimmt wird bei solchen Festivals, Großkonzerten, sondern dass die Techniker sich schon an diesen Sound gewöhnt haben von kleineren Shows, wo gemessen wurde. Und es sind meiner Erfahrung nach sogar eher schon die Systemtechs, die so einen Sound voreinstellen für die Summe (Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass der 2008 in Homberg gehörte Sound, das ist, was Herbert Grönemeyer standardmäßig mitbringt). Natürlich kommen die anderen genannten Faktoren auch noch dazu.

    Bei 99dB muss man davor warnen, dass die 95dB überschritten werden, zudem müssen Ohrenstopfen ausgegeben werden.

  • mr. floppy
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    • 10. August 2011 um 14:45
    • #19

    Danke bilbo und den rest für die ausfürlichen erklärungen.
    Ich währe mit den bedingungen wenn ich von meinen 2k geschichten aufeinmal auf nen großen Festival arbeiten müsste sicherlich auch erst mal überfordert, übermotiviert und verwirrt mangels erfahrung.
    Hauptsache mann bekommt es aber auch gesagt was da falsch läuft oder kann mann so beratungsresistent sein?

    Danke auf jeden fall.

  • billbo
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    • 10. August 2011 um 14:52
    • #20

    Gesagt? Ja, also, es kann ein echtes Urerlebnis sein, wenn man da als der Mischergott persönlich zufrieden strahlend ob seines druckvollen Supersounds breitbeinig - lässig hinterm Pult lehnt und sich die Bierbecher und sonstigen Wurfgeschosse Richtung FOH irgendwie überhaupt gar nicht erklären kann... :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

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