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Auto auf Veranstaltung

  • supervisor
  • 21. Januar 2012 um 13:43
  • supervisor
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    • 21. Januar 2012 um 13:43
    • #1

    Hallo,

    Ich plane gerade eine Autopräsentation.
    Bei der Veranstaltung soll ein neues Auto in einem Saal im 1. Obergeschoss präsentiert werden.
    Das auto soll in die Zuschauer fahren mit langsamer Geschwindigkeit.

    Meine Frage dazu:

    was muss ich beachten bei Fahrzeugen auf Veranstaltungen?
    Brandschutz? Sicherheitstechnik (abstände, Sicherheitsvorkehrungen)

    Vielen Dank
    Michael

  • skyworker
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    • 21. Januar 2012 um 15:03
    • #2

    Glückwunsch zur Neueröffnung von Pandoras Büchse...

    Lass dich kompetent beraten, ein fahrendes Auto auf einer Bühne ist der Quell für 1000 und drei Probleme.

    Grundsatzproblem ist erst mal der Tankinhalt, da Brandlast. Also entweder Tank randvoll (nicht Benzin, sondern ein Benzin-Luft-Gemisch zündet - dann darfst aber nicht in die Halle fahren) oder Tank restentleert (dann fährt die Karre aber nicht mehr). Eine Minimalmenge Treibstoff und den restlichen Tank mit Stickstoff füllen wäre eine Alternative. Oder gleich auf die Einfahrt verzichten...
    Abgase sind für den Fall, dass du den Wagen trotzdem fahren lassen willst, die nächste Hürde. Wie bekommst du die aus dem Raum? Also doch die Nummer mit Auto unterm Tuch und Motor aus?
    Es soll trotzdem fahren? Wer tut das? Wie oft kannst du das proben? Auf einer Bühne und auf dem Weg dahin gehts eng zu, die Sicht ist eventuell eingeschränkt, Publikum ist unter Umständen sehr nah am Geschehen - das birgt alles Gefahrenpotential.
    Steht das Auto dann mal vor der Bühne, dann muss das gute Stück womöglich auch noch da hoch... bringt das die Rampe? Trägt das die Bühne?

    Kurz: jemanden vor Ort mit der Gefahrenanalyse beschäftigen und aus dessen Ergebnis die notwendigen Maßnahmen ableiten. Das ist nichts für einen Thread in einem Forum. Dummerweise ist sowas dann auch kostenpflichtig.

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • ADMIN
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    • 22. Januar 2012 um 19:19
    • #3

    Ich ergänze mal:

    Zitat von "supervisor"

    Bei der Veranstaltung soll ein neues Auto in einem Saal im 1. Obergeschoss präsentiert werden.

    Worauf steht das Auto denn? Auf dem Boden? Hält der? Auf Podesten: Wie sieht dort die zulässige Last aus?


    Zum Brandschutz- und Abgasproblem: Welchen Antrieb hat denn das Fahrzeug? Manch Hybridfahrzeug fährt ja schon komplett ohne Verbrennungsmotor.

    Ansonsten ist das Abgas- sicher größer als das Brandlastproblem. Mögliche Lösung: Fahrzeug fährt über Lichtschachtgitter, unter denen eine so leistungsfähige Abzugsanlage installiert ist, dass diese einen erheblichen Radau macht...

    Alternative: Seilzug bewegt das Fahrzeug. Dann muss nur noch sichergestellt werden, dass das nicht mehr vom Podest runterfällt.


    Fazit: Machbar, aber erheblicher Aufwand.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • tufkaleho
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    • 22. Januar 2012 um 22:12
    • #4

    Wenn das Fahrzeug einfach nur eine bestimmte Strecke geradeaus fahren muss, ohne Wende/Drehung/Kurve, wäre es vielleicht eine überlegung Wert einfach einen Abluftschlauch fest zu montieren und hinterher ziehen zu lassen.
    Hintendran kann dann im Hof ja eine laute Abluftinstallation stehen.

    Ich erinner mich da an installierte Abluftsystem in Autowerkstätten und Fahrzeughallen (z.b. Feuerwehr).

  • linearray
    Gast
    • 22. Januar 2012 um 22:18
    • #5
    Zitat von "ADMIN"

    das Abgas- sicher größer als das Brandlastproblem

    Denke das ist eher umgekehrt. Moderne Motoren mit Kat lassen so wenig Abgase raus dass eine Minute lang langsam reinrollen lassen und dann den Motor abstellen auch in kleineren Räumen kein Problem für die Atemluft darstellen sollte.

    Die Brandlast ist zumindest bei uns in der Schweiz das dabei viel diskutierte Thema, eine Harley letzthin auf einem Messestand musste komplett trocken (Benzin und Oel raus) in die Halle rein.

  • daniel heide
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    • 23. Januar 2012 um 06:13
    • #6

    Ein Denkanstoß zum, von Sky angesprochenen, Thema ob die Bühne hält. Sollte das Auto tatäschlich auf die Bühne gefahren werden und man bremst auf der bühne. Bringt man nicht unerhebliche Querkräfte in die Bühne ein. Auf normalen Füßen kann das zu einem Knicken fer Füße führen. dringen auf eine Aussteifung ( Gerüst-Bühne) achten.

    Gruß

    Daniel Heide
    Lange Reihe 4
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    Lass dir von Keinem imponieren der sagt: "Das mache ich schon seit 20 Jahren so!" Man kann etwas auch 20 Jahre lang falsch machen.
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  • tufkamar
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    • 23. Januar 2012 um 08:15
    • #7

    zu Bedenken gebe ich auch noch: Die meisten Bühnenpodeste können z.b. 750KG / m² - so ein Autu steht aber mit den 4 Rädern nicht auf der "kompletten" Posdestfläche, sondern auf einem Bruchteil davon. Da muss man teilweise massiv unterbauen, damit die Podestplatte nicht einfach durchbricht...

    Was den Sicherheitsabstand angeht: vo einigen Jahren durfte ich mal bei einer "Auto fährt in Halle"-Geschichte dabei sein - dort wurde seitens "keine Ahnung von wem" festgelegt, daß der Sicherheitsabstand Publikum zum Fahrenden Fahrzeug in jeden Richtung min. 20m betragen muss (Begründungen in der Art von "aus Versehen zu viel Gas geben", ...)

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    • 23. Januar 2012 um 09:38
    • #8

    egal was hier so geschrieben wird:
    such dir wen der dir dazu eine gefahrenanalyse schreibt und das dann auch umsetzt. frage deinen Kunden ob er das auch bezahlt, wenn es dann letztlich nicht statt findet. wenn nicht, vergiss die Idee

    http://www.crystal-hannover.de
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    • 23. Januar 2012 um 22:35
    • #9
    Zitat von "linearray"

    Denke das ist eher umgekehrt. Moderne Motoren mit Kat lassen so wenig Abgase raus dass eine Minute lang langsam reinrollen lassen und dann den Motor abstellen auch in kleineren Räumen kein Problem für die Atemluft darstellen sollte.

    Was Stickoxyde und sowas anbelangt, mag das stimmen. Was ist mit Kohlenmonoxyd?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • linearray
    Gast
    • 24. Januar 2012 um 00:51
    • #10

    Wir reden ja nicht von einer 8m2 Garage. Eine Minute Motor quasi im Standgas laufen lassen sollte in Räumen ab 50 oder 100m2 sicher kein Problem darstellen. Wir fahren auch mit dem Benzin- Gabelstapler in Veranstaltungshallen umher beim Einrichten und es ist noch nie jemand deswegen umgekippt. Und der Stapler hat keinen Kat und läuft im Gegensatz zum herein rollenden PW auf Last und produziert so sicher mehr Abgase.

  • linearray
    Gast
    • 24. Januar 2012 um 00:57
    • #11
    Zitat von "marce"

    zu Bedenken gebe ich auch noch: Die meisten Bühnenpodeste können z.b. 750KG / m² - so ein Autu steht aber mit den 4 Rädern nicht auf der "kompletten" Posdestfläche, sondern auf einem Bruchteil davon. Da muss man teilweise massiv unterbauen, damit die Podestplatte nicht einfach durchbricht...

    Nivtecs mit den original Beinen mit dem Lastverteilring am oberen Ende und ein normaler PW mit 1,5t darauf ist problemlos. Einfach aussteifen für Bremsmanöver.

    Zitat von "marce"

    daß der Sicherheitsabstand Publikum zum Fahrenden Fahrzeug in jeden Richtung min. 20m betragen muss (Begründungen in der Art von "aus Versehen zu viel Gas geben", ...)

    und was mach dieser PW Fahrer wenn er mal durch Bereiche mit Fussgängern fahren muss? Mann habt Ihr Probleme..... Dafür hat man doch die Fahrschule besucht.... :roll: :roll: :roll:

  • philipp bester
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    • 21. September 2012 um 00:18
    • #12
    Zitat von "linearray"

    Nivtecs mit den original Beinen mit dem Lastverteilring am oberen Ende und ein normaler PW mit 1,5t darauf ist problemlos. Einfach aussteifen für Bremsmanöver.

    und was mach dieser PW Fahrer wenn er mal durch Bereiche mit Fussgängern fahren muss? Mann habt Ihr Probleme..... Dafür hat man doch die Fahrschule besucht.... :roll: :roll: :roll:


    Wie sieht es mit dem Karneval-Umzug aus? Dort stehen die Zuschauer auch "direkt" am Rand. Da gibt es ja auch keinen 20m Abstand.

    MfG Philipp

  • tufkaklto
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    • 21. September 2012 um 06:33
    • #13

    Das ist im Freien

    Da gibt es Absperrungen.

    Indoor sieht das alles ganz Anders aus

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

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    • 21. September 2012 um 09:47
    • #14

    was ist denn nun rausgekommen supervisor?

    wenn es keine antwort gibt, dann können wir die diskussion wohl abbrechen, denke ich.
    der job wird ja sicher auch schon stattgefunden haben.

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  • Mister.Lange
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    • 24. Oktober 2012 um 15:29
    • #15

    Ich würde auf jeden Fall mal zur Verwendung eines Dieselfahrzeugs raten.

  • Kracky
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    • 24. Oktober 2012 um 15:50
    • #16
    Zitat von "Mister.Lange"

    Ich würde auf jeden Fall mal zur Verwendung eines Dieselfahrzeugs raten.

    Meinst du das liegt in der Hand des Threadstarters?

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • Mister.Lange
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    • 24. Oktober 2012 um 16:02
    • #17

    Naja es klang schon so als wollte er wissen worauf man so achten soll. Und wenn man eine Gefährdungsanalyse für diese VA macht wird ganz viel herauskommen. Vieles auch was hier schon genannt wurde. Das mit dem Diesel wurde aber noch nicht genannt. Somit hab ich es getan. Diesel hat einen so hohen Flammpunkt, dass es nicht normal entflammbar ist (Erst ab 55 Grad +). Das bedeutet die Verwendung von einem Dieselfahrzeug sollte dann eigentlich Pflicht sein, denn bei Benzin liegt dieser Punkt bei -20 Grad.
    Mit dieser Info kann man ja dann in die Planung der VA gehen und dem Auftraggeber empfehlen einen Diesel zu nehmen. Wenn das nicht geht weil es ein Oldtimer ist, dann geht es natürlich nicht. Aber wenn man schon nur damit eine extreme Verringerung der Gefährdung hinbekommt...

  • Kracky
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    • 24. Oktober 2012 um 18:38
    • #18

    Und trotzdem wir der Auftraggeber genau das Auto vorstellen was vor hat seinem Publikum vor zu stellen und nur mit viel Glück ist es evtl. sogar ein Diesel, wenn nicht, dann nicht.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • Mister.Lange
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    • 24. Oktober 2012 um 18:53
    • #19

    Genau, wenn es geht dann Diesel... ;)

  • 99Sound
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    • 29. Oktober 2012 um 03:22
    • #20

    Benzin oder Diesel? Kohle oder Kernkraft?
    Wie antik ist das denn?

    Zitat von "Viktor Schauberger"

    „Ihr bewegt falsch!“

    ,,, und das schon seit gar einiger Zeit :wink: (nicht nur im Hinblick auf den Start dieses Threads)
    Vergesst Lesch Kosmos, Alpha Centauri und sonstige mediale Totalverblödung.

    Unabhängige und moderne Antriebs-Technologien sowie wirklich durchdachte und relativ simple Konstruktionen gab es schon vor Jahrzehnten immer wieder mal und jedesmal wurde es von hier nicht näher bezeichneten Machtstrukturen erfolgreich bekämpft/unterdrückt oder durch fasche Experten unglaubwürdig gemacht!
    Das gilt nicht nur für das Elektro-Auto von GM.

    Insofern ist die Ausstellung irgendeines neuen Vebrennungsmotorfahrzeuges (egal ob Sportwagen mit Carbonrahmen oder sowas da dergestalt unsinnig und anti-modern nach veralteten Prinzipien.

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  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

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