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  4. Selbstbau und Reparatur Technik

IC, 32 Schalter zu 8 bit, Demultiplexer?

  • MRspeaker
  • 21. Januar 2012 um 17:58
  • MRspeaker
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    • 21. Januar 2012 um 17:58
    • #1

    Ich suche ein IC bei dem ich ca. 32 Schalter anschließen kann.
    Das ganze soll dann zu 8 bit, also 8 Binärausgängen codiert werden.

    Also 32 verdrahtete Eingänge zu 8 verdrahtete Ausgänge.
    Die Binärausgänge können ruhig die Zahlen 1-32 1zu1 abbilden.


    Gibt es ein solches IC komplett fertig oder muss man was verschachteln?
    Eine Mikrokontrollerlösung suche ich nicht.

    Ich habe mit dieser Materie schon länger nicht mehr zu tun gehabt, helft mir auf die Sprünge wonach ich suchen muss.

    Demultiplexer? Matrix- irgendwas? Über google findet sich noch nicht so richtig was passendes.

    http://www.audio2.eu
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  • bemi
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    • 21. Januar 2012 um 18:52
    • #2

    aber 32 Schalter sind doch 32bit ...


    Oder soll immer der höchste ausgegeben werden? Oder einfach die Summe der Schalter, die an sind?

    Stichwort: Addierer

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

    Einmal editiert, zuletzt von bemi (21. Januar 2012 um 19:13)

  • DJheini
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    • 21. Januar 2012 um 19:09
    • #3

    http://de.farnell.com/quantum-atmel/…fp32/dp/1099147

    Passender Suchbegriff wäre auch noch
    decimal to bcd decoder

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • skyper
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    • 21. Januar 2012 um 21:50
    • #4

    Ich tippe mal es soll ausgewertet werden welcher Schalter gerade gedrückt ist,
    unter der Voraussetzung dass nicht mehrere zur gleichen Zeit aktiviert werden....

    eine plausible Lösung habe ich hier gefunden:
    http://www.daselektronikerforum.de/viewtopic.php?f=9&t=3395&start=15
    Ist demnach relativ einfach zu realisieren,
    wenn man etwas Löterei in Kauf nimmt.
    > BITTE NACHSATZ BEACHTEN!

    In der Schaltung einfach die 4532 durch 74 LS 148 ersetzen, die brauchen zwar mehr Strom,
    sind aber wesentlich unempfindlicher gegen statische Aufladung etc. - Pinbelegung ist identisch.

    Schaltungsteil oben links kannst Du komplett weglassen, brauchst Du nicht für Deine Anwendung.

    Entweder Du bastelst Dir 2x diese Schaltung - und rechnest dann extern aus den 2 x 4 Bit den gedrückten Ausgang,
    oder kaskadierst die Schaltung entsprechend - musst eben ein bisschen die Gatter hintendran anpassen.

    Sollte ganz einfach sein:
    - die ODER-Gatter auf je 4 Eingänge aufstocken
    - aus den GS-Ausgängen und einem weiteren 74148 die Adresse auf drei statt bisher ein Bit aufbohren.
    (In der gezeigten Schaltung Pin "D3" - der zeigt aber bisher nur an ob gerade Chip 1 oder 2 aktiv ist)
    Oder Du nimmst ganz pragmatisch von jedem Baustein den Ausgang GS als individuelle Adresskennzeichnung
    auf einem eigenen Pin.
    Dann springen zwar Deine auszuwertenden Binärwerte, aber Du sparst Dir eine weitere Auswertschaltung.

    Vorsicht:
    > ich behaupte der Schaltungsentwickler hat nicht berücksichtigt,
    dass der 74148 keinen Unterschied zwischen "kein Eingang gedrückt" und "niedrigster Eingang gedrückt" macht.
    Also gibt es effektiv nur 14 Schalter, die sicher ausgewertet werden können!
    Für 32 inputs musst Du also dementsprechend mit 5 Bausteinen arbeiten.

    > die Taster sind als "active High" in der Schaltung angelegt, der 74148 braucht aber "active Low"!
    So wie die Schaltung gezeichnet ist muss man imho bis zu 15 Taster drücken, um einen Kanal zu aktivieren,
    das macht keinen Sinn...
    Tatsächlich müssten die Widerstände jeweils gegen positive Versorgungsspannung gelegt werden,
    und die Taster gegen Masse zusammengeführt, da der 74148 auf "0" an den Eingängen reagiert,
    dieses "0" aber nach Priorität selektiert!

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  • MRspeaker
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    • 22. Januar 2012 um 03:31
    • #5

    Hey danke, das sollte es gewesen sein, ich muss mir die Schaltung mal bei Tag genauer angucken.
    Soweit ich verstanden habe, schaltet bei diesem IC immer der höchste Wert durch, wenn mehrere Taster im Eingang gedrückt werden?

    Das wäre wichtig, daß nur die den Tastern zugeordnete Werte gebildet werden und nicht zwei gleichzeitig gedrückte Taster einen neuen Wert bilden.

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  • skyper
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    • 22. Januar 2012 um 10:52
    • #6

    genau so ist es.

    Datenblatt für den 74148 findest Du z.B. hier: http://www.ti.com/lit/ds/symlink/sn74ls147.pdf

    Da ist auf Seite 2 im Functional-Table zu erkennen, dass immer ein exaktes Ergebnis geliefert wird,
    und auch bei mehreren gedrückten Tasten genau vorhersehbar ist, welcher Kanal angezeigt wird.
    [Du solltest auch herausfinden können warum die Beschaltung der Taster in der Musterschaltung
    wie bereits erwähnt nicht sinnvoll ist - in der Musterschaltung liegen die Eingangspins
    nämlich erst mal alle pauschal auf LOW...]

    Über die Verknüpfung zwischen den Bausteinen wie es der Kollege gemacht hat
    (bzw. das Sample weiter unten im Datenblatt vorschlägt) kannst du auch mehrere Bausteine kaskadieren,
    ohne dass "Zwischenergebnisse" möglich sind - würde ich vorschlagen.
    Vermutlich ist es am einfachsten am Ende die GS-Pins nochmal über einen 74148 zu einer neuen Adresse zu verwursten,
    dann sparst Du Dir eine Fehlerkorrektur.
    (Wenn Du den "aktiven" Baustein nicht "berechnest", sondern die GS-Pins direkt auf Deine Auswertung schickst
    musst Du nochmal eine Fehlerkorrektur einbauen, da sich in diesem Fall mehrere Bausteine als "aktiv" melden könnten.)

    Wünsche viel Erfolg, und bin jetzt erst mal ein paar Tage ohne Internetz unterwegs :)

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  • mycrobit
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    • 22. Januar 2012 um 13:26
    • #7

    Hallo zusammen,

    erinnert mich an die Zeit vor DMX512, habe ich mal einen Multiplexer für 32 Kanäle über 6 Leitungen + Masse gebaut. Da hier ja Schalter verwendet werden kann man auf die alte TTL Technik zurückgreifen und bräuchte keine Analogschalter verwenden. Dabei fällt mir ein, dass die Technik noch ungenutzt bei mir rumliegt.
    Bei Verwendung von zwei 74HC4067 und einem 74HC4024 ist das schon machbar. Soll das dann über lange Leitung übertragen werden? Dann sollte man noch etwas an Schutzmaßnahmen treffen.

    Gruß Gunter.

  • MRspeaker
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    • 22. Januar 2012 um 17:23
    • #8

    Nein es sind keine langen Leitungen.
    Alles kurz und ans Ende kommen noch Optokoppler um die Schnittstelle zu entkoppeln.

    Das mit den 0V/5V Pegeln ist mir bewusst.

    Ist nur schon länger her das ich mit der Materie zu tun hatte.
    Múss man sich erstmal wieder rein denken...g*

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