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Meter-Belastung F(D)31

  • Jan
  • 20. Februar 2012 um 17:10
  • Jan
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    • 20. Februar 2012 um 17:10
    • #1

    Hi,

    kann mir jemand ausrechnen ob folgendes möglich ist?

    10-12 Meter AluRohr / 1-Punkt Traverse (wie auch immer wir das nennen wollen) gestützt alle 3 Meter. Dadran sollen LED Stripes mit einem Gewicht von ca. 6-7kg verteilt auf 1 Meter.

    Der Grund für dieses Unterfangen ist Platzmangel :(
    Eine 2-Punkt Traverse könnte man auch nur Waagerecht hinhängen, aber das bringt zur 1-Punkt Traverse wohl keine Vorteile, wohl eher Nachteile, da das Eigengewicht ja auch höher ist.

    Gruß
    Jan

    Live Dabei - Eventtechnik aus 59457 Werl.

    Coda & LV1 User

  • zegi
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    • 20. Februar 2012 um 17:12
    • #2

    Beim Hersteller sollte sich eine Belastungstabelle finden lassen, dort steht alles drin. Ich weiss zwar nicht, wie ich mir dein Vorhaben vorstellen müsste.

    Der Ton macht die Musik.

  • Jan
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    • 20. Februar 2012 um 17:16
    • #3

    Ich hab sowohl Global als auch Eurotruss angefragt, beide sagten mir "müssen wir selber ertmal Recherchieren.. wir melden uns". Mal sehen ob was kommt.

    Es geht darum eine Kette von Stripes (2x10 Stück an der Zahl) waagerecht einmal quer durch die Discothek zu spannen. Da die Deckenhöhe sehr niedrig ist, ist 3 Punkt Truss schon zu viel.

    Live Dabei - Eventtechnik aus 59457 Werl.

    Coda & LV1 User

  • JMS
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    • 20. Februar 2012 um 17:39
    • #4

    schau mal da: http://media.steinigke.de/documents/00015221.pdf

    is zwar alutruss aber dürfte dir helfen ;)
    wenn du die Truss alle 3m abhängst dürfte es keine Probleme geben..

    Joachim Mandl
    http://www.jm-sound.at

  • zegi
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    • 20. Februar 2012 um 17:39
    • #5

    Könnte man die nicht auch ohne Truss/Rohre spannen?

    Der Ton macht die Musik.

  • Jan
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    • 20. Februar 2012 um 17:52
    • #6

    Wie das? Als Lichterkette an den Stromkabeln? :)

    Live Dabei - Eventtechnik aus 59457 Werl.

    Coda & LV1 User

  • zegi
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    • 20. Februar 2012 um 18:00
    • #7

    Keine Ahnung. War nur laut gedacht. Ich weiss nicht, wie die Dinger aussehen und wie die Vorschriften für "Lichterketten" aussehen. Runterfallen kann das ja nicht, wenns an Flugpunkten fixiert wird, oder?

    Der Ton macht die Musik.

  • Jan
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    • 20. Februar 2012 um 18:05
    • #8

    JMS

    hmm.. 75kg pro Meter bei 3 Meter und 53KG bei 4 Meter. Klingt doch eigentlich ganz passabel für ein Produkt was auf 1 Meter länge nur 7kg wiegt.

    zegi:
    Das soll daran: http://www.thomann.de/de/american_dj_mega_bar_tri.htm

    Gruß
    Jan

    Live Dabei - Eventtechnik aus 59457 Werl.

    Coda & LV1 User

  • niggles
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    • 20. Februar 2012 um 18:24
    • #9

    Blöde Frage, ich weiss. Aber: Warum schraubt ihr die Teile nicht einfach direkt an die Decke? Notfalls abgehängt mit kurzen Stahlseilen, ähnlich wie Leuchtstoffröhrensysteme im Supermarkt? Die paar Löcher mehr zum Bohren machen den Bock in einer Festinstallation (und für was anderes lohnt sich der Aufriss eh nicht) doch auch nicht fett...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Jan
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    • 20. Februar 2012 um 18:33
    • #10

    Geht nicht so "easy". Der der das Gebäude damals gebaut hat gehört geschl** :)

    die Decke wird mit dicken Betonbalken gestützt und die sind etwas dicker als 1 Meter.. und unterhalb dieser Balken soll alles an Lichtequipment hängen, damit (grad bei Movingheads) die auch überall hin kommen. Hin zu kommt das an einigen Stellen die Lüftung daher läuft so das ein Zugang zur Decke nicht möglich ist.

    Live Dabei - Eventtechnik aus 59457 Werl.

    Coda & LV1 User

  • julian-k
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    • 20. Februar 2012 um 19:29
    • #11

    Gewindestangen sind da auch ne nette Alternative.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • Jan
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    • 20. Februar 2012 um 19:44
    • #12

    Also so wie ich das hier jetzt sehe sollte mein Vorhaben klappen. Natürlich warte ich noch auf Rückmeldung von GT und Eurotruss. Mal schauen was die sagen.

    Vom Kabelmanagement seh ich auch kein Problem, denn die Bars kann man schön durchschleifen.

    Jan

    Live Dabei - Eventtechnik aus 59457 Werl.

    Coda & LV1 User

  • Uwe R.
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    • 25. Februar 2012 um 01:30
    • #13

    Hallo Jan,
    ich habe mir mal gerade die Alutruss-Tabelle angeschaut und kann nur sicher sagen, dass diese falsch ist.

    Warum:

    1. Die 75 kg/m auf 3m Abstand macht ein 50/2er Rohr mit angeschweißtem Verbinder sicher nicht mit. Es sind wohl eher 25 kg/m (also 75 kg insgesamt auf 3m). Aber auch der Wert ist falsch wie ich unter 2. erkläre.
    2. Die in der Berechnung offensichtlich zu Grunde liegende zulässige Spannung beträgt über 80 N/mm^2. Bei angegebenem Material
    ist die zul. Spannung nach DIN 4113-2 aber nur 48 N/mm^2 in der WEZ. Und die muss man voll einrechnen, weil man nicht weiß, wo im Kraftfluss sich ein Verbinder aufhält.

    Darüber hinaus: Verwende bitte nur die Angaben zu dem Produkt, was Du auch verwendest. Also, wenn Du Eurotruss FD31 kaufst, dann lass Dir von Eurotruss die zulässigen Belastungen angeben und nicht von Global oder sonst wem.

    Ich würde bei LiPo oder ET einfach noch mal nachhaken, wenn die sich nicht melden.


    Uwe

    Dipl.-Ing. Uwe Runtemund | Statiker in der Veranstaltungstechnik

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  • skyper
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    • 25. Februar 2012 um 16:18
    • #14

    um der Problematik mit der WEZ aus dem Weg zu gehen -
    wäre es nicht auch möglich zwei 6m-Pipes ohne physikalische Verbindung zu nehmen?
    Entweder die treffen sich jeweils "auf freier Strecke - also maximal 1,5m vom Hängepunkt auskragend.
    Oder man legt die Nahtstelle exakt in den Hängepunkt
    (vielleicht kann man ja 2 Halbschellen in den mittleren Betonbinder setzen)

    Alu-Rundrohr in 48...50mm gibt es ja mit mindestens 4mm, wenn nicht sogar 5mm Wandstärke,
    und je nachdem wie weit die Enden auskragen wäre das für die genannten Belastungen
    zumindest aus dem Bauch heraus eine Alternative,
    wenn die Hängepunkte tatsächlich nur 3m auseinander sind.
    Und selbst wenn sich das Pipe um einige Millimeter durchbiegt sollte es optisch nicht den Garaus
    für die technische Installation machen.

    Vielleicht mag ja jemand aus reiner Nettigkeit das Konstrukt als schnödes 6m Alu-Rundrohr
    mit Abhängung alle drei Meter
    - und fester Einspannung an 4 Punkten (also effektiv 2x eine Strecke mit drei Metern)
    - fester Einspannung an 3 Punkten (also eine Strecke mit 3m, und zwei auskragenden Enden mit je 1,5m)
    durch den Rechenknecht jagen,
    bei dem die Formeln weniger Recherche benötigen als bei mir
    und routinierter angewendet werden können...

    Im Notfall gäbe es ja auch die laststabilere Alternative "Stahlpipe"
    - das ist dann aber bei der Montage nur bedingt lustig und ggf. mehr unnötige Last
    an den offenbar ungünstigen Hängepunkten als notwendig

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • JMS
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    • 25. Februar 2012 um 17:07
    • #15

    sry :?:
    aber er will doch nur ca. 25kg/3m (8,3kg/m) hängen... so ein Rohr ist ja nicht aus Pappe
    da reicht das FD31 von wem auch immer auf jeden Fall...
    falls man sich da wirklich Sorgen um die Nähte macht kann man gegebenenfalls ja
    ein 0,5m Rohr nehmen und mit einem Doppelcoupler pro seite an der FD31 festmachen und mit
    einem einfachen am Hängepunkt.

    Beste Grüße

    Joachim Mandl
    http://www.jm-sound.at

  • Jan
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    • 26. Februar 2012 um 12:42
    • #16

    Danke erstmal für die vielen Antworten!

    So wies aussieht hat sich mein Augenmaß geirrt.. es sind ganz knapp über 4 Meter. Genau nachgemessen konnte ich jedoch immer noch nicht.

    Letztendlich ist mir jedoch noch eine andere Idee gekommen, sofern ich den Kunden davon überzeugen kann. Ich sehe da die Möglichkeit gestückelt 2-Punkt Traverse abzuhängen. Die biegt sich dann natürklich gar nich tmehr und sieht ggf. sogar besser aus :)

    Aber ob das geht muss ich auch nochmal kontrollieren. Die die das dort gebaut haben, haben Lüftungsrohrsysteme genau dort gelegt wo die Tanzfläche ist und die dienen nicht der direkte Lüftung der Tanzfläche und sind auch nicht vorteilhaft symetrisch verlegt :(

    Jan

    Live Dabei - Eventtechnik aus 59457 Werl.

    Coda & LV1 User

  • @Chris
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    • 26. Februar 2012 um 20:10
    • #17

    Hallo,

    ganz so einfach ist das nicht.
    Durch die LED-Strips ergibt sich eine Streckenlast die im Zentrum des theoretischen Einfeldträgers zu rechnen ist.
    Vom Originalhersteller brauchst du die passenden Werte für das geplante Rohr und dann kann erst die Auflagerreaktion
    bzw. das Moment ausgerechnet und dann die Belastung (Knicklast) im Rohr ausgerechnet werden.
    FMi =0 Fxi=0 und Fyi=0 beim statischen System. Es müsste mal gerechnet werden, aus Erfahrung könnte 0,75kN pro 3mtr. im Mittel gerechnet beim 50/4er Alupipe funktionieren wenn die Enden Verbindungssteif eingebaut sind.
    Knick. u. -Biegebeanspruchung ist immer sch.....se, da können die Rohre am wenigsten.


    mfG.
    Chr.

    Einmal editiert, zuletzt von @Chris (27. Februar 2012 um 08:29)

  • Uwe R.
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    • 27. Februar 2012 um 02:51
    • #18

    Hallo,

    nun mit meinen Hinweisen zu der Belastungstabelle wollte ich nur sagen, dass die verlinkte Tabelle fehlerhaft ist. Ich wollte damit nicht sagen, dass das hier konkret genannte "Problem" nicht mit ner schnöden Pipe lösbar ist.

    Chris:
    Ich glaube, Du verwechselst mehrere Dinge miteinander:
    - Das, was Jan vor hat, ist vom gesamten System kein Einfeldträger, sondern ein Mehrfeldträger, was aber in diesem Fall ziemlich wurscht ist...

    - Man kann auch ohne konkrete Angaben des Herstellers bereits die Auflagerreaktionen ausrechnen, auch wenn das zumindest für die Rohrbelastung sekundär ist. Viel entscheidender ist, wie groß das maximale Biegemoment in der Pipe ist. Und natürlich, dass dieses kleiner als das zulässige Biegemoment ist. Und auch das kann man ohne genaue Angaben des Herstellers überschlägig recht genau ermitteln.

    - Warum erwähnst Du hier Knicken und dann noch den 4. Eulerfall? Knicken ist ein Phänomen, dass nur bei druckbeanspruchten Stäben auftritt. Und die hier beschriebene Belastung ist ein reines Biegeproblem. Hier tritt kein Knicken auf.

    Viele Grüße

    Uwe

    Dipl.-Ing. Uwe Runtemund | Statiker in der Veranstaltungstechnik

    Mein Büro: runtemund.de

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  • @Chris
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    • 27. Februar 2012 um 08:34
    • #19

    Hallo,

    ...natürlich hast Du mit deiner Aussage völlig recht. Ich bin bereits gedanklich ein Stück weiter und habe den kleinsten gemeinsamen Nenner in dem System gesucht, ohne es extra aufzuschreiben.
    Wissenswert ist die Alumischung und ob das Ding geschweisst ist.


    mfg.
    Chr.

  • kiki
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    • 29. Februar 2012 um 03:08
    • #20

    öhm, reden wir immernoch von (bei 4m..) 35kg verteilter streckenlast?? ohne nachzurechnen(heut nichtmehr) sollte das jede alupipe abkönnen... und selbst, wenn nicht, spätestens bei einer (ich liebe diesen ausdruck meines konstruktionlehre-profs) ST-blumendraht-pipe kommen solch winzige lasten einheitenmäßig quasi nicht vor....

    ohne mich drauf festnageln lassen zu wollen(biegemoment-rechnung gern morgen), sagt das bachgefühl, dass da alles im tiefdunkelgrünen bereich ist.... selbst bei ner alu-pipe...

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