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Audio Zenit NDW18 mit NL208 und PowerPac 4003 DSP

  • klangcharakter
  • 2. März 2012 um 15:41
  • klangcharakter
    Beiträge
    644
    • 2. März 2012 um 15:41
    • #1

    Habe vor kurzem günstig 2x NDW18 mit 2x NL208 erstanden. Dazu dann bei PL-Audio eine
    PowerPac 4003 DSP gekauft.

    Angeblich sind jetzt schon mehrere Leute mit der Kombo NDW18 und NL208 unterwegs.
    Auch der Jürgen von Audio Zenit hat nach einem Telefonat, diese Kombo angeblich schon
    mehrfach verkauft und soll gut harmonieren. Ich persönlich finde gerade bei Disco
    Anwendungen den NLW212 im Bass untenrum etwas schwach.

    Mit dem DSP der PowerPac habe ich vorab schon etwas rumgespielt. Einen Compressor hat
    Sie leider nicht, aber ansonsten ist alles sehr übersichtlich und intuitiv. Limiter gibt es im Input
    und jeweils im Output. Lüfter springt nur kurz beim einschalten an und geht gleich wieder aus.
    Beim testen in Zimmerlautstärke, sprang dieser bisher noch nicht im Betrieb an.

    Am Donnerstag hab ich bei unserem örtlichen Musikhaus eine Einmessung des Systems. Bin mal
    gespannt und ich werde natürlich berichten.

    Hat jemand von euch mit der Kombo schon Erfahrungen gemacht ?

  • erik
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    1.408
    • 2. März 2012 um 15:57
    • #2

    Wozu brauchst du einen Kompressor im Controller? Der hat dort meiner Meinung nach überhaupt nichts verloren... Ansonsten Sicher ein feines System. Was genau meinst du mit untenrum etwas schwach bei den nlw 212ern? nicht tief genug? nicht laut genug? Habe die Boxen selber leider noch net gehört.

  • klangcharakter
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    644
    • 2. März 2012 um 16:02
    • #3
    Zitat von "erik"

    Wozu brauchst du einen Kompressor im Controller? Der hat dort meiner Meinung nach überhaupt nichts verloren... Ansonsten Sicher ein feines System. Was genau meinst du mit untenrum etwas schwach bei den nlw 212ern? nicht tief genug? nicht laut genug? Habe die Boxen selber leider noch net gehört.


    Ich hatte bisher in meinen PAs immer einen Kompressor (mit geringer Ratio) vor dem Limiter geschaltet,
    um die Signalspitzen schonmal etwas zu glätten. Sozusagen um die Vorarbeit zu leisten :)
    Diese Vorgehensweise ist eigentlich auch nicht unüblich.
    Also ich hatte die NLW212 und die NDW18 auf der PLS gehört, untenrum kam bei den 18ern eben etwas
    mehr Tiefgang.

  • Jens Droessler
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    • 2. März 2012 um 23:09
    • #4

    Ja nun, der eine 18er hat ja auch mehr Volumen im Rücken als der Doppel-12er. Zudem standen da ja auch gleich mal drei 18er Pro Seite, gegenüber vier 12ern. Die Kopplung der NL208 ist zum 12er schon besser als zum 18er, das wäre mir persönlich wichtiger als das Mehr an Tiefbass.

    Der Kompressor vor dem Limiter ist in meinen Augen eher was für Alleinunterhalter und kleine Bands. Die Dynamik wird eingeschränkt bevor sie eigentlich eingeschränkt werden müsste. Bei Musik aus der Dose ist das unnötig, weil sie eh stark vorkomprimiert ist, bei Livemusik sollte man die Kompressoren da einsetzen, wo sie am nützlichsten sind: Direkt im Instrumentenkanal.

    Die Kombo ist so dem Aktivsystem von AZ ähnlich. Jeder, der darüber berichten kann, kann dir also seine Erfahrung berichten. Die Einstellungen des DSPs im Aktivsystem kannst du dir ja auch mal ansehen.

  • georgenomex
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    737
    • 3. März 2012 um 22:33
    • #5

    Wir haben NDW18 und NL 208 einige Male in Kombination eingesetzt.
    Da der NDW 18 ja nicht allzu tief abgestimmt ist funktioniert die Ankopplung ganz gut, jedoch nicht perfekt.
    Besser finde ich die Kombination aus Doppel 15er und NL208.

    Warum also nicht den NDW215 mit dem NL208 verwenden?

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • Thomas
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    • 4. März 2012 um 20:00
    • #6

    Mhh ich finde den NLW212 klanglich eigentlich ziemlich gut und vermisse untenrum nichts.
    Wenn man das Packmaß bedenkt ist der 18" immerhin ca. 30% größer.
    Die NDW18 funktionieren mit dem Neolite Top durchaus in Ordnung wenn man den Controller passend einstellt.
    Ist zwar eigentlich nicht unbedingt dafür vorgesehen, aber kann man so machen.
    Mir gefällt der NLW212 mit dem NL208 allerdings besser.
    Geschmackssache.

  • MRspeaker
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    • 7. März 2012 um 09:17
    • #7

    NLW212 haben wir auch letzte Woche gehört.
    Obenrum ist das Dingen nicht schlecht.

    Aber unten rum kommt da einfach kein Discogefühl auf.
    Mir ist da 18" immer noch lieber.
    Der Kollege meinte zwar mit 3stk pro Seite wäre es ja viel geiler, aber dann kann ich auch wieder 2 18" pro Seite hinstellen und das Packmaß ist hinfällig. :D

    ps;
    Wir haben übrigens endlich mal das doppel 12er Topteil von AZ gegen die R40 von Coda verglichen.

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • Thomas
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    • 7. März 2012 um 10:06
    • #8

    Das mit dem Discogefühl kann ich irgendwie nicht nachvollziehen.
    Was für Settings waren denn im Controller hinterlegt?

    P.s.
    den NDW18 gibts auf der Messe nun auch aktiv zu sehen.

  • 4Art
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    • 7. März 2012 um 10:24
    • #9

    Soll ich ehrlich sein?

    Systeme wie das Neolite haben im Discoumfeld eigentlich gar nichts zu suchen - für das sind sie nämlich zu schade.

    Ich werde - sobald wir mal endlich Zeit haben (dieses Jahr können wir nicht mal an die PLS) - ein Neolite-System ausführlich testen. Ich vermute jetzt aber mal, dass das System vor allem im High-End-Jazzbereich, Singer-Songwriter mit vielen akkustischen Instrumenten etc. auftrumpfen wird, wo's vor allem um eine möglichst gute Reproduktion der Instrumente und Stimmen geht und nicht um möglichst viel "Bumm" und "Laut".

  • Jan
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    • 7. März 2012 um 10:44
    • #10

    Warum hast du so eine negative Einstellung 4Art?

    Das Neolite Top ist so billig im Preisvergleich, das es sich gar nicht lohnt in einer Disco etwas günstigeres deutlich schlechteres zu verbauen.

    Das Top ist einfach perfekt und auch Konservenmusik bekommt dadurch ein viel schöneres Hörerlebnis. Wenn ich in die Disco gehe finde ich es immer sehr traurig das es dort oft einfach nur schlecht klingt und dennoch Topteile verbaut wurden, die über 2k€ gekostet haben.

    Live Dabei - Eventtechnik aus 59457 Werl.

    Coda & LV1 User

  • Jonnytrance
    Gast
    • 7. März 2012 um 12:56
    • #11
    Zitat von "Jan"

    Das Top ist einfach perfekt und auch Konservenmusik bekommt dadurch ein viel schöneres Hörerlebnis. Wenn ich in die Disco gehe finde ich es immer sehr traurig das es dort oft einfach nur schlecht klingt und dennoch Topteile verbaut wurden, die über 2k€ gekostet haben.


    Schlechtes Klingen in Dissen liegt nicht unbediengt an Tops.

    P.S. für Diskofeeling wird bei NLW212 untenrum im Controller nachgeholfen.

  • Jan
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    • 7. März 2012 um 13:10
    • #12
    Zitat von "Jonnytrance"


    Schlechtes Klingen in Dissen liegt nicht unbediengt an Tops.

    Das weiß ich... Controller, Mixer und der DJ machen den Rest aus.. logisch.
    Meine Aussage bezog sich auch eher auf die Qualität und dem Preis der Box. Da die NL208 deutlich günstiger ist als andere amtliche 12" oder 15" Kisten, sehe ich keinen Grund sie nicht für sowas zu verwenden. Durch Fehlbedienung kann die Box in der jeweiligen Disse natürlich auch schlecht klingen.

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    Coda & LV1 User

  • Jens Droessler
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    • 7. März 2012 um 17:06
    • #13

    Wieso ist 4Art negativ? Ich würde seine Aussage eher als positive Einschätzung sehen. Wenn etwas zu schade für gewisse Dinge ist, schätzt man dieses Etwas doch eher hoch ein.

    Aber zum Discobumms: Ja, mit drei NLW212 pro Seite bekommt man natürlich eher das "Discogefühl" hin. Auch richtig ist dann aber, dass man tatsächlich in die Größenordnung von zwei NDW18 kommt, ja. Aber drei NLW212 machen mehr Pegel! Jeder NLW212 kann es schon mit einem normalen 18er aufnehmen. Drei davon bedeuten mehr Fläche als zwei 18er, und im Normalfall (mal ab von 18ern mit 4,5" oder noch größerer Schwingspule) auch eine ganze Ecke mehr Belastbarkeit. Andersrum muss man aber auch sehen, dass schon ein NLW212 teurer ist als ein NDW18.
    Allgemein sollte man für mehr Discogefühl einfach mal 3-4dB auf der Tuningfrequenz der NLW212 anheben. Da kann ein BR-Sub es mechanisch verkraften (kostet natürlich Leistung). Aber ich würde es ausschließlich für solche Anwendungen machen, den "reinen" Klang beeinflusst das eher negativ.

  • Jan
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    • 7. März 2012 um 18:25
    • #14
    Zitat von "Jens Droessler"

    Wieso ist 4Art negativ? Ich würde seine Aussage eher als positive Einschätzung sehen. Wenn etwas zu schade für gewisse Dinge ist, schätzt man dieses Etwas doch eher hoch ein.

    Ja Sorry. Vill hab ich etwas übertrieben bzw. mich falsch ausgedrückt. Der Satz "Ach ist doch egal, merkt doch niemand, hauptsache laut" kommt einfach viel zu oft vor und irgendwie nervt das, denn ich bin da eher ein Genuß Mensch. Hinzu kommt wenn man gute Qualität für einen geringen Preis bekommt.. dann sollte man besser direkt zuschlagen.

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    Coda & LV1 User

  • krzysztof schwierz
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    • 8. März 2012 um 13:04
    • #15

    Jan, da bin ich ganz Deiner Meinung... wenn ich schon zur Disco gehe und es ist - "nicht schön aber laut", da bleibe ich schon lieber zu Hause... bei uns, d.h. in Polen, kommt es seeehr oft vor, dass bei Discobau an falscher Stelle gespart wird... :/

  • Jens Droessler
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    • 8. März 2012 um 20:00
    • #16

    Das ist ja auch nicht falsch. Mir wäre aber da die große Kelle lieber. Das Neolite ist auf "kompakt und leicht" getrimmt. Mir fehlt geflogen mit viel Abstand zu den Subs (was dann wahrscheinlich auch noch eher die 18er sind) der Schub in den Lowmids von oben. Da müsste man dann schon die Doppel-12er mitfliegen.

  • Jan
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    • 8. März 2012 um 20:11
    • #17

    Um das zu kompensieren hab ich nen passendes Setup geschrieben so dass die NL208 bei mit auch noch bei 130 hz richtig reinhauen. Bei ner Disco wo 4 oder 6 hängen ist die Leistung pro Box deutlich geringer und da kann man einiges am EQ spielen :)

    Live Dabei - Eventtechnik aus 59457 Werl.

    Coda & LV1 User

  • Jens Droessler
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    • 8. März 2012 um 20:27
    • #18

    Du bekommst in dem Bereich trotzdem keinen Druck wie von großen Tops, dazu fehlt einfach die Fläche. Damit ist nicht die Membranfläche gemeint, sondern die Schallwand. Zudem wäre ich mit solchen Spielereien vorsichtig. Der 8er kann nicht viel Hub, bei lauteren Pegeln kanns mit solchem EQ durchaus verstärkt klirren. 6dB Boost bedeuten vierfacher Hub!

  • Jan
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    • 8. März 2012 um 20:34
    • #19

    Ich hebe die nur soweit an, bis sie glatt sind.. ich weiß nicht mehr genau wieviel db das waren. Hab die Messung nicht mehr. Bei 130hz wird dann mit 24db gecuttet, so dass da nix kaputt gehen kann.

    Also egal ob Disco oder MobileDisco in irgendwelchen Räumen mit Stereo Aufstellung merke ich keinen Unterschied ob da nen 12er werkelt oder 2 8er... das was ich merke ich das die 8er von AZ als gesamtbox viel viel besser klingt als die "amtlichen" 12er oder 15er die ich so kenne. Egal ob obenherum oder unterhalb 250hz.

    Live Dabei - Eventtechnik aus 59457 Werl.

    Coda & LV1 User

  • klangcharakter
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    • 8. März 2012 um 22:05
    • #20

    So heute war die Einmessung...

    Klanglich war das ganze schonmal klasse, kann man nicht anders sagen :)
    Sehr ausgewogen und Hifi´del

    XOver wurde bei 120Hz mit 24 dB Linkwitz Riley gesetzt.

    Im EQing wurde bei der NL208 im Bereich 6 Khz etwas reduziert und im Bereich 2 Khz
    (leichtes Mittenloch) etwas verstärkt. Beim NDW18 ist der Bereich um 90 Hz etwas
    reduziert um ein leichtes Dröhnen zu dämpfen.

    Was jedoch dem Techniker und mir negativ aufgefallen ist, ist das das Abstrahlverhalten
    der NL208 relativ ungleichmäßig ist. Bewegt man sich nur etwas aus der Achse oder
    verändert die Höhe des Hochtöners (bzw. die Kopfhöhe des Hörers oder Messmikros),
    verändert sich die Messkurve (Pegelabfall) und der Höreindruck insbesondere bei Vocals
    doch deutlicher als bei anderen Topteilen.
    Angeblich könnte es an der hohen Übergangsfrequenz innerhalb der NL208 zwischen
    Tief/Mittelton und Hochton liegen. Diese liegt laut Messungen bei fast 3 Khz.

    Zur Endstufe gab es erstmal keine Beanstandung, alles lief gut ab. Letzendlich kann man
    erst mit entsprechend Pegel, hier eine wirkliche Aussage treffen.

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