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Feuerschale mit Brandpaste oder Gas?

  • michael quatmann
  • 7. März 2012 um 20:01
  • michael quatmann
    Verifiziert
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    649
    • 7. März 2012 um 20:01
    • #1

    Hallo zusammen.

    Momentan sind ja diese verosteten Säulen ziemlich in, in die dann entweder ein Muster oder der Hausname gefräst wird. Die stellt man sich denn entweder in der Vorgarten oder neben die Terrasse. Unglaublich hübsch wenn ihr mich fragt :lol:
    In dieSchalen auf diesen Säulen kann man nun entweder ne Blume pflanzen, oder man macht n hübsches Feuerchen. Das Holz hier keine angebrachte Lösung ist, sollte klar sein. Frage an die Experten: Kann man das mit Gas machen, wie z.B. mit den Flaschen die Camper für ihren Gas Grill verwenden, oder ist Brandpaste die bessere Lösung?
    Gefühlt würde ich zur Brandpaste greifen. Wo bekommt man diese her? Wie löscht man die Paste, falls die Party mal schneller als geplant vorbei ist? ;)
    Oder gibt es noch eine viel bessere Möglichkeit die ich gerade nicht auf dem Schirm habe?

    Vielen Dank schon mal für eure Hilfe.

    Gebt mir Steine! Ich besitze kein Behringer-Gerät mehr :D

  • tufkaleho
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    1.548
    • 7. März 2012 um 21:07
    • #2

    Würde auch zur Brandpaste tendieren, Gas muss gebaut werden und das wird teurer als nen 20l Eimer Brandpaste bei einem Pyro-Shop zu bestellen.
    Brandpaste löscht man am besten durch ersticken, also entweder nen Deckel drauf oder einfach mit einem CO2 Feuerlöscher. Das gibt keine Sauerei.

    Während meiner Ausbildung hat mein Meister eine Feuerschale mit Gasbetrieb gebaut, der hat da gut zu schaffen gehabt mit allen möglichen Sicherungen gegen unverbrannten Gasaustritt, Feuerrückschlag, dichtigkeit etcpp

  • andi.bt
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    709
    • 7. März 2012 um 22:54
    • #3

    ich würde als Hauptkriterium die Frage her nehmen "wie oft verwende ich die Feuerschale?"

    Bei nur 2 mal im Jahr wären es von den Kosten her sinnlos was aus Gas zu bauen. Ist das Teil aber jedes Wochenende unterwegs ist Gas wesentlich günstiger.

    bei Fragen mit Gas gerne PM an mich. Wenn ich das was ich in der Pyrotechnikerschule gelernt habe hier öffentlich poste krieg ich sonst nur böse Blicke :lol:

  • michael quatmann
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    649
    • 8. März 2012 um 19:06
    • #4

    Häufigkeit beschränkt sich wohl auf Wochenenden im Sommer. Der Einfachheit halber also wohl Brandpaste. Wo bekomme ich sowas her?
    Ist es ratsam eine weitere kleine Schale ein zu setzen in der sich die Brandpaste befindet, um zu verhindern das die, eh schon verrostete, Schale auf der Säule "durchgammelt"?

    Zitat von "andi.bt"

    Wenn ich das was ich in der Pyrotechnikerschule gelernt habe hier öffentlich poste krieg ich sonst nur böse Blicke :lol:


    Na dann schieß mal los, ich bin gespannt :D

    Gebt mir Steine! Ich besitze kein Behringer-Gerät mehr :D

  • ewok
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    2.541
    • 8. März 2012 um 19:36
    • #5

    Um noch eine dritte Möglichkeit zu nennen: Was ist mit Bio-Ethanol? Das wird ja bei diesen Indoor-Feuerschalen und Deko-Kaminen eingesetzt. Hier muss natürlich die Standsicherheit in jedem Fall gewährleistet sein.

    Nur als Anregung; ich hab damit keine Erfahrungen.

    http://www.partyontour.de

  • andi.bt
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    • 8. März 2012 um 21:32
    • #6
    Zitat von "ewok"

    Bio-Ethanol

    Finger weg davon! Bioethanol fängt ab 21° an zu verdampfen. Zusammen mit Luft erzeugt er dadurch ein im Extremfall (!) explosionsfähiges Gemisch. Da würde ich eher noch Benzin verwenden ;) Und das würde ich auch definitiv nie für so etwas tun!

    Was man als Ersatz für Brennpaste nehmen kann ist das Zeug aus der Gastronomie das man normalerweise für diese Warmhaltedingse verwendet. Ist wesentlich billiger, sieht allerdings nicht so gut aus.

  • andi.bt
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    709
    • 8. März 2012 um 21:34
    • #7
    Zitat von "michael quatmann"

    Häufigkeit beschränkt sich wohl auf Wochenenden im Sommer. Der Einfachheit halber also wohl Brandpaste. Wo bekomme ich sowas her?

    Die Qualitativ beste Brennpaste hatte ich bisher (ist das jetzt Werbung oder eine Empfehlung?) von der Fa. Igniting Ideas. Auch meiner Meinung nach den besten Preis. Wenn du ein Gewerbe hast frag nach der gewerblichen Preisliste!

  • ewok
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    • 8. März 2012 um 21:45
    • #8
    Zitat

    erzeugt er dadurch ein im Extremfall (!) explosionsfähiges Gemisch.


    Das lässt sich recht zuverlässig vermeiden, in dem man es vorher anzündet :D

    Natürlich hat jedes dieser 3 Verfahren seine Vor- und Nachteile. Bei Gas muss man peinlichst auf Dichtigkeit achten, Brennpaste könnte von kleinen Kindern aufgegessen werden und Ethanol sollte man natürlich nicht offen rumstehen und sich verflüchtigen lassen...

    http://www.partyontour.de

  • tufkaleho
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    • 9. März 2012 um 00:38
    • #9

    Welches Kind ißt denn bitteschön aus einer ca. 1,5m hohen brennenden Feuerschale ?
    Da kannst du ja gleich faserverstärkte Stromkabel gegen durchbeißen verwenden, denn die könnten die Kinder ja auch essen.
    *kopfschüttel*
    Der Rest passt aber ...

  • slaytalix
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    • 9. März 2012 um 06:16
    • #10

    T 1 oder T 2 Schein habe ich nicht, deshalb MBN Feuereffekt mit Seidenlappen :roll: :wink:

    http://www.mbn-eventproducts.com/de/htm/mbnprod…e/fire/hood.htm

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • andi.bt
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    709
    • 9. März 2012 um 09:20
    • #11

    du brauchst für diese Sachen auch keinen Pyrotechniker-Schein. Auch für Gas nicht ;)

  • ewok
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    • 9. März 2012 um 10:03
    • #12

    @leopold: Das bezog sich eher auf Lagerung und Transport. :roll:

    http://www.partyontour.de

  • tufkaleho
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    • 9. März 2012 um 11:28
    • #13
    Zitat von "ewok"

    @leopold: Das bezog sich eher auf Lagerung und Transport. :roll:


    Achsoo .. aber man sollte das Zeug auch nicht im Kindergarten lagern oder im Schulbus transportieren :wink: *scnr*

  • Reini
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    • 9. März 2012 um 12:28
    • #14

    wenn Du das Ganze zu Gas umbauen willst, dann nimm diesen offenporigen Lavastein / Vulkanstein und leg ihn in die Schale
    lass das Gas von unter ohne Sauerstoffzufuhr rein; durch den Stein wird das Gas verteilt und brennt dann natürlich als sehr schöne offen Flamme ab

    soviel zum Design

    Technisch ist das relativ einfach und Sicher umzusetzen
    hier ist aber der Fachmann gefragt; also zum nächste Gasinstalateur


    kommt richtig geil wenn die Menge des Gases variabel ist :D

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • michael quatmann
    Verifiziert
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    • 10. März 2012 um 19:47
    • #15

    Also Ethanol kommt wohl eher nicht in Frage. Das behagt mir nicht so recht.

    Ich werde also erstmal Brandpaste einsetzen. Im Zweifel kann ich später immer noch auf Gas umrüsten. Gibt es tipps von man Brandpaste her bekomme?
    Kann man Angaben darüber machen wieviel Gramm Paste ich pro Stunde benötige?

    Gebt mir Steine! Ich besitze kein Behringer-Gerät mehr :D

  • tufkaleho
    Verifiziert
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    1.548
    • 10. März 2012 um 23:42
    • #16

    Wie gesagt Pyrotechnikershops gibts genügend.
    Die könne dir auch die Verbrauchsmengen nennen.
    TBF Pyrotec aus Hamburg z.b.

  • Kracky
    Profi
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    12.055
    • 11. März 2012 um 04:55
    • #17

    Brennpaste oder Brenngel sind wohl als gutmütigstes Medium für diesen Anwendungsfall das geeignete Mittel. Gas usw. bieten hier schlicht ein weit höheres Risiko an Fehlfunktion bei Fehlbedienung und sind somit eher für den professionellen Anwender weit sinnvoller.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Stefan Geib
    Verifiziert
    Beiträge
    30
    • 6. März 2013 um 14:40
    • #18

    Hi,

    wenns noch aktuell ist: Ich würde auch Brenngel vorziehen. Das ist sicher in der Anwendung , die sogenannten "Brandpacks" werden eingeritzt und entzündet. Brenndauer: Je nach Temperatur, Wind, Nässe....
    Bio-Ethanol würde ich nicht einsetzen, zum einen wegen dem Verflüchtigen bzw evtl. Kippgefahr und Ausbreitung der Flamme auf Gegenstände und/oder Personen. Bezugsquelle für Brandpaste/Gel/Zubehör etc: Die Firma Pyro-Art in Berlin ist eine gute Adresse.

    Stefan G.

    Lichttechnik/Bühnenpyrotechnik

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