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Brauchbare DMX-Splitter

  • jaan2204
  • 12. Juli 2012 um 10:13
  • jaan2204
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    • 12. Juli 2012 um 10:13
    • #1

    Hallo,

    wir arbeit seid Jahre mit 2 GLP 4-fach Splittern und haben damit keine Probleme. Nun suchen wir noch zwei weitere Splitter, welche explizit als erster Booster direkt am Ende des Mulitcores an der Bühne eingesetzt werden, bevor von dieser Stelle aus dann die Verteilung zur Backtruss, Midtruss, Fronttruss etc. erfolgt. Aufgrund dieser exponierten Position des Splitters wollen wir auch noch einmal Marke/Typ hinterfragen.

    Da wir ja nach Situation auch mal das Multicore vom Ton mitnutzen und es bei ungünstiger Verlegung auch schon mal 90m-100m Zuleitung zwischen FOH und Bühne sein können, steht nun die Frage, welcher Splitter als Verstärker und "Signalbereiniger" im Budgetrahmen zwischen 300-400€ an dieser Stelle am ehesten sinnvoll wäre?

    Ebenfalls wäre generell interessant, auf welche Eigenschaften man unbedingt bei diesen Splitter achten sollte oder ob auch schon preiswertere Geräte sehr gute Leistungen bringen? (galvanisch getrennte Ausgänge mit extra Treiber pro Ausgang gibt es ja auch schon für 200€)

    mfg
    andré

  • michael.gollan
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    • 12. Juli 2012 um 11:53
    • #2

    Ich hab mit den Swissons gute Erfahrungen gemacht.
    Signal wird aufbereitet und auch verstärkt.

  • jaan2204
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    • 12. Juli 2012 um 15:01
    • #3

    Das geht doch schon voll in die richtige Richtung... Also muss man expliziet nach regenerierenden Splittern suchen. Da gibt es bei Botex, Stairville, Eurolite, Works und co. wohl keine.

    Wo liegt eigentlich der qualitative Unterschied zwischen optischer und galvanischer Trennung....

  • Oliver Derks
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    • 12. Juli 2012 um 15:41
    • #4

    http://www.stageline.de/german/lichtte…boo/sp218u.html

  • niggles
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    • 12. Juli 2012 um 16:35
    • #5
    Zitat von "Oliver Derks"

    http://www.stageline.de/german/lichtte…boo/sp218u.html


    Für Festinstallation absolut top, aber: Zumindest die vor ein paar Jahren noch gebauten Geräte waren auf der Strasse sehr unzuverlässig; da haben sich ständig irgendwelche Pfostenstecker im Inneren gelöst, ICs fielen aus ihren Sockeln und die Ausgangstreiber brannten gerne ab. Vielleicht haben die das inzwischen besser im Griff. Die Betriebsmodi jedenfalls sind leider immer noch nicht auf dem Gerät aufgedruckt, obwohl das dringend nötig wäre.
    Ich persönlich würde für den angesprochenen Zweck keine reinen DMX-Geräte mehr kaufen. Der kleine 3er-ELC-Node reicht für die häufigste Anwendung (2-fach Split) völlig aus und hat noch den Vorteil dass er z.B. in Zusammenhang mit einem zweiten Gerät mehrere DMX-Universen über ein simples Netzwerkkabel, eine WLAN-Verbindung oder auch den IP-Tunnel eines digitalen Audiomulticores multiplexen kann. Umgedreht kann man den 6er Node auch als 1x5/2x2-DMX-Splitter einsetzen usw...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • marcoboy
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    • 12. Juli 2012 um 16:41
    • #6

    wenn ich heute einen kaufen müsste würde ich auf RDM Tauglichkeit achten. Oder die Lösung von niggles wenn das Pult Artnet bietet lässt sich das per Node super einfach verteilen.

  • skyper
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    • 12. Juli 2012 um 18:06
    • #7
    Zitat von "jaan2204"

    Wo liegt eigentlich der qualitative Unterschied zwischen optischer und galvanischer Trennung....


    Das sind zwei artverwandte Begriffe, wobei der eine die Methode exakter spezifiziert,
    stehen zueinander vielleicht wie die Beziehungen "Dieselmotor" und "Motor".

    galvanische Trennung: es bestehen zwischen Ein- und Ausgang einer Schaltung keinerlei elektrische Verbindung

    optische Trennung: die galvanische Trennung erfolgt über die Wandlung elektrische Energie -> Lichtenergie -> elektrische Energie

    In der tatsächlichen Schaltung kommen im Regelfall zwei Methoden zu Anwendung:

    - galvanische Trennung der Stromversorgungen, im Regelfall durch Trafos (oder DC-DC-Wandler).
    Die Trennung erfolgt dabei durch die Wandlung elektrische Energie -> magnetische Energie -> elektische Energie

    - galvanische Trennung der Signale, im Regelfall durch Optokoppler - "optische Trennung".
    hier findet die Wandlung von Strom in Licht und zurück statt,
    und isoliert damit ebenfalls Ein- und Ausgang elektrisch voneinander.
    Zur Leistungsübertragung eher ungeeignet, aber für Daten durchaus funktionell.


    Zum generellen Thema:
    Variante a)
    Du nimmst Du einen handelsüblichen Splitter / Booster, der das Signal nicht aktiv auswertet
    sondern nur die Signalflanken wieder geradebiegt.
    Das kann der einfache 1 in 4-Split vom großen T für 59 EUR sein, oder für das zehnfache ein Rackgerät von MA,
    die Trussbombe von AVO oder ein Gummiklotz von LLT oder sonstwas.
    Machen tun sie alle das gleiche - das Signal durch einen IC schieben (im Regelfall einen 75176), der einfach die Flanken wieder
    gradebiegt und den Pegel wieder auf Nennspannung anhebt.
    Über "wie tief man in die Tasche langen sollte" und wie gut/schlecht/anders das Zeug effektiv ist kann man streiten.

    Aus der Praxis muss ich leider zugeben:
    die billigen Splitter sind im Regelfall wesentlich funktioneller ausgestattet, und haben bei mir auch in großer Stückzahl in
    Systemen mit mehreren hundert Wackellampen und wochenlangem Dauerbetrieb bisher tadellos ihren Dienst verrichtet.
    Getrennte Netzteile für jeden Kanal, LED-Anzeigen für jeden Ausgang und beide Signalpins,
    jeweils 3- und 5-pol an den Ein- und Ausgängen sind da ebenso wie ein Terminatorschalter durch die Bank Standard,
    egal ob da GLP, BOTEX, Eurolite oder Thomann draufsteht.
    (beim T-"DMX Splitter 4" für unglaubliche 59 EUR brutto sind allerdings die XLR-Garnituren schrott,
    sonst funktioniert der aber ebenfalls tadellos trotz des lächerlichen Preises)

    Bei den "Markengeräten" ist eine einzelne DMX-LED scheinbar schon Luxus genug,
    wie man das Stageline-Teil im eingebauten Zustand verwenden soll ist mir vom Konzept her rätselhaft
    (Bedienteile vorne und hinten, kein Display sondern nur 7-Segmentanzeige für diverse Spezial-Modi,
    wer soll das Ding "mal schnell" konfigurieren können ohne Manual oder Internetzugang?),
    der eigentlich superschnieke LLT SMS28 hat keine durchverdrahtete DMX-Schleifbuchsen (also Strom weg - ALLES ohne Signal),
    der AVO-Trussbooster stellt an sechs Ausgängen nur drei getrennte Signale zur Verfügung -
    alles nicht so ganz optimal...

    Variante b)
    Du nimmst ein Gerät welches aktiv das DMX-Signal ausliest, ggf. modifiziert und dann neu zusammensetzt.
    Ob das nun die Kiste von Stageline ist, ein SMS28 von LLT,
    eine blaue Zauberschachtel von ELC oder sonstwas fällt dann eher in den Bereich Geschmacksache.
    (und birgt das minimale Risiko, dass evtl. Lampen das Signal nicht mehr verarbeiten können,
    falls die neu generierte Taktung nicht mehr exakt mit der Taktung des Pultes übereinstimmt,
    welche bisher mit den Lampen ohne Booster gespielt hat.)
    Der entstehende Zeitverlust durch die Neuberechnung des Signals ist vermutlich in 99,9% der Anwendungen
    eher akademischer Natur, aber eben auch vorhanden.

    Auf einen Booster mit RDM, Netzwerkfähigkeit oder ähnlichem würde ich ehrlich gesagt erst dann gehen,
    wenn auch Euer Pult und Lampen so weit sind - sonst ist das für mich ein bisschen wie ein Kindersitz im Auto,
    wenn man noch nichtmal weiss ob man überhaupt Kinder haben möchte.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • andi.bt
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    709
    • 13. Juli 2012 um 22:40
    • #8

    ich kauf in dem Bereich nur noch billig..

    Nachdem mir 2 Martin Splitter kurz nacheinander abgeraucht sind und die Geräte vom großen T bisher nie Probleme gemacht haben lieber einmal 59 EUR mehr für Spare ausgeben als das 10fache für nen Markennamen der am Ende nicht so funktioniert wie er soll..

    In der Toolkiste müsste noch ein Enttec D-Split für 90 EUR liegen - hat aber den Vorteil, dass er unglaublich klein ist und dadurch optimal als Spare geeignet ist.

    Manchmal stimmt der Spruch "wer billig kauft, kauft zwei mal" doch nicht - wenn auch eher selten..

  • Carm
    Profi
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    • 14. Juli 2012 um 18:06
    • #9

    MA Lighting, LLT, ELC Lighting, Enttec, Luminex, Swisson - alles absolut amtliche DMX-Hersteller mit Splittern, Boostern, Mergern, Nodes und sonstigen Komponenten im Programm

    RDM-tauglichkeit sollte wie bereits hier erwähnt beachtet werden

    Ansonsten kann man sich natürlich auch bei soundlight die DMX-Elektronikkomponenten bestellen und sich seinen eigenen Booster schrauben ;)

    Je nach Anspruch/Anwendung kann man aber auch mit Botex & Co sein Ziel erheblich günstiger erreichen ;)

  • DJ Detto
    Profi
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    2.178
    • 18. Juli 2012 um 23:32
    • #10

    Frage eines unwissenden:

    Was bedeutet: RDM tauglich??? :oops: :oops: :oops:

    Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • Carm
    Profi
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    2.715
    • 18. Juli 2012 um 23:41
    • #11

    Remote
    Device
    Management

    http://www.soundlight.de/techtips/dmx512/dmx_rdm.htm

    Bislang aber eher graue Theorie...

  • marcoboy
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    • 19. Juli 2012 um 16:09
    • #12

    Nö viele Steuerung und Geräte sind schon auf dem Markt.
    Zu mindestens im Pro Bereich.

  • Dimmercity
    Verifiziert
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    • 7. August 2012 um 17:11
    • #13
    Zitat von "Carm"

    Remote
    Device
    Management

    http://www.soundlight.de/techtips/dmx512/dmx_rdm.htm

    Bislang aber eher graue Theorie...

    Nicht wirklich... Alle unsere neuen Produkte und teilweise auch die Älteren (Nachgerüstet) sowie unsere Controller und auch die neuen DMX Splitter
    zeigen, dass RDM alles andere als Zukunftsmusik bzw. Theorie ist...
    Ähnlich sieht es bei den Mitbewerbern aus.

    Viele Grüße,

    Markus

    Markus Klüsener

    Product & Application Specialist EMEA/DACH
    Martin Professional GmbH

    http://www.martin-pro.de

  • Carm
    Profi
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    • 8. August 2012 um 00:56
    • #14

    Naja, in meinem Pro-Bereich können das sehr, sehr viele Geräte - aber eben leider nicht alle!

    Es ist schon klar, dass das in allen NEUEN Geräten implementiert ist, dass so gut wie allen neuen/neueren Pulte und Signalperipherie das kann. Aber es wird noch ne Weile dauern bis alle Geräte - und vor allem Endgeräte die ja schließlich angesprochen werden sollen - das wirklich verarbeiten können. Denn keiner wird seine - z.B. MAC700 - ausm Vermietpark werfen nur um RDM-fähige Geräte zu kaufen. Und RDM macht m.E. erst dann wirklich Sinn, wenn ich mein komplettes System mit 100, 500, 1000 Endgeräten wirklich komplett darüber ansprechen kann. Nur jede 2. Truss oder jedes zweite Gerät darüber ansprechen zu können macht m.E. wenig bis gar keinen Sinn.

    Und da ArtNet, ACN, MA-Net immer weiter auf dem Vormarsch sind wage ich zu behaupten, daß RDM hier mehr oder weniger überholt sein wird oder einfach übersprungen wird, bevor es sich auf breiter Front so richtig durchsetzt...

  • Dimmercity
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    • 8. August 2012 um 07:41
    • #15
    Zitat von "Carm"

    Naja, in meinem Pro-Bereich können das sehr, sehr viele Geräte - aber eben leider nicht alle!

    Und da ArtNet, ACN, MA-Net immer weiter auf dem Vormarsch sind wage ich zu behaupten, daß RDM hier mehr oder weniger überholt sein wird oder einfach übersprungen wird, bevor es sich auf breiter Front so richtig durchsetzt...

    RDM funktioniert auch über Artnet...

    Viele Grüße,

    Markus

    Markus Klüsener

    Product & Application Specialist EMEA/DACH
    Martin Professional GmbH

    http://www.martin-pro.de

  • jaan2204
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    • 24. August 2012 um 18:52
    • #16
    Zitat von "michael.gollan"

    Ich hab mit den Swissons gute Erfahrungen gemacht.
    Signal wird aufbereitet und auch verstärkt.

    Eine echte Signalaufwertung macht hier wohl nur die XSR-Serie. Die XSP-Serie macht nach Recherchen auch nicht viel mehr, als die deutlich günstigern Botex, GlP und Co. Die XSR-Serie ist dann allerdings wieder jenseits der 500€, zumindest der Double,der brauchbar scheint...

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