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Erfahrungen mit Neumann KMS104/105

  • Pfälzer
  • 22. September 2012 um 15:02
  • Pfälzer
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    • 24. September 2012 um 06:38
    • #21

    Hallo Kollegen,
    schon jetzt mal vielen Dank für die rege Diskussion bzgl. meiner Frage.

    Zu meiner Überraschung kristallisiert sich das Sennheiser e965 als Favorit heraus. Das hatte ich garnicht auf dem Schirm, das e945 habe ich zwar im Lager, aber da ich über Kondenser nachdachte gingen die Überlegungen in andere Richtungen.

    Offenbar machten auch viele Kollegen mit dem AT5400 gute Erfahungen, sehr schön! Dann bin ich mal auf den diesjährigen Weihnachtskalender gespannt :wink:

    Beim KMS105 lese ich als Lob und Kritik die hohe Empfindlichkeit heraus. Wenns auf der Bühne richtig rund geht könnte ich in dem Fall ja auch wieder die Beta58 auspacken, die gehen ja in solch rauen Umgebungen ganz gut. Auch wenn sie gegenüber den hier besprochenen Mikros klare Nachteile haben, die aber bei einer "Slayer Tribute Band" nicht so ganz zum tragen kommen. :lol:

    Gruß Wolf

  • Fisch
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    • 24. September 2012 um 09:57
    • #22

    Wir haben,
    Shure KSM 9 SL: sehr gutes Mikro, etwas brutale höhen.
    Neum. KMS 105: sehr gutes Mikro, sehr empfindlich für poppgeräusche, koppelt schnell
    Sennh. e695: unser Liebling, geht laut, klingt ausgewogen, geht auch für Sprache sehr gut

    Staatl. gepr. Legotechniker

  • Lamia
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    • 24. September 2012 um 16:24
    • #23

    Meine Erfahrungen decken sich zum Großteil mit denen der anderen.
    Aus persönlicher Erfahrung (und mit absolut persönlicher Meinung) kann ich urteilen über:
    KMS105 - hey, ich kann die kleine, zarte Sängerin plötzlich hören allerdings sind Snare und Blech jetzt auch doppelt so laut wie vorher
    Beta87A - mag ich persönlich überhaupt gar nicht, poppt immer und ist viel zu zischig
    KSM9 - (an UR-Funk) hatte ich bei einer Produkltion als quasi Endorsement, musste gehen, war aber nie mein Favorit (auch brutale Höhen und irgendwie keine Eier)
    AT hatte ich noch nirgends (scheint aber in Österreich auch nicht sooo verbreitet)

    Mein diesjähriger Topfavorit bei Vocalmics (ist aber ein dynamisches) heisst AKG D7
    (bisheriger Titelinhaber: Sennheiser E935)
    allerdings, das sei dazugesagt, treibe ich mich fast ausschließlich auf RnR Bühnen herum wo's heiss und schnell und laut werden muß.
    Ich kann mir aber vorstellen, daß das D7 auch im dezenteren Bereich eine gute Figur macht.

    - Alex -

  • Sound-Buster
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    • 24. September 2012 um 19:22
    • #24

    Hatte vergangengen Freitag zwei KMS105 am Start. Männliches Gesangsduo auf rel. leiser Kleinkunstbühne. Dafür ist dieses
    Mikrofon mit Sicherheit sehr gut geeignet. Der EQ in den Vocalkanälen war nahezu flat! Propleme mit Rückkopplung hatte ich
    Aufgrund der moderaten Lautstärke keine.

    Gruß
    Soundbuster

  • karel noon
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    • 24. September 2012 um 20:43
    • #25

    Mich würden in dem Zusammenhang mal Erfahrungswerte zum DPA D:facto interessieren.

    Ist ja noch recht frisch, aber evtl. Hat es ja schon jemand in der Hand gehabt?!

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • wora
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    • 24. September 2012 um 21:43
    • #26
    Zitat von "Sound-Buster"

    Hatte vergangengen Freitag zwei KMS105 am Start. Männliches Gesangsduo auf rel. leiser Kleinkunstbühne. Dafür ist dieses Mikrofon mit Sicherheit sehr gut geeignet. Der EQ in den Vocalkanälen war nahezu flat! Propleme mit Rückkopplung hatte ich Aufgrund der moderaten Lautstärke keine.

    genau diese erfahrung wurde hier schon mehrfach beschrieben.

    ein gänzlich unbearbeiteter EQ bei gesangsmikros kommt bei mir häufig vor, es kommt einfach auch drauf an wie man insgesamt vorgeht und wie die voreinstellungen bzw. die qualität der anlage sind.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • marcoboy
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    • 28. September 2012 um 20:32
    • #27

    Ich habe auch ein paar KMS105er im Koffer. Im vergleicht merkt man immer wieder das dass Neumann eine ganze ecke wärmer und natürlicher Klingt gerade im Obertonbereich. Der Klang ist eigentlich unerreicht. Die Nachteile wurden hier schon beschrieben. Obwohl das beherrschbar ist. Bisher hatte ich damit kaum Probleme da wo ich es einsetzen wollte.

    Beta87 gefällt mir auch gar nicht vom Klang.

    Bei Thomann kann man die Mikros mal grob vergleichen wenn man sich die Fenster nebeneinander aufmacht ;) Da hört man auch das dass Neumann eine ganz andere Welt öffnet :)

  • karel noon
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    • 28. September 2012 um 22:56
    • #28

    Marco: wärmer und natürlicher als was?

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • marcoboy
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    • 29. September 2012 um 00:30
    • #29

    Als andere Hypernieren Kondensatoren. Die Hochtonanhebung klingt beim beta87,KMS9 für mich zu unnatürlich und künstlich. Das Neumann hebt die Stimme in einer Art heraus die man nicht beschreiben kann. Einfach mal vergleichen. Das heißt nicht das die anderen Mikrofone schlecht wären. Entweder es klingt zu muffig oder der Obertonbereich ist zu stark. Das war man Fazit bei der suche nach einen Kondensator Gesangsmikrofon. Am Ende habe ich mich doch für das KMS105 entschieden.

  • rockline
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    • 29. September 2012 um 00:55
    • #30

    Wir haben auch KMS 105, doch nutzen die eher selten. Es gibt ein paar seltene Gelegenheiten, dazu zähle ich die typischen Vocalanwendungen in eher gehobenem Ambiente mit Galaband, Jazzcombo, Bar etc.
    Häufiger verwende ich die hingegen als Instrumentalmikrofon für Bläsergruppen, hier vorrangig an Flöten in einem Orchester.
    Auch als Rednermikrofon hatte ich das mehrfach genommen, finde es dabei aber durch den Nahbesprechungseffekt und die ausgeprägte Richtcharakteristik nicht so einfach zu nutzen wie zB das Audio Technica AE3300.
    Die silberne Version wird mit der Zeit etwas "gelber". Weiterhin ist das Mikro nicht ganz so gut gegen Wind und Regen geschützt. Verarbeitung ist insgesamt klasse.
    Die KMS 105 wurden mal als Investitionsmaßnahme bei mir angeschafft. Ich finde die soweit auch nicht schlecht, aber nicht zuletzt aufgrund des doch recht hohen Anschaffungspreises überlege ich da schon genauer wo die zum Einsatz kommen. Daher auch recht wenig Verwendung im Vergleich zu den erwähnten AE3300.
    Das Shure Beta 87 ist oben schon sehr silbrig, mir gefällt das Mikro eigentlich auch ganz gut. Von diesem Modell haben wir aber lediglich die Drahtlosanlagen, so das ich den Sound nur unter Berücksichtigung der Verwendung mit der Sendestrecke beurteilen kann.

  • Pfälzer
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    • 1. Februar 2013 um 00:56
    • #31

    Gruß in die Runde :D

    Seit ich diesen Thread öffnete ist ja mittlerweile einige Zeit vergangen.
    Hauptsächlich wurden 3 Mikros empfohlen:
    Neumann KMS105
    Hier wurde je nach Einsatzort die hohe Empindlichkeit gelobt oder kritiisiert.
    Sennheiser e695
    Dieses war mit minimalem Abstand der Topfavorit, kann rocken, feedbackarm, klingt genial und was weis ich noch alles.
    AT AE5400
    Wurde ebenfalls gelobt und mit den gleichen Eigenschaften wie das e695 beschrieben. Wenn auch von weniger Kolegen als das e695

    Also was wurde draus?
    Da die Betreuung von Markus und Martin immer Top ist und vor kurzem ich auch zu atraktiven Preisen dran kam, habe ich mir wie so manch ein Kolega sicherlich auch im Dezember 2 Stück AE5400 geordert.
    Was soll ich sagen, ganz großes Kino. Die Teile klingen genial, egal ob die Sängerin pianissimo, oder zum forte fortissimo ansetzt. :D Auch koppelt nix und die Handlinggeräusche sind auf einem ungewöhnlich geringen Level. Ich würde sagen, sogar leiser als wenn man bei einem Beta58 an das Stativ stößt. Auffällig war der hohe Pegel der am Mischpult ankommt, ich habe schon beim ersten Einsatz am Mikrofon den -10db Schalter aktiviert.
    Ich werde den Bestand auf jeden Fall erhöhen, vielleicht zur Messe, mal schaun...
    Die Mikros haben das Zeug zu meinen Lieblingsvokalmikros aufzusteigen und die LTE- und Frequenzwechselproblematik kann mir mit denen auch egal sein :D

    Also nochmal Danke an alle für die guten Tipps.

    Gruß Wolf

  • wora
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    • 1. Februar 2013 um 12:39
    • #32

    glückwunsch, genau diese erfahrung mache ich seit jahren ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Audiowerk
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    • 1. Februar 2013 um 21:54
    • #33

    Sagt noch einmal kurz - wo liegt noch gleich der Unterschied zwischen dem AE5400 und dem AE3300? Letzteres favorisiere ich ja auch und habe eben gerade noch einmal gesehen, dass die Mikrofone exakt identisch ausschauen... klärt mich auf :?:

  • wora
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    • 1. Februar 2013 um 23:17
    • #34

    die kapseln unterscheiden sich.
    die 3300er ist etwas "direkter", man könnte sagen "rockiger", das 5400er ist vom klangcharakter eher weicher.

    ich nutze mehrere AT kapseltypen:
    das grosse 5400 wenn es auf schönen, seidigen klang ankommt, das 3300 wenn es etwas mehr zur sache geht aber trotzdem sehr gut klingen soll. und wenn die bühne laut ist kommt bei mir das AE4100 (dynamisch) zum einsatz.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • zegi
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    • 17. November 2015 um 15:08
    • #35

    Ich hoffe, man verzeiht mir, wenn ich das wieder ausgrabe...

    Mit der Intention, den Sound stetig zu verbessern, möchte ich meine Mikrofonsammlung erweitern. Spontan dachte ich auch an das KMS105, mit dem ich schon zu tun hatte und welches mir gefiel. Da es auf einer ruhigen Bühne im Einsatz war, fiel mir das Übersprechen nicht weiter auf.

    Kann es jedoch sein, dass das 105er deutlich günstiger wurde? Ich hatte das Gefühl, es war vor ein paar Jahren teurer....

    Anyway. Nachdem ich bereits vom ATM350 völlig begeistert bin, kann ich mir gut Vorstellen, weitere AT-Mikrofone zu kaufen - eben z.B. das 5400er oder das 3300er. Sehe ich das richtig, dass das 5400er universeller einzusetzen wäre? Gibt's für AT eine bessere Quelle als der grosse T?

    Der Ton macht die Musik.

  • wora
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    • 17. November 2015 um 23:12
    • #36

    ich sehe es nicht so, dass das AE5400 universeller einsetzbar wäre.
    da sehe ich eher das AE3300 im vorteil, weil das auch für grössere mikrofonabstände sehr gut ist, ich habe es z.b. schon mehrfach zur abnahme von chören eingesetzt, da schnitt für mich das AE5400 nicht ganz so gut ab.
    ich sehe es nach wie vor so, dass gerade das AE3300 ein sehr unterschätztes, weil extrem vielseitiges, mikrofon ist.
    das AE5400 klingt dafür einen hauch luftiger, was besonders sehr sauberen stimmen zu gute kommt. es geht eher in richtung der Neumann KMS-mikrofone. der allrounder ist in meinen ohren aber definitiv das AE3300.

    zur info>:
    im AE5400 arbeitet eine "halbe" kapsel des AT4050 (das ist ja ein klassisches doppelkapsel-studiomikrofon mit umschaltbarer charakteristik).
    und im AE3300 kommt die kapsel des AT4033 zum einsatz.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • zegi
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    • 18. November 2015 um 11:07
    • #37

    Vielen Dank für die wichtige Präzisierung. Wie sieht es aus mit der Akzeptanz? Bzw. ganz allgemein mit der Akzeptanz von Mikrofonen? Bisher hatte ich noch nie eine Diskussion zu einem Mikrofon. Ob das nur Glück war - keine Ahnung.

    Der Ton macht die Musik.

  • oton
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    • 18. November 2015 um 11:57
    • #38

    wenn um Rider etc. geht wird eigentlich immer Neumann gefordert, auch als Funk. Ob das jetzt für dich wichtig ist musst du selber entscheiden, ich hatte jetzt noch nie einen Sänger, der ein Mikro aus "Akzeptanzgründen" abgelehnt hat, aber halt schon viel Produktionen die explizit Neumann KMS oder Neuheiser-Funk fordern.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • wora
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    • 18. November 2015 um 22:12
    • #39

    da ich bisher selbst der riderschreiber war, hatte ich mit der akzeptanz keinerlei probleme ;)

    nein, mal ohne scherz:
    das AE5400 ist mittlerweile doch vielen technikern in positiver weise bekannt.
    das AE3300 dagegen ist (leider) eher unbekannt.
    wenn du bezüglich rider auf nummer sicher gehen musst, dann ist das Neumann natürlich ganz vorne im rennen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • oton
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    • 19. November 2015 um 00:03
    • #40
    Zitat von "wora"

    da ich bisher selbst der riderschreiber war, hatte ich mit der akzeptanz keinerlei probleme ;)

    wenn es nur immer so wäre .. ;-)) ... ich denke, die KMS Mikros funktionieren schon sehr gut in ihren spezifischen Anwendungsbereichen, und Neumann ist halt auch eine Firma die jetzt viele Jahre Vieles richtig gemacht hat ... auch wenn ICH z.B. immer noch viel lieber ein Beyer TGX 930 benutze, wenn es um feine schöne leise Vocals geht ... was nie auf einem Rider steht und kein Mensch kennt ... aber viel neutraler&weicher klingt als z.B. ein KMS 105. Auch WENN ich immer wieder überrascht bin, wie rückkopplungsfest die KMS Kapseln sind ... wenn da nur nicht immer so viel Drums in den Vocals wären ... :D:D:D

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