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Erfahrungen mit Neumann KMS104/105

  • Pfälzer
  • 22. September 2012 um 15:02
  • Pfälzer
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    • 22. September 2012 um 15:02
    • #1

    Hallo zusammen,

    das sich so langsam das Jahr wieder zu ende neigt, bin ich mal wieder auf der suche nach GWGs.
    Dieses Jahr sollen es Preisgünstige Mikros der GWG Klasse sein wie z.B. RE320

    Allerdings bin ich auch am überlegen ob ich bei Gesangmikros mal noch etwas dazukaufe.
    Von Neumann liegen die KMS104, KMS104Plus und KMS105 in dieser Preiwerten Liga.
    Aus der Homepage habe ich jetzt folgendes entnommen/Interpretiert:
    KMS104 -> für Männer und Frauen (Niere)
    KMS104Plus -> Für Frauen
    KMS105 -> wie KMS104 nur als Superniere
    Die Einsatzbereiche soll die Livebühne sein.
    Wie verhalten sich die Mikros bei wechselnden Geschlechtern?
    Sie werden z.B. bei Gospel eingesetzt wo abwechselnd verschiedene Sänger/Sängerinnen nach vorne treten um Solos zu singen.

    Gibts für diesen Zweck auch empehlenswertes von Audio Technika?

    Gruß Wolf

  • bemi
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    • 22. September 2012 um 16:08
    • #2

    AT: mein Liebling 5400

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • Pfälzer
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    • 22. September 2012 um 16:37
    • #3

    Das hatte ich mir beim Stöbern auch schon angesehen, in der Hand hatte ich es jedoch noch nie.
    Wie verhält sich das bei Männern und Frauen?
    Ist es Feedbackanfällig?

    Gruß Wolf

  • hermste
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    • 22. September 2012 um 16:39
    • #4

    AE5400 meine Erfahrung: Klingt sehr gut, ist allerdings recht feedbackanfällig...

    Grüße,
    Hermann

  • Pfälzer
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    • 22. September 2012 um 16:53
    • #5

    Feedbackanfälligkeit ist für Live natürlich nicht so Prall :(
    Weis jemand wie sich die Neumänner verhalten?

  • bemi
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    • 22. September 2012 um 18:15
    • #6

    hmmm - also ich finde es nicht besonders feedbackanfällig, eher sogar im Gegenteil. Es ist eins der Mikrofone mit dem ich auch bei schlechten Sprechern die besten Erfahrungen habe (riesen Mikroabstand). Genauso gut gefällt mir übrigens das Beta87. Man muss halt wissen bzw. hören/messen wo es kritisch wird und da ziehen (Präsenzanhebung ist bei den genannten Mikros imo in höherer Tonlage/Frequenz als z.B. bei einem 58er - und mir persönlich vom Pegel immer zu viel).

    Ich mache oft VAs wo die Bands/ Sänger/ Sprecher schnell wechseln bzw. unerfahren sind und munter Mikrofone hin und her tauschen. Aber mit 5400 oder B87 bekomme ich immer einen guten Kompromiss hin, der dann erstmal nur Pegelanpassung und evtl. noch GeschmacksEQ-Änderungen braucht ...

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • ThoSchu
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    • 22. September 2012 um 18:32
    • #7

    Wer ein tolles Gesangsmikrofon sucht, das nicht Feedbackanfällig ist, sollte auch mal das Audix VX-10 in die Hand nehmen.

  • oton
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    • 22. September 2012 um 19:37
    • #8

    es gibt heutzutage einen Berg von guten Kondensator-Gesangsmikros, da kann man nur in Ruhe testen, wenn es um den persönlichen Geschmack geht.

    Wenn es allerdings um Vermietbarkeit geht, kommt man eigentlich an den Neumännern kaum vorbei ... ich bevorzuge da das 105´er, das koppelt auf jeden Fall später als man denkt. On Männlein oder Weiblein ist da eher egal. Und ein sehr gutes Mikro ist auf jeden Fall.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • Pfälzer
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    • 22. September 2012 um 20:48
    • #9

    Marcus trifft den den Nagel schon recht genau.
    Ich mag Mikros kaufen die vor allem Frauenstimmen gut können (und wenn sie auch bei Männer gut spielen: um so besser), dann sollten sie nicht so leicht koppeln und keine Diskusionen bezüglich ihrer Qualität auslösen. Daher dachte ich an Neumann, nur hörte ich diese bisher nur bei Männer.

    Das Audix kenne ich nicht, um ehrlich zu sein weis ich nur das es die Firma gibt. Ich glaube ich hatte noch nie ein Mikro von denen in der Hand. Meine Bedenken sind die das ich wenn ich diese Mikos vorschlage, auch wenn sie vieleicht noch so gut sind, erst Überzeugungsarbeit leisten muss.

    Mal sehen, vielleicht gibt es das AT 5400 ja günstig an der diesjährigen Weihnachtsaktion. Dann könnte ich ja mal eins zum proieren mitbestellen und mir selbst ein Bild machen.

    Gruß Wolf

  • secluded
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    • 22. September 2012 um 22:34
    • #10

    ...passt vielleicht ganz auf die Frage, aber die Beyer TGV kann ich gernstens empfehlen, nachdem ich diesen Sommer ein TGV-30 als Talkback geholt hab', jedoch aus Mikro-Mangel eines im Einsatz auf der Bühne hatte. 4 Sprecher (m & w, jung & alt), einmal eingepegelt (mit PA hinter der Bühne), Kompressor früh und lang eingestellt, nix nachstellen müssen. Keine Feedbacks, sauberer Klang.


    Gruß

    sec

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • Pfälzer
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    • 23. September 2012 um 10:26
    • #11

    Danke für den Tipp.
    Um ehrlich zu sein hätte ich mir niemals für ernsthafte Anwendungen eim 40€ Mikro angesehen. Aber wenns was kann ist das natürlich um so besser.

    Auf meine Suche passt es jedoch dennoch nicht, denn wie nahezu jeder hier habe ich eine Grabbelkiste mit Beta58 im Lager. Nur sind die für Frauen jetzt wirklich nix, in den oberen Frequenzen spielen diese dynamischen Mikros recht undifferenziert. daher suche ich hervorragende Kondenser.
    Die Sache ist die. Momentan benutze ich für Frauen Sennheiser Kondenser Funken, auch mit dem Hintergrund der LTE Problematik möchte ich zusätzlich noch brauchbare Kabelgebundene auf Lager halten.

    Gruß Wolf

  • guma
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    • 23. September 2012 um 10:32
    • #12

    Beim Testen in dieser Mikrofonklasse das e965 nicht vergessen. Bei dem mußt Du Dich beim Kauf nicht festlegen, ob Du Niere oder Superniere willst und das Mikro war bei meinen "Koppeltests" sehr gutmütig.

  • karel noon
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    • 23. September 2012 um 11:45
    • #13

    Wenn Frauen in Vordergrund stehen kann ich grundsätzlich
    Audio Technica Mikros empfehlen, deren "klangtuning" der Mikros
    Passt da ganz gut, in der gesuchten Liga ist es dann das 5400.

    Zusätzlich zu den guten klangeigenschaften die es vergleichbar mit dem Neumann
    Machen kann dieses Mikro zusätzlich auch richtig "rocken", und verträgt auch
    Auf kleinen Clubbühnen das zuhalten sehr gut, was es etwas universeller
    Macht als das Neumann meine ich

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • dechnikusch
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    • 23. September 2012 um 11:46
    • #14

    wir haben ausser neumann, akg c535, und beta 87a auch das shure kms9 in gebrauch.
    wird von fremdtechs sehr gelobt, gerade für female voices.
    das kann auch niere und hyperniere, ist umschaltbar :wink:

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • wora
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    • 23. September 2012 um 12:25
    • #15

    ich habe vor einigen jahren, als die entscheidung für ein möglichst gutes kondensatormikro anstand, die damals ganz neuen KMS105 und AE5400 direkt gegeneinander verglichen. ich habe das versucht so vorurteilsfrei wie möglich zu machen, weil ich wirklich für mich das beste wollte. das shure KMS9 und das neue sennheiser (name ist mir gerade entfallen) gab es damals noch nicht. das shure mikro ist mir allerdings in der realen welt schon begegnet und hat mir persönlich einfach zu viele höhen.

    meine erkenntnis aus meinem versuch war, dass sich die mikros in der summe ihrer eigenschaften nicht sehr viel schenkten. beide mikros sind klanglich auf einem sehr hohen niveau, wobei das 105er meiner ansicht nach noch einen hauch feiner auflöst. dafür nimmt das 5400er etwas weniger von der gesamtbühne auf, was mir in der tat auch etwas mehr feedbackreseve bietet.
    letztendlich war es vor allem der zweite grund, weshalb ich mich für diesen hersteller entschieden habe. und dann war da noch der preis, das gebe ich zu... ich gebe auch zu, dass ich mittlerweile auch AT händler bin, das macht die sache noch ein bisschen interessanter.
    ich setze das mikro auch für Julia Neigel ein, die ein sehr breites frequenzspektrum hat und mit dem mikro sehr gut klarkommt. auf wirklich lauten rockbühnen nutzen wir für sie aber das dynamische AE4100, weil das einfach noch lauter geht (sie ist mittlerweile audio-technica endorserin). und auch für Edo Zanki habe ich es erfolgreich eingesetzt, sowie mittlerweile für viele andere gelegenheiten.

    das KMS105 ist aber natürlich auch ein sehr tolles mikrofon, ohne frage!

    ein interessantes mikro ist übrigens auch das AE3300, meiner meinung nach ein gelungener kompromiss aus mittenbetontem "rockmikro" und feinauflösender kondensatorkapsel.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkaklto
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    • 23. September 2012 um 13:48
    • #16

    man muß bei den Mikros immer aufpassen, was man damit machen will.

    Schöne Stimme mit lauterer band zB ist eher ungeeignet.
    Leise Jazzband mit Stimme ist Super damit ( wenn es denn zur Stimme passt)

    Das 105 koppelt zwar auf der direkten Achse mit Monitor von Vorne eher später, aber wenn man zB Musiker mit Monitor seitlich hat ( Piano mit Gesang ) dann gehen die schnell mal los.

    Als Monitormann mag ich die KSM9 gar nicht, die kriegt man nicht wirklich ausreichend laut wenn es ans Limit geht, dann schon lieber ein 87er

    Das 965 ist auch mein Favorit.
    Sehr Gutmütig

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • Loloverde
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    • 23. September 2012 um 14:17
    • #17
    Zitat von "klauston"

    Das 105 koppelt zwar auf der direkten Achse mit Monitor von Vorne eher später, aber wenn man zB Musiker mit Monitor seitlich hat ( Piano mit Gesang ) dann gehen die schnell mal los.

    Als Erweiterung dazu: auf kleinen Bühnen mit ungünstiger Akustik wenn die Reflexionen aus allen Ecken und Enden angeflogen kommen ist es auch das falsche Mikrofon.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • wikinger
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    • 23. September 2012 um 17:15
    • #18

    Die Neumänner sind wirklich sehr gut klingende Mikros. Aber! für mich nicht interessant weil sie auf lauten Bühnen schlichtweg nicht einsetzbar sind.
    Frontsänger vor einem Drum und man hat ein zusätzliches OH-Mik. Wenns auf einem Stativ bleibt gehts wahrscheinlich eher, Aber wenns in die Hand genommen wird und man einen beweglichen Sänger hat kann manns echt vergessen.

    Wenns die Umstände passen aber ein Topmikro, für mich aber zu speziell ums in die Vermietung zu nehmen! Mein Favorit ist hier das Sennheiser e965. guter klang und funktioniert auch auf lauten Bühnen. AT kenn ich gar nicht, muss mich aber glaube wirklich mal ein bisschen mit den Dingern befassen.

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

  • MIKE
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    • 23. September 2012 um 17:52
    • #19

    Mikros sind der Beste EQ und damit bestimmt man immer was geht.

    Pauschal ist das KMS eine sehr gutes Mikro was breit aufmacht auch oben.

    Daher fängt es auch viel ein von der Bühne.

    Will man das nicht, dann was anderes ran.

    Ich mag die KMS für Einzel Sänger in Akustischen Situationen. Habe aber auch mit dem 865 gute Erfahrungen gemacht.

    Die Audix bleieben wohl geheimtips die man sich erarbeiten muss ;)

    Das KMS 9 ist ein AMtlicher und Rider sowie RNR fester Kandidat der beide selten gut verbindet.

    Leider kaum vertreten in Deutschland Telefunken Mic´s. Haben nix mit der alten Schmiede zu tun, ein Amio hat den Namen und baut da Dynamische Mic´s drunter. Green Day nutzen die häufig, aber auch so verehrte Kollegen wie Robert Scoville gehen da an Tom Petty mit ran, der vorher ein 105 zum Benäseln hatte.

    Das AT 5400 ist bei mir wie alles von AT. Man muss damit klarkommen. Hab damit auch schon Kollegen gesehen die ziemlich dicke Backen gemacht haben.

    Vor allem bei der Auswahl.

    Aber zur eigentlichen Frage, das Neumann ist ein gutes Mikro, das aber keine Allround Waffe ist. Braucht man sowas sollte man sich anderweitig Orientieren.

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • wora
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    • 23. September 2012 um 22:28
    • #20
    Zitat von "MIKE"

    ...Das AT 5400 ist bei mir wie alles von AT. Man muss damit klarkommen. ...


    ich kann dir versichern, das dies grundsätzlich bei allen herstellern der fall ist ;)

    was ich damit sagen will:
    es ist eigentlich egal, mit welchem hersteller man hauptsächlich arbeitet. gute mikrofone gibt es bei allen grossen herstellern, sonst wären sie ja nicht gross.
    jedenfalls ist es doch so, das man "seine" mikros kennt und weiss, wie man damit umgehen muss. und wenn man mal mikros eines anderen herstellers vor die nase bekommt kann es sein, das die voreinstellungen der gewohnten mikros nicht zu den anderen passen. dann ist man erstmal verunsichert. wenn man dann aber die zeit hat sich an die neuen zu gewöhnen stellt man fest das man vielleicht nur ein bisschen anders arbeiten muss, um zu den guten ergebnissen zu kommen. so ist zumindest meine erfahrung.

    grundsätzliche charaktereigenschaften wie z.b. erhöhte feedbackanfälligkeit bleiben davon jedoch ausgenommen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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