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Regenwasser auf Monitorpult = Versicherungsfall?

  • hans jürgen schmidt
  • 3. November 2012 um 17:42
  • skyworker
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    • 15. November 2012 um 12:20
    • #61
    Zitat

    Ich hätte da ein paar Scherzantworten:


    4. Der Produktionsleiter leitet die Veranstaltung...

    Kein Applaus für Scheiße!

  • tufkaklto
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    • 15. November 2012 um 12:54
    • #62
    Zitat von "skyworker"


    4. Der Produktionsleiter leitet die Veranstaltung...

    So wie der Zitronenfalter Zitronen faltet :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

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  • guma
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    • 15. November 2012 um 16:45
    • #63

    Alter Schwede, so sauber an einander vorbeigequatscht wie dieses Mal haben wir aber noch selten. :oops: :D

  • Audiowerk
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    • 15. November 2012 um 17:25
    • #64
    Zitat von "klauston"

    Denn die Örtlichen werden wohl ( und verständlich ) zuerst das Material ihres Auftraggebers ( und Bezahlers ) schützen.


    Ich muss da jetzt doch mal etwas deutlicher werden... was kümmert mich denn fremdes Geraffel, das irgendwer auf die Bühne schleppt? Bin ich als Tontechniker auf dem Job oder als Lakaie für alle anfallenden Nebentätigkeiten oder der Sorgenonkel?

    Vielleicht peile ich das Problem nicht so richtig, aber ich bin der festen Ansicht, dass jeder für seine Plörren selbst verantwortlich ist. Soll ich die Musiker vielleicht auch noch daran erinnern, dass sie vor der Show noch mal Pipi machen, damit sie nicht zwischendurch von der Bühne müssen?

  • tufkaklto
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    • 15. November 2012 um 21:06
    • #65
    Zitat

    Ich muss da jetzt doch mal etwas deutlicher werden... was kümmert mich denn fremdes Geraffel, das irgendwer auf die Bühne schleppt? Bin ich als Tontechniker auf dem Job oder als Lakaie für alle anfallenden Nebentätigkeiten oder der Sorgenonkel?

    Siehst Du, ich würde schon helfen, wenn ich MEINE ( bzw die mir Anvertrauten ) Geräte gesichert habe.

    jeder freut sich wenn man ihm im Notfall hilft.
    Das ist Soziale Kompetenz.

    Was Du an den Tag legst dagegen Überheblichkeit und Ignoranz.
    Finde ich schon eine sehr harte Aussage

    Wir sind alle auf der selben Baustelle und es trifft jeden mal , das er froh ist wenn ihm wer Anderer hilft.
    Dazu muß man aber selbst auch bereit sein zu helfen

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  • Audiowerk
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    • 15. November 2012 um 22:33
    • #66

    Das bin ich auch sehr gerne, Klaus. Da hast du mich vielleicht falsch verstanden. Ich lasse mir auch die Rübe nassregnen, wenn ich einem Kollegen dafür sein Mischpult retten kann. Bloß bin ich nicht dafür *verantwortlich*. Es ist nicht *mein Job*. Und schon gar nicht bin ich schadensersatz- oder regresspflichtig oder irgendeinem dafür Rechenschaft schuldig, dass es wo reingeregnet hat. Wenn ich nicht gerade mein eigenes Zeug oder das der mich bezahlenden Company beschützen muss, dann stehe ich nicht blöde rum und grinse. Dann bin ich selbstverständlich bereit, zu retten, was zu retten ist. Aber das mache ich aus purer Nächstenliebe bzw. aus meinem mir als Tontechniker angeborenen unstillbaren Helferdrang heraus. Nicht, weil ich dafür *zuständig* bin. Denn das bin ich nicht.

    So war mein Post gemeint.

  • tufkaklto
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    • 16. November 2012 um 05:47
    • #67

    So klingt das schon ganz anders und ist viel verständlicher und auch OK, wie ich finde.

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  • Rolf Gille
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    • 16. November 2012 um 17:35
    • #68

    Interessante Diskussion, die sämtliche Höhen und Niederungen des Selbstverständnisses aufzeigt. :D:D

    Ich persönlich bin ja ein Freund von Eigenverantwortung für mein eigenes oder mir anvertrautes Material, ebenso wie Mitverantwortung von fremden Menschen, deren Material oder ihnen anvertrautes Material.

    Einfacher gesagt, einfach mal Nachdenken hilft sehr viel. :wink:

    Passt übrigens zu dem Tread: "...wieviel mehr an Material nehmt ihr mit auf die Baustelle?"

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

  • guma
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    • 16. November 2012 um 19:46
    • #69

    Wer mich kennt und und meine Beiträge aufmerksam liest, weiß dass ich in der Regel auf Eigenverantwortung plädiere und, wie ich hier ausführlich dargestellt habe, mich auch entsprechend verhalte.

    Allerdings halte ich es unter zwei Gesichtspunkten für geradezu absurd und möglicherweise fatal, von sich selbst ausgehend, das für andere als selbstverständlich anzunehmen.

    1. Sind tatsächlich eine unglaubliche Menge von Menschen so naiv / wenig vorauschauend / einfältig, dass sie sich in für sie nicht alltäglichen Situationen falsch verhalten und die Regeln dafür sind komplexer als es hier zum Teil dargestellt wird. Nicht alles in unserer Gesellschaft funktioniert nach dem Motto "Regenschirm vergessen ... selbst Schuld". Dazu empfehle ich gerne das Board 'Veranstaltungssicherheit'.

    2. Muß man prüfen, ob im Einzelfall dann die Regelvermutung "Eigenverantwortung" auch wirklich zutrifft. Ich lehne die Selbstbedienungsmentalität "welche Versicherung zahlt denn heute für meine eigene Blödheit" genauso wenn nicht noch mehr ab wie alle anderen, die sich hier entsprechend geäussert haben. Im Gewerk Bühnenbau kenne ich allerdings, wie hier schon mehrfach benannt, genügend Beispiele für derart hirnrissige oder einfach nur schlampige Konstrukte, dass die Frage im Fall des Threadstarters zumindest erlaubt sein muß.

    Was hier auch von den erfahrenen Kollegen merkwürdigerweise unterschlagen wird, ist, dass zwischen "Schönwetter, alles prima" und "Komplettverplanung, Musik aus, nichts geht mehr" eine Eskalation/Deeskalation stattfindet, deren genauer Verlauf sehr individuell von den Gegebenheiten abhängig ist und da eben nicht unwesentlich von der Bühnenkonstruktion, deren Beplanung und der sorgfältigen Ausführung.

    Ich stelle deshalb nochmals drei ganz einfache Fragen ( mit Antwortvorschlägen falls es doch zu schwer ist :D ) , die vor der hier gehörten "Is doch klar Plane, hoch und gut Dickhosigdumpfbackigkeit" mal aus beantwortet sein sollten:

    1. Wozu ist ein Bühnendach in einer gemäßigten Klimazone wie Mitteleuropa überhaupt da ?
    - als Sonnenschutz
    - zur Abdunklung, damit man die Lichtanlage besser sieht
    - möglicherweise doch auch als Regenschutz

    2. Kann ich aus meiner eigenen Erfahrung Bühnen die bei Dauerregen ( nicht Starkregen, nicht Windböen u.s.w. ) bespielbar waren von solchen, die bei Regen nur "Planen hoch und Musik aus" erlaubten, unterscheiden ? ( wir lassen mal heroische " wir spielen weiter bis die Sicherung fliegt " Ereignisse aussen vor )
    - bei uns regnets immer
    - bei uns regnets immer rein
    - ja es gab schon Bühnen, auf denen wir dann nicht aufgebaut haben
    - ja es gab schon Bühnen, auf denen wir auf- und vor dem Gig wieder abgebaut haben
    - ja es gab schon Bühnen, auf denen wir / unser Equipment naß geworden sind
    - ja es gab schon Bühnen, auf denen haben Techniker alles eingetütet und wir hatten Pause
    - ja es gab schon Bühnen, auf denen haben Techniker alles eingetütet und wir konnten weiterspielen
    - ja es gab schon Bühnen, auf denen trotz Regen alles trocken geblieben ist

    3. Wieviele Musiker kennt ihr, die ohne babysittendes, umsichtiges Tourpersonal einen Packen Planen zum Schutz ihres Equipments über den Sommer mitführen ( Die vom Threadstarter geschilderte Situation meine ich als "unbetreutes Monitorpültchen = Muckerequipment" verstehen zu dürfen )

    - nein ich kenne keinen
    - ja ich kenne einen
    - ja ich kenne sogar zwei

    Beantwortet man sich diese Fragen mal ganz ehrlich, kann man doch eigentlich schon erkennen, dass die Frage des Threadstarters schwieriger zu beantworten ist als "Nein, die Katze gehört nicht in die Mikrowelle" wie es hier verschiedentlich propagiert wird.

  • gert
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    • 19. November 2012 um 21:09
    • #70

    Verstehe ich jetzt nicht.
    Wenn ich FOH Mann bin, mache ich mein kram wetterfest sobald ich Ihn nicht brauche. So zwischen Soundcheck und Show zum Beispiel. Dann hab ich immer Planen am Start die schon fuer Regen parat liegen.
    Wenn jeder drauf achtet das sein Kram Safe ist ist doch alles gut?
    Fuer vollgelaufene Pulte fehlt mir da leider das Mitgefühl. Sorry

    Practice, Practice, Practice

  • guma
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    • 19. November 2012 um 23:01
    • #71

    @ Gert
    Das verstehst Du jetzt ganz und gar miß. Es ging um ein Muckerpültchen, ein Backline-Pültchen sozusagen und nicht um einen betreuten "Pultplatz" und daher gibt es auch keinen "zuständigen" Techniker.

    ... ein "herrenloses" Pültchen also,... so ein Ding, für welches sich auch im Proberaum keiner zuständig fühlt, ..... ein WG-Küchen-Äquivalent .... Technik gewordenes Mauerblümchen .... von keinem seiner halbfreiwilligen Bandkassenfinanziers so richtig geliebt, .... und nun der lieblosen semipermeablen Dachkonstruktion eines wenig begabten Festland-Bühnenbauers hilflos ausgesetzt ..... :| :? :? 8)8) :lol: :lol: :D:D

  • gert
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    • 19. November 2012 um 23:34
    • #72
    Zitat von "guma"

    @ Gert
    Das verstehst Du jetzt ganz und gar miß. Es ging um ein Muckerpültchen, ein Backline-Pültchen sozusagen und nicht um einen betreuten "Pultplatz" und daher gibt es auch keinen "zuständigen" Techniker.

    ... ein "herrenloses" Pültchen also,...

    Wer hats denn mitgebracht? Der macht das dann eben beim nächsten mal besser.

    Practice, Practice, Practice

  • Pfälzer
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    • 20. November 2012 um 03:32
    • #73
    Zitat von "gert"

    Wer hats denn mitgebracht? Der macht das dann eben beim nächsten mal besser.

    Lernen durch Schmerzen funktioniert immer :D:D :lol: :lol:

  • andy006
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    • 20. November 2012 um 08:12
    • #74

    Nur das der der das Pültchen (hat beim Fredstart eher das Gefühl es wird von einer Monitorkonsole gesprochen) mitgebracht hat jetzt Ansprüche stellen will. (imho)

    Ich kann mir das schon ganz gut vorstellen und glaube genauso zu ticken wie Audiowerk. Und auch bei mir ist irgendwann mal Schluß mit lustig.
    Oder was empfindet ihr dabei wenn ihr euch um euer Geraffel kümmert und wenn ihr durch seid und alles safe/save( :lol: ) habt, dann steht da jemand (der das Pult angeschleppt hat) vor seinem Aquarium schaut mit großen Augen euch an und fragt vorwurfsvoll wie denn DAS passieren kann und ob ihr nicht aufpassen könnt und was das für Technikerdeppen sind usw. usw.........

    Mich würde das Menschenalter von dem Pultanschlepper interessieren.....

    Grüße der Andy

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • Jeremy
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    • 20. November 2012 um 09:53
    • #75

    Der gesamte Sachverhalt und die daraus entstandene Diskussion liegen mir nach wie vor quer im Magen. Natürlich ist mir klar, dass das Material im Freien potentiell nässegefährdet ist, da kein Bühnendach wirklich dicht ist und da der Wind auch mal von unten kommen kann, alles schon erlebt. Und natürlich ist mir klar, dass man unter diesen Umständen Planen oder vergleichbare Überzieher parat haben muss, um Schlimmeres zu verhindern.

    Aber: Sollte ich mich nicht wenigstens halbwegs darauf verlassen können, dass sich die Pfützen auf dem Dach (von Wassersäcken will ich noch garnicht reden) kontrolliert nach außen entsorgen und nicht plötzlich mitten im "Schutzbereich" des Dachs runterkommen? Das scheint hier passiert zu sein, und das spricht dann ja dafür, dass das nicht nur ein Dach war, welches bestimmungsgemäß halt nicht ganz dicht ist, sondern eines, das schlampig gebaut bzw. unzureichend kontrolliert wurde.

    Schutz vor sich unkontrolliert auf die Bühne entleerenden Wassersäcken sollte eigentlich jedes Dach bieten, sonst kann man sich das ja auch sparen und nur noch bei allerbestem Wetter unbedeckt draußen spielen.

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • mringhoff
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    • 20. November 2012 um 10:04
    • #76

    Ich glaube, daß wir hier alle auf der Baustelle schon ähnlich handeln würden, nur hier das jeder für sich etwas anders ausdrückt. Wer hilft denn beim Unwetter nicht dem Kollegen, wenn man selbst schon alles safe gemacht hat?

    Die Frage der (moralischen und juristischen) Verantwortung lautet: was ist normal, von was darf/muss der Bühnennutzer ausgehen, wenn er eine solche betritt. (juristisch der sog. "Stand der Technik")

    Normal nach meinem Verständnis:
    nur gewisser Wetterschutz, seitlich und von vorne kann es reinregnen / reinsprühen, auch bei wenig Wind. Es tropft auch bei dichten Bühnen an manchen Stellen herunter. Bei stärkeren Winden wird alles nass. Am Rand der Bühne kann sich auch mal schwallweise das Wasser von der Bühne entladen.

    Nicht normal:
    Plane öffnet sich irgendwo und schüttet einen riesigen Schwall Wasser auf die Bühne.

    Zusammenfassend:
    - wenn das Pult während der Show im Regeneinfluss stand: fehlende Eigenverantwortung.
    - wenn das Pult durch ein Dachfehler unerwartet ein Schwall Wasser abbekommt: fehlerhafte Bühnenkonstruktion

    Wenn eine Bühne dilettantisch gebaut wurde, und man dadurch einen Schaden erlitten hat, warum darf man dann den Bühnenbauer nicht in die Verantwortung ziehen? (mal ganz unabhängig davon, daß ich wegen 500,- EUR keinen juristischen Streit mit meinem Auftraggeber vom Zaun breche)
    Irgendwann ist auch mal Schluss mit Eigenverantwortung, auf manche grundlegenden Dinge muss man sich auch verlassen können.

    Die Frage, ob der Wasserschwall "normal" war (am Bühnenrand!) oder vollkommen unerwartet kam (z.B. Dachkonstruktion versagt), können wir hier ja gar nicht klären und somit auch nicht die Schuldfrage (moralisch und juristisch).

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  • gert
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    • 20. November 2012 um 10:18
    • #77

    Also um es kurz zu machen, hier auf der kleinen Insel haben wir gelernt uns beim Wetter auf nichts zu verlassen. Wetterfeste Bühne oder nicht.

    Zitat von "mringhoff"

    Nicht normal:
    Plane öffnet sich irgendwo und schüttet einen riesigen Schwall Wasser auf die Bühne.


    Das sieht man aber oft.

    Zitat von "mringhoff"

    Wenn eine Bühne dilettantisch gebaut wurde, und man dadurch einen Schaden erlitten hat, warum darf man dann den Bühnenbauer nicht in die Verantwortung ziehen?


    Wenn eine Bühne dilettantisch gebaut ist und Du das beurteilen kannst, solltest Du Dein Zeug gar nicht aufbauen!

    Zitat von "mringhoff"

    Irgendwann ist auch mal Schluss mit Eigenverantwortung, auf manche grundlegenden Dinge muss man sich auch verlassen können.


    Genau wegen Dieser Meinung haben wir ja diese ganzen ( uns in der persönlichen Freiheit einschränkenden ) dusseligen Gesetze. Deine Eigenverantwortung ended erst mit Deinem Leben. Unter Deinem Grabstein kannst Du Dich dann entspannt zurück lehnen.


    Kurz um, Ich machen meine Sachen immer so fest als wäre kein Dach etc da. Ich verlasse mich nicht auf andere und man sollte nur eine Regel beachten.
    DIE NATUR GEWINNT IMMER! Dann ist alles klar.

    Practice, Practice, Practice

  • mringhoff
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    • 20. November 2012 um 10:33
    • #78
    Zitat von "gert"


    Wenn eine Bühne dilettantisch gebaut ist und Du das beurteilen kannst, solltest Du Dein Zeug gar nicht aufbauen!


    Wenn man das sieht natürlich, aber selbst jemand, der schon des öfteren auf Bühnen gestanden hat, kann nicht erkennen, ob da weiter oben irgendwelche Gummis nicht eingehängt wurden etc.
    Wir reden ja nicht von einer Bühne aus Latten und Baumarktplanen.

    Zitat von "gert"

    Deine Eigenverantwortung endet erst mit Deinem Leben. Unter Deinem Grabstein kannst Du Dich dann entspannt zurück lehnen.


    Im Umkehrschluss könnte ich also meine Bühnen bauen, wie es mir beliebt: die Leute darunter müssen ja eigenverantwortlich sein.
    Bühne wg. Planenfehler unter Wasser "mir wurscht, es regenet, da wird man nass"
    Bühnendach wg. mangelnder Befestigung/Ballastierung vom Wind weggeweht: "mir wurscht, es stürmt, da passiert so was auch mal"

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  • gert
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    • 20. November 2012 um 10:48
    • #79
    Zitat von "mringhoff"

    Im Umkehrschluss könnte ich also meine Bühnen bauen, wie es mir beliebt: die Leute darunter müssen ja eigenverantwortlich sein.

    Genau deswegen haben wir ja die Health und Safety Industrie die mit immer groteskeren Regeln daher kommt. Nein was ich meine ist das der Bühnenbauer seine Bühne mit Eigenverantwortung baut. Also so als würde er selber drauf spielen. Wenn jetzt der Mensch auf der Bühne auch noch Eigenverantwortlich arbeitet bleibt das Mischpult einfach trocken. Und darum geht es ja.
    Wer sich auf andere verlässt, wird verlassen!
    Ich höre hier jetzt auch auf, denn wenn einer draussen einen Gig spielt und sich nicht auf draussen vorbereitet braucht er hinterher nicht jammern.
    Das ist ja so als ob ich meine Jacke nicht anziehe, eine Erkältung kriege, und dann das Kaufhaus verklage weil sie mir nicht gesagt haben wann ich die Jacke anziehen soll.

    Ein bisschen gesunden Menschenverstand kann auch der Bühnenbauer von den Künstlern erwarten.

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  • guma
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    • 20. November 2012 um 11:10
    • #80
    Zitat von "gert"

    ...Nein was ich meine ist das der Bühnenbauer seine Bühne mit Eigenverantwortung baut. Also so als würde er selber drauf spielen...

    Das wäre super !!! ... wenn das immer so wäre, hätte ich mich hier überhaupt nicht geäussert :lol:

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