Hallo Gemeinde,
welche Crimpzange ist für diese Art Pins (Harting 64 etc.) zu verwenden?
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Danke, Grüße
Martin
Hallo Gemeinde,
welche Crimpzange ist für diese Art Pins (Harting 64 etc.) zu verwenden?
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Danke, Grüße
Martin
Mußt mal "Harting Crimpzange" googeln oder so.
Aber nich das du frierst; sowas kann schonmal 200 Ocken kosten...
Das sieht aus wie die Lötvariante...
Harting bietet die selber an, günstig ist was anderes, aber gut sind sie.
Unterscheiden sich nach den HAN Baureihe, also drauf achten.
Zitat von "skyworker"Das sieht aus wie die Lötvariante...
das bild zeigt definitiv die lötvariante. auf der rückseite sollte sich auch ein kleines loch befinden.
...
EDIT:
ich hab mir die produktseite mal angeschaut, diese kontakte lassen sich tatsächlich auch crimpen.
früher sahen die crimp-pins noch anders aus, oder ich habe mit baureihen gearbeitet, die es heute nicht mehr gibt.
diese hier haben wir jedefalls immer verlötet.
Ein Kollege hat mir diese Zange mal ausgeliehen:
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damit komm ich sehr gut zurecht.
Die pins lassen sich ohne größere Kraftanstrengung krimpen und die
Sache hält Bombenfest.
Danke
Die war nich billich :o
Ich steh' ja trotzdem nach wie vor mehr auf Löten... kann mich mit dieser Klemmerei und Quetscherei nicht recht anfreunden ![]()
Geht mir auch so.
Bei Kabelschuhen mit Plastekragen bin ich mir irgendwie nie sicher, wie fest das wirklich ist oder ob der Halt eher von der eingeklemmten Isolation herrührt.
Quetscherei gehört bei mir in die KFZ - Elektrik.
Obwohl in der Leistungselektrik fast ausschließlich gequetscht wird.
Da werden mords Kabelschuhe per Hydraulikzange oder Bolzenschußgerät auf 300er Leiter gepresst. (ab 25² sind Energiekabel wie NYY wieder mehrdrähtig)
Die löterei war nicht einfach, darum bin ich irgendwann aufs krimpen umgestiegen.
Kabel mit einstellbarer Abisolierzange abisolieren, Pin in die Zange stecken und
dann erst das Kabel einführen.
So hat man optimale Kontrolle.
Gibts bei gelöteten Pins auch kalte Lötstellen, oder kommt das nur bei Elektogeräten vor?
Klar gibts sowas.
Das liegt halt buchstäblich in der Hand des Löters; bzw. dessen Sorgfalt.
Auch am richtigen Werkzeug und den Hilfsstoffen.
Ich traue keinem gekauftem XLR-Kabel...
Zitat von "madmax"Bei Kabelschuhen mit Plastekragen bin ich mir irgendwie nie sicher, wie fest das wirklich ist oder ob der Halt eher von der eingeklemmten Isolation herrührt. Quetscherei gehört bei mir in die KFZ - Elektrik.
Dem kann ich nur uneingeschränkt beipflichten - ich hasse diese Kabelschuhe. Ich habe noch nicht einen in meinem Leben so zusammenkneifen können, dass ich ein gutes Gefühl dabei gehabt hätte, dass die Verbindung auch wirklich elektrisch gut und mechanisch stabil ist. Jedes Mal immer der Eiertanz mit vorsichtigem Dranziehen und Rütteln, ob nicht doch wieder alles herausflutscht - und es dann mit einem neuen Exemplar von vorne losgeht. Deshalb bin ich auch bei Speakon & Powercon recht früh schon aufs Löten mit dem 100W-Kocher umgestiegen. Da weiß man, was man hat. Auf solchen Verbindungen in Ampracks etc., die ja nun auch viel durch die Gegend holpern, im Anhänger getipped werden usw., also mechanisch schon stark was aushalten müssen, rocke ich teilweise seit zehn Jahren herum, ohne dass es je irgendein Problem gegeben hätte. Ein Hoch aufs Löten!
ich habe im meinem leben schon sehr viele verbindungen gecrimpt und kann nicht erkennen, was daran so kompliziert sein soll. wenn man es richtig macht (und man kann dafür durchaus ein gefühl entwickeln) und gute crimpwerkzeuge verwendet, dann ist das eine saubere verbindung. ich habe in einem speakonstecker noch nie etwas verlötet - und meine ältesten halten nun auch seit zwei jahrzehnten (ausser die, welche wegen mechanischem verschleiss ohnehin erneuert werden mussten). ich habe lediglich die übergehäuse mit dem blauen arretierring gegen neuere mit spannzapfen ausgetauscht, das innenleben habe ich nicht geändert... zum teil sind da sogar noch 1,5mm inbus-madenschrauben drin ![]()
ich löte nur XLRs, klinken- und chinchstecker. ich habe auch meine speakons an den rackverteilern gelötet, weil ich dort keine zugentlastungen habe (brauch ich innerhalb des racks nicht).
früher hab ich auch DIN-stecker, sub-D oder harting oder sonstwas verlötet... damit hatte ich jetzt aber schon länger nix mehr zu tun - zum glück ![]()
jedenfalls ist eine crimpverbindung nicht das schlechteste, wenn es anständig gemacht ist hält das auch sehr lange. man braucht aber ein bisschen erfahrung damit - und gutes werkzeug! ich crimpe auch heute noch, wenn ich rackverdrahtungen mache.
Zitat von "madmax"Mußt mal "Harting Crimpzange" googeln oder so.
Aber nich das du frierst; sowas kann schonmal 200 Ocken kosten...
ggf. kann man gegen überschaubares Entgelt sowas auch bei den einschlägigen Anbietern ausleihen.
Steckerexpress macht das definitiv,
bei Connex und Sommer würde ich im Zweifelsfall einfach nachfragen...
Eine wirkliche Notwendigkeit sehe ich persönlich bei Tonmultis aber nicht, die explizit fürs Crimpen spricht.
Das ist dann eher Thematik bei der Serienfertigung in größeren Stückzahlen,
da crimpt man dann sowiso mit der Maschine und nicht mehr mit der Zange.
Fürs Löten würde ich mir ein Holzklötzchen mit diversen Bohrungen in etwa mit Pindurchmesser anfertigen.
Dann kannst Du mehrere Pins gleichzeitig verarbeiten,
hast keine Wärmeabfuhr über Zange oder Schraubstock,
verbrennst Dir nicht die Griffel und hast
beide Hände für Lötkolben und Kabel zur Verfügung.
Nunja; bei Löten vs. Crimpen prallen Religionen aufeinander.
Wobei man sagen kann, das industriell gepresste Verbindungen schon 'ne ganz andere Liga sind. Was bei Lötungen (weil ja trotzdem manuell) schonwieder ganz anders aussieht. Da weiß auch keiner, ob die Stelle beim Erkalten bewegt wurde oder etwa auch schnell abgekühlt.
Beim Crimpen per Hand wird selbst bei teuren Zangen das Ganze samt Plastk nur breitgequetscht, was wohl wegen Diesem nicht anders geht. Wenn man den Kragen mal abschneidet; sieht man, wie die Litzen mißhandelt werden.
In der Industrie (in meinem Falle Kraftwerks-Leittechnik) wird übrigens auch gern "gewickelt"; allerdings mit steifen Drähten. Mittels einer kleinen, pneumatischen Zange wird der Draht gepackt, automatisch abisoliert und von oben blitzschnell um einen Pin gewickelt.
Spart Platz und unheimlich Zeit. Alles andere würde warscheinlich 10mal so lang dauern und bei tausenden Verbindungen macht das schon was aus... :wink:
Zitat von "skyper"Fürs Löten würde ich mir ein Holzklötzchen mit diversen Bohrungen in etwa mit Pindurchmesser anfertigen.
Dann kannst Du mehrere Pins gleichzeitig verarbeiten, hast keine Wärmeabfuhr über Zange oder Schraubstock, verbrennst Dir nicht die Griffel und hast beide Hände für Lötkolben und Kabel zur Verfügung.
So wird hier im Hause ebenfalls verfahren - und das finde ich eine sehr komfortable Art der Konfektionierung. Wüsste nicht, wo das aufwendiger oder zeitraubender sein sollte als bei Crimpung - und das gute Gefühl kommt eben noch dazu. :wink: Wobei ich gestehen muss, dass ich damals nicht extra für ein Holzklötzchen aufgestanden bin, sondern mit dem 2mm-Bohrer direkt ein Sackloch in die Werkbank gedreht habe. Das ist nach einigen hundert Kontakten mittlerweile nun zwar auch ein wenig häßlich verfärbt, aber nach wie vor funktional ![]()
Eine richtig ausgeführte Crimpverbindung ist immer sicherer als eine Lötverbindung! Dazu gehört aber, dass man sein (elektrotechnisches) Handwerk gelernt hat, weiß was man tut und das richtige Werkzeug richtig benutzt. Das abgebildete Werkzeug sieht gut aus. Sommer Cable hat auch eins für die Kontakte im Angebot.
Gruß, Stefan
Zitat von "madmax"Beim Crimpen per Hand wird selbst bei teuren Zangen das Ganze samt Plastk nur breitgequetscht, was wohl wegen Diesem nicht anders geht. Wenn man den Kragen mal abschneidet; sieht man, wie die Litzen mißhandelt werden.
Dann hast Du das falsche Werkzeug verwendet!
Gruß, Stefan
Zitat von "madmax"...
In der Industrie (in meinem Falle Kraftwerks-Leittechnik) wird übrigens auch gern "gewickelt"; allerdings mit steifen Drähten. Mittels einer kleinen, pneumatischen Zange wird der Draht gepackt, automatisch abisoliert und von oben blitzschnell um einen Pin gewickelt...
damit habe ich auch schon gearbeitet. dieses verfahren nennt sich "Wire Wrap" und kommt ursprünglich aus der raumfahrt und ist eine extrem temperaturstabile verbindung.
da wir in unserem breich allerdings meist mit flexiblen leitungen arbeiten, ist das keine option.