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Das leidige Thema mehrere Ansteckmikrofone gleichzeitig

  • markos daroglou
  • 13. Februar 2013 um 11:15
  • niggles
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    • 17. Februar 2013 um 13:31
    • #41
    Zitat von "guma"


    - Es gibt Aufgaben, die Automatikmischer besser machen als Menschen, weil Menschen mit einem Mischpult manuell diese Aufgaben definitiv überhaupt nicht erledigen können.


    An was ausser Konferenzanlagen mit Sprechstellen denkst du denn da genau...?

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • wora
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    • 17. Februar 2013 um 13:46
    • #42

    ich sehe da als haupteinsatzgebiete für automatikmixer konferenzen mit einer höheren anzahl an sprechstellen/mikrofonen und die sehr beliebte doppelmikrofonierung an rednerpulten, welche ja extrem zur kammfilterbildung neigt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 17. Februar 2013 um 14:24
    • #43

    OK,

    Konkrete Anwendung komplexes setting aus

    - Rednerpult Doppelmikrofonieverwaltung ( erste Dugan Subgroup ) von Menschenhand nicht managebar
    - Sprechstellen Vorsitz ( zweite Dugan Subgroup ) bei 4 - 6 Sprechstellen verwaltet die realtime Reduktion von 4 - 6 auf ein feedback-wirksames Mikrofon nicht nur die Rückkopplungsgefahr, sondern kompensiert auch in Grenzen die nicht vorhandene Mikrofondisziplin. ( ebenfalls in realtime kaum von Menschenhand "fahrbar") .
    - Vortragsheadset ( Handverwaltung, siehe die von Klaus und niggles genannten Gründe )
    - "Expertenrunde" ( dritte Dugan Subgroup ) 5 Anstecker, klassische Diskussionsrundenanwendung, ebenfalls von Hand kaum managebar.
    - AV Ton
    - Publikumsmikrofon ( Handbetrieb, die größte Herausforderung an den Töpfer weil "Anwender" mit null Mikrofonerfahrung )

    Dies ist eine ganz realistische Kongresssituation, wie ich sie sowohl als Beschaller wie auch als Kongressteilnehmer kenne und die auf einem 01V trotz Dugan kein Arbeitsplatz zum Ausschlafen zwischen zwei rock n' roll jobs ist. Der Dugan würde hier viel weniger kaputt machen als ein Veranstaltungstechniker, der irrtümlicherweise meint, er wäre jetzt hier unterfordert. ( schon erlebt ! )

    PS
    Warum sollte ich mir in diesem Thread über die Abwesenheit von Yamahapulten respektive O1V Gedanken machen, wenn vom Threadstarter konkret danach gefragt wurde ?

    ... ach so ja .... und wenn auf dieser Art von Veranstaltung kein Geld für die Miete einer Dugan Karte vorhanden ist, dann brauchts auch keine Sendestrecken, die komplett mit Mikro einzeln so viel kosten wie die Karte. :lol:

  • guma
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    • 17. Februar 2013 um 14:48
    • #44

    @ Sebastian

    Beschallungstechnisch sicher die bessere Idee, dem Kunden headsets statt Lavaliers zu verkaufen. Leider passiert es trotzdem, wenn Du hinter der Agentur in der zweiten Reihe sitzt und der Verkäufer eine riesen Schnauze aber keine Ahnung hat. :roll: :wink:

    Der Dugan war mir bis vor Kurzem auch nicht geläufig, allerdings weiß ich inzwischen, dass dieses Gerät den Job genauso gut und besser macht wie das Knowles Teil, was Wolfgang und ich seit zwei Jahrzehnten kennen. Du solltest es einfach mal ausprobieren.

  • tufkaklto
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    • 17. Februar 2013 um 15:49
    • #45

    Ich finde das Festhalten an den Dugan als ob es nichts Anderes gäbe etwas an der Frage des treadstarters vorbeigeschossen.

    Müßen sich jetzt Alle, die ein 01V haben eines kaufen oder ausleihen?

    Wie ging das bisher dann?

    Ich verwende am Rednerpult zB immer ein Micro, weil es besser funktioniert.
    Wenn man nun Redner hat, die sich immer Richtung Leinwand umdrehen ( weil der Vorschaumonitor fehlt ) dann ist es entweder immer noch laut genug oder er bekommt ein Headset oder einen Anstecker.

    Das funktioniert.

    Auch alle Anderen genannten Beispiele habe ich all die Jahre von Hand gefahren.
    Zugegeben, da waren ein paar Fälle dabei, wo es Probleme gab, aber das hatte meist andere Gründe.

    Diese Dugan Dinger sind sicher nett, aber ich als Techniker werde mir das sicher nicht kaufen wenn die Firma sich sowas nicht zulegt, nur damit ich es im Einsatz habe.
    Das zahlt mir niemand.
    Wer ein 01V als Konferenzpult hinstellt hat vermutlich das aus Kostengründen getan.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • guma
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    • 17. Februar 2013 um 17:13
    • #46
    Zitat von "klauston"

    Ich finde das Festhalten an den Dugan als ob es nichts Anderes gäbe etwas an der Frage des treadstarters vorbeigeschossen.

    Müßen sich jetzt Alle, die ein 01V haben eines kaufen oder ausleihen?

    Ich halte nicht an der Dugan-Lösung fest, was schon dadurch bewiesen ist, dass sie ja auch in meinem Beispiel nur eine Teillösung geblieben ist.

    Ich bemerke allerdings bei genauer Selbstbeobachtung ein gewaltiges Vergnügen daran, Argumente für dieses Gerätchen aufzubringen, wenn mir so ein allgemein gehaltenes "brauch ma nööd" oder "zu teuer" oder "des hamma schon immer so gemacht" entgegengehalten wird und ich annehmen darf, dass schlicht wegen der geringen Verbreitung der Hardware-Geräte in Europa und dem Umstand, dass die Yamaha-Karte noch recht neu ist, die praktischen Erfahrungen mit diesem Gerät eher gering sind. :wink:

    Kurz ... ich finde das eine sehr gelungene Teillösung

  • tufkaklto
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    • 17. Februar 2013 um 17:19
    • #47

    Das es eine sehr gelungene Teillösung ist bestreite ich auch nicht.

    Allerdings sehe ich das pragmatisch.
    Wenn es der Verleiher nicht hat, muß es ohne gehen.
    Geht es ja auch

    Wenn er es hat, werde ich das gerne verwenden

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  • wora
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    • 17. Februar 2013 um 23:42
    • #48
    Zitat von "klauston"

    ...
    Ich verwende am Rednerpult zB immer ein Micro, weil es besser funktioniert...


    das mache ich auch so, wenn ich frei entscheiden kann.
    ich hatte allerdings schon kunden, die wollten unbedingt zwei mikros dran haben, weil man das im fernsehen auch so sieht :evil:
    und in solchen fällen schleife ich dann entweder einen automixer ein (wenn möglich), oder ich mache ein mikro einfach deutlich leiser, quasi als backup.
    aber das thema hatten wir hier vor jahren schonmal, es gibt da leider wirklich richtig eiserne kammfilterliebhaber ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • markos daroglou
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    • 20. Februar 2013 um 09:36
    • #49

    Wow da habe ich ja eine hübsche diskussion losgetreten :D
    Also momentan sitze ich in Düsseldorf in der VA. Die VA ist eine Fortbildungsreihe mit ca. 70 VA´s im Jahr und immer gleichem Setup.
    Ich habe also keinen Einfluss auf das Material was seitens der rental-company gestellt wird. Aber ich halte es ähnlich wie von klauston beschrieben. Clips über Gruppe so dass ich mit Master EQ 8 parametrische Bänder habe.- Kanal EQ nur für den Geschmack bzw. zur Anpassung an die Stimme des Redners. Übrigens ich muss auf der kompletten VA-Reihe mit Bose MA 12 arbeiten es sei denn in der Venue gibt es eine Festinstallation. Das macht die Sache nicht schöner aber es funktioniert mit halbwegs vernünftigen Pegeln und vor allem feedbackfrei. Natürlich gehört eine gewisse Wachsamkeit des Techs dazu das kann man denke ich auch mit irgendwelchen Dugan Karten oder Automatikmischern nicht ersetzen.

    Aber vielen Dank an alle für die guten Inputs!
    Man lernt ja nie aus und es ist interessant die verschiedenen Herangehensweisen mal zu sehen!
    Danke dafür!

    Gruß

    Markos

    Ja, das muss so laut sein - das ist Rock!!!

  • guma
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    • 20. Februar 2013 um 11:51
    • #50

    Dass die Dugankarte kein sachkundiges Personal ersetzen kann, steht außer Zweifel. Ob die Karte in deiner Situation eine Geld werte Erleichterung/Verbesserung bringt, lässt sich nur durch ausprobieren herausfinden.
    Was ich nicht so genau verstehe, ist, dass sich Dein Resümee so liest, als wärest Du mit der Beschallungssituation, die du jetzt als unveränderlich beschreibst, ganz zufrieden und mit Deiner eigenen Vorgehensweise auch. Wozu also die Frage ?

  • WolfgangK
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    • 20. Februar 2013 um 12:31
    • #51

    leicht off topic, passt aber den Vorschlägen:
    habe hestern für eine VA aufgebaut, pultmikro einschl. Ausrichtung/Aufbau so optimiert, dass wenig Feedbacks kommen. Ausstattung: km184 am pult, Beyer Headset und Handfunken, CA1001 von K&F als Tops, Subs nur zur Vermeidung ausladender Lautsprecherstative. Ca. 100 Gäste. Feedbakcs habe ich dann noch zusätzlich im 01v96i inder Subgruppe mit Q=10 mit -4 bis -6 dB bei mehren Frequenzen reduziert. Am Schluss blieb nur noch ein "Nachklingen" übrig, bei dem ich das Gefühl hatte, jetzt fängt ein ganzer Frequenzbereich an, aufzuschwingen. Wie kann man denn damit umgehen? Oder habe ich dann zuvor schon alles mögliche getan?
    Meine Angst ist, dass ich bei Absenkung größerer Bereiche zuviel Kraft und Klang aus dem Signal herausnehme.

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

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  • tufkaklto
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    • 20. Februar 2013 um 12:54
    • #52

    Ich pass bei einem "Nachklingen " oft mit einem Kompressor an.

    Wenn es das Nachklingen ist, welches sich durch plötzlich laute Wörter aufbaut weil man schon nahe der Grenze zur Hölle ist, dann läßt sich das so in den Griff kriegen

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  • markos daroglou
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    • 20. Februar 2013 um 13:00
    • #53

    guma: Vielleicht hast du meinen Eingangspost falsch verstanden. Mir ging es darum über den Tellerand zu schauen und zu erfahren wie die Kollegen diese Aufgabenstellungen handeln. Ich hatte mit keinem Wort erwähnt das ich mit meiner Methode unzufrieden bin.
    Ich konnte aber durchaus einige gute Anregungen mitnehmen und freue mich immer wenn ich was das dazu lernen kann.

    Gruß

    Markos

    Ja, das muss so laut sein - das ist Rock!!!

  • tufkaklto
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    • 20. Februar 2013 um 13:02
    • #54

    Ich denke das darfst Du auch :D

    Für sowas ist ein Forum da, Austausch :D

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  • markos daroglou
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    • 20. Februar 2013 um 13:04
    • #55

    eben :)

    Ja, das muss so laut sein - das ist Rock!!!

  • guma
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    • 20. Februar 2013 um 13:11
    • #56

    Ah, verstehe :!: Dann ist ja alles super :D:D

    Hier meine Antwort auf die jetzt verstandene Fragestellung:

    Ja, ich benutze auch den Kanal-EQ, wenn ich nichts anderes habe .... und nein, ich bin für diese Situation kein Experte, weil ich mich sehr bemühe, mich selbst nicht in eine solche Situation zu bringen.

  • mringhoff
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    • 20. Februar 2013 um 16:43
    • #57
    Zitat von "WolfgangK"

    . Feedbakcs habe ich dann noch zusätzlich im 01v96i inder Subgruppe mit Q=10 mit -4 bis -6 dB bei mehren Frequenzen reduziert. Am Schluss blieb nur noch ein "Nachklingen" übrig, bei dem ich das Gefühl hatte, jetzt fängt ein ganzer Frequenzbereich an, aufzuschwingen. Wie kann man denn damit umgehen? Oder habe ich dann zuvor schon alles mögliche getan?
    Meine Angst ist, dass ich bei Absenkung größerer Bereiche zuviel Kraft und Klang aus dem Signal herausnehme.

    Wenn ich das Gefühl habe, daß man kaum noch Frequenzen ziehen kann, weil das Feedback immer breitbandiger kommt und ich wirklich noch ein paar dB mehr brauche, behelfe ich mir mit ein paar Tricks, die zwar nicht mehr so schön sind, aber halt zweckmäßig. Den Kompressor hat der Klaus ja schon erwähnt, der ist bei Sprache bei mir sowieso immer drin.

    - falls das Rednersituation etwas einseitig auf der Bühne ist: die andere Seite etwas lauter drehen, natürlich nicht zu viel. Die etwas weiter entferntere Box ist etwas weniger feedbackempfindlich. Die Zuhörer in der Mitte empfinden das vielleicht etwas komisch wenn rechts etwas mehr raus kommt, die Leute aber auf der linken Bühnenseite sind, aber alle andere bekommen da kaum etwas mit. Man darf es natürlich auch nicht übertreiben mit dem PAN-Regler

    - falls mit Delaylines gearbeitet wird: Delays etwas lauter. Es geht dann vielleicht der Richtungsbezug etwas verloren, aber lieber ein paar dB mehr als Meckereien, daß man schlecht versteht.

    - falls beim EQ keine Frequenzen mehr rauszubekommen sind, ohne daß der Gesamteindruck gleich schlechter wird, versuche ich ein paar Frequenzbereiche etwas anzuheben, die weniger Feedbackempfindlich sind und die die Verständlichkeit erhöhnen (so zwischen 1 und 4KHz). Es klingt dann vielleicht etwas "dünner", aber es wird lauter. Je nach Raum kann man versuchen, unten herum noch etwas anzuheben, damit der Sound wieder mehr an Volumen gewinnt.

    Diese ganzen Schiebereien sind aber einmal nur wenige dB und zweitens auch eher letztes Mittel. Viel erfolgreicher im Kampf gegen Feedbacks ist man mit der Auswahl der richtigen Technik. Es ist ein enormer Unterschied, wenn man gute, direkt definiert abstrahlende Lautsprecher von hoher Qualität verwendet oder irgendwelche Partyboxen. Gleiches gilt für Lavallier und Headsetmikros.
    Mit gutem Material geht man hin, baut auf, schaltet an und los gehts.
    Bei Billigmaterial geht erstmal das Geschiebe am EQ los und es ist trotzdem leiser und soundmäßig unbefriedigend.
    Ich will jetzt gar keine Produktnamen nennen, aber in solchen Situationen merkt man einfach den Qualitätsunterschied und man macht die Erfahrung, daß es manchmal doch einen Sinn ergibt, wenn man für ein gutes Mikro mal 500,- EUR anstatt 50,- EUR ausgegeben hat.

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  • WolfgangK
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    • 20. Februar 2013 um 19:16
    • #58

    mringhoff & klauston & alle anderen

    danke für die weiteren tipps!!! mal sehen,wie weit ich damit noch komme. an der Qualität der verwendeten Technik sollte es bei mir aber nicht unbedingt liegen 8)

    eine frage habe ich aber noch: habe ich die Koppelfrequenzen mit -4 bis -6 dB bei Q=10 hinreichend abgesenkt, oder war ich da vielleicht etwas arg vorsichtig? ggf kommt das "breitbandige" Nachklingen ja daher??? Ich kenne Kollegen, die bei Rückkopplungen unter -6 dB gar nicht erst anfangen, abzusenken.

    @ klauston: wenn compressor, dann eher ein "leichter" z.b. mit ratio = 2, oder eher die Variante "Limiter" mit Ratio größer 8?

    ps: bitte um Nachsicht wegen Rechtschreibfehler, bin gerade unterwegs und deshalb nur mobil online.

    Viele Grüße
    Wolfgang

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  • SebastianJaeger
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    • 20. Februar 2013 um 20:00
    • #59

    Ich taste mich an die Koppelfrequenzen immer erstmal langsam ran und fange mit einer Absenkung um 3db an.
    Dann kann man ja langsam den Pegel erhöhen. Wichtig ist in meinen Augen immer nur soviel wie nötig abzusenken, sonst nimmt man dem System unnötig Energie.

    Gruß

    Sebastian

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  • mringhoff
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    • 20. Februar 2013 um 20:32
    • #60

    Bei den ersten 1-2 Frequenzen bin ich schon mutiger, das sind bei mir schon mind. 6bB. Schließlich will ich ja mit der Gesamtlautstärke schon noch mal ordentlich nach oben. Wenn man gut einstellt, kann man vor allem bei festen Mikrofonen schon mehr als 3dB rausholen. Bei den nächsten Frequenzen (wenn ich in der Gesamtlautstärke auch schon höher bin), ist die Abschwächung dann geringer.

    Wg. Kompressor: Bei Sprache bin ich ein Fan von kräftiger Kompression. Bei Gesang eher weniger. Es hängt auch immer etwas von der Person ab, die redet. Wenn jemand gleichmäßig und leise redet, aber der Mikrofonabstand stärker schwankt (Rednerpult/Handheld etc.), dann bin ich schon gerne mal bei 8:1 / 10:1 und recht niedrigem Threshold (-20dB bis -30dB)
    Wenn aber jemand sehr dynamisch spricht und nah am Mikro ist, dann hört sich das wieder unnatürlich an und dann liege ich eher bei 4:1 bis 6:1 bei etwas höherem Threshold (-10 bis -20dB)
    Es gibt keine "Idealwerte", man muss sich einfach mal das Ergebnis anhören. Das hängt immer von der Situation ab. Eine Ratio von 2:1 finde ich persönlich im Sprachbreich schon etwas zu vorsichtig :)
    Und noch ein Tipp: Die Kompression stelle ich am Anfang immer schwächer ein. Wenn das Publikum laut ist, braucht der Redner auch erstmal viel Kraft, um sich durchzusetzen. Wenn dann jeder leise ist und der Redner seinen Fluss gefunden hat, schraube ich dann am Kompressor nach.

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