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Ist das die Antwort auf den Frequenzenwahnsinn?

  • 4Art
  • 23. Februar 2013 um 10:12
  • 4Art
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    • 23. Februar 2013 um 10:12
    • #1

    319 Mhz Schaltbandbreite

    http://www.diereferenz.de/beyerdynamic-tg-1000

    Offensichtlich sogar einigermassen bezahlbar... Wobei ich nur die Schweizer Preise kenne, in DE dürfte das Zeug sogar noch günstiger sein. Weiss jemand, ob das auch gepimpte Mipro-Strecken sind?

  • madmax
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    • 23. Februar 2013 um 14:58
    • #2

    Sieht gut aus. Ist ein Doppelreceiver; wie mans eher bei Budget-Geräten kennt?
    Solange man im HF-Teil die große Bandbreite wirklich im Griff hat....

    In welcher Preislage bewegt sich's denn?

    Never stop a running System

  • marcoboy
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    • 24. Februar 2013 um 09:13
    • #3

    Das mit der HF ist heute kein Problem mehr. Den Schwingkreis findet man dort schon lange nicht mehr. Das HF Signal wird mit einen DSP ausgewertet. Der Liefert direkt das Audiosignal. Der Eingangskreis muss sehr breitbandig sein da ja eine Abstimmung nicht stattfindet. Damit holt man sich auch Störungen schnell rein. Die Kunst ist es eben diese auszublenden zwischen dem Nutzsignal.

    Zum Senden ist das Prinzip Ähnlich. In der Radiotechnik, Fernsehtechnik hat man solche Technologien schon lange im Griff. Die Chips sind 3x3mm groß ;)

    http://www.silabs.com/products/audiovideo/pages/default.aspx

    Bezahlbar ist alles wenn es Massenware wird.

  • 4Art
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    • 24. Februar 2013 um 11:10
    • #4

    Dppelreceiver gibts auch bei den teureren Sennheiserserien.

    Der Preis für den Receiver liegt offensichtlich irgendwo bei 3000 Euronen inkl. VK

    Falls made in taiwan by Mipro wäre das def. zu teuer. Falls Made in Germany wäre der Preis ok.

  • niggles
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    • 24. Februar 2013 um 21:18
    • #5

    Digifunke in der (preislichen) Oberliga mit 2,1 ms Systemlatenz, aber nur analoger Ausgang? Nix gut. Die lernen's nie...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • knopfy
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    • 25. Februar 2013 um 08:39
    • #6

    Hm, Digitalausgang muss nicht immer gut sein, wenn Digitalausgang, welcher denn? AES/EBU? Cobranet? Dante? AVB? Q-Lan? Hierüber wird in allen lagern die ich kenne immer noch heiss diskutiert. Und n blöder XLR 3-Pol ist weltweiter Standard, den kann jeder löten *g* :lol: :lol:

    Und ja, ist Made in Germany ;-), nix mipro gepimpt. Eigene Entwicklung + Fertigung.

  • 4Art
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    • 25. Februar 2013 um 09:49
    • #7

    Ich finde das Ding noch nicht wirklich in der preislichen Oberliga bei Sennheiser 5000/9000, Lectrosonics etc.

    Die Strecken bewegen sich preislich ja bei der 2000er-Serie von Sennheiser (preisliche Mittelklasse).

    Wegen der Latenz von 2.1 ms: Shure spricht beispielsweise bei der (mit der TG1000-Serie vergleichbaren) ULX-D-Serie von weniger 2.5 ms. Was ist denn bei digitalen Funkstrecken üblich?

  • niggles
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    • 25. Februar 2013 um 13:26
    • #8
    Zitat von "knopfy"

    Hm, Digitalausgang muss nicht immer gut sein, wenn Digitalausgang, welcher denn? AES/EBU?


    Ja. Und zwar bitte mit Wordclock-Eingang. Bei den heute üblichen Abtastfrequenzen ist spätestens nach der dritten freilaufenden (mit SRC) A/D-D/A-Wandlung die Latenz im zweistelligen Millisekundenbereich, dann ists Essig mit IEM...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • niggles
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    • 25. Februar 2013 um 13:35
    • #9
    Zitat von "4Art"


    Wegen der Latenz von 2.1 ms: Shure spricht beispielsweise bei der (mit der TG1000-Serie vergleichbaren) ULX-D-Serie von weniger 2.5 ms.


    Die ULX-D wird explizit als Festinstallationssystem für Sprache (Verschlüsselung!) beworben. Das soll gar nicht im mobilen IEM-Betrieb mit wechselnden Pulten und kritischen Livemusikern zum Einsatz kommen.
    Das Marketing von Beyer zielt hingegen genau in diese Richtung...

    Zitat

    Was ist denn bei digitalen Funkstrecken üblich?


    etwa 1,5 ms. Wordclock-Ausgang von Pult oder Digicore-System in den Empfänger, SRC (falls vorhanden) im Digitaleingang aus. Und ausserdem schauen dass weiter hinten nicht z.B. jemand auf die Idee gekommen ist das EQing für das Kabel-IEM des Schlagzeugers über einen freien I/O des Galileo zu fahren... :shock:
    Ansonsten nach wie vor lieber komplett analog, z.B. Shure R-Serie oder die klassischen 00/000er Sennheiser-Strecken.
    Das Problem wird sich mMn erst endgültig lösen wenn auch bei "kleinen" Wandlern wie eben in Funkstrecken 96 oder 192 kHz Samplingfrequenz Standard sind und die digitale Übertragungstechnik (Buffering, Fehlerkorrektur) so weit optimiert ist dass Latenzen unter 1ms im AD/DA-Betrieb möglich werden.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • bemi
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    • 25. Februar 2013 um 17:04
    • #10
    Zitat von "marcoboy"

    Das mit der HF ist heute kein Problem mehr. Den Schwingkreis findet man dort schon lange nicht mehr. Das HF Signal wird mit einen DSP ausgewertet. Der Liefert direkt das Audiosignal. Der Eingangskreis muss sehr breitbandig sein da ja eine Abstimmung nicht stattfindet. Damit holt man sich auch Störungen schnell rein. Die Kunst ist es eben diese auszublenden zwischen dem Nutzsignal.

    Zum Senden ist das Prinzip Ähnlich. In der Radiotechnik, Fernsehtechnik hat man solche Technologien schon lange im Griff. Die Chips sind 3x3mm groß ;)

    http://www.silabs.com/products/audiovideo/pages/default.aspx

    Bezahlbar ist alles wenn es Massenware wird.

    imo sind deine Thesen so nicht haltbar und nur theoretisch richtig - selbst wenn du eine weit und breit freie Frequenz verwendest aber innerhalb der Schaltbandbreite ein dicker Störer liegt, welcher dir den Eingang des "DSP" zulötet, hast du verloren. Das kann man digital nicht wegmachen.


    U.a. ist das auch der Grund warum z.B. brauchbare Micpreamps noch analoge Lo- und Hi-Cuts haben.


    VG bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • erik
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    • 27. Februar 2013 um 08:57
    • #11

    Der Empfänger macht einen sehr guten Eindruck, logische Menüführung, kein Schnick Schnack, der es unübersichtlich macht. Die Antennen sind glaube ich aufgrund des fehlenden Gelenks recht bruchgefährdet. Der Handsender fühlt sich nach billigster 150€ Plastikfunke an, den find ich ganz gruselig, tut der Funktion aber keinen Abbruch.

    Edit: habe mitbekommen, dass das Gehäuse nochmals geändert wurde, hatte die Metallversion aber noch nicht in den Fingern

    Einmal editiert, zuletzt von erik (7. März 2013 um 16:41)

  • marcoboy
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    • 1. März 2013 um 16:14
    • #12
    Zitat von "bemi"

    imo sind deine Thesen so nicht haltbar und nur theoretisch richtig - selbst wenn du eine weit und breit freie Frequenz verwendest aber innerhalb der Schaltbandbreite ein dicker Störer liegt, welcher dir den Eingang des "DSP" zulötet, hast du verloren. Das kann man digital nicht wegmachen.


    U.a. ist das auch der Grund warum z.B. brauchbare Micpreamps noch analoge Lo- und Hi-Cuts haben.


    VG bemi


    Das ist völliger Quark! Das Signal wird gemischt ! Die Empfangsfrequenz wird durch die Oszillator Frequenz bestimmt. Der DSP muss nur das Produkt daraus verarbeiten. Die ZF lässt sich in ihrer Bandbreite beeinflussen. Sicher sind am Eingang Eingangsfilter. Der ist aber Breitbandig. Außerdem wenn der DSP ein Signal decodiert hat, lassen sich Störungen ohne Probleme per Software ausblenden.

    In dem Bandbereich sind die Störungen gering und Bekannt. Nicht so wie im Radiobereich, wo Dreckschleudern wie Schaltnetzteile und Flachbildfernseher Störungen verursachen.

    Schaltbare Eingangsfilter sind in dem Frequenzbereich eine Herausforderung. Im Broadcast Bereich Radio,TV,Satelliten werden nur noch solche Schaltkreise verwendet. Oder wie ist es Möglich das ein Satelliten Receiver für 40€ vom Band fällt? Weil dieser ohne Abgleich läuft.

    Hier liegt das Problem. Der Broadcast Bereich ist ein riesiger Markt. Da lohnt sich das Entwickeln von solchen Lösungen. Der Markt für Funkmikrofone ist winzig klein im Verhältnis. Wenn die große Lobby erst merkt das sich die Lücken auch noch nutzen lassen, war es das mal wieder.

    Vielleicht solltest du dich mit Funktechnik beschäftigen ;)

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