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  5. Boxen und Amps

Zwei verschiedene Amps im Bassbereich.

  • georgenomex
  • 15. März 2013 um 11:00
  • yamaha4711
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    • 19. März 2013 um 23:06
    • #21

    Was hat das für einen Einfluß, wenn der HP vor den Endstufen ist, so dass alle (Bass)Endstufen denselben HP "sehen"?

    Ich sehe kein Problem darin Endstufen zu mischen, vor allem wenn sie voll Analog sind oder halt keine interne Bearbeitungsmöglichkeit anbieten, womit man Fehler provozieren könnte.

    Letztendlich ist das doch eher eine Frage rein akademischer oder auch ästhetischer Natur?! Werte Kollegen, wie sieht das denn aus: Ein Amprack mit lauter unterschiedlichen Amps von unterschiedlichen Herstellern, evtl. auch noch welche mit blau blinkenden LED's. :D

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • surfvill
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    • 19. März 2013 um 23:35
    • #22
    Zitat

    Äh, hast du keinen Hochpass für die Subs?


    Ähm? Ja, im Controller - aber für beide Bässe gleich (selber Ausgang...)

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

    https://www.mv-entertainment.de

  • chris216
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    • 20. März 2013 um 07:18
    • #23
    Zitat von "DirkB"


    Überall, wo man irgendwas analog filtert, kommt es zu Phasenverschiebungen. Ist nun mal so.

    Das ist klar. Aber konstante Phasenverschiebung über den gesamten Frequenzbereich? Ich kann mir das physikalisch noch nicht vorstellen...

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • Jonnytrance
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    • 20. März 2013 um 09:28
    • #24

    Es ist auch niergends über konstante Verschiebung zu lesen. :wink:

    P.S. früher hat man die Angaben von Phasenverschiebung öfters in Manuals gesehen, bei manchen Crown z.B. stand +/-30°.

  • georgenomex
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    • 20. März 2013 um 13:38
    • #25

    Ui, hier gehts aber zur Sache...

    Ich werd nun einfach mal die Hersteller der beiden Amps kontaktieren und schauen ob die mir eine Phasenverschiebung nennen können.
    Es sind übrigends beide Stufen Class D, ich dachte erst die PL380 ist Class H...

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • Jens Droessler
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    • 20. März 2013 um 15:54
    • #26

    Das ist mir zwar auch neu, aber es stimmt. Class D.

  • Mechwerkandi
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    • 20. März 2013 um 17:39
    • #27

    Sollte man (wenn überhaupt) die beschriebene Phasenverschiebung nicht besser als Gesamtkunstwerk betrachten, also als Summe der einzelnen Komponenten unter der Problematik der unterschiedlichen Hörpositionen?

  • radartuete
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    • 20. März 2013 um 18:03
    • #28
    Zitat von "georgenomex"

    Ui, hier gehts aber zur Sache...

    Ich werd nun einfach mal die Hersteller der beiden Amps kontaktieren und schauen ob die mir eine Phasenverschiebung nennen können.
    Es sind übrigends beide Stufen Class D, ich dachte erst die PL380 ist Class H...


    Jawoll, hier geht's zur Sache. Hier mal ein Fakt der zur Klärung des Sachverhalts beiträgt ;)

    QSC PL 380: Phase bei 20 Hz +5 Grad, bei 1 kHz -5 Grad (Quelle: Test im PP 11/2010 Seite 95)

  • madmax
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    • 20. März 2013 um 18:31
    • #29
    Zitat von "georgenomex"

    ich dachte erst die PL380 ist Class H..

    Die 2 kleineren Brüder 340 & 325 sind H's.
    Warum man das so gemacht hat; weiß ich aber auch nicht.

    Die ganze Problematik wäre vielleicht auch was für Rockline's Messtisch... :D

    Never stop a running System

  • rockline
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    • 21. März 2013 um 00:04
    • #30
    Zitat von "madmax"


    Die ganze Problematik wäre vielleicht auch was für Rockline's Messtisch... :D

    Der Rockline kennt die Phasenverschiebungen von Endstufen recht gut. Den Hauptanteil (wenn nicht sogar den Anteil) haben die fest verbauten Hochpassfilter, und weiterhin die benötigten Tiefpässe zwecks "Slewrateausbremsung". Letztere sind oftmals als lokale Gegenkopplungen in der Treiberstufe ausgeführt, um fiese TIM Verzerrungen zu verhindern. All diese Hilfsschaltungen verschieben die Phase. Ich bin zZ nicht in der Werkstatt, sonst könnte ich das auch noch mit einem Messdiagramm weiter ausführen.
    Die meisten Verstärker schieben so zwischen 5° bis 20°, und das fast immer weit unterhalb von 25..15Hz. Manche mehr, manche weniger.
    Messtechnisch wäre hier noch zu zeigen, wie weit die Phasenverschiebung die tatsächliche Pappenschwingung verschiebt? Also erforderlicher Messaufbau - Generator > Verstärker > Lautsprecher > Laserabtastung der Membran im Vergleich zur Eingangsschwingung (unter Betrachtung der Phasenverschiebung).
    Kann ich die Tage mal machen.

  • chris216
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    • 21. März 2013 um 07:45
    • #31

    Wenn die verschiedenen Amps maximal schlecht zueinander passen, also beispielsweise einer +30° schiebt, und der andere -30°, das ganze aber unterhalb von 30 Hz, dann sollte uns das nun wirklich nicht stören. Können wir das also festhalten? Amps mischen bringt höchstens Probleme aufgrund der unterschiedlichen Leistung, nicht aber durch verschiedene Phase.

    Einwände?

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • georgenomex
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    • 21. März 2013 um 09:01
    • #32

    Die Amps passen Leistungsmäßig perfekt zusammen da beide 2500W an 4 Ohm haben. So werden sie dann auch eingesetzt mit je 2 21" Subs pro Kanal.

    Hier die Antwort vom MC² Support:
    The E100 is an analogue amplifier – not digital – and will probably have some phase shift at the upper and lower edges of the frequency response, but no deliberate phase delay. This may be particularly prevalent at the top frequency end due to the output filter necessary for this classD type topology. I can measure the phase response overall or at specific frequencies but it would be helpful to know the underlying reason for the enquiry so that I can be specific in the tests carried out. We do not have any currently published data for this.

    It is worth noting that the channels A & C are deliberately configured out of phase with respect to channels B & D to improve power supply efficiency, but since this is effective on both input and output it does not affect normal use, however it may show under test conditions using analysers or oscilloscopes.

    Das deckt sich mit den Aussagen von Rockline. Der letzte Absatz ist mir jedoch nicht klar, wenn die Kanäle B & D eine Phasenverschiebung aufweisen um die Spitzenbelastung des Netzteils abzumildern wieso wirkt sich das dann nicht im Gebrauch aus?

    Der QSC Support meinte nur dass es keine Phasenverschiebung gibt, womit er bei +-5° ja auch praktisch recht hat...

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  • chris216
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    • 21. März 2013 um 09:13
    • #33

    Man hat bei den beiden Kanälen die Phase um 180° gedreht, aber sowohl am Eingang als auch am Ausgang. Von aussen merkt man das daher nicht, aber das Netzteil wird gleichmässiger belastet. Beim Messen könnte das auffallen, und bevor man sich wundert, schickt der Support gleich die Lösung.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • Jonnytrance
    Gast
    • 21. März 2013 um 09:50
    • #34
    Zitat von "chris216"

    Wenn die verschiedenen Amps maximal schlecht zueinander passen, also beispielsweise einer +30° schiebt, und der andere -30°, das ganze aber unterhalb von 30 Hz, dann sollte uns das nun wirklich nicht stören.


    Nicht mal das. Durch HPF wird die Phase zu tiefen Frequenzen hin in selbe Richtung verschoben und zwar in "+", z.B. +5° vs. +30°. Dann ist der Versatz kaum noch da im Nutzbereich. Das selbe gilt für TPF nur ins "-".

  • georgenomex
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    • 21. März 2013 um 13:53
    • #35

    hier die Messung der E100:

    +3.5° @ 20Hz,
    +2.4° @ 30Hz,
    +0.1° @ 125Hz,
    -5° @ 1kHz

    PL380:
    +5° @ 20Hz
    -5° @ 1kHz

    sieht also gut aus und sollte nahezu perfekt harmonieren.

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • andariel
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    • 22. März 2013 um 11:15
    • #36

    Wichtig ist, dass kein Hochpass integriert ist. Sonst funktioniert das Mischen überhaupt nicht.

    Je nachdem wie die Sachen aufgestellt sind, kann dann im Grenzlastbereich die Abstrahlung deutlich anderes werden, weil manche Speaker mehr Leistung bekommen andere weniger. Und das moduliert ständig mit dem Signal.

    Wenn die Phasenlage der Amps ähnlich sind (+-15grad) im Übertragungsbereich => kann man schon mal machen.
    Ideal ist das sicherlich nicht.

  • chris216
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    • 22. März 2013 um 13:00
    • #37

    Das ist doch Quatsch, wie wir oben schon festgestellt haben. Im Duchlassbereich liegt die Phase bei 0', und im Sperrbereich ists völlig wurscht, ob zu der Filtersperrwirkung auch noch Auslöschungen durch die Phase entstehen.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • test
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    • 22. März 2013 um 16:41
    • #38

    was ist denn nun bei der va rausgekommen?

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Jens Droessler
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    • 22. März 2013 um 17:05
    • #39

    Na was wohl? Alle Subwoofer sind durch die unterschiedlichen Endstufen explodiert und haben sämtliche Gäste in den Tod gerissen...

  • Jonnytrance
    Gast
    • 22. März 2013 um 17:31
    • #40
    Zitat von "andariel"

    Wichtig ist, dass kein Hochpass integriert ist. Sonst funktioniert das Mischen überhaupt nicht.


    Es ist zumindest kein Quatsch.
    Im Falle von TS ist alles klar. Ich habe aber öfters 2 unterschiedliche Amps im Bassbereich vorgefunden, wo bei einem HPF aktiv war und andere es nicht on Bord hatte (z.B. Mischung aus Dynacord L und S Serien), bekammen aber denselben Signal.
    Noch ein anderer Beispiel: KMT DC Amps haben selbst bei deaktivirten HPF Schalter einen festen HPF drin (20Hz 4.Ordnung!) und diesen kann man nicht umgehen.

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