Die externen Thunderbolt auf PCIe Gehäuse sind ja mal richtig teuer! Oha... Ich vergaß glaube ich nebenbei zu erwähnen, dass ich auf Cubase kam, weil ich gern die 24 Spuren, die da in den Rechner kommen, auch einfach gleich aufnehmen wollen würde ![]()
Live-Plugins: Anbindung Madi vs. Dante
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Du willst alles auf einmal, dafür gibt es das Paket XL8 mit DN9696 & co.

Es gibt gar nicht genug aktive AES50 Ports am Pro1 (Stand heute) um das alles gleichzeitig zu realsieren - leider. -
Ich brauche ja erstmal nur einen für die Rechner-Anbindung...
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Also wenn schon Karte dann überlege doch das du die Chance ergreifst aus der Midas Welt auszubrechen.
DN9650 mit Dante. Mit der DVS kannst du es Probieren, wenn nicht Hardwarekarte für Dante.
Hätte deutlich Vorteile. Das Recording läuft getrennt und du erhältst Zugriff auf Yamaha, A&H usw.Das Geld ist gut angelegt. Auch für Behringer Benutzer interessant im Verleih :).
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Das ist natürlich ein kollosaler Einwand. Per Dante wäre es ja ohne Weiteres möglich, einen Rechner fürs Recording zu nutzen und einen fürs Echtzeit-Processing...
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11ms Gesamtlatenz mit dem DVS bei bestmöglichen Einstellungen... Wird eng!

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Spannendes Thema!
Es wäre interessant wie die Jungs das in Malmö gelöst haben - da war dieses Jahr ja auch ein Midas Pro9 und ein Mac Pro mit Waves am Start für den FOH Sound.
Ich bin selbst zur Zeit auf einer für mich tauglichen Lösung.
Da ich zur Zeit hauptsächlich mit Soundcraft Vi unterwegs bin, liegt ein RME MADIface nahe. Da kommt jetzt ja auch bald das neue mit USB 2.0 ... essentiell ist für mich auf jeden Fall, dass das ganze auch "Insert" tauglich sein soll. Die Plugins kommen von Waves.
Interessant finde ich auch das neue RME MADIface XT - hätte das noch je ein ADAT I/O wäre das in meinen Augen die Eierlegende-Wollmilchsau... aber leider leider!
Ich tendiere immo schon zu MADI, nachdem das irgendwie doch jeder kann. Die MADI Karten für Yamaha sind mittlerweile in meinen Gegenden auch recht gut zu haben.
Hat irgendjemand eigentlich mal Erfahrungen mit Plugins über ADAT gemacht? Wie sieht es da mit der Latenz aus?
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@ cen-music:
ja das klappt super mit ub-madi von digico! treiber sind auch 1a!
und warum geht das über usb2.0? -> weil ein eigener dualcore prozessor drinnen werkt!!!
damit kannst du 48 channels in und simultan out machen
greetz,
andie -
Zitat von "andreas putz"
@ cen-music:
ja das klappt super mit ub-madi von digico! treiber sind auch 1a!
und warum geht das über usb2.0? -> weil ein eigener dualcore prozessor drinnen werkt!!!
damit kannst du 48 channels in und simultan out machen
greetz,
andieKannst Du was zu den Latenzen sagen?
LG
WW -
... nein noch nicht

latenzmessung des interfaces folgt - wenn du die plugs dann z.b. mit logic lädst, hast du klarerweise da null-latenz. -
Zitat von "andreas putz"
... wenn du die plugs dann z.b. mit logic lädst, hast du klarerweise da null-latenz.
das verstehe ich nicht ganz.
eine digitale signalbearbeitung benötigt eine gewisse zeit, die kann doch nicht null sein? -
doch doch in Logic geht das ... wenn du dann noch 20ms Look-Ahead Zeit einstellst, hast du sogar eine NEGATIVE Latenz .... was sagst du jetzt ... :roll:
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Zitat von "oton"
doch doch in Logic geht das ... wenn du dann noch 20ms Look-Ahead Zeit einstellst, hast du sogar eine NEGATIVE Latenz .... was sagst du jetzt ..
Dann mußt Du aber schon alle Kanäle so bearbeiten und das kann hier nicht das Ziel sein.
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Beim Verständnis für die Zeitachse in der Audiobearbeitung der Beschallungstechnik schlägt so manches Hirn, wenns um "Beinahe-real-time" geht, erstaunliche Kapriolen.

:lol: -
Zitat
Dann mußt Du aber schon alle Kanäle so bearbeiten und das kann hier nicht das Ziel sein.
Mann Mann Mann ... der alte Einstein rotiert gerade im Grab ...
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um noch etwas Sinnvolles beizutragen ... ich komme mit RME MADIFACE an einer Soundcraft VI6 über MADI auf bestenfalls 5-6 ms Latenz, und Plugins, gerade WAVES, fügen noch mal locker über 10-20 ms hinzu. Das ist ja für FX etc. vollkommen ok, für Inserteffekte aber eher grenzwertig ... obwohl es bei einer parallel dazu gezogenen stark komprimierten Gruppe wie z.B. Bass/BD mit totgebügeltem Attack doch erstaunlich gut funktioniert.
Ich denke, das das ganze Galama mit WAVES Server etc. wird nicht umsonst betrieben ... ich hatte nur ein Mal das Vergnügen, aber das hat wirklich gut funktioniert, jedenfalls solange bis das ganze System abgeschmiert ist ...

im Augenblick bin ich bei zwei Dingen immer noch ein großer Fan von altertümlichen Herangehensweisen ....
1. das PULT macht die Bearbeitung, und zwar möglichst autark und als geschlossenes System ...
2. Analogsplit bleibt Analogsplit ...
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Sehe ich beides so wie du, oton.
Wer groß mit Waves-Plugins arbeiten möchte, sollte sich investitionstechnisch ein Digidesign/Avid-System überlegen, da muss man zumindest nichts basteln.
Ich habe ja überhaupt kein Problem mit den Onboard EQs/Comp/Gate sowie FX-Rack (mit feinem dyn. EQ) von Midas - um das geht es hier ja schließlich. Jedoch ist es jedem selbst überlassen, wie und was...
Habe auch schon öfters Tourproduktionen erlebt, die ursprünglich diese Soundgrid-Server nutzten, aber dann im Laufe der Tour nicht mehr, weil es manchmal Probleme gab.
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Die Erfahrungen von hermste kann ich so auch bestätigen.
aber:
Zitat von "verstärkerberserker"
Dann mußt Du aber schon alle Kanäle so bearbeiten und das kann hier nicht das Ziel sein.
Erkläre mir doch bitte einer mal was ich da falsch verstanden habe, oder ob ihr mich falsch verstanden habt.
In meinem Verständnis sind Programme wie Logic dafür gedach die Funkionen eines Tonstudios zu übernehmen und werde von einigen dazu benutzt/missbraucht die geliebten Plugins (Effekte und Dynamics...) im Live betrieb einzusetzen. Hier geht es um den Vergleich zweier Schnittstellen um das zu realisiern.Zitat von "wora"eine digitale signalbearbeitung benötigt eine gewisse zeit, die kann doch nicht null sein?
genau das ist auch mein grundlegendes Verständnis.
Look-Ahead Zeit ist für mich ein Delay, das das Programm überall einbaut und dann mit den jeweiligen Delays der Anwendungen "verrechnet", damit es am Ende keine Laufzeitunterschiede der einzelnen Signale gibt. Bei 20ms Look-Ahead Zeit bekommen alle Signale eine Latenz von 20ms, egal was da für Rechnevorgänge (Plugins) arbeiten.
Das ist für die Studioanwendung eine super Funktion.Zur Live-Anbindung:
-Für Effekte sehe ich grundsätzlich keine großen Probleme
-Inserts: Ich gehe davon aus, dass nicht in jedem Kanal ein Plugin arbeiten soll. Das heist für mich, das bei 20ms Look-Ahead Zeit, in jedem Kanal in dem ein Plugin arbeitet eine zusätzliche Latenz von 20ms auftaucht (unabhängig von den Latenzen der Schnittstellen, um die es hier geht)
Das halte ich nicht für gut.
Deshalb meine Aussage, dass das wenn dann schon auf allen Kanälen passiern sollte (FOH!/im Monitor:für mich undenkbar).Falls ich da falsch liege, dann würde ich mich freuen, wenn mir jemand erklären könnte, wo mein Denkfehler ist.
Zitat von "hermste"Wer groß mit Waves-Plugins arbeiten möchte, sollte sich investitionstechnisch ein Digidesign/Avid-System überlegen, da muss man zumindest nichts basteln.
Das sehe ich für mich auch so.
Aber auch da tauchen sofort Latenzen auf, sobald man ein Plugin nur einschaltet. Ich habe das mit Digidesign schon mal probiert. -
Zitat
Das heist für mich, das bei 20ms Look-Ahead Zeit, in jedem Kanal in dem ein Plugin arbeitet eine zusätzliche Latenz von 20ms auftaucht
Jenau so isset Jung!
Daher finde ich "normale DAWs" als VST Host auch problematisch. Mann braucht realtiv viel "know how" um das Thema Latenz, damit man sich keinen dicken Firsch in sein System baut.
Nehmen wir mal an, Du nimmt Cubase, Logic o.ä. und willst da einen Waves LinearPhase EQ als Plugin laufen lassen, weil die ja so toll klingen. Da bastelt man sich mal eben ne Grundlatenz in die DAW von 2600 Samples! --> http://www.wavesupport.net/content.aspx?id=2213Ich nutz daher entweder SAC als Plugin Host, das schaltet Plugins sofort auf Bypass, falls diese Latenz erzeugen. Oder LiveProfessor, der in jedem Plugin Slot die Latenz eines Plugins deutlich anzeigt. Aber damit ist ja meistens noch nicht getan, wenn man z.B. noch Plugins Kanäle mit direkten Kanälen aus einem Digipult mischen möchte (z.B. Bass DI & Bass mit Sansamp Plugin), dann geht das Spaß direkt weiter. Das alles phasengleich, stabil und Latenzmäßig brauchbar hinzubekommen, muss man schon ein wenig abkrassen...
LG
WW -
Zitat von "oton"
doch doch in Logic geht das ... wenn du dann noch 20ms Look-Ahead Zeit einstellst, hast du sogar eine NEGATIVE Latenz .... was sagst du jetzt ... :roll:
du hättest diesen satz gerne mit einem etwas breiter grinsenden smiley ausschmücken dürfen, um die ironie etwas besser herauszustellen
Zitat von "oton"im Augenblick bin ich bei zwei Dingen immer noch ein großer Fan von altertümlichen Herangehensweisen ....
1. das PULT macht die Bearbeitung, und zwar möglichst autark und als geschlossenes System ...
2. Analogsplit bleibt Analogsplit ...
hier sind wir absolut einer meinung!trotzdem ist die verlockung gross, "seine" effekte auf dem eigenen laptop dabei zu haben.
jedes digitalpult hat eben andere effekte, mit denen man mehr oder weniger gut zurechtkommt. wenn man ein bisschen konsistenz im mix haben möchte (oder einfach nur effekte will, "auf die man sich verlassen kann"), dann ist das schon eine idee, über die man nachdenken kann. früher war das ja auch ganz normal, weil irgendwie überall ein Lexicon-hall im rack war...plugin-dynamics werde ich live aber sicher nie einsetzen - diesen problemen gehe ich nur zu gerne aus dem weg.
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