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Huch ... wo darf der Oszi hin ?

  • guma
  • 13. Oktober 2013 um 19:59
  • guma
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    • 13. Oktober 2013 um 19:59
    • #1

    Jetzt habe ich doch noch mal nachgeschaut:

    Für den Sine Wave Sub-Kick Trick, den WW in unsere geschätzte Erinnerung gerufen hat, mußte man ja beim X32 den Umweg über einen Bus/Ausgang gehen, diesen also dafür verbraten und dann zurückpatchen ( das geht im X32 immerhin softwaremäßig )

    Bei DiGiCo geht der Oszi für alle Pulte einfach in einen beliebigen input zu patchen - fertig.

    Bei allen Allen&Heath Pulten einschließlich ilive geht der Oszi nur auf outputs. Es muß also auch ein Bus verbraten und zurück gepatcht werden. Ob das softwaremäßig geht oder gar per Kabel zu patchen ist, habe ich auf die Schnelle nicht herausgefunden.

    Bei Yamaha kann man den Oszi in LS9 und M7CL ebenfalls nur auf einen out-bus ( group/aux/matrix ) patchen und kommt dann nur über einen physikalischen output/slot per Kabel ( ? ) zurück in einen input. Immerhin im CL ist das patchen direkt in die inputs vorgesehen.

    In den Midas pro-Pulten kann man den Oszi via 'internal talk group' direkt in einen input patchen.

    Bei Soundcraft ab Vi1 aufwärts kann man den Oszi

    Zitat

    to outputs on the StageBox and the Local Rack, to MADI-channels, or to the key inputs of the dynamics units on the input channels 1-64

    patchen. Über den MADI patch sollte man auch problemlos in einen Input kommen. Wofür man das Oszi-Signal im 'key in' eines Instrumentenkanals brauchen könnte, erschließt sich mir nicht spontan. Die "musikalischen" Anwendungen, also nicht nur der Kick-Trick sondern z.B. auch so ein bisschen "noise" dem Snare-Signal beimischen u.s.w. funzt ja eher umgekehrt also Musiksignal in den key in der dynamics des "Oszi-Inputs".

    Mir selbst war es am LS9 und M7CL zu umständlich und ich hatte ich in Folge keine Lust darauf. Am SD8/11 macht es Spass und funzt super.

    Wie machen es die User der kleinen Soundcrafts an ihren Pulten ?

  • audiobo
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    • 13. Oktober 2013 um 21:34
    • #2
    Zitat von "guma"

    Bei Yamaha kann man den Oszi in LS9 und M7CL ebenfalls nur auf einen out-bus ( group/aux/matrix ) patchen und kommt dann nur über einen physikalischen output/slot per Kabel ( ? ) zurück in einen input. Immerhin im CL ist das patchen direkt in die inputs vorgesehen.


    Als Ergänzung dazu, ich habe das immer so gemacht: Oszi in Bus (z.B.10), Expander als Alternative zum fehlenden Gate, Kick auf den daneben liegenden Bus (9), welcher den Expander des ersten antriggert. Man verbraucht zwar 2 Busse, spart sich aber das Hardware-Patching.

  • guma
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    • 13. Oktober 2013 um 21:41
    • #3

    Ja, wäre aber bei meinen M7CL/LS9 setups nur ungern gegangen, weil ich die 16 Busse meist schon mit externen FXen und Gruppen für Gruppenkompression verbraten hatte.

  • thieloliver
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    • 13. Oktober 2013 um 23:33
    • #4

    Bei den VIs kannst Du im Inputpatch bzw bei der Inputumschaltung (In1/2 Oszi) bei jedem Kanal den Oszi auswählen.
    Es wird also am Input gepatcht und nicht am Oszioutput. :idea:

  • guma
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    • 13. Oktober 2013 um 23:37
    • #5

    Ah logo, bei DiGiCo mache ich es ja auch über die input Quelle :idea:

  • marcoboy
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    • 14. Oktober 2013 um 13:09
    • #6

    Bei A&H braucht man das nicht. http://ilivefx.allen-heath.com/hypabass.php?t=g

    Viel besser als ein nicht in Phase befindlicher Sinuston.

  • guma
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    • 14. Oktober 2013 um 14:27
    • #7
    Zitat von "marcoboy"

    Bei A&H braucht man das nicht. http://ilivefx.allen-heath.com/hypabass.php?t=g

    Viel besser als ein nicht in Phase befindlicher Sinuston.

    Das trifft gleich in mehrer Hinsicht nicht zu:

    1. Der hier genannte Effekt im A&H Pult stellt wie sein Vorbild, der dbx120A, eine andere Art der Klangerzeugung dar, die auf das Ergebnis bei Beschallung auch völlig andere Auswirkungen hat. Das Urgerät war überhaupt nicht dafür gedacht, mit einer 'Quelle-Mikrofon-Lautsprecher-Wechselwirkung' zu interagieren, sondern dafür, einer fertig gemischten komplexen Konserve ohne Mikrofonie ein wenig "Subharmonics" zuzufügen.
    2. Was das subharmonics -Dingens nicht kann, ist:
    Es ist nicht wirklich stimmbar. Das ist wohl der Hauptunterschied, denn im Gegensatz zur Resonanzfrequenz des Helmholzresonators 'Bassdrum' ( die würde sich zwar auch umstimmen lassen allerdings nicht ganz so bequem 2 Minuten vor soundcheck und dann auch nur in Abhängigkeit von den Fähigkeiten des Drummers :D:D ) kann man mit dem "Oszi-Sub" sehr einfach den nun künstlichen Grundtonanteil gegen eine Raumresonanz verstimmen und sie damit nicht mehr anregen !!! Das ist ein riiieesen Vorteil beim Beschallen.
    3. Ein Sinus ahmt perfekt die Grundfrequenz, also die Resonanzfrequenz des Resonators "Schlagfell-Trommel-Loch" nach. Dieser Anteil wird ja auch typischerweise am Loch, also der beta52 Position am lautesten aufgenommen. Der Trick besteht nun darin, diesen natürlichen Sinus durch einen Künstlichen zu ersetzen ( und nicht wie beim subharmonics zu ergänzen ), der so stimmbar ist, dass die akustischen Mängel ( Anregung von Bühnenresonanzen, Raummoden und anderen unerwünschten Wechselwirkungen minimiert also nicht oder weniger angeregt werden.
    4. Damit das klappt, muß man dem Mikrofonsignal der Kick den entsprechenden Bassanteil steilflankig wegnehmen.( das kann man sehr schön im Video sehen, das WurstWerner verlinkt hat ) dadurch gibt es faktisch auch kein Phasenproblem, denn der betroffene Bereich, in den der Sinus "eingepflegt" wird, sollte ca. 30 dB leiser sein, wenn man es richtig gemacht hat. Dann hat der denkbare Phasenunterschied keine praktische Bedeutung mehr.
    5. Über die Hüllkurvenparameter des Gates der "Oszi-Mimik" lässt sich ein nahezu beliebig gewünschtes Ein- und Ausschwingverhalten simmulieren. Das kann das Subharmonic-Dingens selbst erst mal auch nicht.

    Also nochmal für Schlichtdenker: Der Grundton der Kick wird beim Oszi-Trick nicht ergänzt sondern ersetzt. Danach bietet er die Vorteile 'Durchstimmbarkeit' und 'Wegfall' von mikrofonischen Wechselwirkungen im Grundton und da genaugenommen nur ein Sinus durch einen Sinus ersetzt wird, ( alles darüber kommt ja weiter aus dem Mikrofonanteil ) klingt das verblüffend gut und sogar natürlich, wenn man alles richtig gemacht hat. :wink:
    Beim subharmonics hat man mit ein bisschen Pech ein neues zusätzliches und unkontrollierbares Problem mit neu angeregten Resonanzen, das sich nur durch leiser Machen bis zur Wirkungslosigkeit beheben lässt. :D

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    • 14. Oktober 2013 um 14:58
    • #8

    Passt nicht hierher, muss aber trotzdem sein:
    Das hat für mich nichts mehr mit Livemusik zu tun. Das ist Triggern.
    Bearbeiten ja, gern sogar, mit den unmöglichsten Super-Duper-Multiband-Kompressoren. Aber ein künstliches, nicht vom Künstler erzeugtes Signal hinzufügen? Würde ich nicht machen. Nichts finde ich langweiliger als Bands mit getriggerten Drums.
    Sehr lesenswert in diesem philosophischen Zusammenhang ein Brief von Steve Albini an Nirvana von 1992:
    http://noisey.vice.com/de/blog/der-ab…bini-an-nirvana

  • marcoboy
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    • 14. Oktober 2013 um 15:20
    • #9

    Ich gebe dir im Grunde recht. Am Ende ist es eine Geschmackssache. An der GLD scheidet das ja aus da es keinen wirklichen sidechain besitzt.


    Das mit der Phase meine ich so. Das ja der Oszillator nicht in der Phase syncron läuft mit dem Signal und wir bei z.Bsp 50HZ für eine Schwingung 20ms benötigen. Gibt es diverse Unsicherheiten. Das Gate könnte ja auch im Nulldurchgang öffnen. Die Hüllenkurve ist also er unbestimmt. Um so tiefer der Sinus um so größer das Problem. Es kann auch sein das der Sinus mit der Phase um 180° zum Mikrofonsignal läuft.

    Ich sage nicht das es in der Praxis trotzdem funktioniert.

  • guma
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    • 14. Oktober 2013 um 15:51
    • #10

    @ marco

    In der praktischen Beschallung ist die Phasenlage zweier sich überlagernder Signale nahezu wurscht, wenn der Pegelunterschied 30 dB und mehr ist. Ich befürchte, Du hast weder dem Filmchen noch meinem Beitrag genug Aufmerksamkeit geschenkt.

    @ mellotron

    Man kann es so machen, muß es aber nicht. :wink: Ich habe auch viel lieber Signale und akustische Umgebungen, die eine solche Krücke nicht brauchen. ( habe ich meistens auch ) Wenn es aber mal nötig sein sollte, ist es gut, wenn man es schon mal gemacht hat und weiß wie es funktioniert. :wink:

    Hier ist übrigens nur der Thread für den Weg des Oszis in einen input !!!

  • audiobo
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    • 15. Oktober 2013 um 11:04
    • #11

    Wie wär´s wenn du das "Warum" in einen eigenen Thread abspaltest, Gunther? Anscheinend gibt es diesbezüglich Unsicherheiten/Unklarheiten warum und wann ein solcher "Trick" überhaupt eingesetzt werden soll/kann.
    Ich finde es gehört dann auch eher ins Praxis-Board...

  • guma
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    • 15. Oktober 2013 um 13:04
    • #12

    Ja, mache ich, wenn ich Zeit zum basteln habe. :wink:

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