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Wer baut eigentlich die Roadcases von thomann?

  • Kracky
  • 25. Oktober 2013 um 13:09
  • Kracky
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    • 25. Oktober 2013 um 13:09
    • #1

    Würde mich echt interessieren. Hintergrund ist der das ich mir lange überlegt habe wie das individuell für uns gefertigte Case unserer SiEx2 aussehen soll. Es hat nämlich zwei nette Features, einen 2HE Einbauplatz für Zuspieler und noch ne kleine Schublade für das Allgemeine wie mixTags, Gaffa usw., und nun gerade eben bei der Suche nach nem Foto der SiEX2 denke ich, hat jetzt der Hersteller mein Case zu Werbezwecken fotografiert und ins Internet gestellt? Ne, das ist das Road Case von Thomann das aber meinem so was von ähnlich ist, schon alleine vom Aufbau nur das man dort wirklich jeden Schnikschnack umgesetzt hat, nicht umsonst kostet es über 800.- Euro. Ich frag mich nun nur ist mein Casebauer für thomann aktiv?

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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    78598 Königsheim

  • ewok
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    • 25. Oktober 2013 um 13:21
    • #2

    dürfte wohl http://www.lt-cases.de/ sein

    Ah, da ist das Thomann-Case ja sogar:

    http://www.lt-cases.de/index.php?page=shop.product_details&flypage=flypage.tpl&product_id=764&category_id=44&keyword=soundcraft&option=com_virtuemart&Itemid=1&lang=de

    http://www.partyontour.de

  • Loloverde
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    • 25. Oktober 2013 um 13:35
    • #3

    Sehe ich richtig, daß ihr um ein 15kg Mixerle ein 43kg Case drumrum baut?
    Ich weiß, daß ist OT. Aber wo ist der der Icon, moment, hier:

    http://www.thewhitelodge.de

  • hell&dunkel
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    • 25. Oktober 2013 um 13:43
    • #4

    In der Summe 58kg zzgl. Zuspieler und Schubladeninhalt.
    Das Gewicht von Blech, Plastik und Elektronik wurde durch Holz ersetzt.
    Das unterstreicht die Wertigkeit. Was nix wiegt, taugt nix. :D

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • billbo
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    • 25. Oktober 2013 um 15:35
    • #5

    Entspricht dem Zeitgeist.
    Inhalte sind banal, wertlos und austauschbar. Was zählt (entschuldigung: wiegt) ist die Verpackung.

    Der erste Eindruck macht's! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • julian-k
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    • 25. Oktober 2013 um 18:03
    • #6

    Wenn ich für einen Kunden ein Case baue, dann werde ich mich hüten, das für einen anderen Kunden ebenfalls zu bauen, wenn es nicht freigegeben wurde.

    Finde das schon etwas dreist wenn man fremde Ideen für sich nutzt.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • tufkamar
    Gast
    • 25. Oktober 2013 um 18:59
    • #7

    Naja, die sinnvollen Möglichkeiten, was man denn so alles in ein Pultcase reinbaut und wie man es anordnet sind ja es soooo komplex, daß man da sicherlich für die geistige Schöpfungshöhe eine fette Provision verlangen könnte...

    Stell Dir nur mal vor, was gewesen wäre, wenn der erste, der auf die Idee kam, beim Stacken einer PA die Tops / HiMids oben drauf zu setzen sich da erdreistet hätte, daß das nun nur er machen darf und sonst keiner...

  • DJheini
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    • 25. Oktober 2013 um 19:17
    • #8

    Pultcases mit 19" Einschub unten habe ich aber schon des öfteren gesehen.
    Scheint also nicht so einmalig oder neu zu sein.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Kracky
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    • 25. Oktober 2013 um 21:57
    • #9

    Also bei meinem haben wir das ganze immer noch als Haube gelöst, wie gesagt das thoman Roadcase ist mit Bürstchen usw. schon übertrieben und mit über 800.- Euro sicher kein Verkaufsschlager. Ist übrigens nicht mein Casebauer. Aber aussehen tut es zumindest im inneren extrem gleich.
    P.s.: Es wäre mir egal wenn mein Casebauer die Idee für sich übernimmt, wäre stolz drauf das meine Idee so gut war das sie verwertet wurde.
    Zum Thema Gewicht, in Zeiten wo ein Pult analog war und selbst annähernd 200Kg auf die Waage brachte war das keine Frage, heute ist es äußerst schwer ein solides Case leichter zu machen wie der digitale Inhalt von dem her finde ich die Aussage unsinnig. Dann darf ich um ein paar Effekte, Gates und Compressoren auch kein Case machen, die Geräte wiegen zusammen ja weit weniger wie z.B.ein stabiles 10HE Case.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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    André Ruhnau
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  • Loloverde
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    • 26. Oktober 2013 um 03:10
    • #10

    Hi Andre

    10HE macht 10 Geräte von jeweils 3-4kg. Um die, sagen wir mal 35kg, kannst du gerne 15kg Holz bauen :wink:
    Mit diesem Case wird aber der Einsatzzweck des Kleinmischers ad absurdum geführt. Oder schickst du auch für die kleinsten Jobs immer zwei Mann raus, nur damit der Mischer auf den Tisch gehoben werden kann?

    In dieser Branche habe ich manchmal schon das Gefühl, daß man nicht auf Effektivität schaut, weil man ja in Tagessätzen bezahlt. Ob der angeheuerte 500kg wuchtet oder 1000kg ist egal, kriegt ja eh das gleiche Geld.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • Kracky
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    • 26. Oktober 2013 um 19:12
    • #11

    Durch den Luxus, den 2HE Zuspieler im Case zu haben und eben auch ein Schublade in der Gaffa usw. den Platz finden hat mein Case jetzt ca. 33Kg, die Standartausführung nur mit Kabelkasten hat ca. 23 Kg.
    Ein 3HE Case vom selben Casebauer hat übrigens ca. 9kg, rechne ich das jetzt banal zurück sind das 3Kg je HE also bei 10HE gleich wohl ca. 30Kg Gewicht um bis zu 10 Geräte mit durchschnittlich 2,5Kg. Kurzes Beispiel 3x DBX 1231 sind 9 HE mit gerade mal 16,5Kg. Also 30Kg 10HE Case um 16,5 Kg Geräte und dieses Case gab es zu hauf.

    Das SiEx2 hat 15,5Kg, ein absolut einfaches Eco Case dazu wiegt mit 17 Kg schon mehr, da habe ich aber keinen Kabelkasten und nix. 6Kg mehr habe ich den Kabelaksten, weitere 10 Kg mehr hab ich den kompletten Luxus wie ich es gerne hätte und ich trage das Pult kurze Strecken auch problemlos alleine. Ansonsten fährt es auf dem noch vorhandenem Muco Case mit. Und später wird sich sicher auch noch ein Case finden wo es mitfahren darf.

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  • Audiowerk
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    • 29. Oktober 2013 um 17:55
    • #12

    LT ist der Name hinter den Thomann-Cases, das stimmt. Wer mal einen Blick in die Fertigung werfen will, kann das hier tun.

  • audiobo
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    • 30. Oktober 2013 um 10:19
    • #13

    sehe ich das richtig dass bei den Griffen keine Unterlegscheiben auf der Rückseite gesetzt werden? hmm...

  • billbo
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    • 30. Oktober 2013 um 10:53
    • #14

    Na ja, wenn man bedenkt, dass diese Schachteln heute oft vor allem Selbstzweck sind und nicht viel mehr als ihr Eigengewicht bewegen müssen, ist das vielleicht verschmerzbar.
    Bei 'nem XL3 Case fand ich das durchgehende Metallgegenstück auf der Innenseite dagegen schon irgendwie beruhigend. Da bog sich zwar der Griff selbst nach ein paar Tagen nach oben durch - aber die Vernietung hält bis heute! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Audiowerk
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    • 30. Oktober 2013 um 11:02
    • #15

    Bei 250kg-Trümmern sollten die Fertigungsmethoden durchaus durchdacht sein, was solche Details angeht, da ist Billbo natürlich zuzustimmen. Andererseits: wo sind die vielen Anwender mit kaputten Thomanncases? Die sucht man absolut vergebens. Die Dinger halten, was sie versprechen, und made in Germany sind sie auch noch zu Preisen, die kaum schlagbar sind. Ich habe z. B. ein 8HE-Amprack und ein 20HE-Frontrack von denen, ersteres wiegt bestückt insgesamt 65 kg, letzteres 85 kg. Die Dinger sind stabil wie ein Tresor, und ich hatte auch noch nie den Eindruck, dass ich mich auf die Griffe oder die Gesamtkonstruktion nicht hätte verlassen können.

  • rossi2k
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    • 30. Oktober 2013 um 20:27
    • #16

    Moin,

    Zitat von "Audiowerk"

    Die Dinger sind stabil wie ein Tresor, und ich hatte auch noch nie den Eindruck, dass ich mich auf die Griffe oder die Gesamtkonstruktion nicht hätte verlassen können.

    Stimmt, alle Cases, die wir vom großen T haben laufen seit Jahren einfach so und ohne Probleme mit den anderen mit - egal ob auf dem Tonner beim großen Job oder im Kofferaum im Verleih... Griffe ware da nie ein Problem. Und wir schützen ganz bestimmt nicht die Cases vor Kratzern :)

    Also Daumen hoch für Made in Germany!


    Gruß
    Rossi

    Grüße
    Benjamin Roß
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    ROSS - Design & Konstruktion
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  • audiobo
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    • 31. Oktober 2013 um 00:15
    • #17
    Zitat von "Audiowerk"

    ...und ich hatte auch noch nie den Eindruck, dass ich mich auf die Griffe oder die Gesamtkonstruktion nicht hätte verlassen können.


    Glaub mir es hat nichts mit "Eindruck von" zu tun sondern mit Wissen wenn man nach dem Versuch die Kabelkiste mit Schwung anzuheben plötzlich nur die Griffe in der Hand hat während die Kiste immer noch wie ein Fels am Boden klebt - und nein es war kein Thomann-Case, aber Unterlegscheiben/Gegenplatten fehlten auch dort.

  • hermste
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    • 31. Oktober 2013 um 01:01
    • #18
    Zitat von "audiobo"

    ... Kabelkiste mit Schwung anzuheben plötzlich nur die Griffe in der Hand hat während die Kiste immer noch wie ein Fels am Boden klebt...


    Klingt nach einem sehr lustigen Erlebnis, war bestimmt die Aufheiterung des Tages schlechthin...

  • rossi2k
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    • 31. Oktober 2013 um 12:19
    • #19

    ... bleibt die Frage wieviel Kupfer man seinem Case zutraut :?

    Aber lustig hat das bestimmt ausgesehen... ging mir mal mit einem vermeindlich passivem Bass ähnlich: dunkel, draussen, Ansage: "nimm die Box noch mit" und schwungvoll im Vorbeigehen... naja, das mit dem Fels auf dem Boden ist schon ein schönes Bild... :oops:

    Grüße
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  • julian-k
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    • 31. Oktober 2013 um 15:33
    • #20

    Eine 120*60*60 Transe sollte man schon voll machen können ... egal womit ;) Meine Kisten können das :D Sind dann aber in 12mm Material gebaut.

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