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Amps für Festinstallation - aktuelle Tipps?

  • sabbelbacke
  • 12. November 2013 um 19:53
  • sabbelbacke
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    • 12. November 2013 um 19:53
    • #1

    Alloha,

    die alten Amps müssen mal getauscht werden in einer Location, wo es drei Floors gibt und auf jedem Floor ein buntes Mischmasch an teilweise sehr gutem, teilweise Resteverwertungsmaterial steht. Irgendwie tut alles noch, die Serviceintervalle werden aber kleiner, manches spielt dann doch hart am Limit, Racks mit 35kg Boliden zu pflegen macht auch keinen Spass....

    Ich würde daher gern nach und nach tauschen, im Vorfeld natürlich aber sinnvoll sondieren, was Sinn macht. Mein Pflichtenheft für die ganze Aktion:

    - Modelle für diverse Boxengrößen werden gebraucht. Von 2x400@8 Ohm bis 2 x 2kW@2Ohm wären wünschenswert. Wenn 2 Ohm Problematisch - dann eben zwei Amps a 4 Ohm.
    - Es muss nicht die leichteste Class-D Schalnetzteilkiste sein, aber im Wartungs/Servicefall will ich einfach nicht mehr die 35kg wuchten. max. pro Amp: unter 20kg.
    - Damit vorhandene, große Racks nicht umgewuselt werden müssen -> Kühlung von vorne nach hinten
    - Zuverlässig muss gaaanz weit vorne sein - schutzschaltungen müssen super laufen.
    - klanglich natürlich das beste wo gibt (haha...) . Im Ernst: große Modelle sollten wirklich Bass können, kleine Modelle gut im Hochton - t.amp Proline und Co fallen als Tipp also (nicht nur wegen des Gewichts) schon mal aus.
    - guter Service / gut zu warten (also nix mit 2 Jahren Garantie und danach nur vergossene Baugruppen ..).
    - Wechselbare Luftfilter wären nett - wenn das Kühlkonzept sinnvoll ohne auskommt - auch gut.
    - Schnickschnack brauchts nicht, HPF etc.. ist im Controller. Pegelanpassung wäre nett, ist aber kein Muss, Bridging nicht nötig.
    - Nachhaltigkeit generell wäre mir wichtig. Bei Chinaimporten von Kleinimporteuren gibts sicher das eine oder andere, was nich schlecht fürs Geld wäre - aber wenn ich in 5 Jahren noch dazu kaufen will - was dann?


    Soweit.... Aktuell schiele ich auf:

    - Die KLR Serie von ASHLY. Preislich moderat, Features gut, Gewicht prima, Service klasse, keine kleine Klitsche... -> hat jemand schon Erfahrungen damit?
    - Q8 / Q10 von Kirstein: Das Musikhaus scheint mir groß genug um auch in ein paar Jahren noch da zu sein (Ich unke ein bischen, Tobi , just kiddin..;) ). Die Amps machen einen vernünftigen Eindruck, tools und Co haben keinen nennenswerten Haken gefunden.. Ohne DSP gibts die Teile nicht mehr, aber vielleicht miste ich 19" Controller aus... 2 Ohm ist da allerdings wohl Essig?
    - Red Rock Modus bzw. baugleiche aus dem Hause Maintronic - Bass können sie, zuverlässig sind sie auch, kein Schnickschnack, zuverlässig, Service gut - wie schneiden die kleinen im Hochton ab?
    - Yamaha P Serie - haben wir in alter Version viel in "ELA-ähnlichen" Anwendungsfällen verbaut - weil so ausgeschrieben und vom Kunden gewünscht. Bis jetzt alle noch im Betrieb, die neuen Modelle sind auch schön leicht - wie klingen sie denn eigentlich ? :)

    Das Ganze sollte sich nicht wesentlich über den oben genannten Beispielen preislich ansiedenln. Momentan hab ich z.B. einiges an RAM S-Serie leihweise da stehen - das wäre natürlich (bis auf die Kühlrichtung..) auch gut, ist aber zu teuer für diesen Kunden. Die andere preisliche Richtung (LD-Systems DEEP, etc...) würde ich gern auslassen (obwohl die auch ihren Job irgendwie machen...).

    Noch Ideen?

    Danke Euch :)

    hornresp

  • matthias falke
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    • 12. November 2013 um 20:06
    • #2

    Schau Dir mal die X-Serie von Nova an, preiswert einigermaßen Leistung und zuverlässig. Alternativ die neue XPS Serie.

  • sabbelbacke
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    • 12. November 2013 um 20:15
    • #3

    Danke, schau ich mal. die großen Modelle sind allerdings wieder schwerer da... I take a look :)

    hornresp

  • tufkamar
    Gast
    • 12. November 2013 um 20:59
    • #4

    hm, wenn die Gewichtsgeschichte nicht wäre würde ich immer auch einen Blick Richtung QSC RMX werfen...

    Aus "früher" kenne ich auch noch Peavey und Dynacord als unkaputtbare Arbeitstiere, wie die heute sind kann ich aber nicht sagen...

  • J.M
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    131
    • 12. November 2013 um 21:31
    • #5

    EV Q bzw Dynacord sl serie sind ja baugleich und sehr zuverlässig.......mfg

  • Jonnytrance
    Gast
    • 13. November 2013 um 05:46
    • #6

    Was steht momentan als Amping dort? Nicht dass die empfehlungen eher zu Verschlechterung führen.

    Zitat von "sabbelbacke"

    - Red Rock Modus bzw. baugleiche aus dem Hause Maintronic...


    Red Rock kommt von KMT :wink:
    Klingen im Bass und Mid/HT anständig. Beim A/B Vergleich zu db HPA 2800/3100, wurde für RR entschieden. Nur dann sollten man diesen am besten nicht mit andere Amps mischen, da die im Bass EQen und somit die Phase verschieben.
    Sonst schon vorgeschlagene Dynacord SL (mit leichten Abstrichen im Bass), noch besser aber LX.

    Aber der Kunde ist bereit in neue Amps zu investieren nur damit ihr beim Service leicher habt? Nee, oder...da sollte doch anderer Grund geben.

  • Marian Humann
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    • 13. November 2013 um 06:33
    • #7
    Zitat von "sabbelbacke"

    Momentan hab ich z.B. einiges an RAM S-Serie leihweise da stehen - das wäre natürlich (bis auf die Kühlrichtung..) auch gut, ist aber zu teuer für diesen Kunden.


    Wie wäre es mit der Ram Audio W Serie? Die haben Staubfilter vorne drinne, spielen richtig nett und sind nicht zu schwer. Einziger Nachteil ist die Gehäusetiefe, aber solange sie ins Rack passen, dürfte das ja kein Problem sein?

  • JuKom
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    • 13. November 2013 um 08:43
    • #8
    Zitat

    einiges an RAM S-Serie leihweise da stehen - das wäre natürlich (bis auf die Kühlrichtung..) auch gut, ist aber zu teuer für diesen Kunden.

    damit fällt die W-Serie wohl aus,...

  • sabbelbacke
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    • 13. November 2013 um 09:13
    • #9
    Zitat von "Jonnytrance"

    Was steht momentan als Amping dort? Nicht dass die empfehlungen eher zu Verschlechterung führen.


    Siehe oben. Es ist ein Mischmasch aus allem möglichen, teilweise auch Leihgaben von uns (S-Serie RAM von uns)

    Zitat von "Jonnytrance"


    Aber der Kunde ist bereit in neue Amps zu investieren nur damit ihr beim Service leicher habt? Nee, oder...da sollte doch anderer Grund geben.


    - Einheitliche Bestückung
    - Austausch der alten Geräte, bevor sie mehr Reparaturkosten schlucken
    - Manche Systeme laufen am Limit - aufstocken.
    Steht alles oben.

    Red Rock kommt von KMT? Ich denke mal eher, KMT, hd, Red Rock und so weiter kommen von Maintronic - oder irre ich jetzt da?
    JuKom und Marian Humann
    Genau, S-Serie ist schon zu teuer, daher fällt W natürlich aus.

    Dynacord sieht auch gut aus, werf ich mal einen BLick näher drauf. Stören tut mich da die Servicestruktut - bist Du kein EVoice/Dynacord Stützpunkthändler, gibts da nur spärlich bis keine Ersatzteile. Nicht, dass man sich da nicht andersweitig zu helfen wüsste, ich will so eine Politik nur nicht untertstützen.

    QSC RMX.... Ach ja, richtig, gibts ja auch noch, stimmt.. Altbewährtes :)

    Danke für Eure Tipps

    hornresp

  • 4Art
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    • 13. November 2013 um 09:18
    • #10

    Wir haben jetzt öfter mal S3000 und S1300er vom Winnie Seeburg verkauft und verbaut, wo wir früher RMX eingesetzt hatten:

    http://www.seeburg.net/Seeb_S1300_S3000_Datenbl_dt.pdf

    Klar: Die 3000er ist nicht unbedingt ein Bassmonster, aber für einen China-Amp unfassbar gut verarbeitet und preislich in einer sehr interessanten Range (920 VK excl. Mwst). Die Frage stellt sich nun, wo Du Deine Prioritäten setzen willst.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 13. November 2013 um 09:43
    • #11

    "Mischmasch aus allem möglichen" kann vieles bedeuten. Wenn da im Bass solche Eisenschweine wie Dynacord L, Peavey (die gaanz alten), QSC EX usw. am werklen sind, wird das schwierig bis unmöglich ne Verbessernung in leicht und günstig zu finden (man hat auch Crown Macro-Tech, Clayton, Bose gerne verbaut, alles gute dinge die man nicht so günstig ersetzen kann).
    Von RAM gibts noch RX-Serie die evtl. bezahlbar wäre. Crown XTi2 evtl. auch.

  • sabbelbacke
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    • 13. November 2013 um 10:23
    • #12

    4Art
    Danke, schau ich mir mal an.
    @Jonnytrance
    Nein, es sind keine alterwührdigen Superedelschätze verbaut, die man durch schlechteres ersetzen will, keine Sorge.
    RAM RX Serie fand ich in Punkto Bassperformance sehr dünn, das war aber mal die R-Serie, glaub ich. Ausserdem pusten die von hinten nach vorne, aber ich werf noch mal einen Blick drauf, danke.

    hornresp

  • Marian Humann
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    • 13. November 2013 um 10:52
    • #13
    Zitat von "JuKom"

    damit fällt die W-Serie wohl aus,...


    ouch, tut mir Leid, den Nebensatz habe ich wohl übersehen, und nur auf die Kühlrichtung geachtet :oops:

  • sabbelbacke
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    • 13. November 2013 um 10:59
    • #14

    :)
    Ja, da die Umstellung so nach und nach passieren soll, ist die Kühlrichtung nicht unwichtig, zumal manche Ampracks in wenig gekühlten Bereichen stehen - suboptimal und auf Lange Sicht auch eine Baustelle, die man ändern muss - aber alles zu seiner Zeit (äh, wenn Geld da ist) :)

    hornresp

  • verstärkerberserker
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    • 13. November 2013 um 11:31
    • #15

    Ich habe dieses Jahr auch ein neues Produkt für dieses Segment gesucht und bin nach einigen Tests bei den erwähnten ASHLY KLR Modellen gelandet.
    Allerdings wurden noch nicht so viele Geräte verbaut und über einen langfristigen Einsatz kann ich natürlich auch nicht berichten.
    Die soundlichen Ergebnisse waren allerdings sehr befriedigend.
    Allerdings gibt es bei mir für Festinstallation auch einigen Regeln:
    -kein 2Ohm
    -Amps nie an der "Kotzgrenze"
    -Amps (im billigsegment) lieber überdimensionieren und vor der Leistungsgrenze limitieren.

    ...Holz ist braun!

  • sabbelbacke
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    • 13. November 2013 um 11:48
    • #16
    Zitat von "verstärkerberserker"

    Ich habe dieses Jahr auch ein neues Produkt für dieses Segment gesucht und bin nach einigen Tests bei den erwähnten ASHLY KLR Modellen gelandet.
    Allerdings wurden noch nicht so viele Geräte verbaut und über einen langfristigen Einsatz kann ich natürlich auch nicht berichten.
    Die soundlichen Ergebnisse waren allerdings sehr befriedigend.
    Allerdings gibt es bei mir für Festinstallation auch einigen Regeln:
    -kein 2Ohm
    -Amps nie an der "Kotzgrenze"
    -Amps (im billigsegment) lieber überdimensionieren und vor der Leistungsgrenze limitieren.

    Alles anzeigen


    Danke Dir für die Rückmeldung. Die Ashly sind bei mir aktuell auch in der engeren Wahl, leider grad nicht alle verfügbar (in Kürze wieder) zum Testen.
    Das 2 Ohm Szenario ist auch nur ein Einzelfall, wo aktuell eine Hoellstern als Überbrückung am Laufen ist - bevor ich da einen Amp hinsetze, der das gerade so irgendwie hinbekommt, wird aufgeteilt und es werden zwei Amps. Manchmal hat man ja aber Amps, die das durchaus können - zumindest wirbt Ashly damit vollmundig - wie ist da Deine Erfahrung? (man muss dazu sagen, dass es sich hier um komplett horngeladene Systeme handelt mit relativ hochohmigen Treibern von Re über 6Ohm, mit langen Kabelwegen - das "hilft" ein bischen :) ).

    hornresp

  • verstärkerberserker
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    • 13. November 2013 um 13:49
    • #17

    Ich mache bei Festinstallation grundsätzlich keine 2Ohm Geschichten, auch nicht mit Amps, mit denen ich das im Live Betreib immer wieder mal mache.
    Lange Kabel: ich klemme an den Treibern lieber auf 16Ohm (Reihe) und dann am Amp wieder parallel.
    Lieber fahre ich einen Amp an 8 Ohm auf Vollgas als an 2 Ohm mit 80%.
    Ist langlebiger und klingt besser.

    ...Holz ist braun!

  • madmax
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    • 13. November 2013 um 15:57
    • #18

    QSC PL3

    Never stop a running System

  • sabbelbacke
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    • 13. November 2013 um 16:19
    • #19
    Zitat von "madmax"

    QSC PL3


    Liegt etwas über dem Budget und die alten PLXe haben Konstruktionsbedingt geheizt bis der Arzt kommt. Ausserdem relativ bassschwach im Vergleich zur Leistung. Ist das bei den PL3 besser geworden?

    hornresp

  • sabbelbacke
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    • 13. November 2013 um 23:13
    • #20
    Zitat von "marce"

    hm, wenn die Gewichtsgeschichte nicht wäre würde ich immer auch einen Blick Richtung QSC RMX werfen...


    Danke. Hab grad noch mal die Specs druchgesehen. Hatte gehofft, die 2450 hätte genug wumms, aber leider erst die 3HE Wummen, die sind zu schwer.
    A propos 2450, war da nicht mal was, dass die Behringer .... baugleich wäre (oder optisch innen quasi gleich) ? (Nein, ich will keine Behringer kaufen...).

    hornresp

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