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... wenn der Künstler vom Rig ins Publikum springt.

  • Sebastian Giese
  • 18. November 2013 um 07:57
  • Sebastian Giese
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    307
    • 18. November 2013 um 07:57
    • #1

    http://www.youtube.com/watch?v=g_9_JmX1Ni8

    http://www.gigwise.com/news/86131/van…-stage-accident

    Da fällt mir absolut nichts mehr dazu ein. Laut diversen Seiten hat er sowohl sich als auch mehrere im Publikum ernsthaft dabei verletzt.

  • LC2412
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    • 18. November 2013 um 09:24
    • #2

    manchmal fragt man sich schon, wie bescheuert die Menschheit schon geworden ist...

  • Reini
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    3.225
    • 18. November 2013 um 10:54
    • #3

    nur ne Frage des Konsums an Mineralwasser ;)


    sowohl bei Pink als auch bei KISS sieht man als Beobachter (wie wir es sind) wie alles an Sitzgurt und Karabiner kontrolliert, sowohl als auch der Kontakt zum Techniker vorhanden sind


    vielleicht auch ne neu Art von Stagediving????? dann müsste es man dem Puplikum auch dieses Mitteilen

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • test
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    • 18. November 2013 um 11:01
    • #4

    na wenigstens hat er sich da wohl richtig verletzt. schade das sich die Frau einen arm gebrochen hat.

    vielleicht hat er ja gedacht, das er da einen bungi jump macht :)

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • daniel heide
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    • 18. November 2013 um 11:26
    • #5
    Zitat von "test"

    na wenigstens hat er sich da wohl richtig verletzt. schade das sich die Frau einen arm gebrochen hat.

    vielleicht hat er ja gedacht, das er da einen bungi jump macht :)


    Hat er wohl nicht. Er hat am selben Tag das Krankenhaus wieder verlassen.

    Daniel Heide
    Lange Reihe 4
    99755 Hohenstein

    Lass dir von Keinem imponieren der sagt: "Das mache ich schon seit 20 Jahren so!" Man kann etwas auch 20 Jahre lang falsch machen.
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  • andi.bt
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    • 18. November 2013 um 12:13
    • #6

    ich frage mich gerade wie ich reagieren würde wenn ein Künstler anfängt aufs Rigg zu klettern.. Das der eine oder andere mal ein paar Meter den Ground-Support hoch will erlebt man ja öfters. Aber so wie des aussieht muss der ja die Leiter hoch sein.

    Das woran er sich fest hält sieht meiner Meinung auch eher nach nem Kabel aus als nach ner Sicherung.

    Ich glaube ich würde einfach am FOH Sitzen und mir versuchen einzureden das mir irgendwer was ins Glas hat und das gar nicht wirklich passiert weil ich das nicht glauben will..

  • niggles
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    • 18. November 2013 um 13:19
    • #7
    Zitat von "andi.bt"

    ich frage mich gerade wie ich reagieren würde wenn ein Künstler anfängt aufs Rigg zu klettern.. Das der eine oder andere mal ein paar Meter den Ground-Support hoch will erlebt man ja öfters. Aber so wie des aussieht muss der ja die Leiter hoch sein


    1. Warum ist da überhaupt während der Show eine Leiter? Die kann man ja wohl seitlich hoch ziehen und das Seilende über eine Umlenkrolle nach oben führen. Wenn die Jungs und Mädels an den Trussfollows (falls vorhanden - ansonsten hat sich das eh erledigt...) im Notfall oder nach der Show runter müssen können sie das dann immer noch ohne fremde Hilfe.
    2. Warum hat die Bühnencrew den Deppen nicht daran gehindert diese zu benutzen?

    Meines Erachtens nach ein klares Versagen des Verantwortlichen auf der Bühne. Niemand verbietet Künstlern unter Alkohol- und Drogeneinfluss aufzutreten, aber dann darf ich sie auch nicht mehr als eingewiesene Mitarbeiter betrachten und muss Sicherheitsmassnahmen treffen um sie daran zu hindern sich und andere zu gefährden. Es gab auch in der Vergangenheit durchaus schon Festivalbühnen mit einem Geländer an der Vorderkante um Iggy Pop & Co daran zu hindern Mikrostative und Wedges in den Fotograben zu schmeissen oder zu versuchen die 5m zum Publikum springend zu überbrücken.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

    3 Mal editiert, zuletzt von niggles (18. November 2013 um 14:01)

  • zegi
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    • 18. November 2013 um 13:29
    • #8
    Zitat von "niggles"


    1. Warum ist da überhaupt während der Show eine Leiter? Die kann man ja wohl seitlich hoch hängen.
    2. Warum hat die Bühnencrew den Deppen nicht daran gehindert diese zu benutzen?

    Weil der "Stunt" offensichtlich geplant, bzw. Teil der Show war...

    So einer gehört in die geschlossene Abteilung einer passenden Institution...

    Der Ton macht die Musik.

  • niggles
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    • 18. November 2013 um 13:44
    • #9
    Zitat von "zegi"

    Weil der "Stunt" offensichtlich geplant, bzw. Teil der Show war...


    Geplant bzw. Teil der Show ist so was wenn alle Beteiligten davon wissen. Das würde die Sache allerdings noch schlimmer machen da offenbar keinerlei Sicherheitsmassnahmen getroffen wurden. Auf die Fronttruss steigen und von da oben nen Song zum besten geben ist eine Sache; und mit Gurt und Absturzsicherung durchaus sicher durchführbar. Ohne Flugwerk von da aus ins Publikum springen ist schlicht und einfach lebensgefährlich.
    Wenn das "nur" ein spontaner Einfall der Band bzw. deren Frontmann war ist dem Verantwortlichen der Bühnenmannschaft trotzdem Fahrlässigkeit vorzuwerfen. Denn in diesem Fall hätten sie Massnahmen treffen müssen um zu verhindern dass der da hoch klettert...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • skyworker
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    • 18. November 2013 um 14:06
    • #10
    Zitat

    Wenn das "nur" ein spontaner Einfall der Band bzw. deren Frontmann war ist dem Verantwortlichen der Bühnenmannschaft trotzdem Fahrlässigkeit vorzuwerfen. Denn in diesem Fall hätten sie Massnahmen treffen müssen um zu verhindern dass der da hoch klettert...

    Lasst uns doch mal einen Moment an dieser Stelle verweilen. Mich würde die rechtliche Grundlage für diese Ansicht interessieren. Und ganz besonders die Definition des "Verantwortlichen der Bühnenmannschaft" - daher hab ich das mal gefettet.

    THX

    Kein Applaus für Scheiße!

  • dezibillVT
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    • 18. November 2013 um 14:09
    • #11

    http://www.youtube.com/watch?v=9LQ5zmjUWok

  • tufkaleho
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    • 18. November 2013 um 14:23
    • #12

    Hmm .. weniger als eine Minute vom Klettern bis Sprung.

    Da hätte kaum jemand mehr rechtzeitig reagieren oder Gegenmaßnahmen ergreifen können.

    Als Stagemanager hätte jeder ihn die ersten 2m hochklettern lassen, vielleicht will er nur "schaukeln".
    Verfolgen zu gefährlich.

    Das einzige was da geholfen hätte wäre TON AUS, LICHT AN, Sicherheitsdurchsage und Ansage dass der Platz geräumt wird.
    Aber wer hätte dafür schon die Courage bzw. könnte das innerhalb einer Minute entscheiden ?

    Es bleibt festzuhalten dass die ungesicherte Leiter ein fahrlässiger Fehler war.
    Wer rechnet schon mit so einem zugekoksten Vollpfosten der dort hochkletter und dann auch noch runterspringt.

    Aber ich habe schon eine Lektion gelernt .. Sollte ich mal eine herrenlose Leiter sehen, klingeln die Alarmglocken.

    Und das alte Zitat von Einstein bestätigt sich (mal wieder, leider).

    Zitat

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

  • simonstpauli
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    • 18. November 2013 um 14:30
    • #13
    Zitat von "daniel heide"


    Hat er wohl nicht. Er hat am selben Tag das Krankenhaus wieder verlassen.


    Na so ein Glück. Dann kann er für die Schäden, die er verursacht hat, gerade stehen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • tufkaleho
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    • 18. November 2013 um 15:04
    • #14

    Seine Tour führt ihn noch dreimal nach Deutschland dise Woche :!::)
    Und dass er in jüngster Vergangenheit in TNMT-Turtels Kostüm aus der Wohnung springt lässt erahnen dass er es vielleicht generell ein völlig unkalkulierbares Risiko auf der Bühne ist. :roll:

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2…stage-dive.html

  • skyworker
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    • 18. November 2013 um 15:40
    • #15

    Ich wünsche im allen Erfolg der Welt! Ich bin sicher, er schafft es! Aber bitte, ohne damit anderen Menschen das Leben schwer zu machen oder sie zu verletzen!

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  • tufkaklto
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    • 18. November 2013 um 17:13
    • #16

    Ganz ehrlich:

    Probleme habt Ihr.

    Es ist sicher nicht die Verantwortung der Bühnencrew wenn der Künstler irgendwohin springt.

    Gab Künstler, die haben sich mit Glascherben auf der Bühne zerschnitten, auch die Verantwortung der Bühnencrew?

    Ich denke nein, wenn überhaupt dann die Verantwortung des Veranstalters.

    Der Künstler ist für sich und seine Taten selbst verantwortlich und haftbar.

    Man sollte einfach mal die Kirche im Dorf lassen.
    Erinnert mich ein bisschen an die Deutsche Blockwart Mentalität zu meinen, das man alles reglementieren und verbieten muß.

    Wenn sich ein Künstler vom Aussichtsturm stürzt, ist dann auch der Aufzugsführer verantwortlich der ihn hochgefahren hat?

    Probleme habt iHr

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  • tufkaklto
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    • 18. November 2013 um 17:14
    • #17
    Zitat von "skyworker"

    Ich wünsche im allen Erfolg der Welt! Ich bin sicher, er schafft es! Aber bitte, ohne damit anderen Menschen das Leben schwer zu machen oder sie zu verletzen!


    Richtig, das ist der Punkt.

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  • skyworker
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    • 18. November 2013 um 20:12
    • #18

    Klaus - ich zielte dabei vor allem darauf ab, dass ich im viel Erfolg beim Ausleben seiner suizidären Triebe wünsche... So was bereinigt die Evolution in aller Regel schnell und sachlich...

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  • niggles
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    • 18. November 2013 um 20:38
    • #19
    Zitat von "skyworker"

    Zitat:

    Lasst uns doch mal einen Moment an dieser Stelle verweilen. Mich würde die rechtliche Grundlage für diese Ansicht interessieren. Und ganz besonders die Definition des "Verantwortlichen der Bühnenmannschaft" - daher hab ich das mal gefettet.

    THX

    Da ich mit der Rechtslage im UK nicht so firm bin gehen wir mal von der deutschen MVStättV aus. §39 und 40 definieren Verantwortlichkeiten und Befugnisse des "Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik". Der ist in der Regel qualifizierter technischer Bühnenvorstand und entscheidet nicht nur über so Sachen wie Veranstaltungsabbruch und Räumung bei Schlechtwetter, Brand, technischem Versagen (Teile der Bühne stürzen ein...) sondern ist auch für die Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung und die Durchsetzung der sich daraus ergebenden Sicherheitsvorkehrungen zuständig. Und da ist es bei einer Veranstaltung dieses Kalibers nicht mit der lapidaren Formulierung "Alle Mitwirkenden, Mitarbeiter und andere Personen die den Bühnenbereich betreten sind im Hinblick auf besondere Gefahren des Bühnenbetriebs zu unterweisen" getan. Wenn ich weiss dass meine Bühne von grenzdebilen Koksnasen bevölkert wird sind bestimmte Bereiche (dazu zählen auch Hauptstromverteilungen mit Powerlocks, Laserbänke etc.) eben gleich zu behandeln als befänden sie sich im Publikumsbereich. Absperren und wenn das nicht möglich ist das Sicherheitspersonal entsprechend instruieren. Dazu gehört auch die Strickleiter auf die Fronttruss. Es lässt ja auch keiner einfach so eine Leiter an einem 10kV-Freileitungsmasten über Nacht stehen weil am nächsten Tag weiter gearbeitet wird.
    Und wenn der Herr Künstler wirklich fordert er müsse zum Grande Finale der Show unbedingt ohne Sicherung und vorherige Absprache auf die Fronttruss klettern (den Sprung wird er wohl nicht angekündigt haben) muss auch mal wer nein sagen. Niemand hat das Recht Leib und Leben Anderer mutwillig zu gefährden.

    Zitat von "klauston"

    Gab Künstler, die haben sich mit Glascherben auf der Bühne zerschnitten, auch die Verantwortung der Bühnencrew?

    Das darf Iggy gern weiter machen - er gefährdet damit niemand ausser sich selbst. Wedges durch die Gegend treten und Mikrofonstative schmeissen tut auch der inzwischen nicht mehr...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • zegi
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    • 18. November 2013 um 21:01
    • #20

    Falls andere das Video auch nicht sehen können:

    http://www.youtube.com/watch?v=Bstkts8gTns

    ...er ist schon sehr schnell oben. Wenn man bedenkt, wie wackelig so eine Strickleiter ist. Ich schliesse mich dem Gedanken der natürlichen Auslese an. Hoffentlich verletzt sich niemand sonst dabei.

    Der Ton macht die Musik.

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