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Timingprobleme mit USB Interface

  • ERICH
  • 18. Dezember 2013 um 06:30
  • ERICH
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    • 18. Dezember 2013 um 06:30
    • #1

    Hallo zusammen,

    als ich sie Tage mit meinem neuen Heim-Interface (Alesis IO2)
    Aufnahmen gemacht habe stellten sich probleme des Timings
    der bereits aufgenommenen Spuren zu den neunen ein.
    Daraufhin habe ich eine Schleife von Ausgang zu Eingang gelegt und die Latenz durchgepingt.
    Tatsächlich schwankt diese in einem Bereich von 5ms.
    Jeder Schleifenversucg hatte ein anderes Ergebnis.
    Das war ebenfalls unabhängig vom verwendeten Treibermodell.

    Ist so etwas bei USB normal?
    Ist das Interface defekt?
    Ist mein Rechner ungeeignet?
    Hab ich Schrott gekauft?

    viele Grüße


    Robert

  • Volker Holtmeyer
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    • 18. Dezember 2013 um 12:06
    • #2

    Was genau meinst du mit "durchgepingt"?

    Normal ist das jedenfalls nicht. Die generelle Latenz eines Audio-Interfaces sollte weit unter 5 ms liegen.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Wurst Werner
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    • 18. Dezember 2013 um 14:01
    • #3

    LoL...und ich versteh Euch beide nicht:-)

    Die einzigen mir bekannten USB Interfaces, die einen Roundtrip von unter knapp 5ms Sekunden schaffen, ist das RME Fireface UC und die neue Behringer X-USB Karte für das X32.
    Das Alesis schafft das nicht, zumindest nicht ohne hörbare Audio Artefakte. Round Trip Latency kannste ganz einfach hiermit messen-->

    http://www.oblique-audio.com/free/rtlutility

    Eingang mit dem Ausgang verbinden, in RTL auswählen und Messvorgang starten.

    ERICH: Ich vermute, Du hast ein Problem mit dem automatischen Latenzausgleich Deiner DAW.
    Was für ein Recordingprogramm verwendest Du?

    LG
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  • kob1
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    • 18. Dezember 2013 um 14:31
    • #4

    Welchen Treiber verwendest du? Soweit ich weiß gibts zu dem genannten Interface keine ASIO Treiber. Du bist also auf die DAW internen oder freien (AIOS4ALL) angewiesen. Da kann ich mir Probleme mit der Latenzkompensation schon vorstellen.

    Ich würds zurückschicken! Schau dir mal einen Focusrite Scarlett an, da sollts was in der 100€ Preisklasse geben.

    Grüße

  • ERICH
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    • 18. Dezember 2013 um 14:44
    • #5

    Ich nutze Reaper.

    Das Problem ist nicht die Latenz (die wird ja statisch korrigiert),
    sondern deren Schwankung (wird nicht korrigiert).

    Die Monitoring Funktion übernimmt ja das Intreface selbst.

    Ich habe es mit sämtlichen in Reaper anwählbaren Treibervarianten inkl. Asio4All probiert.
    Alle haben das selbe Problem.

  • Wurst Werner
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    • 18. Dezember 2013 um 14:53
    • #6

    Oh...keine eigenen ASIO Treiber für das Teil? Dann besser schnell weg damit :shock:
    Die kleinen Focusrite Saffire/Scarlett USB Dinge funzen sind ganz in Ordnung. Haste wenigstens
    vernünftige Treiber und einen kleinen Softwaremixer für Kopfhörermischungen.

    LG
    WW

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  • ERICH
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    • 18. Dezember 2013 um 16:29
    • #7

    Ja, das Teil war Treiber mäßig ein Reinfall.
    Wie schon auch das zickige Lexicon Omega.

    Ist der Softwaremixerder Focusrites latenzfrei auf dem Interface?

  • Wurst Werner
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    • 18. Dezember 2013 um 16:34
    • #8
    Zitat

    Ist der Softwaremixerder Focusrites latenzfrei auf dem Interface?

    Yes Sir. Der wird in der Soundkarte selbst gerechnet und hat nur irgendwas zwischen 1 und 2ms Latenz.
    "Zero Latency" Monitoring gibt es nicht wirklich, nur "somewhere near zero". :D
    Aber das funzt in der Praxis sehr gut.

    LG
    WW

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  • Sam Razr
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    • 18. Dezember 2013 um 23:19
    • #9

    +1 für Scarlett. In allen Versionen im Einsatz und läuft einfach wunderbar.

  • ERICH
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    • 19. Dezember 2013 um 10:10
    • #10

    Die kleinen Scarletts scheinen die DSP funktion aber nicht zu haben, ich finde sie erst ab dem 6i6.

    edit:
    Hab das 6i6 gerade bestellt, mal sehen wie das geht.

  • secluded
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    • 20. Dezember 2013 um 00:20
    • #11

    ein USB-Bus hat generell eine Latenz von 3 bis 6 ms...
    weniger Latenz hat wirklich nur Firewire oder 'ne PCIExpress-Karte im Slot selber.

    Tip:
    in der daw die abspielenden Spuren delayen ( um die gleiche Zeit, wie Dein Eingangssignal über den Wandler in der externen Soundkarte und den Usb- Bus hat) , dann sollte das aufgenommene Signal auch passen


    sec

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • kob1
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    • 20. Dezember 2013 um 04:12
    • #12

    Die kleinen Scarletts haben einen DirectMonitor Knopf vorne. Da kannst du zw Input (mono/stereo) und Playback faden. Wenn du kein MS machst müsste das bei 2In2Out eigentlich reichen. Mit der 6i6 machst du aber bestimmt nichts falsch! :wink:
    Viel Erfolg!

    Grüße

    sec: Ich versteh deinen Tip leider nicht. Genau dafür gibts die Latenzkompensation in den DAWs, und natürlich zum Ausgleich der latenzbehafteten PlugIns.

  • TomyN
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    • 20. Dezember 2013 um 12:36
    • #13
    Zitat von "Wurst Werner"


    "Zero Latency" Monitoring gibt es nicht wirklich, nur "somewhere near zero". :D
    Aber das funzt in der Praxis sehr gut.

    Doch, Doch, gibt's schon. Ist halt ein rein analoger Signalpfad vom Eingang zum Ausgang. Zum Erzeugen sehr interessanter Effekte und Resultate beim Einmessen bestens geeignet :)

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • TomyN
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    • 20. Dezember 2013 um 12:42
    • #14

    Und zum Thema:

    - Windows Audio läuft über den Windows internen Mischer, der verschiedene Signale verarbeiten kann. Daher braucht er eine gewisse Größe um auch Samplerates zu wandeln etc. Dadurch ist Windows-Audio nur sehr bedingt für diesen Zweck geeignet (und dafür auch nicht konzipiert). Da wird auch in jeder Windows-Version etwas dran rum programmiert, daher ist dieser Treiber für DAW Zwecke denkbar schlecht geeignet (für das normale 'Desktop-Computing' dagegen gut geeignet).

    - Genau für diesen Zweck wurde ASIO entwickelt. Daher rate ich trotz aller 'Widrigkeiten' hier klar zum Einsatz von ASIO Treibern, entweder 'nativ' oder halt Asio4all (http://www.asio4all.de). Hier sollte dann die Latenz stabil (wenn auch nicht unbedingt sehr gering) sein.

    Tomy

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  • ERICH
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    • 21. Dezember 2013 um 07:42
    • #15

    Mit Asio4all schwankt sie auch, abhängig von der Buffergröße scheinbar mal mehr, mal weniger. Das interessante ist, das aufeinander folgende Messungen oft gleiche Ergebnisse haben, nach ein paar Minuten oder Aktionen ist's dann wieder Essig.

  • ERICH
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    • 21. Dezember 2013 um 17:58
    • #16

    Das Scarlett ist da und verrichtet jetzt seine Arbeit.
    Wenn ich die automatische Latenzkompensation in Reaper aktiviere liegt es um konstant 16 Samples daneben. Also unter Aufnahme noch -16 Samples Offset angegeben und fertig. Bis jetzt absolut stabil. Die Mixer Oberfläche ist etwas gewöhnungsbedürftig, kann aber wirklich alles, was man an so einem kleinen Interface braucht.

    Vielen Dank für den Tipp.

  • ERICH
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    • 24. Dezember 2013 um 13:58
    • #17

    Da ich mit Audio Interface Geschichten immer besonderes Glück habe beschert mir das Scarlett jetzt dropouts.
    In der DAW sind sie durch erhöhen des Buffers teilweise in den Griff zu bekommen, in Windows Anwendungen hingegen nicht, im gegenteil - hier bewirken kleiner Buffer eine leichte Verbesserung.

    Die B-Probe mit dem Alesis ist einwandfrei und zeigt ein mustergültiges Verhalten diesbezüglich.

    Der DPC Latency Checker zeigt alles im grünen Bereich.
    Besonders stark knackt es unmittelbar nach dem starten einer Wiedergabe.

  • Wurst Werner
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    • 24. Dezember 2013 um 14:30
    • #18

    Schöne Bescherung :?
    Poste doch mal bitte Deine Computer Specs und welches OS Du benutzt.
    Das Interface hängt an einem ganz normalen USB2 port und nicht an einem USB3 richtig?

    Wenne mit Windows7 unterwegs sein solltest, dann mal hier reinschauen-->

    http://www.timos-welt.de/win7/Windows_7…_optimieren.pdf


    LG
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  • TomyN
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    • 24. Dezember 2013 um 14:45
    • #19

    Hi,

    schau mal im Bios nach PCI Latency/Buffersize. Wenn die auf 32 oder 64 steht, dann schraub die mal auf 128

    Grüße

    Tomy

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    • 24. Dezember 2013 um 16:16
    • #20

    Hi,

    ich habe einen Dell Precision 390 (http://euro.dell.com/de/de/corp/Desktops/precn_390/pd.aspx?refid=precn_390&s=corp&~section=specs#tabtop) mit abweichend dazu Win7 Pro, 4GB nonECC RAM und einer zusätzlichen SSD für das Betriebssystem.

    Was mich stutzig macht ist, das selbst die Windows Systemklänge knacksen.
    Das hat keine anderes Intreface zuvor gemacht.

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